abgeschlossene Sonder-/Hilfsaktionen

Hilfsaktion für eine junge Familie in Mcleod Ganj – Neustart Juli 2021 

Die kleine Familie lebt am Rande von Mcleod Ganj (Upper Dharamsala) und ist durch den ersten Corona-Lockdown in Indien völlig mittellos geworden. Die blutjungen Eltern Tenzin Delek (21) und Lobsang Choekyi (19) konnten sich selbst und ihre kleine Tochter Tenzin Sangmo (2 Jahr und 3 Monate) früher durch einen Kellner-Job des Vaters gut versorgen. Seit Tenzin Delek im Frühjahr 2020 arbeitslos geworden war, hatte sich ihre Situation verschlechtert und sie konnten nicht einmal mehr die Miete zahlen oder Lebensmittel kaufen.

Tenzin Delek kennen wir persönlich, denn er lebte bis vor drei Jahren im Kloster Tse Chokling, wo Nyima ihn in den ersten Jahren betreute. Im Alter von 10 Jahren hatte ihn sein Vater aus Nepal ins Kloster gebracht, denn die Mutter hatte die Familie verlassen und der Vater konnte den Jungen alleine nicht ernähren. Leider ist dann auch der Vater verschwunden und hat seinen Sohn nie mehr besucht. Daher hat Tenzin Delek heute auch keinerlei Papiere, eine Geburtsurkunde gibt es nicht und so kann er auch keine Unterstützung durch die tibetische Regierung beantragen. Auch Arbeit zu finden ist ohne Papier fast unmöglich. Er ist völlig auf sich alleine gestellt.

Tenzin Delek lebte acht Jahre lang im Kloster und entschied sich dann im Alter von 18 Jahren das Kloster zu verlassen. Er lernte seine Frau kennen und die beiden entschieden sich zusammenzubleiben. Sie sind sehr glücklich zusammen, auch wenn sie ein sehr bescheidenes Leben führen.

Tenzin Deleks Ehefrau ist Tibeterin. Ihre Eltern waren mit ihr aus Tibet geflohen und so konnte Lobsang Choekyi einige Jahre auf die Schule eines TCV gehen. Ihre Mutter lebt seit ein paar Jahren in Frankreich, der Vater hatte geplant Anfang 2020 zu seiner Frau zu ziehen, gab seinen Job auf, konnte dann jedoch durch den plötzlich eintretenden Corona-Lockdown nicht mehr ausreisen. Daher ist auch er arbeitslos und kann seine Tochter nicht unterstützen.

Die Familie erhielt von der Regierung eine einmalige Sozialleistung von ca. 60 Euro, war danach aber auf sich alleine gestellt. In einer ersten Hilfsaktion konnten wir letztes Jahr 669 Euro Spenden für die Familie sammeln, mit denen sie Miete und Lebensmittel für viele Monate decken konnten und im September konnte Tenzin Delek dann endlich wieder als Kellner im Restaurant arbeiten.

Da die Inhaberin das Restaurants diesen Sommer nun erneut wegen ihrer Schwangerschaft schließen musste, hat Tenzin Delek wieder seine Arbeit verloren. Er findet keine Arbeit finden und auch seine Frau Lobsang Choekyi sucht vergeblich nach einer Verdienstmöglichkeit. Bis sich die Situation rund um die Corona-Beschränkungen bessert und eine Erwerbstätigkeit für die jungen Eltern wieder möglich ist, möchten wir sie mit Spenden für Miete und Lebensmittel unterstützen. Die Miete kostet ca. 30 Euro, für Lebensmittel benötigt die 3-köpfige Familie ca. 50 Euro.

 

 

Update 15. Juli 2021

Eine liebe Unterstützerin, die Tenzin Delek persönlich kennt und die unseren Aufruf ebenfalls erhalten hat, konnte der Familie mit einem großen Betrag helfen. Sie ist für die nächsten Monate versorgt und benötigt vorerst keine weitere Unterstützung.

 

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Hilfe für eine Augenbehandlung – Start 12. Juni 2021

Heute haben wir einen Hilferuf aus Pelko bei Briddhim erhalten. Der 57-jährige Norchung hatte sich vor einigen Tagen am Auge verletzt. Es ist eine schlimme Infektion daraus geworden und er muss dringend in ein Krankenhaus. Da die Verletzung in der Bezirkshauptstadt Dhunche wahrscheinlich nicht behandelt werden kann, müssen ihn seine Kinder morgen nach Kathmandu bringen, was wegen des Corona-Lockdowns nicht leicht werden wird.

Norchung lebt alleine in einer sehr einfachen Behausung (Foto 2) unter extrem schwierigen Bedingungen. Wir hoffen, dass er bald eine Patenschaft finden wird, um ihm eine bessere Grundversorgung zu sichern.

