Patenschaften in Briddhim

Das VDC (Village Development Committee – eine Art Gemeinde) Briddhim liegt im Norden Rasuwas, einem der acht Bezirke der Bagmati Zone in Nepal. Die größten Dörfer der Gemeinde sind Briddhim-Dorf, Lingling, Khangjim und Sherpagaun, die sich auf einer Höhe von ca. 1.800 bis 2.600 m befinden.

Die Region ist vom tibetischen Buddhismus geprägt, da ein großer Teil bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts noch zu Tibet gehört hatte. In einigen Dörfern jedoch, in denen wir aktiv sind, z.B. Mentok Gan, Tarsa und Daal, leben heute meist Christen, was auf das Wirken christlicher Hilfsorganisationen zurückzuführen ist. Briddhim, Lingling, Shyafru, Syabrubesi und Timure sind eher buddhistisch.

Nepal in Zahlen: Die Alphabetisierungsrate liegt in Nepal heute bei nur ca. 65 %. Von einer Gesamtbevölkerung von gut 28.287.200 Einwohnern leben nur etwas über 3,5 Mio. in Städten. Das Durchschnittsalter liegt bei 20 Jahren, die Lebenserwartung heutzutage bei 60 Jahren. Der Arbeitsmarkt in Nepal ist katastrophal, arbeitslos sind ca. 40 % der Bevölkerung. 10 % der Mädchen heiratet vor dem 15. Lebensjahr.

 

                           

Landkarte Rasuwa (Quelle: Langtang – Langtang National Park, 1:125000, Himalayan MapHouse (P) Ltd.)

In dieser Region unterstützen wir die Menschen mit Patenschaften und Hilfsprojekten. Unsere Team-Mitglieder vor Ort und Leiter der örtlichen NGO Gosainkunda Human Service Welfare Organization, die jungen Tibeter Tenzin Lhamo und Paljor, stammen aus Briddhim. Tenzin Lhamo lebt nach einem jahrelangen Auslandsaufenthalt seit Ende 2017 wieder dort. Beide sprechen Englisch und engagieren sich sehr für die bedürftigen Menschen im Dorf. Der tägliche Austausch mit ihnen ermöglicht es uns, in ständigem Kontakt zu den Menschen zu bleiben. Sie versorgen uns mit Informationen, Fotos und kümmern sich um die Übergabe der Spenden und haben ein Auge darauf, dass diese entsprechend verwendet werden. Über sie ist auch ein Brief- bzw. Email-Kontakt für die Paten möglich. Sie übersetzen gerne Patenpost, denn die meisten Menschen dort sprechen kein Englisch.

Nur wenige Menschen überhaupt in dieser Region können lesen und schreiben. Gerade deshalb sind Patenschaften so wichtig, denn die meisten Familien können es sich nur mit der Hilfe von außen leisten, ihre Kinder auf eine Schule zu schicken. Das schwere Erdbeben im April 2015 zeigt noch immer seine Nachwirkungen. Die Dörfer waren fast völlig zerstört worden und die Einwohner haben kaum Einkommen. So arbeiten die Kinder oft auf den Feldern mit und verrichten andere Arbeiten, um die Eltern zu unterstützen.

In Thuman, einem der größten Dörfer in der Gegend – es hat ca. 400 Haushalte -, das auf dem Berghang direkt gegenüber von Lingling und Pelko liegt, gibt es seit 2017 wieder eine Schule. Derzeit besuchen ca. 130 Kinder die Schule, die bis zur 8. Klasse führt. Von dort erhalten wir daher nur sehr wenige Anfragen, doch es ist auch nur eine staatliche Schule, deren Unterrichts-Niveau nicht mit dem der Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi zu vergleichen ist.

 

(Die Shree Nepal Rastriya Adharbut School in Thuman, Rasuwa)

Auch in den Dörfern Lingling und Tarsa wurden zwar nach dem Erdbeben Schulen wieder aufgebaut, doch ein Unterricht ist praktisch nicht möglich. Nicht nur, dass die Schule in Tarsa – sie liegt zwischen Tarsa und Mentok Gan – sogar nur bis zur 3. Klasse geht, auch gibt es meist nur einen einzigen Lehrer, der nur selten zur Arbeit erscheint und die Kinder dann nur ein paar Stunden unterrichtet. Es wird lediglich Nepali gelehrt, ein wenig Schreiben und Rechnen. Viele Eltern sehen daher keinen Sinn darin ihre Kinder in solch eine Schule zu schicken und es ist ein Kreislauf entstanden, unter dem letztendlich wieder die Jüngsten leiden, die sich so sehr eine Schulausbildung wünschen.

(Die Grundschule in Tarsa, geht nur bis zur 3. Klasse)

In Lingling wurde nach dem Erdbeben eine Schule für lediglich die drei ersten Klassen aufgebaut, doch sie wurde nie eröffnet, da es keine Lehrer und ohnehin zu wenig Kinder gibt.

(Die geschlossene Grundschule in Lingling)

Mit unseren Hilfsaktionen und dem Patenschafts-Programm helfen wir, diesen Armutskreislauf zu durchbrechen und den Menschen eine neue Perspektive und bessere Zukunft ermöglichen. Den älteren Menschen hilft eine Patenschaft bei der Versorgung mit Dingen des alltäglichen Bedarfs: Lebensmittel, Kleidung und Medikamente. Derzeit betreuen wir 139 Patenschaften im Raum Briddhim.

Für die Kinder und Jugendlichen bedeutet eine Patenschaft die Möglichkeit eine Schulausbildung zu erhalten. Die ersten Kinder, die dank der Patenschaften im Frühjahr 2017 eingeschult werden konnten, gingen zunächst auf die Highland Secondary Boarding School in Dhunche. Diese Schule ist weit von Briddhim weit entfernt und auf beschwerlichem und gefährlichem Weg zu erreichen.

