Patenschaften in Briddhim

Das VDC (Village Development Committee – eine Art Gemeinde) Briddhim liegt im Norden Rasuwas, einem der acht Bezirke der Bagmati Zone in Nepal. Die größten Dörfer der Gemeinde sind Briddhim-Dorf, Lingling, Khangjim und Sherpagaun, die sich auf einer Höhe von ca. 1.800 bis 2.600 m befinden.

Die Region ist vom tibetischen Buddhismus geprägt, da ein großer Teil bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts noch zu Tibet gehört hatte. In einigen Dörfern jedoch, in denen wir aktiv sind, z.B. Mentok Gan, Tarsa und Daal, leben heute meist Christen, was auf das Wirken christlicher Hilfsorganisationen zurückzuführen ist. Briddhim, Lingling, Shyafru, Syabrubesi und Timure sind eher buddhistisch.

Nepal in Zahlen: Die Alphabetisierungsrate liegt in Nepal heute bei nur ca. 65 %. Von einer Gesamtbevölkerung von gut 28.287.200 Einwohnern leben nur etwas über 3,5 Mio. in Städten. Das Durchschnittsalter liegt bei 20 Jahren, die Lebenserwartung heutzutage bei 60 Jahren. Der Arbeitsmarkt in Nepal ist katastrophal, arbeitslos sind ca. 40 % der Bevölkerung. 10 % der Mädchen heiratet vor dem 15. Lebensjahr.

 

                           

Landkarte Rasuwa (Quelle: Langtang – Langtang National Park, 1:125000, Himalayan MapHouse (P) Ltd.)

In dieser Region unterstützen wir die Menschen mit Patenschaften und Hilfsprojekten. Unsere Team-Mitglieder vor Ort, die jungen Tibeter Tenzin Lhamo und Paljor, stammen aus Briddhim. Tenzin Lhamo lebt nach einem jahrelangen Auslandsaufenthalt seit Ende 2017 wieder dort. Beide sprechen Englisch und engagieren sich sehr für die bedürftigen Menschen im Dorf. Der tägliche Austausch mit ihnen ermöglicht es uns, in ständigem Kontakt zu den Menschen zu bleiben. Sie versorgen uns mit Informationen, Fotos und kümmern sich um die Übergabe der Spenden und haben ein Auge darauf, dass diese entsprechend verwendet werden. Über sie ist auch ein Brief- bzw. Email-Kontakt für die Paten möglich. Sie übersetzen gerne Patenpost, denn die meisten Menschen dort sprechen kein Englisch.

Nur wenige Menschen überhaupt in dieser Region können lesen und schreiben. Gerade deshalb sind Patenschaften so wichtig, denn die meisten Familien können es sich nur mit der Hilfe von außen leisten, ihre Kinder auf eine Schule zu schicken. Das schwere Erdbeben im April 2015 zeigt noch immer seine Nachwirkungen. Die Dörfer waren fast völlig zerstört worden und die Einwohner haben kaum Einkommen. So arbeiten die Kinder oft auf den Feldern mit und verrichten andere Arbeiten, um die Eltern zu unterstützen.

In Thuman, einem der größten Dörfer in der Gegend – es hat ca. 400 Haushalte -, das auf dem Berghang direkt gegenüber von Lingling und Pelko liegt, gibt es seit 2017 wieder eine Schule. Derzeit besuchen ca. 130 Kinder die Schule, die bis zur 8. Klasse führt. Von dort erhalten wir daher nur sehr wenige Anfragen, doch es ist auch nur eine staatliche Schule, deren Unterrichts-Niveau nicht mit dem der Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi zu vergleichen ist.