Zwei von Norchungs Töchter, Lhamzen und Tenzin Sangmo, haben für ihre Kinder Karma Sangay, Phool Maya und Yangkyi Schul-Patenschaften. Der Pate eines Kindes hat auf privatem Weg bereits 360 Euro für die Behandlung gespendet, doch der insgesamt notwendige Bedarf wird sich auf mindestens 600 – 700 Euro belaufen, eventuell sogar mehr. Mindestens ein Familienangehöriger muss bei Norchung im Krankenhaus bleiben um ihn dort zu versorgen. Für den Eingriff, Medikamente und die tägliche Versorgung fallen weitere Kosten an. Wir werden hier auf der Seite über den Verlauf der Behandlung informieren.

Zum Spenden kann unser Betterplace-Projekt http://www.betterplace.org/p56977 genutzt werden. Noch schneller kommt die Unterstützung an, wenn Sie direkt auf unser Vereinskonto spenden. Überweisungszweck: Medizinische Behandlung Norchung

Warnung: die folgenden Fotos können den Betrachter eventuell verstören.

 

   

 

Update 14.06.2021

Norchung wurde gestern ins Krankenhaus von Dhunche gebracht. Mehr als eine Erst-Versorgung war dort aber nicht möglich. Zwei seiner Töchter sind nun auf dem Weg mit ihm nach Kathmandu. Leider ist die Verletzung so schlimm, dass sein Auge entfernt werden muss.

Die Töchter machen sich große Sorgen, dass ihr Vater in Kathmandu nicht behandelt werden kann, da sie kaum noch Geld haben, da bereits schon viel Geld für den Krankenwagen und erste weitere Unkosten notwendig war.

 

 

Update 15.06.2021

Im Krankenhaus in Kathmandu erhielt Norchung nochmals eine Notversorgung. Bevor das verletzte Auge operiert werden kann, muss jedoch erst die Blutung gestoppt werden und es sind viele weitere Untersuchungen notwendig. Norchungs allgemeiner Gesundheitszustand ist nicht sehr gut. Am Abend wurde er in ein anderes Krankenhaus verlegt.

Bisher konnten wir 580 Euro Spenden sammeln und warten nun neue Informationen aus Kathmandu ab.

   

 

Update 17.06.2021

Gestern wurde Norchung umfassend untersucht und die Blutung am Auge konnte fast gestoppt werden. Heute haben seine Töchter Norchung wieder zurück in die Augen-Klinik bringen können, wo er nun auf einen Termin für die OP wartet. 

Unsere Mitarbeiter Lhamo und Paljor konnten 40.000 NPR vorlegen, die sie an Norchungs Töchter überwiesen haben. Heute konnten sie das Geld abheben und damit erste Rechnungen für die medizinische Behandlung bezahlen.

Aktueller Spendenstand: 780 Euro

 

   

 

Update 19.06.2021

Nun erhielten wir leider schlechte Neuigkeiten. Inzwischen liegen einige Untersuchungsergebnisse vor und es besteht der Verdacht auf eine fortgeschrittene Leberzirrhose. Diese könnte von einer chronischen Hepatitis B – Infektion kommen. Zudem leidet Norchung unter Blutarmut und kann so nicht operiert werden. Aktuell bekommt er Medikamente um die Leberfunktion zu verbessern und auch das Bauchwasser zu reduzieren. Eventuell könnte Norchung dann Hepatitis B – Medikamente erhalten, doch einige Werte stehen noch aus, da diese nach Indien geschickt werden.

Norchungs Töchter hatten ihren Vater in drei verschiedene Krankenhäuser gebracht. Erst im letzten war man bereit ihn überhaupt weiter zu untersuchen. Die anderen lehnten ab, da es ohnehin aussichtslos sei. Den Töchtern wurde gesagt, dass sie ihren Vater ins Dorf bringen sollten, weil man nichts mehr für ihn tun könne. Für die Familie ist die Situation sehr schlimm und wir hoffen, dass die behandelnde Klinik ihm doch noch helfen kann.

Zunächst sollte Norchung heute wieder in die Augenklinik verlegt werden, doch da war nun kein Bett mehr frei. Da für eine weitere Behandlung erst die weiteren Ergebnisse abgewartet werden müssen und ein längerer Aufenthalt in einem Hostel wegen des Lockdowns nicht möglich ist, werden Lhamzen und Tenzin Sangmo ihren Vater wieder nach Hause ins Dorf bringen, allerdings ist es extrem schwierig einen Fahrer zu finden. Aufgrund des Lockdowns fährt so gut wie nichts mehr. Unsere Mitarbeiter hatten heute nochmal weitere 25.000 NPR für die Unkosten überwiesen.

Nun muss Norchung auf die Untersuchungsergebnisse warten. Dann kann geprüft werden, was mit seinem verletzten Auge geschieht.

