completed projects

                                                – This page will be translated into English soon. –

 

Haus Palmo und Keysang

Im April 2021 haben wir mit einem weiteren Hausbau-Projekt begonnen.

  

Palmo (69 Jahre) und ihr Mann Keysang (75) leben zusammen mit Keysangs Bruder Ngawang (65 Jahre) in Surka, einem kleinen Dorf nördlich von Briddhim. Palmo ist die einzige noch lebende Tante unseres Mitarbeiters Nyima. Nyimas Mutter Lhazom, die sehr jung verstarb als er gerade erst 8 Jahre alt war, war Palmos Schwester.

Palmo und Keysang haben vier Kinder. Einer der Söhne ist Mönch im Karmapa-Kloster in Dharamsala, zwei leben seit vielen Jahren in Frankreich und der vierte lebt mit seiner Frau im Surka. Leider kann keiner der Söhne die alten Eltern unterstützen und so haben sie uns um Hilfe gebeten, denn das Paar ist völlig mittellos. Sie betreiben ein wenig Landwirtschaft zum Eigenverbrauch und halten ein paar Kühe, doch um eine menschenwürdige Unterkunft aufzubauen, hat die Familie kein Geld.

Wir möchten Palmo, Keysang und Ngawang helfen ein kleines, stabiles Haus zu bauen, mit einem sicheren, dichten Dach, das sie besonders während des Monsuns vor dem Regen und im Winter ein wenig vor der Kälte schützt.

Derzeit leben die drei in dieser provisorischen Wellblechhütte, durch der Wind hindurchfegt. Seit im Juni der Monsun eingesetzt hat, verbringen sie die schlimmsten Nächte im Haus des Sohnes in Surka, wo sie aber nicht bleiben können.

 

 

   

 

Auch dieses Haus soll kostengünstig und ebenerdig entstehen. Es sind 2 Räume geplant, eine Küche und eine Toilette. Die Grundfläche des geplanten Hauses wird ca. 30 qm betragen. Es soll auf einem Grundstück in der Nähe gebaut werden.

 

 

Die Kosten werden auf 3.000 Euro geschätzt. Palmos und Keysangs Sohn Nyima Gyalpo wird die Planung übernehmen und sich um Material, Arbeitskräfte und die gesamte Umsetzung kümmern.

Für dieses Hausbau-Projekt konnten wir bisher 220 Euro Spenden sammeln – Stand September 2021.

 

Update September 2021

Mitte Juli musste Kelsang ins Krankenhaus nach Kathmandu gebracht werden. Er hatte seit Monaten Probleme mit den Beinen und konnte nur noch mit Krücken laufen. Die Schmerzen waren immer schlimmer geworden und so hatte er entschieden sich untersuchen zu lassen. Kelsang musste über einen Monat im Krankenhaus verbringen. Nyima Gyalmo versorgte ihn dort, währen Palmo bei ihrer Nichte Khartok blieb.
 
 
 
Seit Ende August geht es Keysang besser und so konnten er und Palmo am 10. September zurück nach Surka fahren, doch er wird nie mehr richtig laufen können. Die Söhne haben daher nun entschieden, dass ihre Eltern und Ngawang zu Nyima Gyalmo ziehen sollen. So können Nyima und seine Frau sich um die drei kümmern. Ein Wohnraum steht zur Verfügung, doch es wird eine Küche benötigt, die nun anstelle des Hauses gebaut werden soll.
Wie viele ältere Menschen in den Dörfern kann keiner der dreien mit einem Gaskocher umgehen. Sie wünschen sich eine separate Küche, in der sie wie gewohnt auf dem offenen Feuer kochen und sich selbst versorgen können.
Diese Küche möchten die Kinder nun finanzieren. Der Bau wird auf ca. 900 Euro geschätzt. Im Februar 2022 konnten wir die bisher gesammelten Spenden in Höhe von 220 Euro für den Küchenbau überreichen und damit dieses Bau-Projekt einstellen. Wir freuen uns, dass Palmos und Keysangs Kinder ihre Eltern unterstützen und den Rest des Baus selbst übernehmen können.

 

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Haus Lhamo und Paljor

Im Frühjahr 2019 hatten wir mit dem nächsten Haus begonnen. Es ist das Haus unserer Mitarbeiter Tenzin Lhamo und Paljor. Die beiden haben zwei kleine Kinder und auch Paljors Vater, sowie Paljors jüngerer Bruder Kunga, der im März 2021 seine Schulausbildung in Kathmandu abgeschlossen hat, leben dort.

