Patenschaften in Briddhim

In dem tibetischen Dorf Briddhim im Norden Nepals unterstützen wir die Menschen mit Patenschaften und Hilfsprojekten. Unser Team-Mitglied vor Ort, die junge Tibeterin Tenzin Lhamo, stammt aus Briddhim und lebt nach einem jahrelangen Auslandsaufenthalt seit kurzem wieder dort. Sie spricht Englisch und engagiert sich sehr für die bedürftigen Menschen im Dorf. Der tägliche Austausch mit ihr ermöglicht es uns, in ständigem Kontakt zu den Menschen zu bleiben. Sie versorgt uns mit Informationen, Fotos und kümmert sich um die Übergabe der Spenden und hat ein Auge darauf, dass diese entsprechend verwendet werden. Über sie ist auch ein Brief- bzw. Emailkontakt für die Paten möglich. Sie übersetzt gerne, denn die Menschen in Briddhim sprechen kein Englisch.

Die meisten können weder lesen, noch schreiben. Gerade deshalb sind Patenschaften so wichtig, denn die meisten Familien können sich es nur mit der Hilfe von außen leisten, ihre Kinder auf eine Schule zu schicken. Das schwere Erdbeben im April 2015 zeigt noch immer seine Nachwirkungen. Das Dorf war fast völlig zerstört worden und die Einwohner haben kaum Einkommen. So arbeiten die Kinder oft auf den Feldern und verrichten andere Arbeiten, um die Eltern zu unterstützen.

Wir möchten mit unseren Hilfsaktionen und dem Patenschafts-Programm in Briddhim helfen, diesen Armutskreislauf zu durchbrechen und den Menschen eine neue Perspektive und bessere Zukunft ermöglichen. Den älteren Menschen hilft eine Patenschaft bei der Versorgung mit Dingen des alltäglichen Bedarfs: Lebensmittel, Kleidung und Medikamente.

Für die Kinder und Jugendlichen bedeutet eine Patenschaft die Möglichkeit die nächstgelegene Schule, die Highland Secondary Boarding School (Fotos unten) in Dhunche zu besuchen. 

       

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Für diese Tibeter in Briddhim suchen wir derzeit nach Paten:

 Tenzin Jorten

Die Eltern des 6-jährigen Tenzin Jorten – er wird nächsten Monat 7 – sind sehr arm und können den Jungen kaum versorgen. Dem Vater geht es gesundheitlich sehr schlecht. Er ist seit der Geburt gehbehindert und ist extrem abgemagert. Um die Familie irgendwie ernähren zu können, hütet die Mutter Kühe und Ziegen. Daher ist die Familie meist draußen im Gebirge unterwegs.

Die Eltern können sie sich das Schulgeld für ihren Sohn nicht leisten, doch dank einer ersten Patenschaft konnte Tenzin Jorten im Frühjahr 2017 eingeschult werden. Die nächstgelegene Schule ist die Highland Secondary Boarding School in Dhunche, fast 10 Stunden von Briddhim entfernt. Die Kinder leben dort in einem Hostel und kommen nur in den Ferien nach Hause. Pro Monat kostet der Schulbesuch ca. 50 Euro. 

Leider hat Tenzin Jorten eine seiner Teil-Patenschaften verloren. Es wäre schlimm, wenn der Junge nach nur 1 Jahr die Schule wieder verlassen müsste. Um ihm die Schulausbildung zu sichern, suchen wir dringend nach einem neuen, zweiten Teil-Paten, der Tenzin Jorten mit 25 Euro im Monat unterstützt.

Bitte helfen Sie Tenzin Jorten mit einer Teil-Patenschaft von 25 Euro und sichern ihm so seine Schulausbildung.

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        Dugyalpo

Der 57-jährige Tibeter lebt alleine. Er war nie verheiratet und hat nur einen einzigen Bruder im Dorf. Dessen beiden Söhne sind als Mönche in ein weit entferntes Kloster gegangen. Dugyalpo konnte nie auf eine Schule gehen und hat keine Arbeit. Er ist völlig mittellos und ist auf Hilfe angewiesen. Auch er lebt seit dem Erdbeben 2015 in einer provisorischen Hütte. Weder für eine medizinische Versorgung, noch für eine ausreichende Ernährung hat ausreichende Mittel.

Helfen Sie Dugyalpo mit einer Patenschaft von 20 Euro im Monat oder einer Einzelspende.    

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  Samchung

Diese 56-jährige Tibeterin ist die Schwester von Dhondup Yangchen (65). Für ihn und seine Frau Lhakpa Yangchen konnten wir bereits eine Patenschaft vermitteln. Samchung ist taubstumm und kann sich alleine nicht versorgen. Sie sammelt Brennholz und hilft dem Paar beim Kochen. Für diese 3-köpfige Familie reicht die eine Patenschaft nicht aus. Sie leben seit dem Erdbeben vor 2 Jahren noch immer in einer provisorischen Hütte.

Briefkontakt ist durch unsere Mitarbeiterin vor Ort möglich.

Bitte unterstützen Sie Samchung mit einer Patenschaft in Höhe von 20 Euro oder mit einer Einzelspende.

