Sanierung von Klostertreppe, Wasserleitungen und Dächern

Auch während des Monsuns im Sommer 2018 wurde die Treppe, die vom Kloster nach oben in das Dorf Mcleod Ganj führt, wieder schwer beschädigt. Schlimmer als das ist jedoch, dass der gesamte Hang durch die Unterspülung und Bewegung des Erdreichs instabil ist.

Die Klosterleitung hatte im September 2018 Kontakt zu den Hotelinhabern und Hausbewohnern aufgenommen, deren Gebäude sich am Hang über dem Kloster befinden und die ja dafür verantwortlich sind, ihr Gelände entsprechend gegen Lawinen abzusichern. Manche haben reagiert, aber auch da wurde wieder nur sehr provisorisch gearbeitet. Das gesamte Erdreich am Hang ist noch immer locker und es ist nur eine Frage der Zeit, bis wieder etwas abrutscht. 

Zu den jährlichen, starken Niederschlägen während der Monsun-Monate kommen die zahlreichen Erdbeben, die die Himalaya-Region und so auch Dharamsala immer wieder heimsuchen. Dies macht die Gefahr für das Kloster durch einen lockeren Berghang noch größer.

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In neuen Gesprächen mit den Verantwortlichen im Dorf wurde nun der Start einer richtigen, umfassenden Sanierung beschlossen. Der Hang und besonders die Areale um die Wasserleitungen des Klosters sollen dauerhaft befestigt werden. Da es sich um einen großen und schwierigen Bereich handelt, wurden die Kosten auf ca. 9.000 Euro geschätzt, eine enorme Summe, die für das Kloster, das sich allein durch Spenden finanziert, nicht aufzubringen ist.

Mit diesem neuen Projekt unterstützen wir das Kloster bei dieser großen Aufgabe, denn es geht um die Sicherheit der Mönche, den Erhalt des Klosters und der Versorgung mit Wasser.

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Oktober 2018

  

      

Bis Ende Oktober konnten einige Bereiche der Treppe schon vollständig erneuert werden. Zum ersten Mal wurde Abflussrinnen neben der Treppe eingerichtet, so dass das herabstürzende Regenwasser abgeleitet werden kann. Ca. 20 % der Treppe befinden sich noch in der Sanierung.

Danach müssen neue Wasserleitungen gelegt werden, die anders als bisher, in stabilen, überirdischen Rohren bis zum Kloster geführt werden sollen.

 

November 2018

Einer unserer Unterstützer, der das Kloster gut kennt und gerade wieder dort zu Besuch ist, neue Spenden für uns mitnehmen. Am 3. November hat er diese an den Kloster-Direktor überreicht. Insgesamt konnten wir 464 Euro senden, die für die beiden neuen Wassertanks, aber größtenteils für die Sanierung verwendet werden.

  

        

Die Arbeiten gehen nun gut voran. Das Erdreich seitlich der Treppe wird durch eine Mauer gestützt und erstmals eingerichtete Regenrinnen sorgen dafür, dass Wasser und Schlamm abgeleitet werden. Außerdem wird ein Schutzwall gebaut und ein befestigter Weg für die ablaufenden Wassermengen.

   

Die Tibetische Exil-Regierung hat eine Unterstützung in Höhe von 100.000 INR zugesagt, doch mit mit weiterer Hilfe kann das Kloster die Arbeiten abschließen.

Daher benötigen wir für die Finanzierung der Bauarbeiten dringend weitere Unterstützung. Bitte helfen Sie dem Kloster mit Ihrer Spende. Dies können Sie einfach per online-Spende über unser Betterplace-Projekt tun http://www.betterplace.org/p35950 oder per Spende direkt auf unser Vereinskonto.

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Spendenübergabe Ende November 2018

Ende November konnten wir wieder persönlich die nächsten Spenden in Höhe von 490 Euro überreichen und uns selbst einen Eindruck von den Sanierungsarbeiten machen. 

  

Wegen des extrem lang anhaltenden Monsuns war ein Teil der bereits erneuerten Treppe wieder unterspült worden und weggebrochen. So wurden die neuen Stufen daneben gelegt. Die nun angebrachten Wasserrinnen sollen den Großteil der herunterlaufenden Wassermengen ableiten. Außerdem wurden stabilere Rohre für die Wasserversorgung angebracht.

       

März 2019

Der lang anhaltende Winter und der starke Schneefall dieses Jahr haben die Arbeiten in den letzten Monaten immer wieder ruhen lassen. Im März konnten nun auch die restlichen Schutzmauern neben der Treppe fertiggestellt werden. Damit sind die Arbeiten an der Treppe abgeschlossen und man kümmert sich nun um die Wasserleitungen.

      

Um die laufenden Kosten zu begleichen und weiteres Material und Arbeitsstunden der Bauarbeiter zu bezahlen, werden dringend weitere Spenden benötigt.

Mai 2019

Die Sanierungsarbeiten im Kloster dauern an. Die Dächer der Mönchs-Unterkünfte müssen bis zum nächsten Monsun saniert werden, denn sie sind beschädigt und undicht. Regenwasser und Nässe dringen ein. Auch die Arbeiten an den neuen Wasserleitungen am Berghang, die im letzten Sommer stark beschädigt wurden, sind noch lange nicht beendet. 

       

 

September 2019

Diesen Monat konnten wir die Spenden für den Zeitraum Mai bis September 2019 überweisen. Es waren insgesamt 1.317 Euro zusammengekommen. Davon waren 920 Euro im Rahmen der Patenschaften für 12 Mönche gespendet worden. Der Rest – 397 Euro – waren allgemeine Spenden, die für die Sanierung der Dächer genutzt werden können.

Im Oktober haben wir aktuelle Fotos der Arbeiten an den Dächern erhalten. Zurzeit müssen die Dächer der Klosterküche, sowie der Klassenräume, in den denen die jungen Novizen ihren Unterricht erhalten, saniert werden. Die alten Metalldächer sind rostig, haben Löcher und es dringt Regenwasser ein. Daher ist es innen feucht, an Wänden und Boden entsteht Schimmel.

    

 

Sie können das Kloster mit einer Dauer-Spende oder einer Einzel-Spende in beliebiger Höhe unterstützen. Über unser Betterplace-Projekt http://www.betterplace.org/p35950 können Sie ganz einfach online spenden, aber natürlich auch direkt auf unser Konto.