Verlauf des Bauprojekts

Frühjahr 2019

Auf der Baustelle befindet sich derzeit eine provisorische Hütte, in der Lhamo, ihre Schwiegereltern und alle Familienangehörigen, die beim Bauen mithelfen, ausruhen und sich verpflegen können.

   

Das kleine Grundstück befindet sich in Pelkor, auf dem Berghang gegenüber von Briddhim.

    

Lhamos Haus soll auf zwei Etagen entstehen. Im Erdgeschoss sind 2 Räume und ein kleiner Laden geplant, mit dem sich die Familie ein kleines Einkommen schaffen möchte. In der ersten Etage solle es vier Räume geben, einen Gebetsraum, ein Wohn-/Schlafzimmer für die Familie und ein Gästezimmer.

Die Gesamtkosten des Hauses werden auf 1.500.000 NPR geschätzt. Ein Drittel versucht der Vater von Lhamos Ehemann beizusteuern, für ein weiteres Drittel werden die beiden einen Kredit aufnehmen. Wir möchten versuchen einen weiteren Betrag von ebenfalls 500.000 NPR (ca. 4.000 Euro) beizusteuern und hoffen auf zahlreiche Spenden.

 

Update August 2019

Mit der Spendenübergabe im August konnten wir eine erst Summe in Höhe von 600 Euro an Lhamo überreichen. Während der Monsun-Monate im Sommer stehen die Bauarbeiten meist still, doch das Haus nimmt bereits Gestalt an.

   

 

Update Dezember 2019

Im Rahmen der nächsten Spendenübergabe im Dezember konnten wir weitere 385 Euro für den Hausbau überweisen.

   

 

Update Februar 2020

  

  

Anfang März 2020 verstarb Paljors Mutter Dawa Yangchen nach schwerer Krankheit im Alter von nur 48 Jahren. Gemäß der Tradition müssen während des nächsten Jahres alle Bauarbeiten ruhen.

 

Update März 2021   

        

Im März 2021 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und im Sommer konnten wir das Projekt beenden.

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Wiederaufbau des Hauses von Tsering Dolma und Tashi

Auch das Haus von Tsering Dolma und Tashi, in dem auch ihre 9-jährige Enkelin Keysang Choeten lebt und welches durch das Erdbeben 2015 zerstört worden war, konnte wieder aufgebaut worden. Im Frühjahr 2018 hatten wir begonnen für die Verkleidung der Wände, die Fertigstellung des Daches, Innenausbau und eine Toilette Spenden zu sammeln und konnten im September die ersten 200 Euro überreichen.

                 

              

                

Im Dezember 2018 konnten wir weitere 160 Euro Spenden für den Hausbau nach Briddhim senden und dank weiterer Unterstützung durch staatliche Hilfe und durch einen im Ausland arbeitenden Sohn, konnte das Haus nun fertig gebaut werden. Nur noch im Innenausbau sind noch ein paar Arbeiten notwendig.

 

                 

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Augen-OP für den 4-jährigen Karma Sangay in Briddhim

Der Junge leidet seit seiner Geburt an einer Sehstörung, die zwar operativ angegangen, aber leider nicht behoben wurde. Seine Eltern sind noch sehr jung und haben ein wenig Arbeit, doch sie führen ein entbehrungsreiches Leben und können sich medizinische Behandlungen nicht leisten. 

Karmas Mutter, Lhamzen (23), arbeitet auf den Feldern und sein Vater, Subha Kami (25), ist meist in Tibet unterwegs, wo er als Lastenträger etwas Geld verdient.

Je älter der Junge wird, desto geringer wird die Chance den Sehfehler zu beheben, daher haben wir 300 Euro Extra-Spenden für eine neue OP gesammelt und derzeit bemühen sich die Eltern um einen Behandlungstermin. 

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Augen-OP für die geh-behinderte Khartok in Kathmandu

Die 48-jährige Tibeterin Khartok, die aus Briddhim stammt, aber seit ihrer Jugend in Kathmandu lebt, leidet seit Jahren an einer Augenentzündung, die immer wiederkehrt. Ende April wurde die Entzündung mit Antibiotika behandelt und Khartok war kurze Zeit beschwerdefrei, doch nun ist die Entzündung zurückgekehrt und die Ärzte haben ihr wieder Medikamente für einen Monat verordnet. Danach müssen beide Augen operiert werden.

Für die OP, die Medikamente und die Fahrten ins Krankenhaus konnten wir 250 Euro Spenden sammeln. Die Operation soll Mitte Juli erfolgen. Damit Khartok die ersten Untersuchungen und die Medikamente bezahlen konnte, hat Tibet Tshoesem das Geld vorgelegt und Khartok hat die Spenden bereits am 16. Juni erhalten. Sie ist sehr dankbar für diese Unterstützung.