 

(Die Shree Nepal Rastriya Adharbut School in Thuman, Rasuwa)

Auch in den Dörfern Lingling, Mentok Gan und Tarsa wurden zwar nach dem Erdbeben Schulen wieder aufgebaut, doch ein Unterricht ist praktisch nicht möglich. Nicht nur, dass die Schule in Mentok Gan nur bis zur 5. Klasse und in Tarsa sogar nur bis zur 3. Klasse geht, auch gibt es meist nur einen einzigen Lehrer, der nur einmal pro Woche zur Arbeit erscheint und die Kinder dann nur ein paar Stunden unterrichtet. Es wird dann lediglich Nepali gelehrt, ein wenig Schreiben und Rechnen. Viele Eltern sehen daher keinen Sinn darin ihre Kinder in solch eine Schule zu schicken und es ist ein Kreislauf entstanden, unter dem letztendlich wieder die Jüngsten leiden, die sich so sehr eine Schulausbildung wünschen.

(Die Grundschule in Tarsa, geht nur bis zur 3. Klasse)

In Lingling wurde nach dem Erdbeben eine Schule für lediglich die drei ersten Klassen aufgebaut, doch sie wurde nie eröffnet, da es keine Lehrer und ohnehin zu wenig Kinder gibt.

(Die geschlossene Grundschule in Lingling)

Mit unseren Hilfsaktionen und dem Patenschafts-Programm helfen wir, diesen Armutskreislauf zu durchbrechen und den Menschen eine neue Perspektive und bessere Zukunft ermöglichen. Den älteren Menschen hilft eine Patenschaft bei der Versorgung mit Dingen des alltäglichen Bedarfs: Lebensmittel, Kleidung und Medikamente. Derzeit betreuen wir 118 Patenschaften im Raum Briddhim.

Für die Kinder und Jugendlichen bedeutet eine Patenschaft die Möglichkeit eine Schulausbildung zu erhalten. Die ersten Kinder, die dank der Patenschaften im Frühjahr 2017 eingeschult werden konnten, gingen zunächst auf die Highland Secondary Boarding School in Dhunche. Diese Schule ist weit von Briddhim weit entfernt und auf beschwerlichem und gefährlichem Weg zu erreichen.

Seit dem Frühjahr 2019 können die Kinder auf eine zweite Schule gehen, die Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi, einem kleinen Ort, ca. eine Stunde Fußmarsch von Briddhim entfernt. Von Mentok Gan und Tarsa braucht man ca. 3 Stunden bis Syabrubesi.

Wegen des hohen monatlich benötigen Betrags für die Einschulung, monatliche Gebühren, Uniformen usw. bieten wir für diese Kinder Teil-Patenschaften an.

Umfangreiche Infos zu beiden Schulen finden Sie hier auf den Folgeseiten.

                                                                                                                                                                                

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Für diese Kinder in Briddhim suchen wir derzeit nach Paten für Schul-Patenschaften: 

Einige Kinder, deren Daten bereits auf dieser Seite erschienen waren, haben wir am 08.03.2021 zunächst wieder entfernt, da wir derzeit nochmals prüfen, ob die Familien andere Unterstützung erhalten oder die Kinder eventuell bereits auf eine Schule gegangen sind. Sobald wir von den Eltern weitere Angaben erhalten, werden wir die Kinder hier wieder einstellen.

 

Prashant und Nishan

Prashant (10 Jahre) und Nishan (9 Jahre) leben mit ihren Eltern und einem jüngeren Bruder in Daal. Die Familie ist sehr arm, der Vater Pasang (35 Jahre) arbeitet auf Feldern in der Umgebung, doch er kann die Familie nicht gut versorgen, denn für einen Hausbau hatte er sich Geld geliehen und durch die hohen Zinsen, bleibt nun kaum etwas zum Leben übrig. Seine 30-jährige Frau Sashi kann ihm nicht helfen, da sie geistig behindert ist.

Die beiden Jungen sind oft traurig, wenn sie sehen, dass andere Kinder aus dem Dorf zur Schule gehen können. In ihrem Alter müssten auch sie längst zur Schule gehen, doch die Eltern sind zu arm, um die hohen Schulgebühren bezahlen zu können.