 

  

 

Update 21.06.2021

Heute haben uns sehr traurige Nachrichten aus Pelko erreicht. Gestern Abend waren Norchungs Töchter mit ihm zusammen wieder in Pelko angekommen. In der Nacht ging es ihm immer schlechter und er begann Blut zu erbrechen. Um 8 Uhr morgens ist Norchung schließlich verstorben.

Anscheinend war die Leberzirrhose schon sehr weit fortgeschritten. Viele seiner Organe waren schon beeinträchtigt und die Augenverletzung hat all das extrem verschlimmert. Wir sind sehr traurig darüber, dass Norchung nicht mehr geholfen werden konnte. Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihm und seiner Familie.

 

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Not-Versorgung während des Corona-Lockdowns in Briddhim, Nord-Nepal – Start Juni 2020

Seit Monaten dauert der Corona-Lockdown in Nepal schon an und eine Lockerung der Beschränkungen ist derzeit nicht in Sicht. Viele Menschen haben seitdem kein Einkommen mehr. Wie in Indien sind besonders die ganz Armen, Tagelöhner und Menschen betroffen, die mit einfachen Hilfsarbeiten ihr Geld verdienten. In dem tibetischen Dorf Briddhim und seinen Nachbar-Dörfern, die wir mit verschiedenen Aktionen, Patenschaften für ältere Menschen und Schul-Patenschaften für Kinder armer Familien unterstützen, kommt noch erschwerend hinzu, dass die Grenze zu Tibet ebenfalls seit dem Lockdown geschlossen ist und somit viele der Menschen, die an der Grenze als Lastenträger, LKW-Fahrer oder beim Beladen der Fahrzeuge ein wenig Geld verdienen konnten, ebenfalls ihre Arbeit verloren haben.

Im Juni hat der jährliche Monsun mit ungewöhnlich starken Regenfällen eingesetzt. Daher gibt es in den Sommermonaten auch keine Ernte und selbst der Anbau von ein wenig Gemüse hinter den Wohnhäusern für den Eigenbedarf ist nicht mehr möglich. Die Menschen leiden Hunger und haben uns gebeten zu helfen.

Mit dieser Hilfsaktion möchten wir helfen:

  • Versorgung von insg. 165 Haushalten in 5 Dörfern: Briddhim, Lingling, Pelko, Mentok Gan und Tarsa
  • ausreichend zunächst für 2 Monate
  • Bedarf pro Haushalt: 25 kg Reis, 1 – 2 L Öl, Salz
  • benötigte Spenden pro Haushalt: 15 Euro
  • zusätzlicher Bedarf: 225 Euro für Fahrzeug mit Fahrer, der die Lebensmittel von Trushli nach Briddhim bringt
  • Gesamt-Spendenbedarf: 2.700 Euro
  • bereits gespendet (Stand 05.07.2020): 500 Euro

Tenzin Lhamo, unsere Mitarbeiterin vor Ort, wird die Lebensmittel bei sich aufbewahren, wo die Bedürftigen diese abholen werden. Die Vergabe der Lebensmittel wird dokumentiert und es wird sichergestellt, dass alle Haushalte gleichmäßig versorgt werden.

Update 02.08.2020:

Insgesamt konnten wir 3.348 Euro Spenden sammeln, was für gut 18 Euro pro Haushalt und 2 Monate ausreicht. Diesen Betrag werden wir noch im August nach Briddhim überweisen.

 

  

  

 

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Winter-Corona-Hilfsaktion für Kathmandu – Winter 2020

Durch die Corona-Pandemie kam es zu einem deutlichen Anstieg der Arbeits- und Wohnungslosigkeit in Kathmandu. Viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen und nun wird es zunehmend kälter, insbesondere nachts.
Geshe Sonam Wangchen, der Leiter der Organisation „Hope & Challenge“ und des Kinderheims „Dickyi Tsering Children’s Home“ verteilt Abend für Abend Decken an Wohnungslose. Da die Not jedoch sehr groß ist und viele Menschen frieren, kommt er kaum mehr hinterher und bat uns, Geld für Decken zu sammeln, die er vor Ort kauft. Eine Decke kostet 4 – 5 Euro und hält sehr warm.
Wir möchten für Geshe Sonam Wangchen Spenden für 300 Decken sammeln, damit er diese für wohnungslose Menschen in Kathmandu kaufen und verteilen kann.
Auf dieser Seite werden wir über den Verlauf der Aktion informieren. Wir würden uns über jede noch so kleine Spende freuen, gerne über unser Betterplace-Projekt „others before self“ http://www.betterplace.org/p56977 oder direkt auf unser Vereins-Spendenkonto.
 
Update 15.12.2020
 
Innerhalb von zwei Wochen konnten wir Spenden in der Gesamthöhe von 1.500 Euro sammeln und werden diese noch vor Monatsende nach Kathmandu überweisen. Wir danken allen Unterstützern für die schnelle und so große Hilfe!
 