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Im Frühjahr 2018 konnten wir das dritte Haus in Briddhim – das Haus des Ehepaares Dhondup Tamang (65) und Lhakpa Yangchen (66) – fertigstellen. Bis Ende Mai 2018 soll auch der Innenausbau beendet sein.

Seit dem Erdbeben lebten sie in einer provisorischen Hütte und konnten kaum noch für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen. Die taubstumme Schwester Samchung (56 Jahre) des Mannes lebt bei ihnen und muss mitverpflegt werden, denn sie kann sich alleine gar nicht helfen.

Das Paar wird seit Juli 2017 durch eine Patenschaft unterstützt. Doch diese 20 Euro monatlich sind für eine 3-köpfige Familie selbst in Nepal noch nicht ausreichend und wir versuchen daher Dhondup und Yangchen auch mit Einzelspenden für den Lebensunterhalt zu unterstützen.

Im Februar 2017 hatten wir der Familie die ersten 700 Euro Spenden für den Wiederaufbau ihres Hauses überreichen können. Die Außenwände des Hauses stehen und es wurde ein provisorisches Wellblechdach gelegt. Insgesamt wurden bis zum Herbst 2017 1.755 Euro Spenden überreicht.

 

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   (Urheberrecht: Tenzin Lhamo)

Mit neuen Spenden konnte im Winter 2017/18 der in den tibetischen Dörfern übliche Aufbau aus Holz, der die eigentlichen Wohnräume darstellt, begonnen werden und Ende März wurde das Haus fertiggestellt. Insgesamt konnten wir 2.155 Euro für den Wiederaufbau dieses Hauses überreichen.

Der letzte Anteil dieser Spenden (400 Euro) wurde Anfang April an das Paar überwiesen, wovon offene Rechnungen beglichen und der Innenausbau finanziert werden kann.

  

    (Urheberrecht: Thupten Thokme)

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Dank zahlreicher privater Spenden in Höhe von 3.990 Euro konnten wir im Frühjahr 2017 einer ersten Familie im Dorf ermöglichen ihr zerstörtes Haus wieder aufzubauen, das Haus von Yugyal und Nyima Bhuti.

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 Anstatt der alten Toilette (letzte Fotos) soll eine neue mit Anschluss an die Wasserversorgung gebaut werden. Dafür werden im August 2017 weitere 240 Euro Spenden überreicht.

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Im Dezember 2016 konnten wir 600 Euro Spenden für den Wiederaufbau des Wohnhauses der Witwe Palmo überweisen. Damit konnte im Sommer 2017 das Dach fertiggestellt, sowie Wände und Böden verkleidet werden.

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Medizinische Versorgung für die Tibeterin Khartok in Kathmandu

Khartok mußte im Sommer 2016 wegen Darmgeschwüren dringend operiert werden und mit Hilfe von Spenden konnten wir die Behandlung und den Krankenhausaufenthalt finanzieren, denn die Familie ist völlig mittellos. Seit Juni 2017 hat sie eine Patenschaft.

Anfang Januar 2017 erhielten wir die Mitteilung, dass sich ihr Zustand wieder so sehr verschlimmert hatte, dass die Ärzte sie sofort notoperiert hatten. Sie war in kritischem Zustand, aber es ist alles gut verlaufen.
Für OP, medizinische Behandlung, sowie den Krankenhausaufenthalt wurden von Khartok 950 Euro verlangt.

Die Ärzte hatten sie außerdem gebeten noch mindestens 2 Wochen im Krankenhaus zu bleiben, denn alle 2 Tage gab es Nachkontrollen und sie musste weiter mit Medikamenten versorgt werden. Wegen mangelnder finanzieller Mittel entschloss sich Khartok allerdings nach Hause zu gehen, doch die Behandlung musste unbedingt fortgeführt werden.

 

Insgesamt konnten wir weitere 900 Euro an Spenden für die lebensnotwendige Behandlung von Khartok überreichen.

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Die Tibeterin Nyima Bhuti (für sie und ihren Mann hatten wir den Wiederaufbau des Hauses in Briddhim finanziert) litt an einer Augenkrankheit (wahrscheinlich Grauer Star), die im November 2016 dringend behandelt werden musste. Für die Operation musste sie sich in ein Krankenhaus in Kathmandu begeben, wo sie am 9. November operiert wurde. Insgesamt konnten wir 200 Euro Spenden für OP und Nachbehandlung überreichen. Nach ein paar Wochen hatte sie sich vollständig erholt, es geht ihr heute gut und die Sehkraft des Auges wieder völlig hergestellt.

 

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