Unterstützen Sie Prashant oder Nishan mit einer Patenschaft von je 44 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Pramila und Sharmila

Die beiden Schwestern Pramila (6 Jahre) und Sharmila (8 Jahre) sind die jüngsten von vier Geschwistern. Eine ältere Schwester ist verheiratet. Eine 14-jährige Schwester hat eine Patenschaften über eine andere Hilfsorganisation, die jedoch nur Jugendliche unterstützt. Pramila und Sharmila leben bei ihren Eltern Nima (42) und Tashi (43) in Daal. Die zwei sind recht klein für ihr Alter und ihre Einschulung in der Boarding School in Syabrubesi würde für die Kinder auch eine bessere Versorgung und Ernährung bedeuten. Allerdings verdienen die Eltern fast nichts und können sich die Schulgebühren nicht leisten.

Unterstützen Sie Pramila oder Sharmila mit einer Patenschaft von je 44 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Jyoti

Die 9-jährige Jyoti Ghale kommt aus dem kleinen Dorf Tarsa. Ihre Mutter hatte das Kind vor langem schon verlassen und so lebte Jyoti bis zum Lockdown bei ihrem Vater Tati und dessen neuen Frau in Timure an der tibetischen Grenze. Als das Paar wegen des Lockdowns die Arbeit verlor, zog die Familie wieder zurück nach Tarsa. Wie alle Menschen in den kleinen Dörfern Tarsa und Mentok Gan, sind Jyoti Ghale und ihr Vater nepalesische Christen. Zu der Familie gehören auch ein Kind aus der ersten Ehe der neuen Ehefrau und ein gemeinsames Kind.

Die Familie ist sehr arm und konnte sich eine Schulausbildung für Jyoti nicht leisten, doch wir konnten vor gut einem Jahr eine Patenschaft für Jyoti finden und so konnte sie nach Ende des letzten Lockdowns im Dezember 2020 in der Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi eingeschult werden.

Leider hat Jyoti im April ihre Patenschaft verloren und müsste aus der Schule genommen werden, wenn sie nicht schnell einen neuen Paten findet. Derzeit ist die Schule wegen des neuen strengen Lockdowns wieder geschlossen, doch die Gebühren müssen weiter bezahlt werden. Es wäre sehr traurig für Jyoti wenn sie nach den wenigen ersten Monaten ihres Schullebens die Schule schon wieder verlassen müsste.

Unterstützen Sie Jyoti mit einer Patenschaft von 44 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

 

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Sarjo Tamang

Der 5-jährige Sarjo ist der jüngste Bruder von Suresh und Pratima (10 und 7 Jahre alt, erstes Foto). Die beiden älteren Geschwister haben seit letztem Jahr Patenschaften wurden im Dezember 2020 eingeschult. Sarjo lebt noch bei seinen Eltern Sangmo (29 Jahre) und Lhakpa (32 Jahre) in dem kleinen Dorf Mentok Gan, das gegenüber von Briddhim auf einem Berghang liegt. Die Familie ist sehr arm, denn der Vater ist seit Geburt gehbehindert und kann daher kaum laufen und nicht arbeiten. Der Mutter fiel es schwer ihre Kinder gut zu ernähren und so war die Familie sehr glücklich, dass die älteren Kinder Paten gefunden haben und somit nun in der Boarding School gut versorgt sind und eine Schulausbildung bekommen können, die sich die Eltern nie leisten könnten. Damit auch Sarjo auf die Schule gehen und mit seinen Geschwistern zusammen lernen kann, benötigt er ebenfalls eine Schul-Patenschaft. Es wäre traurig für ihn, wenn er nicht eingeschult werden könnte und dann bald der Mutter beim Verdienen des Lebensunterhalts helfen müsste.

Unterstützen Sie Sarjo mit einer Patenschaft von 44 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat für seine Schulausbildung.  

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Devendra

Der 4-jährige Devendra lebt mit seiner 49-jährigen Mutter Chir Ghale in Daal. Bis zum Lockdown arbeitete sie als Lastenträgerin an der tibetischen Grenze. Es ist eine harte Arbeit, die nicht viel einbringt und seit fast einem Jahr hat sie wegen des Lockdowns keine Arbeit mehr. Um die Grundversorgung des Jungen zu sichern konnten wir im Februar 2020 eine Patenschaft für Devendra einrichten, was der Familie bei der Grundversorgung geholfen hat, doch im Januar 2021 musste die Patenschaft leider beendet werden.