    

 

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Spenden für eine Notfall-Blinddarm-OP in Kangra benötigt

Mitte November hat uns die Tibeterin Karchung aus Kangra kontaktiert und um Hilfe gebeten. Die beiden Töchter der Familie, Tenzin Kunsel und Tsering Choenzom, haben Patenschaften bei uns. Im Rahmen unserer Corona-Nothilfsaktion sammeln wir für sie auch Extra-Spenden für Miete und Lebensmittel, denn die Familie ist sehr arm.

Für medizinische Behandlungen ist daher überhaupt kein Geld da, doch Anfang des Monats litt die 36-jährige Mutter plötzlich unter starken Schmerzen und musste ins Shree Balaji Hospital in Kangra eingeliefert worden. Sie litt an einer akuten, perforierten Blinddarm-Entzündung mit Abszess. Für die große OP, den einwöchigen Krankenhausaufenthalt und die Medikamente musste sich die Familie 500 Euro leihen. Diese Summe kann sie alleine nicht aufbringen und wir möchten ihnen mit Spenden helfen. 

Die Familie hat uns alle Rechnungen übermittelt und wir haben persönlich mit dem Krankenhaus in Kangra telefoniert, um weitere Daten zu erhalten. Am 20.11. war Karchung für einen Check-up im Krankenhaus. Wenn Sie Karchung mit einer Spende helfen möchten, können Sie direkt auf unser Vereinskonto spenden oder unser Betterplace-Projekt „others before self“ nutzen: http://www.betterplace.org/p56977

  

Update 24.11.2020

Die Hilfsbereitschaft unserer Unterstützer war enorm und innerhalb weniger Tage konnten wir den Gesamtbetrag von 500 Euro und sogar die notwendigen Gebühren für eine Sonder-Überweisung sammeln. Sobald wir die Spenden, die über betterplace getätigt wurden, anfordern können, werden wir an Karchung überweisen.

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Not-Versorgung während des Corona-Lockdowns in Indien

Seit Beginn des Lockdowns in Indien ist es auch für viele Tibeter im Land kaum noch möglich ein Einkommen zu finden. Diejenigen ohne Schulausbildung, die mit einfachen Hilfsarbeiten, als Tagelöhner oder mit dem Verkauf von Waren am Straßenrand früher einen kleinen Verdienst hatten, sind nun völlig mittellos. Einige von ihnen haben uns um Hilfe für Lebensmittel und Miete gebeten.

  1. Tsering Yangkyi und ihre Familie in Kangra (Bedarf erfüllt)

Tsering Yangkyi (33 Jahre) kümmert sich alleine um ihre Tochter Tenzin Choeten (8 Jahre) und ihre 50-jährige Mutter. Wegen mentaler Probleme kann Tsering nicht arbeiten. Bei ihnen lebt auch Tserings Bruder, der wegen seiner Alkoholabhängigkeit keine Arbeit finden kann. Die 4-köpfige Familie lebt in Kangra. Die Tochter geht eigentlich in die Schule des TCV Upper Dharamsala, doch seit dem Lockdown ist sie zuhause, da die Schulen geschlossen sind.

Da die Familie sehr arm ist, haben wir vor mehr als 2 Jahren für die kleine Tochter eine Patenschaft eingerichtet, um sie mit etwas Geld für Kleidung, Schuhe, Essen, Schulausflüge, einen Besuch bei der Mutter oder andere Dinge des täglichen Lebens zu unterstützen. 

Tsering Yangkyi verdiente früher ein wenig Geld mit dem Straßenverkauf von Schuhen, was jedoch kaum für eine gute Versorgung gereicht hat. Doch seit dem Lockdown im Frühjahr hat die Familie überhaupt kein Geld mehr und muss sich von Freunden sogar Geld für die Miete und Lebensmittel leihen.

 

  

Update Oktober 2020:

Im Rahmen der zweiten Spendenübergabe in Dharamsala für das Jahr 2020 konnten wir der Familie neben den Patenschaftsspenden 344 Euro für Miete und Lebensmittel überreichen, was für ca. 4 Monate reicht. Zwischenzeitlich hat sich eine Tibeterin aus den USA eingeschaltet, die mit privaten Spendenaktionen auch Tsering Yangkyi und ihre Familie unterstützt.

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2. Karchung und Phu Tsering in Kangra (Bedarf erfüllt)

Das tibetische Ehepaar stammt aus Nepal und lebt seit 30 Jahren in Kangra. Die beiden haben zwei Töchter. Die 13-jährige Tsering Choenzom lernt seit 2020 im TCV Dheradun, die 19-jährige Tenzin Kunsel hat ihre Schulausbildung im TCV Bylakuppe in Süd-Indien Anfang 2021 abgeschlossen.