Seit dem Frühjahr 2019 können die Kinder auf eine zweite Schule gehen, die Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi, einem kleinen Ort, ca. eine Stunde Fußmarsch von Briddhim entfernt. Von Mentok Gan und Tarsa braucht man ca. 3 Stunden bis Syabrubesi.

Wegen des hohen monatlich benötigen Betrags für die Einschulung, monatliche Gebühren, Uniformen usw. bieten wir für diese Kinder Teil-Patenschaften an.

Umfangreiche Infos zu beiden Schulen finden Sie hier auf den Folgeseiten.

                                                                                                                                                                                

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Für diese Kinder im Raum Briddhim suchen wir derzeit nach Paten für Schul-Patenschaften: 

 

 

Tenzin Hishi und Pasang Dindhup

Diese sechs-köpfige Familie lebt in Thuman. Die Eltern – Mutter Chima Yangchen (28) und Vater Nima Tashi (41) – sind ohne eigene Schulbildung und versorgen so die Familie mit Feldarbeit. Da neben drei Kindern auch die Großmutter mit im Haushalt lebt, reicht das Erwirtschaftete nur von der Hand in den Mund – ein Problem, dass die meisten Tagelöhner auf dem Land haben. Die Großmutter kann noch ein paar einfache Gartenarbeiten ausüben, aber nicht mehr schwer arbeiten. Eine Schule im Ort für die Kinder gibt es zwar. Allerdings ist diese nur unregelmäßig geöffnet und vermittelt entsprechend wenig Lernstoff, so dass die Kinder dort gegenüber Gleichaltrigen immer benachteiligt sind. Hieraus ergibt  sich für sie ein langfristiges Problem, denn ohne guten Schulabschluss haben sie keine Chance auf einen Beruf, der ihre Familie einmal finanziell verlässlich absichern würde. Dazu gehört oft, wie auch in dieser Familie, zusätzlich die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern bei Krankheit oder im Alter, da die finanzielle Unterstützung der nepalesischen Regierung sehr gering ausfällt. Die 10-jährige Tochter der Familie konnte über eine andere Organisation eine Patenschaft finden, doch die Eltern machen sich nun Sorgen um die Söhne. Ihnen ist ein gute Bildung für die beiden sehr wichtig. Da Tenzin Hishi bereits 7 Jahre alt ist wäre es vor allem für ihn wichtig, dass er mit dem kommenden Schuljahr ab April regelmäßigen Unterricht erhält. Wir würden ihn dann gern mit den zahlreichen Kindern, die bereits Patenschaften haben, an der Gosaikunda English Boarding School einschulen. Der Jüngere, Pasang Dindhup wird im April 5 und wäre dann eigentlich auch schon für eine Einschulung alt genug.

Unterstützen Sie Tenzin Hishi oder Pasang Dindhup Tamang mit einer Patenschaft von je 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Alisha

Alisha ist 5 Jahre alt und eine Halbschwester von der heute 11-jährigen Jyoti Ghale, die bereits seit 2019 eine Schul-Patenschaft bei uns hat. Tati Ghale (42), der Vater der beiden Mädchen lebt seit längerem mit einer neuen Frau (Chhima, 32) zusammen. Die Familie ist sehr arm, besitzt kein Land und lebt in einer kleinen Hütte, die Chhima nach dem Erdbeben von der Regierung erhielt. Die Stiefmutter arbeitete früher im Sol Himal Hostel in Timure als Köchin. Dieses schloss aber 2019  und sie verlor ihre Arbeit. Seit ihrer letzten Schwangerschaft 2021 ist sie zusätzlich körperlich geschwächt und kann nicht arbeiten. Vom Arzt wurden ihr Vitamine verordnet. Allerdings hat sich bisher keine Besserung eingestellt, so dass sie nicht finanziell zur Versorgung der vierköpfigen Familie beitragen kann. Aktuell kann nur der Vater manchmal durch das Verladen von Waren an der tibetischen Grenze etwas verdienen. Alisha würde gerne einmal zur Schule gehen, doch die Familie kann sich die hohen Schulgebühren nicht leisten. Deshalb haben sie sich an uns gewandt und hoffen, dass jemand ihrer Tochter die wichtige Schulbildung mit einer Patenschaft ermöglichen wird.

Unterstützen Sie Alisha mit einer Patenschaft von 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Suman und Subash Tamang

Der Vater der beiden Jungen Suman (6) und Subash (4) ist allein erziehend, seitdem die Mutter vor drei Jahren zum Arbeiten nach Kuwait gegangen ist. Leider hat sie die Familie seit einiger Zeit nicht mehr kontaktiert. Bahadur Sing weiß nicht, ob ihr etwas zugestoßen ist und auch die erhoffte finanzielle Unterstützung bleibt aus. Die 13-jährige Schwester dieser Kinder lebt als Nonne in einem Kloster an der indischen Grenze, da ihr der Vater keinen Schulbesuch ermöglichen konnte. Viele arme Familien schicken mindestens ein Kind in ein Kloster, um dessen Versorgung zu sichern und die Familie finanziell zu entlasten. Aufgrund der extremen Armut der Familie ist sie als „poor family“ registriert, erhält allerdings trotzdem keine regelmäßige staatliche Zuwendung. Manchmal bekommen sie gegen Vorlage der Karte Lebensmittel oder Haushaltsgegenstände wie Decken und Bettlaken zugeteilt.

Der Vater hat in seinem Dorf Tarsa gehört, dass über Tibet Tshoesem Unterstützung für Schulkinder möglich ist und hofft nun sehr, dass zumindest seine Söhne bald mit anderen Kindern lernen können und damit bessere Zukunftsaussichten haben werden. Am wichtigsten wäre zunächst die Einschulung des älteren Suman, doch es wäre sehr hilfreich wenn auch Subash im Laufe dieses Jahres vielleicht schon zur Schule gehen könnte, da die Kinder in Gosainkunda English Boarding School auch bessert versorgt werden als zuhause.