Damit Devendra wie geplant im April in die Gosainkunda English Boarding School eingeschult werden kann, wo er sowohl eine Schulausbildung bekommen und auch gut versorgt werden könnte, benötigt er wieder eine neue Patenschaft.

Unterstützen Sie Devendra mit einer Patenschaft von 44 Euro oder mit einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat für seine Schulausbildung.  

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Salina und Sabin

Die beiden Geschwister Salina (4 Jahre) und Sabin (5 Jahre) leben mit ihren jungen Eltern Kamala (23) und Subha (29) in Daal. Der Vater arbeitete früher in Tibet gearbeitet, doch seit dem Lockdown hat er kein Einkommen mehr. Die Familie hat schon häufig bei unserer Mitarbeiterin in Briddhim wegen Unterstützung nachgefragt. Wenn Salina und ihr Bruder Sabin auf die Boarding School in Syabrubesi gehen könnten, wären auch die Eltern etwas entlastet, denn zurzeit fällt es ihnen schwer ihre Kinder gut zu ernähren.

Unterstützen Sie Salina oder Sabin mit einer Patenschaft von je 44 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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  Kalpana

Kalpana ist 5 Jahre alt und die Schwester des 10-jährigen Pempa, der im März 2021 eine Schul-Patenschaft gefunden hat und im Sommer in Syabrubesi eingeschult werden kann. Die Kinder leben mit ihren beiden älteren Geschwistern und den Eltern Dawa und Gaypa Ghale in Daal. Die Eltern (38 und 48 Jahre alt) sind Bauern und verdienen gerade genug um die Familie zu ernähren. Für eine Schulausbildung der Kinder reicht ihr Einkommen nicht. Pempa konnte 2 Jahre lang auf eine kostenlose, staatliche Schule in Timure gehen. Doch diese wurde des Lockdowns geschlossen und wird nicht mehr öffnen. Er freut sich sehr, dass er nun bald auf eine neue, bessere Schule gehen kann. Für die Geschwister wäre es schön, wenn sie zusammen auf die Boarding School gehen könnten.

Unterstützen Sie Kalpana mit einer Patenschaft von 44 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Akash Ghale

Der 4-jährige Akash ist das jüngste von 6 Kindern einer sehr armen Familie aus dem kleinen Dorf Mentok Gan. Die ältesten beiden Söhne Sherchen und Sherman (16 und 17 Jahre alt), gehen mit Hilfe von Patenschaften einer anderen Organisation auf eine staatliche Schule in Syabrubesi. Akashs 10-jähriger Bruder Santos und seine 8-jährige Samjana haben bereits Patenschaften. Santos konnte daher sogar 2019 schon in der Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi eingeschult werden. Die Familie besitzt selbst kein Land und muss 70 % von ihrem Anbau an den Landbesitzer abgeben. Der Rest reicht kaum zum Leben. Daher können sie sich die Schulgebühren für ihre Kinder nicht leisten. 

Wir hoffen, dass auch Akash bald einen Paten findet, damit alle drei Geschwister zusammen zur Schule gehen können.

Unterstützen Sie Akash mit einer Patenschaft von 44 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat für seine Schulausbildung.  

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Susmita Tamang

Susmita Tamang ist 5 Jahre alt. Ihre Eltern heißen Kalay Tamang (53 Jahre) und Sarki Maya Tamang (47 Jahre). Sie arbeiten als Bauern und verladen Waren auf Lastwagen. Das kleine Einkommen reicht nicht aus, um ihrer Tochter eine Schulausbildung zu ermöglichen. Susmita würde sehr gerne auf die Schule in Syabrubesi gehen. 

Unterstützen Sie Susmita Tamang mit einer Patenschaft von 44 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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Bhuvan und Asmita Tamang

Der 5-jährige Bhuvan und seine 7-jährige Schwester Asmita leben mit ihren Eltern Phurbu Dolma (40 Jahre) und Khanba Tamang (48 Jahre) in Mentok Gan. Als Lastenwagen-Fahrer verdienen sie nur wenig Geld und können sich so eine Schulausbildung für ihre Kinder nicht leisten.