Karchung und ihr Mann konnten nie zur Schule gehen und verdienen daher ihren Lebensunterhalt mit einfachen Arbeiten, wie dem Verkauf von Schuhen. Dafür gehen sie regelmäßig von Dorf zu Dorf, doch seit Beginn des Lockdowns, haben auch sie kein Einkommen mehr. Die Miete ihrer sehr einfachen Wohnung in Kangra kostet ca. 30 Euro. Selbst die können sie nicht mehr bezahlen und müssen sich ständig von Freunden Geld leihen.

Die beiden Töchter hatten bis April 2020 Patenschaften. Da die Familie demnächst nach Orissa in Ost-Indien umziehen wird, musste diese Unterstützung eingestellt werden. Die tibetische Regierung hat der Familie ein mietfreies Haus in einer tibetischen Siedlung dort angeboten, was sie gerne angenommen haben.

 

   

   

Update Oktober 2020:

Im Rahmen der zweiten Spendenübergabe in Dharamsala / Bir für das Jahr 2020 konnten wir dieser Familie neben den Patenschaftsspenden für die beiden Töchter auch 329 Euro für Miete und Lebensmittel überreichen, was für 3 bis 4 Monate reicht.

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Minghmar Lhamo in Mcleod Ganj (Bedarf erfüllt)

Die junge Tibeterin Minghmar Lhamo in Upper Dharamsala (McLeod Ganj) und ihre 5-jährige Tochter Nyidon, die wir seit Jahren mit Patenschaften unterstützen, sind ebenfalls in eine sehr schwierige Notsituation geraten.

Minghmar stammt aus dem kleinen tibetischen Dorf Briddhim in Nepal. Sie hatte nie die Chance auf eine Schulausbildung und so konnte sie auch nie eine Beschäftigung finden, mit der sie sich und ihr Kind gut versorgen konnte. Zudem ist sie allein-erziehend und auf Arbeit angewiesen. Mit einem einem kleinen Verkaufsstand in der Temple Road versucht sie mit dem Verkauf von Schals und Schmuck etwas Geld zu verdienen, doch dieser ist seit Beginn des Corona-Lockdowns Anfang März geschlossen. Seit Monaten hat sie kein Einkommen mehr.

Bis Mitte Mai 2020 hatte die Familie 3 Teil-Patenschaften für insgesamt 60 Euro, die ausreichten, um einen Teil der Miete abzudecken, doch für den Rest (10 Euro) und die Schulgebühren ihrer Tochter (15 Euro) suchten wir seit langem nach einem zusätzlichen Paten. Diesen Betrag, wie auch die Lebensmittel für die kleine Familie, versuchte Minghmar bisher mit ihren Verkäufen abzudecken, was seit nun schon seit 3 Monaten nicht mehr möglich ist. Die tibetische Exil-Regierung hat mitgeteilt, dass die Verkäufe noch Monate lang wohl untersagt bleiben und die beiden essen jetzt schon nur noch einmal am Tag.

Nach unserem aktuellen Aufruf konnten wir eine vierte Teil-Patenschaft einrichten, wodurch Miete und Schulgebühren gedeckt sind.

Um Minghmar und ihrer Tochter durch diese schwierige Zeit zu helfen, möchten wir Spenden für eine Grundversorgung sammeln. Benötigt werden monatlich ca. 60 Euro für Lebensmittel. Helfen können Sie mit einer Spende direkt auf unser Vereinskonto oder über unser Betterplace-Projekt http://www.betterplace.org/p56977

  

Update Juni 2020:

Nach unserem Aufruf konnten wir insgesamt 450 Euro Spenden für Mingmar und ihre Tochter sammeln. Am 16. Juni konnte unser Mitarbeiter in Bir 360 Euro vorlegen und diese vorab schon mal an Mingmar überweisen. Dieser Betrag reicht für Lebensmittel während der nächsten 6 Monate. Am 21. Juni ist dann unsere Spendenüberweisung bei Choesang eingegangen. Es waren weitere 90 Euro hinzugekommen, die er sofort an Mingmar überwiesen hat. Diese kann sie ebenfalls für Lebensmittel oder einen Teil der Miete nutzen. Die Familie kann sich nun versorgen und ist sehr dankbar für die Hilfe.

 

 

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Medizinische Behandlung für Khartok in Kathmandu (Bedarf erfüllt)
 
Unser Sorgenkind Khartok leidet immer wieder unter neuen Erkrankungen. Mitte August 2018 war eigentlich ihre Augen-OP geplant, doch beim Check-up wurden nun sehr hoher Blutdruck und Diabetes festgestellt. Beides muss dringend behandelt werden und erst wenn die Werte besser sind, kann die Augen-OP durchgeführt werden.
Ihr Arzt erklärte Khartok, dass ihr Schlaganfall und Blindheit drohen, wenn die Krankheiten nicht in Kürze behandelt werden. So viele Menschen in Nepal leiden unter diesen Erkrankungen und versterben früh, da sie sich eine Behandlung nicht leisten können. Wir möchten Khartok helfen, wieder gesund zu werden.
 