Unterstützen Sie Suman oder Subash Tamang mit einer Patenschaft von je 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Simran und Prashan Ghale

Die jungen Eltern dieser beiden Kinder Simran (8) und Prashan (4) sind selbst ohne Schulbildung und versuchen den Lebensunterhalt der Familie durch den Anbau von Äpfeln und Zitronen zu bestreiten, die sie dann auf dem Markt verkaufen. Vom Erlös, der nicht regelmäßig kommt, muss zusätzlich auch die Großmutter versorgt werden, welche mit im Haushalt der Familie lebt. Diese ist 60 Jahre alt und versucht, ebenfalls zum kleinen Einkommen der Familie beizutragen. Das harte Leben der nepalesischen Landbevölkerung bringt häufig gesundheitliche Probleme und Abnutzungserscheinungen mit sich und so kann auch die Großmutter nur noch leichte Feldarbeit verrichten. Unter diesen Umständen kann die Familie keine Schulbildung für ihre Kinder finanzieren. Dabei wünschen sich Simran und ihr Bruder Prashan einmal zur Schule gehen zu können. Da Simran schon 8 ist, hatten wir sie im April 2024 bereits einschulen lassen, was wir mit Extraspenden finanzieren konnten. Um ihren Schulbesuch aber abzusichern, benötigt sie so schnell wie möglich eine Patenschaft.

Unterstützen Sie Simran oder Prashan Ghale mit einer Patenschaft von je 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Jyoti und Santosh Tamang

Jyoti (7) und ihr kleiner Bruder Santosh (4) leben mit den Eltern Phulmaya und Sombar in Kara Bari. Da die Eltern der Kinder keine Schulbildung haben, bleibt für sie nur Feldarbeit als Einkommensquelle, was in den meisten Familien kaum für das Nötigste reicht. Zusätzliche Probleme bereitet dieser Familie aber der Gesundheitszustand des Vaters, Sombar. Aufgrund einer bislang nicht geklärten medizinischen Problematik kann er nicht schwer tragen oder im Sonnenlicht arbeiten. Er leidet dann unter Schwindel und wird ohnmächtig. So versucht er mit einfachen Arbeiten, wie etwa dem Sammeln von Holz, etwas dazu zu verdienen, ist allerdings gesunden Arbeitern gegenüber im Nachteil. Zusätzliche finanzielle Unterstützung erhält die Familie trotz dieser Einschränkung nicht. Staatliche Leistungen sind in Nepal nur unter großen Schwierigkeiten zu bekommen und auch dann oft längst nicht ausreichend, um Verluste durch mangelnde Gesundheit auszugleichen. Phulmaya und Sombar wünschen sich für ihre Kinder eine Schulbildung, damit diese einmal bessere Chancen haben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Besonders für die ältere Jyoti wäre es wichtig bald eingeschult zu werden.

Unterstützen Sie Jyoti oder Santosh Tamang mit einer Patenschaft von je 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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  Sarita Ghale

Sarita ist bereits 16 Jahre alt, ihr Bruder Pradeep ist 13. Bis vor zwei Jahren lebten sie mit ihrem Vater Pasang Ghale (48) in Daal. Die Mutter der Kinder hat die Familie vor vielen Jahren verlassen und so zog Pasang die beiden alleine groß. Wann immer er einen Job finden kann, verläd er an der tibetischen Grenze Waren auf Lastwagen. Von dem zusätzlichen winzigen Einkommen durch die Arbeit auf dem Feld muss er 70 % an die Besitzer abgeben, sodass es ihm nie möglich war für die Kinder Schulgebühren zu bezahlen. Beide Geschwister konnten wir aber dank mehrerer Patenschaften 2021 bereits einschulen lassen, doch Sarita hat nun leider eine ihrer Teil-Patenschaften verloren. Um die monatlichen Schulgebühren von knapp 60 Euro im Monat zu finanzieren benötigt sie neue Unterstützung.

Unterstützen Sie Sarita Ghale mit einer Patenschaft von 22 Euro oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Karma Tamang

Der 6-jährige Karma lebt mit seinen Eltern Sita (33) und Tempa Thile in Thuman. Die Mutter arbeitet als Reinigungskraft in der Gesundheitsstation des Dorfes, womit sie etwa ca. 40 Euro im Monat verdient. Dies ist mehr als vielen anderen Familien in der Region zur Verfügung steht, doch das Paar betreibt keine Landwirtschaft, muss also alle Lebensmittel kaufen. Auch in Nepal sind die Kosten hierfür stark gestiegen und es fällt der Familie schwer über die Runden zu kommen, vor allem da der Vater meist keine Arbeit findet. Da für eine Schulbildung der Kinder kein Geld übrig ist, haben sich die Eltern um Patenschaften für ihre beiden älteren Kinder (11 und 13) bemüht und dank der Unterstützung durch eine andere Organisation können sie in Kathmandu zur Schule gehen. Für ein weiteres Kind kann diese NGO allerdings keine Unterstützung anbieten. Bildung ist den Eltern aber sehr wichtig, da sie selbst beide nicht die Schule besuchen konnten und so wünschen sie sich für ihre Kinder bessere Zukunftschancen.

Unterstützen Sie Karma Tamang mit einer Patenschaft von 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für seine Schulausbildung.  

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Simon Tamang

Der 7-jährige Simon hat von klein auf ein sehr schweres Leben. Seine Eltern sind beide gehörlos. Sie leben getrennt von einander in Mentok Gan und arbeiten auf Feldern in der Gegend um ein wenig Geld zu verdienen, was aber kaum zum Leben reicht. Die Familie gehört zu den Ärmsten in der Region.

