Metta Nepal Elderly Caring Home

 

                     

 

Das Pflegeheim wurde am 6. Juli 2019 – dem 84. Geburtstag des Dalai Lama XIV – von Geshe Sonam Wangchen im Rahmen seiner Hilfsorganisation „Hope & Challenge“ in Kathmandu gegründet. Es befindet sich in Nayapati, neben dem Drikung Kagyu Rinchenling Monastery und in unmittelbarer Nähe des Dickyi Tsering Home, dem Kinderheim, das wir seit 2017 mit Patenschaften und weiteren Aktionen unterstützen und finanziert sich genauso wie dieses rein aus Spenden.

Das Metta Nepal Elderly Caring Home ist unser jüngstes Hilfsprojekt. Derzeit leben 17 Bewohner in der Einrichtung. Einige der Heimbewohner sind Tibeter, die als Flüchtlinge nach Nepal gekommen waren, andere stammen aus verschiedenen Himalaya-Regionen. Die meisten sind über 60 Jahre und haben meist chronische Erkrankungen. Die englische Bezeichnung Caring Home kommt dem Zweck des Heims am nächsten. Es ist eigentlich Alten-, Pflege- und Heim für betreutes Wohnen in Einem.

Hier werden Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen betreut: mittellose, ältere Menschen, Behinderte, Obdachlose und andere, die an den Rand der Gesellschaft gedrückt wurden. Im Rahmen ihrer Arbeit für Hope & Challenge besuchen Geshe Sonam Wangchen und seine Mitarbeiter immer wieder Bedürftige zuhause und erkennen, dass sie dort alleine nicht mehr zurechtkommen. Oft sehen sie diese auch auf der Straße, in der Nachbarschaft oder werden von deren Angehörigen bzw. Freunden der Organisation, die das wunderbare soziale Engagement von Hope & Challenge kennen, auf sie aufmerksam gemacht.

 

 

(Die Bewohner rezitieren regelmäßig ihre buddhistischen Gebete, so auch das Langlebensgebet für Seine Heiligkeit den Dalai Lama wie hier im Video.)

Vier bezahlte Kräfte kümmern sich um die Heimbewohner. Bis auf die 21-jährige Dolma leben alle auf dem Heimgelände. 

Das Team:

Sonam Dhondup, Jangchuk Gelek (gehört nicht offiziell zum Team, hilft aber tatkräftig mit, wo er kann), Kusum, Dolma und Chimey (Vordergrund 2. Foto) – 1. Foto von links nach rechts

 

Chimey, Leiterin

Chimey (rechts, mit Brille) ist die Vorgesetzte des kleinen Teams im Heim. Sie leitet die Einrichtung und steht in ständigem Kontakt mit dem Hauptbüro von Hope & Challenge.

 

Kusum und Dolma, Betreuerinnen

Die 23-jährige Kusum (links, graues Shirt) und die 21-jährige Dolma (rechts, blaues Shirt) kümmern sich rührend um die Bewohner. Sie betreuen und pflegen sie, helfen beim Waschen und Essen, besonders jenen Bewohnern, die gelähmt sind. Außerdem halten sie das Haus sauber und kümmern sich um die Wäsche.

 

 Sonam Dhondup, Koch

Sonam ist 57 Jahre alt. Er wurde als Sohn einer Bauernfamilie in Tibet geboren. Sonam konnte nie zur Schule gehen, liebte es aber schon als Kind zu tanzen und traditionelle tibetische Lieder zu singen. 2005 kam über die Grenze nach Indien um an einem Teaching des Dalai Lama teilzunehmen. Als er nach Tibet zurückkehren wollte, gelang es ihm nicht an den Grenzposten und der Polizei vorbeizukommen und so musste er in Nepal bleiben. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen arbeitete er 10 Jahre lang als Näher, doch dann bekam er Knieprobleme und konnte die Arbeit nicht mehr ausführen. So fing Sonam an in einer Hilfs-Gemeinschaft Tanz und Gesang zu unterrichten.

Als Geshe Sonam Wangchen das Heim plante und er nach einem Koch suchte, der sowohl tibetische Speisen zubereiten wie auch gut mit älteren Menschen umgehen kann, stieß er auf Sonam. Er arbeitet seit dem ersten Tag im Heim und die Bewohner lieben ihn. Er kocht und unterstützt Chimey auch bei anderen Arbeiten. Sonam hat sich entschieden sein restliches Leben dem Heim und seinen Bewohnern zu widmen und will solange dort arbeiten, bis er nicht mehr die Kraft dazu hat.

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Die Daten der Heimbewohner, für die wir Paten suchen, finden Sie hier auf der Folgeseite: https://www.tibet-tshoesem.de/patenschaften-im-metta-nepal-elderly-caring-home/

 

Neben Patenschaften für die Heimbewohner unterstützen wir die Einrichtung auch mit Sonderaktionen.

Oktober 2021

Aktuell werden Spenden für einen neuen Gaskocher und 12 Kleiderschränke in den Räumen der Bewohner benötigt. Der alte Gaskocher hatte für die angewachsene Zahl der zu verpflegenden Personen nicht mehr ausgereicht und so musste das Heim ein neues Gerät kaufen, das 80 Euro gekostet hat.

 

Das Gerät ist seit ein paar Tagen im Einsatz und eine große Hilfe für den Koch. Die Kleiderschränke werden gerade vom Tischler hergestellt. Drei sind bereits fertig.

Die Schränke sind leider etwas teuer und kosten pro Stück ca. 95 Euro. Wenn Sie das Heim hierbei mit einer Spende unterstützen möchten, können Sie auch unser Betterplace-Projekt für das einfache online-Spenden nutzen: http://www.betterplace.org/p99709