 
  
 
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Gesichts-OP für den 14-jährigen Tenzin Jamyang in Bir – Herbst 2019

Vor 2 Jahren erlitt Tenzin Jamyang schwere Kopfverletzungen, als er von einem Motorrad angefahren wurde. Er hat den Unfall überlebt und kann sogar wieder zur Schule gehen. Da er und seine 13-jährige Schwester Tenzin Yangzom aber keine Eltern mehr haben (der Vater ist verstorben und die Mutter hat die Familie verlassen) und ihre Großmutter zu arm ist, um die beiden zu unterstützen, leben sie im TCV Lower Chauntra bei Bir. Sie sind völlig mittellos.

Die Ärzte hatten dem Jungen bereits nach den ersten Eingriffen erklärt, dass eine weitere OP notwendig sein wird, denn die Nase des Jungen ist noch immer schwer geschädigt und er kann nicht gut atmen. Die OP soll am 23. Dezember im PGI Hospital in Chandigarh durchgeführt werden und die Kosten belaufen sich auf 80.000 INR, ca. 1.000 Euro.

Wenn Sie für die Operation des Jungen spenden möchten, können Sie dies über unser Vereinskonto oder einfach online über unser Betterplace-Projekt „others before self“ tun: http://www.betterplace.org/p56977

Wir werden hier auf dieser Seite regelmäßig über den Verlauf der Hilfsaktion und Tenzin Jamyangs Zustand informieren.

     

 

Update 26.11.2019

Seit unserem Aufruf konnten wir 430 Euro Spenden für die OP sammeln. Wir haben Tenzin Jamyang darüber informiert und er freut sich sehr über die Unterstützung. Wir hoffen, dass bis Ende Dezember auch der restliche, notwendige Betrag zusammenkommt.

 

Update 12.12.2019

Dank zahlreicher Spenden können wir in Kürze einen Gesamtbetrag von 1.150 Euro für die OP überweisen. Nach dem Eingriff werden wir hier aktuelle Infos einstellen. Wir danken allen Unterstützern von Herzen für die vielen Spenden!

 

Update 09.01.2020

Tenzin Jamangs OP ist gut verlaufen:

Ende Dezember 2019 konnten wir an das Tibetan Children Village in Chauntra Spenden in Höhe von 1.150 Euro für die nächste OP des 14-jährigen Tenzin Jamyang überweisen. Die OP war vorverlegt worden und fand am 19. Dezember statt. Am 25. Dezember wurden die Fäden gezogen und Tenzin Jamyang geht es gut. Er konnte das Krankenhaus bereits verlassen und muss in ca. drei Monaten wieder zur Nachuntersuchung.

Herzlichen Dank an alle Unterstützer!

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Medizinische Behandlung für die an Knochen-Tuberkulose erkrankte Yutung aus Briddhim

Die 40-jährige Tibeterin Yutung Tamang aus Briddhim leidet an einer schweren Knochen-Tuberkulose. Anfang 2018 waren erste Beschwerden aufgetreten, die sich rasend verschlimmert haben. Seit ca. November 2018 konnte Yutung nicht mehr richtig laufen und befand sich seitdem in einem Krankenhaus in Kathmandu. Besonders sind ihre Beine betroffen, außerdem befürchteten die Ärzte, dass ihre Blase entfernt werden muss, denn aufgrund einer schweren Fehlfunktion, wurden bereits die Nieren geschädigt und sie verlor sehr viel Blut. Ein Geschwür, das sich auf ihrer Zunge gebildet hatte, wurde bereits entfernt.

Da das Krankenhaus die tägliche Pflege (Essen reichen, Bett säubern, Windeln wechseln usw.) nicht übernahm, musste Yutungs Mann Norbu dafür sorgen. Seit über einem Jahr muss er sich rund um die Uhr um seine Frau kümmern und kann daher nicht mehr arbeiten gehen. In Briddhim gibt es ohnehin so gut wie keine Arbeit und die Familie hatte sich mit wechselnden Hilfsarbeiten, teils in Tibet, über Wasser gehalten.

Das Paar hat zwei Söhne, einer lebt in einem Kloster in Süd-Indien, der andere ist in Briddhim und versucht den Eltern mit dem geringen Verdienst durch Hilfsarbeiten so gut es geht zu helfen. Doch die Familie ist sehr arm und nach dem langem Krankenhausaufenthalt ist kein Geld mehr da.

Die Behandlung im Krankenhaus – Medikamente, Injektionen, Bett und Verpflegung – kostete pro Monat ca. 230 Euro. Dies ist eine enorme Summe in Nepal und die Familie ist dringend auf unsere Hilfe angewiesen.