Simon lebte seit seiner Geburt bei den Großeltern (Fotos 1), doch auch ihnen viel es schwer, den Enkel gut zu versorgen. Dank einer Patenschaft konnte Simon im April 2021 in der Gosainkunda Englisch Boarding School eingeschult werden. Um überhaupt richtig sprechen zu lernen, ist der enge Kontakt zu anderen Kindern und Lehrern, die ihn liebevoll unterstützen, besonders wichtig. Leider hat Simon nun seine Patenschaft verloren und benötigt neue Unterstützung. Für ihn wäre es sehr traurig, wenn er die Schule nun doch wieder verlassen müsste. Er ist glücklich in der Schule und wird zudem auch gut dort versorgt.

Unterstützen Sie Simon mit einer Patenschaft von 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für seine Schulausbildung.  

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Suresh Tamang

Der 12-jährige Suresh Tamang und seine 9-jährige Schwester Pratima kommen aus dem kleinen Dorf Mentok Gan, das gegenüber von Briddhim auf dem Berghang liegt. Dort leben ihre Eltern Sangmo und Lhakpa. Die Familie ist sehr arm, denn wegen eines gebrochenen Beins kann der Vater nicht arbeiten und der Mutter fiel es schwer ihre Kinder gut zu ernähren. Schulgebühren zu bezahlen, war für Sangmo und Lhakpa schon immer unerschwinglich. Dank verschiedener Teil-Patenschaften konnten die Geschwister aber Dezember 2020 in der Gosainkunda English Boarding School eingeschult werden.

Für Suresh suchen wir nun einen neuen Teil-Paten, der ihn mit 30 Euro im Monat unterstützen kann, denn eine seiner Patenschaften wurde beendet. Wir hoffen sehr, dass Suresh schnell neue Unterstützung findet, damit sein Schulbesuch abgesichert ist.

Unterstützen Sie Suresh mit einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für seine Schulausbildung.  

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Sonam Sangpo

Der 5-jährige Sonam Sangpo ist der Jüngsten von drei Geschwistern. Seine beiden älteren Schwestern Phool Maya (15) und Yangkyi (9) haben seit Jahren Schulpatenschaften bei uns und gehen auf die Gosainkunda English Boarding School. Ihr Eltern Tenzin Sangmo und Tamding leben in Briddhim. Sie selbst haben keine Schulbildung und arbeiten auf dem Feld. Da das Einkommen gerade für eine Grundversorgung der Familie reicht, können die Eltern Schulgebühren für ihre Kinder unmöglich finanzieren. Da Sonam Sangpo nun alt genug ist würde gerne mit seinen Schwestern gemeinsam zur Schule gehen und die Familie hat uns um Hilfe gebeten. Da der Junge im November fünf Jahre alt wird, würden wir uns freuen, wenn er im April 2024 eingeschult werden könnte.

Unterstützen Sie Sonam Sangpo mit einer Patenschaft von 60 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für seine Schulausbildung.  

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Tenzin Rapten Tamang

Tenzin Rapten ist 7 Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Tenzin Dolma (29) und Dawa (31) und seinen beiden jüngeren Schwestern in Syabrubesi. Die Eltern des Vaters, Phurbu und Kami Yangchen, leben ebenfalls im Haushalt. Tenzin Dolma, Raptens Mutter, ist eine Schwester von Pempa. Ihm und seiner Frau Kanchi halfen wir dabei ihr Haus wieder aufzubauen. Das alte war durch ein Feuer zerstört worden.

Tenzin Dolma kümmert sich zuhause um die Kinder. Dawa arbeitet als Bauer auf Feldern in der Gegend und das Gehalt reicht für die Grundversorgung der Familie und um die Day School für Tenzin Rapten zu bezahlen. Er geht seit 2023 auf die Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi, allerdings nur auf die Day School. Im April 2024 kommt er in die 2. Klasse. Für die Boarding School reicht das Einkommen der Familie leider nicht aus, doch der Schulweg ist sehr weit, da die Schule außerhalb des Ortes am Berghang liegt und sich das Haus der Familie am anderen Ende von Syabrubesi befindet. Tenzin Rapten muss daher jeden Morgen zwei Stunden bis zur Schule laufen und am Nachmittag wieder zwei Stunden zurück. Bei schlechtem Wetter, wie im Sommer während des Monsuns ist das auch oft gefährlich. Rapten und seine Eltern wünschen sich für ihn eine Patenschaft, damit der Junge in die Boarding School wechseln kann. So könnte er mit seinen Freunden auf dem Schulgelände wohnen, zusammen mit ihnen lernen und spielen und würde auch gut versorgt werden. Die Eltern könnten weiterhin ihren Anteil zahlen und so wäre für Rapten eine Patenschaft für den Restbetrag nötig.

Unterstützen Sie Tenzin Rapten mit einer Patenschaft von 40 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 20 Euro im Monat für seine Schulausbildung.  

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Tenzin Youtsu Tamang

Das Paar Phurbo Dickyi (26) und Lhakpa Dhondup (38) lebt im Dorf Gompa Ganj in der Region Briddhim. Ihr Haus ist nicht mehr als ein einfacher Unterschlupf, denn die Familie war schon immer sehr arm. Sie sind Bauern und das kleine Einkommen reicht gerade für tägliche Mahlzeiten und Kleidung. Andere Erwerbsmöglichkeiten haben sie nicht. Etwas für die Bildung der Kinder zu sparen ist den Eltern gar nicht möglich. Die 9-jährige Pasang Dolkar, die Älteste, ging früher auf die staatliche Schule im Dorf, die aber geschlossen wurde und nicht wieder eröffnet. Im Dezember 2023 konnten wir sie mit Extra-Spenden einschulen lassen und seit kurzem hat sie eine Patenschaft, die ihre Schulausbildung absichert. Ihre jüngere Schwester Tenzin Youtsu, die bald 6 wird, lebt zuhause bei den Eltern. Die Familie würde sich sehr freuen, wenn beide Mädchen zusammen in der Boarding School lernen und aufwachsen könnten. 

