Die 18-jährige Pema Chokpa war im vergangenen Jahr erneut an Tuberkulose erkrankt und musste wegen eines Wirbelsäulenbefalls großflächig operiert werden. 
Mit Extra-Spenden konnten wir helfen den teuren Aufenthalt in der neurologischen Reha zu finanzieren, wo sie einige Monate verbrachte. 
Leider stellte sich heraus, dass die Operation und medikamentöse Behandlung zwar erfolgreich waren, die Nerven aber, welche die untere Körperhälfte versorgen, dauerhaft geschädigt sind. Pema kann daher nicht mehr laufen und ist dauerhaft an den Rollstuhl gebunden.    

Zuerst war dies für sie natürlich ein großer Schock, aber das starke Mädchen hat sich über die letzten Monate mithilfe der Physiotherapeuten an den Rollstuhl gewöhnt und kommt gut selbständig zurecht. Wir stehen regelmäßig mit ihr im Kontakt, sie hat großes Selbstbewusstsein erlangt und ist sehr stolz auf sich. Da ihre Reha nun abgeschlossen ist, das Kinderheim nicht Rollstuhl-gerecht ausgestattet und Pema fast erwachsen ist, konnte sie nun in eine Einrichtung für betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderungen ziehen. Diese nennt sich Spinal Cord Injury Network Nepal. Dort lebt Pema mit anderen Jugendlichen und Erwachsenen zusammen und wird dort auch in die Schule gehen. 
Sie ist sehr glücklich über den Umzug und die Möglichkeit, weiter lernen zu können. Sie schrieb uns, dass sie dort schon viele Freunde gefunden hat. 
Da die Kosten dort geringer sind und wir zusammen mit dem befreundeten Verein Blütenherzen ausreichend Patenschaften für sie haben, sind aktuell keine weiteren Spendengelder für sie notwendig. 
 
  
 
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