Bitte unterstützen Sie Yutung mit einer Spende für ihre Tuberkulose-Behandlung und die Blasen-OP. Für einfaches online-Spenden haben wir in unserem „Briddhim-Betterplace-Projekt“ Bedarfe für Yutung eingestellt: http://www.betterplace.org/p44869

       

   

Update 29.01.2019: Innerhalb weniger Tage konnten wir zahlreiche Spenden sammeln und die ersten 310 Euro bereits an Yutung überreichen. Am 30.01. muss sie das Krankenhaus verlassen und in der Nähe unterkommen, da sie täglich für die Injektionen zu den behandelnden Arzt aufsuchen muss. Das Geschwür auf der Zunge wurde entfernt. Da die Blasen-OP zu kompliziert ist, muss diese in Indien durchgeführt werden, doch die Familie hat derzeit nicht die Mittel dafür.

 

Update 20.02.2019: Seit Anfang Februar befinden sich Yutung und ihr Mann in einem angemieteten Zimmer in Kathmandu. Täglich kommt eine Krankenschwester vorbei, die Yutung die lebensnotwendigen Injektionen verabreicht. Ca. einmal pro Woche muss sie zum Check-up ins Krankenhaus. Die Ärzte haben ihr diese Behandlung mit täglichen Injektionen für 6 Monate verordnet. Während dieser Zeit wird sie von ihrem Mann versorgt. Die beiden sind dringend auf weitere Spenden angewiesen. Die Unterkunft kostet ca. 80 Euro pro Monat, die medizinische Behandlung kostet 120 Euro pro Monat.

Wenn die Behandlung gut anspricht, braucht Yutungs Blase wohl doch nicht entfernt zu werden und sie könnte nach Briddhim zurückkehren und dort mindestens ein Jahr lange weitere Medikamente nehmen.

      

Update 19.03.2019: Vor ein paar Tagen ist Yutung mit ihrem Mann Norbu nach Briddhim zurückgekehrt. Ihr Zustand hat sich stark verschlechtert, sie kann nicht mehr essen, ist sehr schwach und hat Schmerzen. Es sieht nicht gut aus. Die Dorfbewohner in Briddhim haben eine Puja für Yutung gemacht und hoffen, dass die Gebete ihr helfen. Wir befürchten, dass sich Yutungs Zustand weiter verschlechtern wird.

 

Update 31.03.2019: Yutung hat sich tatsächlich etwas erholt und konnte mit ihrem Mann wieder die anstrengende Fahrt nach Kathmandu auf sich nehmen. Dort wird ihre medizinische Behandlung nun fortgesetzt.

Update 20.04.2019: Während der nächsten Behandlung in Kathmandu wurde der Verband von Yutungs entzündetem Fuß entfernt. Ihr allgemeiner Gesundheitszustand wechselt. In einer Sonder-Überweisung konnten wir ihr weitere Spenden für die Behandlung schicken.

 

     

 

Update August 2019: Nach einer monatelangen Behandlung hat sich Yutungs Zustand sehr gebessert. Sie ist weiter auf Medikamente angewiesen, doch kann sie sich mit einer Gehhilfe sogar schon wieder fortbewegen.  Die künstlichen Harnleiterschienen müssen alle paar Monate ausgetauscht werden. 

 

  

 

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Medizinische Versorgung für 2 ältere Tibeter in Briddhim, Nord-Nepal
 
Das Ehepaar Dhondup Tamang (65 Jahre) und Lhakpa Yangchen (66 Jahre) lebt seit der Kindheit in dem kleinen tibetischen Dorf Briddhim in Nord-Nepal. Beide konnten nie eine Schule besuchen und gehören zu den ärmsten Menschen im Dorf. Seit vielen Jahren leiden beide darunter, dass sie keine Zähne mehr haben. Eine gute Ernährung ist so überhaupt nicht möglich. Mit Spenden möchten wir ihre medizinischen Behandlungen finanzieren, denn sie sind völlig mittellos.
 
   
 
Im März 2018 konnten wir 200 Euro für eine Zahnprothese für Lhakpa Yangchen, sowie 220 Euro für einen großen medizinischen Check-up und Medikamente für Dhondup Tamang überweisen.
 
  
  

 

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Medizinische Versorgung für Nonne Tenzin Dolma
 
Die 48-jährige Nonne Tenzin Dolma wurde in Tibet geboren und lebt seit 1996 in McLeod Ganj. Vor einigen Jahren wurde sie schwer krank und hatte eine Lungen-Tuberkulose. Die Medikamente schädigten dann ihre Leber und führten zu einer Leberzirrhose. Außerdem leidet sie an Hepatitis B, was zusätzlich ihre Leber schädigt. Diese Erkrankungen treten bei der armen Bevölkerung in Indien sehr häufig auf und Tenzin Dolma wird ihr Leben lang mit dieser Erkrankung leben müssen. Dazu gehört, dass sie regelmäßig nach Chandigarh ins Krankenhaus zu einem Check-up, Labor- und Ultraschalluntersuchungen (zur Vorsorge von Leberkrebs) fährt und sich weitere Medikamente verschreiben lässt. 
 