Unterstützen Sie Tenzin Youtsu mit einer Patenschaft von 60 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Chhiring Yulung und Zyampa Tamang

Diese Familie lebt in Thuman. Die Eltern Nyima Yangchen Tamang (37) und Lhakpa (42) können sich und die Kinder durch Feldarbeit mit dem Nötigsten versorgen, doch neben Lebensmitteln und Kleidung bleibt nichts übrig und so können sie einen Schulbesuch ihrer Kinder nicht finanzieren.

Der älteste Sohn kann seit ein paar Jahren dank der Patenschaft über eine andere Organisation auf eine Schule in Kathmandu gehen. Die 10-jährige Zyampa lebte als Nonne im Tsoknyi Gechak Ling Kloster in  Kirtipur nahe Kathmandu. Allerdings war sie damit sehr unglücklich und wollte gern ein weltliches Leben wie ihre Freunde führen und unbedingt zur Schule gehen. Gerne wollten auch die Eltern ihrer Tochter eine Schulausbildung ermöglichen und so hatte der Vater angefragt, ob dies im Rahmen des Klosters möglich wäre, aber diese Option gab es dort leider nicht. So hofften die Eltern und Zyampa sehr darauf, dass sie mit Hilfe einer Patenschaft auf die Gosaikunda English Boarding School gehen könnte. Auch ihre kleine 6-jährige Schwester Chhiring wünscht sich eine Schulpatenschaft. Durch diese Unterstützung könnten die Mädchen die so wichtige Bildung erhalten, mithilfe derer sie bessere Zukunftsaussichten hätten. In der Zwischenzeit konnten wir Zyampa im August 2023 einschulen lassen. Die Gebühren bezahlen wir mit Extra-Spenden. Um ihren Schulbesuch aber abzusichern benötigt sie eine Patenschaft.

Unterstützen Sie Chhiring Yulung oder Zyampa mit einer Patenschaft von je 60 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Ashmita Tamang

Ashmita ist 5, ihr Bruder Mingmar 9. Die Kinder leben mit ihren Eltern in Tarsa. Die Familie besitzt kein eigenes Land und kann so auch nichts zum Eigenbedarf anbauen. Arbeit findet das Paar gelegentlich auf den Feldern anderer Leute, so dass sie immer auf der Suche nach Beschäftigungsmöglichkeiten sind. Das Einkommen daraus reicht dann gerade für den täglichen Bedarf. Eine Schulbildung haben die Eltern wie die meisten Erwachsenen im Raum Briddhim nicht, weshalb es ihnen umso wichtiger ist, dass ihre Kinder bessere Möglichkeiten und die Chance auf eine Schulausbildung erhalten. Da sie alleine die Schulgebühren nicht aufbringen können, hatten sie uns um Unterstützung gebeten. Dank einiger Extra-Spenden konnten wir Mingmar im August 2023 bereits einschulen lassen und im November hat er einen Paten gefunden, wodurch seine Schulausbildung abgesichert ist. Wir hoffen, dass nun auch seine Schwester Ashmita bald eine Patenschaft erhält und so mit ihrem Bruder zusammen in der Boarding School leben und lernen kann.

Unterstützen Sie Ashmita mit einer Patenschaft von je 60 Euro bzw. einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Tenzin Tseyang

Rinzin Dorjee ist ein 30-jähriger, allein-erziehender Vater, der bis April 2023 mit seiner 5-jährigen Tochter Tenzin Tseyang in Lingling lebte. Chukyi, die Mutter des Mädchens (Foto 1) war im Frühjahr 2022 nach Zypern gegangen, um dort als Hausmädchen Geld zu verdienen, doch sie muss zunächst den hohen Kredit für Visum, Ticket usw. abzahlen. Vor Mitte 2024 wird sie kein Geld schicken können und dann möchte die Familie eigentlich ein kleines Haus bauen, denn sie leben seit langem noch immer in einer Wellblechhütte.

Tenzin Tseyang hatte seit über drei Jahren eine Patenschaft für ihre Grundversorgung, denn bis Chukyi Nepal verließ, lebte Tseyang bei ihr und sie brauchte ebenfalls Unterstützung. Ihr Mann hatte die Familie verlassen, doch letztes Jahr hatte sich die Situation verändert, Tseyang wollte nicht bei ihrer Tante Dawa Chokpa bleiben – sie hat ebenfalls eine Patenschaft bei uns – und so zog Rinzin wieder zurück.

Dank einer neuen Patenschaft konnte Tseyang im April 2023 eingeschult werden. Dies ermöglicht es dem Vater wieder Arbeit zu suchen und das Kind erhält nicht nur eine Schulausbildung, sondern wird auch gut versorgt. Leider hat sie im Juni ihre Patenschaft wieder verloren. Damit Tseyang weiter zur Schule gehen kann, benötigt sie dringend neue Unterstützung.

Unterstützen Sie Tenzin Tseyang mit einer Patenschaft von 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft im Monat für ihre Schulausbildung.  