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      Pempa und seine Frau Tsewang

Pempa und Tsewang sind die Eltern von Minghmar Lhamo. Sie ist eine allein-erziehende Mutter, die mit ihrer fast 3-jährigen Tochter in Mcleod Ganj – Upper Dharamsala – lebt. Die beiden haben Patenschaften, doch die junge Frau hat kaum Einkommen. Ihre Eltern in Briddhim möchten gerne zur Tochter ziehen, denn der Vater ist blind und die beiden gehören zu den ärmsten Menschen im Dorf. Eine Patenschaft würde sie mit dem Wichtigsten versorgen: Lebensmittel, Kleidung, Medikamente. Wir hoffen, dass ihre Tochter sie bald nach Indien holen kann, doch auch dann benötigt das Paar Unterstützung, denn der allein-stehenden Tochter wird es sehr schwer fallen, Tochter und Eltern ausreichend zu versorgen.

Wer möchte Pempa und Tsewang mit einer Patenschaft in Höhe von 30 Euro im Monat unterstützen?

Briefkontakt ist über unsere Mitarbeiterin vor Ort möglich.

 

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  Palmo Tamang

Palmo Tamangs Mann ist vor einigen Jahren verstorben. Bei dem schweren Erdbeben 2015 wurde ihr Wohnhaus völlig zerstört. Seitdem lebt sie in dieser provisorischen Wellblechhütte. Das neue Haus (letzte Fotos ist noch immer im Bau).

Bitte unterstützen Sie die Palmo mit einer monatlichen Patenschaft in Höhe von 20 Euro oder mit einer Einzelspende.

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  Tenzin Ghakyi

Das kleine Mädchen Tenzin Ghakyi ist 2 Jahre alt und geht in die Spielgruppe der Highland Secondary Boarding School in Dhunche. Ihre Mutter Karma Dolma, die aus Briddhim stammt, ist dort Lehrerin, der Vater Sanu Tamang ist Koch. Die Familie lebt in Dhunche, wo der Vater geboren wurde und da sie dort Miete bezahlen müssen, bleibt für das Leben nichts übrig. Um das Vorschul-Geld für ihre kleine Tochter bezahlen zu können und eine zukünftige Schulausbildung für das Kind zu sichern, benötigt das Mädchen eine Patenschaft. Die Eltern sprechen Englisch und ein direkter Briefkontakt ist möglich.

Bitte unterstützen Sie Tenzin Ghakyi mit einer Patenschaft in Höhe von 20 Euro oder mit einer Einzelspende.

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  Mingmar Dhundue

Mingmar Dhundue wird im Frühjahr 8 Jahre alt und konnte noch nie zur Schule gehen. Er lebt mit seiner 31-jährigen Mutter Rechung in Lingling. Der Vater hat die Familie nach seiner Geburt verlassen und die Mutter arbeitet auf den Feldern und hütet Vieh, denn auch sie konnte nie zur Schule gehen und ist Analphabetin.

Mingmar Dhundues Traum ist es zur Schule zu gehen und einmal einen Beruf zu erlernen, doch seine Mutter kann es sich nicht leisten, ihren Sohn auf eine Schule zu schicken. Die nächstgelegene Schule ist die Highland Secondary Boarding School in Dhunche, fast 10 Stunden von Briddhim entfernt. Die Kinder leben dort in einem Hostel und kommen nur in den Ferien nach Hause. Pro Monat kostet der Schulbesuch ca. 60 Euro. Viele Kinder im Dorf lernen daher nie Lesen und Schreiben und können niemals der Armut entkommen. Mit unserem Patenschafts-Programm konnten wir bisher drei Kindern ermöglichen eingeschult zu werden.

Wegen des hohen monatlich benötigen Betrags bieten wir hier Teil-Patenschaften an. Briefkontakt ist über unsere Mitarbeiterin vor Ort möglich, die die Patenpost übersetzt.

Bitte unterstützen Sie Mingmar Dhundue mit einer Patenschaft in Höhe von 60 Euro, einer Teil-Patenschaft von 30 Euro oder mit einer Einzelspende.

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  Karma Namgyal

Der 4-jährige Karma Namgyal leidet seit seiner Geburt an einer Sehstörung, die zwar operativ angegangen, aber leider nicht behoben wurde. Seine Eltern sind noch sehr jung und haben ein wenig Arbeit, doch sie führen ein entbehrungsreiches Leben und können sich den Schulbesuch des Jungen, der nächstes Jahr anstehen würde, nicht leisten. 

Karmas Mutter, Lhamzen (23), arbeitet auf den Feldern und sein Vater, Subha Kami (25), ist meist in Tibet unterwegs, wo er als Lastenträger etwas Geld verdient.

Je älter der Junge wird, desto geringer wird die Chance den Sehfehler zu beheben, daher wir 300 Euro Extra-Spenden für eine neue OP gesammelt und derzeit bemühen sich die Eltern um einen Behandlungstermin. 

Bitte unterstützen Sie Karma Namgyal mit einer Patenschaft in Höhe von 25 Euro oder mit einer Einzelspende.

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  Phool Maya

Nambar – so der Rufname von Phool Maya – ist 8 Jahre alt. Sie lebt mit den Eltern Tenzin Sangmo und Tamding und ihrer 3-jährigen Schwester Yangkyi in Briddhim. Die Eltern sind sehr arm und leben seit dem Erdbeben in dieser provosorischen Hütte. Nambar geht auf eine Grundschule in Syabru Besi, auf halber Strecke zwischen Briddhim und Dhunche, die aber keinen guten Ruf hat und wo sie auch nur bis zur 5. Klasse zur Schule gehen kann. Die Eltern möchten sie gerne auf die Schule nach Dhunche schicken. Für das Schulgeld und die Absicherung der Schulausbildung benötigt ihre Tochter eine Patenschaft.

Bitte unterstützen Sie Phool Maya mit einer Patenschaft in Höhe von 20 Euro oder mit einer Einzelspende.