Aufgrund ihrer Krankheit war sie nicht mehr in der Lage ihre obligatorischen Tätigkeiten im Kloster auszuüben und entschloss sich vor 3 Jahren das Kloster zu verlassen. Eine gute Freundin, ebenfalls Nonne, verließ mit ihr das Kloster um sich um sie zu kümmern. 
Die beiden Nonnen leben seitdem in einem kleinen Zimmer oberhalb von Mcleod Ganj, für das sie ca. 40 Euro Miete zahlen. Eine jüngere Schwester Tenzin Dolmas schickt ihr aus Tibet manchmal etwas Geld, denn die beiden Nonnen haben kein Einkommen.
 
Tenzin Dolma benötigt Medikamente und Untersuchungen, die sie sich nicht leisten kann. Für 1 Jahr werden ca. 300 Euro benötigt. Im Dezember 2017 konnten wir 300 Euro für das erste Jahr überreichen und mit Hilfe von Einzel-Spenden bemühen wir uns auch bei weiterer medizinischer Versorgung zu helfen.
Seit 2018 hat Tenzin Dolma zwei Teil-Patenschaften, die die Miete und sogar die Grundversorgung – Lebensmittel, Kleidung und Medikamente – decken. Im November 2018 haben wir die Nonne wieder besuchen können. Ihr Gesundheitszustand schwankt und sie wird dauerhaft auf eine gute medizinische Versorgung angewiesen sein. Die Patenschaften sind für sie lebensnotwendig.
 

     

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Medizinische Behandlung für Dawa Yangchen in Briddhim (1972 – 2020)

Dawa Yangchen war die Schwiegermutter Tenzin Lhamos, unserer Mitarbeiterin vor Ort in Briddhim. Mitte 2017 ging es Dawa plötzlich sehr schlecht, sie wurde immer schwächer und schlief viel. Lhamo und ihre Familie brachten sie nach Kathmandu ins Krankenhaus.

Dort stellte man fest, dass sie eine eine weit fortgeschrittene Leberzirrhose (Stadium C nach Child-Pugh) hat und bereits ausgeprägte Folgeschäden, wie Bauchwasser und Umgehungskreisläufe in Form von Krampfadern in der Speiseröhre (sog. Ösophagusvarizen), aufgetreten swaren. Die Genese der Erkankung war völlig unklar. Weder hatte sie übermäßig Alkohol konsumiert, noch lag eine Hepatitis vor. Während des ersten längeren Aufenthalts hatte man die Krampfadern versorgt, damit sie nicht plötzlich anfangen würden zu bluten. Zudem hatte man Dawa medikamentös eingestellt um die Erkrankung ein wenig aufzuhalten.

Der Erfolg war nicht von langer Dauer. Dawa kehrte zwar nach Briddhim zurück, jedoch kam es zu einer ausgeprägten Blutarmut (a.e. durch eine okkulte Blutung) und sie musste zurück ins Krankenhaus und dort Bluttransfusionen erhalten. Die Leber entfernt einerseits Giftstoffe aus dem Körper, andererseits stellt sie wichtige Transporteiweiße und Produkte der Blutgerinnung her. Fehlen diese, kann es sehr leicht zu Blutungen kommen.

Letztendlich ist eine Heilung einer Leberzirrhose nicht möglich. Einzig eine Lebertransplantation hätte die Lebenserwartung von Dawa deutlich verbessern können. Dies ist jedoch selbst in Deutschland schon kaum möglich, in Nepal undenkbar. Die Familie war sich bewusst, dass eine palliative Situation bestand, jedoch hofften sie mit medizinischer Versorgung das Dawas Leben noch etwas zu verlängern und ihr zu helfen können.

Die finanziellen Rücklagen der Familie waren bald fast vollständig aufgebraucht, da sich Dawas Mann kaum um die Geschäfte kümmern konnte und so hatten wir Spenden gesammelt um die Familie bei der Finanzierung der Behandlungen und Medikamente zu unterstützen.

Seit Mitte März 2019 war Dawa wieder zuhause bei ihrer Familie in Briddhim und ihr Zustand verschlechterte sich immer mehr. Sie konnte nicht mehr essen und ihre Leberzirrhose schien einen Höhepunkt erreicht zu haben. Nach einigen Monaten und einer zusätzlichen Ayurveda-Behandlung besserte sich Dawas Zustand wieder und war dann über ein halbes Jahr mehr oder weniger stabil.

Anfang März 2020 ist Dawa im Alter von erst 48 Jahren verstorben. Am 9. März wurde der Leichnam eingeäschert und die 49-tägige Trauerzeit mit täglichen Pujas und Gebeten begann. Dawa war im Dorf sehr beliebt und galt als sehr warmherzige, hilfsbereite Frau.

    

   

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