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Santos Ghale

Der 14-jährige Santos und die 12-jährige Samjana lebten bis zum Frühjahr 2019 mit ihren Eltern Lily und Deylem, sowie weiteren vier Geschwistern in dem kleinen Dorf Mentok Gan, auf dem Berghang gegenüber von Briddhim. Die Familie ist sehr arm und besitzt kein Land, auf dem sie etwas anbauen könnten. Täglich sind die Eltern auf der Suche nach etwas Einkommen. Daher können sie sich die Schulgebühren für ihre Kinder nicht leisten. Die beiden ältesten Kinder – heute 20 und 21 Jahre alt – hatten früher Patenschaften bei einer anderen Hilfsorganisation und leben nun wieder zuhause bei den Eltern. Sie arbeiten auf den Feldern in der Gegend. Akash, der jüngste Sohn der Familie, hatte im März 2023 eine Schul-Patenschaft gefunden und geht seitdem ebenfalls zur Schule.

Santos und Samjana konnten dank ihrer Patenschaften schon vor mehreren Jahren in der Gosainkunda English Boarding School eingeschult werden, doch Santos hat leider seine Patenschaft verloren und benötigt neue Unterstützung. Es wäre sehr traurig, wenn er die Schule wegen fehlender Unterstützung abbrechen müsste.

Unterstützen Sie Santos mit einer Patenschaft von 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft von 30 Euro im Monat für seine Schulausbildung.  

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Für diese Familien in Briddhim suchen wir Paten:

Oftmals sind gerade auch Familien hilfsbedürftig. Denn die Verpflegung einer mehrköpfigen Familie ist schwerer, als nur für sich selbst zu sorgen. Für Eltern oder ein Elternteil, die ihre Kinder oder Geschwister großziehen, oder auch ihre alten Eltern, und dabei kein oder nur ein sehr kleines Einkommen haben, ist es so gut wie unmöglich für eine gute Grundversorgung aufzukommen. Dabei möchten wir die folgenden Familien unterstützen.

 

Manmaya mit ihren Kindern Romi und Jessica, Samita mit ihren Kindern Vibek und Bishal

Diese 6-köpfige Familie lebt in Syabrubesi, unweit der Gosainkunda English Boarding School. Eigentlich stammen die Frauen und ihre Kinder aus Karabari, weiter im Norden. Sie gehören der Kaste der Kami an, was enorme Schwierigkeiten mit sich bringt. Es ist fast unmöglich für die Mütter Arbeit zu finden und so lebten sie lange in extremer Armut. Es kamen aber weitere Probleme hinzu. Manmayas Mann ist seit Jahren unschuldig inhaftiert, Samitas Mann war gewalttätig und so gab es für beide Frauen kaum noch eine gute Überlebenschance. Vor ein paar Jahren bereits konnten wir erste Patenschaften einrichten und da aufgrund der Kastenzugehörigkeit der Besuch einer Boarding School für die Kinder leider nicht möglich war, hatten wir zunächst für Manmaya und ihre Töchter Romi (15) und Jesica (6) einen Umzug nach Syabrubesi organisiert, damit die Kinder auf die Day School gehen können. Unsere Mitarbeiter vor Ort haben geholfen eine einfache Wohnung anzumieten.

Samitas Kinder Bishal (12) und Vibek (9) konnten dank weiterer Patenschaften zunächst ins Kinderheim Dickyi Tsering in Kathmandu einziehen, leben aber seit Frühjahr 2023 wieder zusammen mit ihrer Mutter bei Manmaya und deren Töchter. Die Ehemänner der beiden Frauen sind Cousins.

Die Kinder sind froh auf die Schule gehen zu können und lernen fleißig. Es ist ungewöhnlich, dass Kinder aus Kami-Familien auf eine Schule gehen können und so freut es uns sehr, dass es dem Schulleiter gelungen ist, die durchzusetzen und auch die anderen Kinder nun toleranter mit der Situation umgehen. Für die monatlichen Schulgebühren können Manmaya und Samita natürlich selbst nicht aufkommen. Sie arbeiten als Tagelöhner wann immer sich etwas Arbeit findet, doch das reicht nicht um alle zu ernähren und schon gar nicht um Miete und Schulgebühren zu zahlen. Bisher konnten die Patenschaften den Bedarf der Familie decken, doch ein Teil der Unterstützung musste beendet werden und wir suchen dringend nach neuen Unterstützern. Für die Grundversorgung der Familie (offener Bedarf für Miete, Lebensmittel und Schulgebühren) werden noch 55 Euro im Monat benötigt.

Unterstützen Sie Manmaya, Samita und deren Kinder mit einer Patenschaft von 55 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft.  

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Rabhi und Aashma Tamang

Rabhi ist 49 Jahre alt und lebt derzeit im Dorf Pelko. Ihr Mann ist vor Jahren bereits verstorben und die beiden Töchter sind verheiratet und weggezogen. Ihre Tochter Pasang hat zwei Töchter. Die 7-jährige Asmeta hat seit Jahren eine Patenschaft bei uns und lebt seit Sommer 2022 in der Boarding School in Syabrubesi, da Pasang ins Ausland gegangen ist. Die jüngere Tochter Pasangs, die 5-jährige Aashma, lebt die meiste Zeit bei ihrer Großmutter Rhabi. In den Ferien ist auch Asmeta bei ihr. Wie die meisten älteren Menschen in Briddhim kann auch Rabhi weder lesen noch schreiben. Außer harter Feldarbeit hat sie daher keine Verdienstmöglichkeiten und die Versorgung für sich und ihre Enkelin fällt ihr schwer. 

Unterstützen Sie Rabhi und ihre Enkelin mit einer Patenschaft von 30 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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Für diese älteren Menschen in Briddhim suchen wir derzeit nach Paten:  

 

Rabhi und Dawa

Dawa ist 72 Jahre alt, seine Frau Rabhi 61. Die beiden leben in Briddhim. Sie haben einen Sohn, der mit Frau und Kind ebenfalls in Briddhim lebt, seine Eltern aber nicht unterstützen kann. Das Paar ist sehr arm und kann sich nur mit dem Anbau von ein wenig Gemüse selbst versorgen. Die harte Feldarbeit fällt ihnen schwer und für Kleidung, Medikamente oder andere Dinge des täglichen Gebrauchs ist kein Geld da. Um ihr hartes Leben ein wenig zu erleichtern und eine Grundversorgung zu sichern, benötigen sie Unterstützung. Seit einem Jahr hat das Paar eine erste Teil-Patenschaft von 15 Euro, doch es wird eine zweite Patenschaft für den gleichen Betrag benötigt, um die Rabhi und Dawa wirklich gut zu versorgen.