Unterstützen Sie Bhuvan oder Asmita Tamang mit einer Patenschaft von 44 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 22 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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Für diese Familien in Briddhim suchen wir Paten:

Oftmals sind gerade auch Familien hilfsbedürftig. Denn die Verpflegung einer mehrköpfigen Familie ist schwerer, als nur für sich selbst zu sorgen. Für Eltern oder ein Elternteil, die ihre Kinder oder Geschwister großziehen, oder auch ihre alten Eltern, und dabei kein oder nur ein sehr kleines Einkommen haben, ist es so gut wie unmöglich für eine gute Grundversorgung aufzukommen. Dabei möchten wir die folgenden Familien unterstützen.

 

  Zokya Tamang

Zokya ist 53 Jahre alt und hat drei Kinder. Seine Frau ist vor drei Jahren verstorben. Die älteste Tochter lebt mit ihrer Familie in Dhunche. Sie ist die Mutter der kleinen Tenzin Ghakyi, die bei uns eine Patenschaft hat. Eine 21-jährige Tochter geht dank einer Patenschaft in Kathmandu zur Schule. Ist aber seit Beginn des Lockdown in Nepal zuhause bei ihrem Vater. Der 26-jährige Sohn Zokyas lebt mit seiner Frau immer bei Zokya und so ist es zurzeit ein 4-Personen-Haushalt.

Zokya selbst konnte nie zur Schule gehen. Er ist fast taub-stumm, genauso wie seine Schwester Nalu, die bei uns ebenfalls eine Patenschaft hat. Allgemein leidet er unter einer schlechten Gesundheit, seine linke Hand ist geschwollen und schmerzt sehr. Trotzdem verrichtet er noch harte Feldarbeit. Ein Bruder ist Mönch und eine Schwester lebt als Nonne in Kathmandu. Sie hat uns um Hilfe besonders für ihren Bruder gebeten. 

Unterstützen Sie Zokya und seine Familie mit einer Patenschaft von 30 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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Dawa Chokpa und Mingmar Dorjee

Die 54-jährige Witwe Dawa Chokpa lebt in Lingling. Sie ist die Tante unserer Mitarbeiterin Tenzin Lhamo. Im Frühjahr 2020 verstarb Dawas zweiter Mann im Alter von erst 37 Jahren als er beim Holzsammeln in einen Fluss gerutscht war und mitgerissen wurde. Ihr jüngster Sohn aus erster Ehe, der 23-jährige Mingmar Dorjee, hatte einige Jahre als Mönch in Indien gelebt, u.a. auch im Kloster Tse Chokling. Von dort kennt ihn unser Mitarbeiter Nyima. Mingmar entschloss sich letztes Jahr wieder ein weltliches Leben zu führen und ist ins Dorf zurückgekehrt, wo er nun mit seiner Mutter zusammen lebt.  Leider findet Mingmar keine Arbeit. Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es kaum noch Aussicht auf Arbeit. Dawas Tochter aus zweiter Ehe, die 17-jährige Samjana hat bei uns eine Patenschaft und geht dank einer weiteren Patenschaft einer anderen Hilfsorganisation auf eine Boarding School in Dhunche.

Zwar hat Dawa noch zwei ältere Söhne aus erste Ehe (25 und 27 Jahre), doch keiner von ihnen ist in der Lage zu helfen. Ihre Familien haben selbst Patenschaften bei uns für die Kinder. Dawa und ihr Sohn können sich alleine kaum versorgen und im Sommer 2020 kam das nächste Unglück. Während des starken Monsuns wurde Dawas kleines Haus, dass sie dank staatlicher Unterstützung nach dem Erdbeben 2015 hatte aufbauen können, von einer Schlammlawine stark beschädigt und musste abgerissen werden. Daher leben Dawa und ihr Sohn nun in einer provisorischen Wellblechhütte und sobald der Monsun beginnt, wird der Aufenthalt darin ziemlich unerträglich.