Unterstützen Sie Dawa und Rabhi mit einer Patenschaft von 15 Euro im Monat.  

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Tsamchey Tamang

Tsamchey ist 44 Jahre alt und lebt mit ihrem gleichaltrigen Mann Lhakpa in Pelko. Sie ist eine Halbschwester unserer Mitarbeiterin Tenzin Lhamo. Tsamcheys Mutter war die im Sommer 2023 verstorbene Kyizom. Tsamcheys Onkel Phurbo, der mit seiner Schwester Kyizom zusammengelebt hatte, hat ebenfalls eine Patenschaft bei uns. Auch Tsamchey konnte als Kind nie zur Schule gehen, doch anders als Lhamo, die viele Jahre in Dubai gearbeitet und dann einen Mann aus etwas wohlhabenderer Familie geheiratet hat, leben Tsamchey und Lhakpa schon immer in Armut. Die beiden haben zwei Kinder. Der älteste, 25-jährige Sohn lebt als Mönch in einem Kloster in Kathmandu, die 15-jährige Tochter hat eine Patenschaft bei einer anderen Organisation und kann so auf die Highland Boarding School in Dhunche gehen. Zwei weitere Kinder, die später geboren wurden sind leider beide verstorben und seitdem – das zweite Kind verstarb vor 12 Jahren – leidet Tsamchey unter Bluthochdruck. Außerdem hat sie oft geschwollene Beine und Bauch, was nach Aussage der Ärzte von einer nicht richtig funktionierenden Niere kommt. Zudem hat sie meist Kopfschmerzen. 

Aufgrund dieser Beschwerden kann Tsamchey kaum arbeiten und Lhakpa muss die Familie größtenteils alleine ernähren. Er arbeitet auf Feldern in der Gegend. Für die Medikamente (ca. 15 Euro pro Monat), die Tsamchey regelmäßig nehmen muss, aufzukommen, fällt den beiden immer schwerer. Daher hatten wir das Paar trotz des jüngeren Alters in unser Patenschafts-Programm aufgenommen und ein halbes Jahr lang hatte Tsamchey eine Patenschaft, die Anfang 2024 leider beendet wurde. Für ihre medizinische Versorgung benötigt Tsamchey daher neue Unterstützung.

Unterstützen Sie Tsamchey mit einer Patenschaft von 15 Euro im Monat.  

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Dawa Chokpa

Die 56-jährige Witwe Dawa Chokpa lebt in Lingling. Sie ist eine Tante unserer Mitarbeiterin Tenzin Lhamo. Im Frühjahr 2020 verstarb Dawas zweiter Mann im Alter von erst 37 Jahren als er beim Holzsammeln in einen Fluss gerutscht war und mitgerissen wurde. Ihr jüngster Sohn aus erster Ehe, der 25-jährige Mingmar Dorjee, hatte einige Jahre als Mönch in Indien gelebt, u.a. auch im Kloster Tse Chokling. Von dort kennt ihn unser Mitarbeiter Nyima. Mingmar entschloss sich vor ein paar Jahren wieder ein weltliches Leben zu führen und war nach Briddhim zurückgekehrt. Er lebt in Timure an der tibetischen Grenze, wo er ein wenig Arbeit finden konnte, doch für eine Unterstützung der Mutter reicht es nicht. Samjana, Dawas Tochter aus zweiter Ehe, hatte bis zu ihrem 18. Lebensjahr bei uns eine Patenschaft und geht dank einer weiteren Patenschaft einer anderen Hilfsorganisation auf eine Boarding School in Dhunche. Sollte die Unterstützung fortgeführt werden, wird sie studieren und so für weitere Jahre ihre Mutter noch nicht unterstützen können.

Zwar hat Dawa noch zwei ältere Söhne aus erste Ehe (27 und 29 Jahre), doch keiner von ihnen ist in der Lage zu helfen. Ihre Familien haben selbst Patenschaften bei uns für die Kinder. Dawa kann sich alleine kaum versorgen und im Sommer 2020 ereignete das nächste Unglück. Während des starken Monsuns wurde ihr kleines Haus, das sie dank staatlicher Unterstützung nach dem Erdbeben 2015 hatte aufbauen können, von einer Schlammlawine stark beschädigt und musste abgerissen werden. Mit vielen Spenden konnten wir das Haus wieder aufbauen und im Herbst 2023 konnte Dawa einziehen. Für die endgültige Fertigstellung und die noch offenen Rechnungen sammeln wir weiter Spenden.

Ein gutes Jahr lang bis zum Sommer 2023 hatte Dawa eine Patenschaft, die jedoch leider beendet werden musste. Daher wird für ihre Grundversorgung neue Hilfe benötigt.

Unterstützen Sie Dawa Chokpa mit einer Patenschaft von 20 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro.  

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Mingyalmu Tamang

Mingyalmu ist 61 Jahre alt und lebt als Witwe alleine in Pelko. Ihr Mann ist vor Jahren verstorben. Mingyalmu hat sechs Geschwister. Zwei von ihnen, Nangan und Lobsang, haben bereits seit Jahren bei uns eine Patenschaft. Für Nare, eine jüngere Schwester, suchen wir ebenfalls einen Paten, denn die gesamte Familie gehört zu den ärmsten Bewohnern im Dorf. Als Witwe erhält Mingyalmu zwar eine monatliche Rente von ca. 17 Euro, aber auch in Nepal ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen – sie leidet unter hohem Blutdruck – versucht Mingyalmu sich mit Feldarbeit selbst zu versorgen. Andere Möglichkeiten hat sie nicht, da sie Analphabetin ist. So reicht, was sie erwirtschaften kann, gerade für etwas zu essen aus. Für Kleidung oder eine ausgewogene Ernährung ist selten Geld da. Ihre beiden Söhne leben selbst unter schwierigen Bedingungen ohne finanzielle Rücklagen und können ihre Mutter nicht mit versorgen. Die Enkellinnen Mingyalmus Phool Maya und Yangkyi haben selbst Schul-Patenschaften bei uns.

Unterstützen Sie Mingyalmu Tamang mit einer Patenschaft von 20 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro.  

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Nare Tamang

Die 53-jährige Nare ist eine Schwester Mingyalmus, sowie von Nangan und Lobsang, 2 weiteren Geschwistern, die zusammenleben und bereits seit Jahren eine Patenschaft bei uns haben. Auch Nare lebt in Pelko. Seit ihr Mann 2020 verstarb, lebt sie allein und hat Schwierigkeiten sich selbst angemessen zu versorgen. Zwar erhält sie als Witwe eine kleine staatliche Zuwendung von ca. 18 Euro pro Monat. Dieser Betrag  ist aber nicht ausreichend, um sich mit Lebensmitteln oder Hygieneartikeln zu versorgen, zumal auch in Nepal die Preise für alles stark angestiegen sind. Nare arbeitet auf einem kleinen Feld, um etwas für den Eigenbedarf anzubauen. Für Sonderausgaben, etwa wenn Nare Medikamente benötigt, bleibt aber gar nichts übrig. Sie hat zwei erwachsene Kinder. Ihre Tochter, die in Kathmandu lebt, hat Arbeit. Allerdings reicht deren Einkommen gerade für den eigenen Bedarf. Der Sohn ist verheiratet und hat eine Tochter. Auch er kann mit Feldarbeit gerade die kleine Familie mit dem Nötigsten versorgen. Seine Mutter zusätzlich zu unterstützen ist ihm nicht möglich.

Unterstützen Sie Nare Tamang mit einer Patenschaft von 20 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro.  

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Gompo und Phurbo Pema Ghale

Der 72-jährige Gompo und seine 54-jährige Frau Phurbo Pema leben in Briddhim. Das Paar ist immer arm gewesen, zumal beide seit ihrer Kindheit schwerhörig sind und entsprechend nur eingeschränkt kommunizieren können. Eine Schulbildung hat keiner der beiden. Sie leben in einer kleinen Hütte und versuchen sich als Tagelöhner mit Feldarbeit im Dorf zu versorgen. Das kleine Einkommen ist unregelmäßig und keine ausreichende Grundlage, um ihre Existenz zu sichern.

Gompo und Phurbo Pema haben zwei erwachsene Kinder. Eine der Töchter hat mit Unterstützung des Dolma Fund eine Schulbildung erhalten, die andere lebte früher als Nonne. Beide arbeiten in der Zwischenzeit als Verkäuferinnen auf der tibetischen Seite der Grenze im Norden, aber sie verdienen damit gerade genug, um sich selbst zu ernähren und können deshalb nicht bei ihren Eltern leben, um diese im Alter zu entlasten. Aufgrund seines Alters erhält Gompo eine staatliche Sozialhilfe von ca. 28 Euro monatlich. Da es zunehmend schwierig wird,die Grundversorgung zu bestreiten, haben die beiden sich an uns gewandt und um Unterstützung gebeten.

Unterstützen Sie Gompo und Phurbo mit einer Patenschaft von 30 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro.  

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Ngachok

Die 53-jährige Ngachok lebt in Lingling und macht derzeit eine harte Zeit durch. Sie ist immer wieder krank, kann nicht arbeiten und so hatte bis vor Kurzem ihr Mann Dechen mit ein wenig Landwirtschaft sich und seine Frau versorgt, doch ohne Verdienst fehlte es an allem und so hatten wir vor langem bereits begonnen für das Paar einen Paten zu suchen. Leider ist Dechen vor Kurzem im Alter von erst 58 Jahren verstorben und Ngachok ist nun auf sich alleine gestellt.

Ende Januar hatten wir über Dechens Zustand berichtet. Bei ihm war eine fortgeschrittene Leberzirrhose festgestellt worden, wofür er zunächst Medikamente erhalten hatte. Dann hatte er jedoch eine Magenblutung, Beine und Bauch füllten sich mit Wasser. Nach einer Behandlung in einem Krankenhaus in Kathmandu ging es ihm zunächst wieder besser. Für die hohen Behandlungskosten von 760 Euro hatten wir begonnen Spenden zu sammeln. Dann verschlimmerte sich Dechens Zustand plötzlich wieder und am 15. Februar setzte erneut eine Magenblutung ein, an der er verstarb.

Ngachok ist wie die meisten älteren Menschen in Briddhim Analphabetin, doch über Kontakt zu einem Paten würde sie sich sehr freuen. Unsere Mitarbeiter vor Ort helfen gerne mit der Patenpost. Nagachok ist übrigens die Großmutter von Karma Sangay, des 9-jährigen Jungen mit den Augen-Problemen, der dank einer Patenschaft zur Schule gehen kann. Da Ngachok sich alleine nicht versorgen kann und um ihr wenigstens die finanziellen Sorgen zu nehmen, hoffen wir, dass sie bald eine Patenschaft findet.

Unterstützen Sie Ngachok mit einer Patenschaft von 20 Euro im Monat oder einer Einzelspende.  

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