Ende März 2021 haben wir für die Familie ein Hausbau-Projekt gestartet und hoffen auf ausreichend Spenden, um den Bau vielleicht dieses Jahr noch fertigstellen zu können. Dawa und ihr Sohn sollen wieder in einer menschenwürdigen Behausung leben können. Weitere Infos, auch zum Verlauf des Projekts finden Sie hier auf unserer Webseite: https://www.tibet-tshoesem.de/wiederaufbau-von-wohnhaeusern-in-briddhim/

Bis Dawa und Mingmar wieder Arbeit finden, benötigen sie dringend eine Patenschaft für die tägliche Grundversorgung.

Unterstützen Sie Dawa Chokpa und ihren Sohn Mingmar Dorjee mit einer Patenschaft von 30 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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Für diese älteren Menschen in Briddhim suchen wir derzeit nach Paten: 

 

Dawa und Rabhi

Dawa ist 69 Jahre alt, seine Frau 58. Die beiden leben in Briddhim. Sie haben einen Sohn, der mit Frau und Kind ebenfalls in Briddhim lebt, seine Eltern aber nicht unterstützen kann. Das Paar ist sehr arm und kann sich nur mit dem Anbau von ein wenig Gemüse selbst versorgen. Die harte Feldarbeit fällt ihnen schwer und für Kleidung, Medikamente oder andere Dinge des täglichen Gebrauchs ist kein Geld da. Um ihr hartes Leben ein wenig zu erleichtern und eine Grundversorgung zu sichern, benötigen sie eine Patenschaft.

Unterstützen Sie Dawa und Rabhi mit einer Patenschaft von 30 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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   Dechen und Ngachok

Das Ehepaar Dechen (56 Jahre) und Ngachok (51 Jahre) lebt in Lingling, sie sind die Großeltern von Karma Sangay, des 6-jährigen Jungen mit den Augen-Problemen, der dank einer Patenschaft zur Schule gehen kann. Ngachok ist immer wieder krank und kann nicht arbeiten. Ihr Mann sorgt mit ein wenig Landwirtschaft für die Versorgung der beiden, doch sie haben keinen Verdienst und so fehlt es an allem. Sie sind wie die meisten älteren Menschen in Briddhim Analphabeten, doch über Kontakt zu einem Paten würden sie sich sehr freuen. Unsere Helferin vor Ort, Tenzin Lhamo, hilft gerne mit der Patenpost.

Unterstützen Sie Dechen und Ngachok mit einer Patenschaft von 30 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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Bhomjung und Maya

Bhomjung (70 Jahre) und seine Frau Maya (50 Jahre) leben in Briddhim.  Um sich zu ernähren betreiben sie ein wenig Landwirtschaft, doch nur für den eigenen Verbrauch. Für Verkauf und Verdienst reicht es nicht. Da Bhumjung zu alt ist, hat seine Frau den Anbau des Gemüses übernommen.

Die beiden haben zwei Kinder. Der 23-jährige Sohn hat gerade geheiratet, doch durch den Lockdown im Frühjahr hat er seine Arbeit als Lastenträger an der tibetischen Grenze verloren. Daher kann er seine Eltern nicht unterstützen. Die erst 15-jährige Tochter geht dank der Patenschaft einer anderen Hilfsorganisation auf die Schule in Dhunche. Ohne familiäre Unterstützung sind die älteren Menschen in Briddhim mittellos und benötigen unsere Hilfe.

Unterstützen Sie Maya und Bhomjung mit einer Patenschaft von 30 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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Rabhi

Rabhi ist 43 Jahre alt und lebt alleine im Dorf Pelko. Ihr Mann ist vor vielen Jahren bereits verstorben und die beiden Töchter sind verheiratet und weggezogen. Wie die meisten älteren Menschen in Briddhim, kann auch Rabhi weder lesen noch schreiben. Außer harter Feldarbeit hat sie daher keine Verdienstmöglichkeiten und die Selbstversorgung fällt ihr schwer.

Unterstützen Sie Rabhi mit einer Patenschaft von 20 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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