Patenschaften in Dharamsala und Nord-Indien

Der monatlich notwendige Betrag zur Unterstützung eines Bedürftigen variiert je nach persönlicher Situation. Im Normalfall können Sie bereits mit 20 Euro im Monat eine Grundversorgung sichern. Insofern nicht anders angegeben, ist dies der Patenschaftsbeitrag.

Derzeit betreuen wir 24 Patenschaften für 19 Bedürftige im Raum Dharamsala, darunter Familien, Kinder, sowie Nonnen und Mönche, die nicht in einem Kloster leben. Die meisten der älteren Menschen konnten nie eine Schule besuchen und haben so keine Chance auf ein Einkommen, mit dem sie sich selbst versorgen können. Oftmals können sich die Eltern dann die Schulgebühren für ihre Kinder nicht leisten und nur durch Hilfe von außen wird die Möglichkeit auf eine bessere, selbstbestimmte Zukunft geschaffen. Somit ist eins unserer Ziele Kindern mittelloser Eltern eine Schulausbildung zu ermöglichen.

Die Ordinierten, die nicht in Klöstern leben, sind meist krank und benötigen permanente medizinische Versorgung. Hinzu kommt, dass sie für Miete und Lebensmittel selbst aufkommen müssen. Auch hierbei helfen mir mit Patenschaften für eine Grundversorgung.

Für die Mönche im Kloster Tse Chok Ling, das wir mit zahlreichen Projekten unterstützen, suchen wir ebenfalls nach Paten. Fotos und Details finden Sie auf der Seite „Mönche im Kloster Tse Chok Ling“.

  

Für folgende Bedürftige in Nord-Indien suchen wir derzeit nach Paten: 

 

Dhekyung Tamang 

Die 35-jährige Tibeterin Dhekyung Tamang stammt aus Lingling, einem Dorf der Gemeinde Briddhim im Norden Nepals. Ihre Mutter Pasang, die dort lebt, hat seit langem eine Patenschaft bei uns und unser Mitarbeiter Nyima kennt sie aus seiner Kinderzeit. Dhekyung hat zwei Kinder (10 und 15 Jahre alt) aus erster Ehe. Diese leben beim Vater in Lingling und gehen dank Patenschaften einer anderen Hilfsorganisation auf eine Schule in Dhunche.
Ihre kleine Tochter Tenzin Darsal ist ein halbes Jahr alt und die Tochter von Dhekyungs zweitem Mannes. Der war wegen der Arbeit von Nepal nach Leh, Ladakh gezogen und Dhekyung ging mit ihm. Er hat sie leider nicht gut behandelt, trank viel und wurde dann aggressiv. Zudem hat er eine neue Frau und Dhekyung hat ihn verlassen.
So ist sie im September nach Mcleod Ganj gezogen, wo sich unser Freund Dorjee – Hauskeeper des Klosters Tse Chokling -, der sie ebenfalls aus Briddhim kennt, etwas um sie kümmert.
Dhekyung ist völlig mittellos, denn sie kann weder schreiben noch lesen und konnte so nie einen Beruf erlernen. Zudem findet sie nun mit dem Kleinkind ohnehin keine Arbeit. Dorjee hatte für sie ein Zimmer gefunden (1 Raum mit Kochnische, ohne WC oder Dusche), dass zwar günstig aber auch sehr feucht ist. Außerdem hat er ihr einen Gaskocher und ein paar andere Dinge gebracht. Ihr weniges Erspartes ist nun für die erste Miete und Lebensmittel aufgebraucht. Sobald sich die kleine Familie etwas eingelebt hat, möchte Dhekyung beginnen Lesen und Schreiben und auch etwas Englisch zu lernen. Sie hat mit dem Häkeln von Socken begonnen, womit sie versuchen wird ein wenig Geld zu  verdienen, doch das wird kaum für eine Versorgung ihrer Tochter ausreichen.
Daher suchen wir dringend eine oder mehrere Teil-Patenschaften. Die Miete in dem einfachen Zimmer kostet 30 Euro. Für Lebensmittel und Baby-Windeln werden ca. 50 Euro pro Monat benötigt. 
 

Unterstützen Sie Dhekyung Tamang und ihre Tochter Tenzin Darsal mit einer Patenschaft für 80 Euro im Monat oder mit einer Teil-Patenschaft.

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Tsering Yangkyi

Die 32-jährige Tibeterin Tsering Yangkyi ist geschieden und lebt mit ihrer Tochter Tenzin Choeten (7 Jahre) und ihrer 50-jährigen Mutter in Kangra. Ihre Großeltern waren in den 60er Jahren von Tibet nach Indien geflohen. Sie selbst konnte nur 5 Jahre zur Schule gehen und nie einen Beruf erlernen. Bei ihnen lebt auch Tserings Bruder, der wegen seiner Alkoholabhängigkeit keine Arbeit finden kann. Die Tochter geht eigentlich in die Schule des TCV Upper Dharamsala, doch seit dem Lockdown ist sie zuhause, da die Schulen geschlossen sind.

Die Familie ist sehr arm, da Tsering Yangkyi aufgrund mentaler Probleme keine Arbeit finden kann. Früher verdiente Tsering Yangkyi ein wenig Geld mit dem Straßenverkauf von Schuhen, was jedoch kaum für eine gute Versorgung gereicht hat. Daher haben wir vor 2 Jahren für die kleine Tochter eine Patenschaft eingerichtet, um sie mit etwas Geld für Kleidung, Schuhe, Essen, Schulausflüge, einen Besuch bei der Mutter oder andere Dinge des täglichen Lebens zu unterstützen. 

Seit dem Lockdown im Frühjahr hat die Familie überhaupt kein Geld mehr und musste sich von Freunden sogar Geld für die Miete und Lebensmittel leihen. Im Rahmen der zweiten Spendenübergabe in Dharamsala für das Jahr 2020 konnten wir der Familie neben den Patenschaftsspenden 344 Euro für Miete und Lebensmittel überreichen, was für ca. 4 Monate reicht. 

Im kommenden Frühjahr aber benötigt die 4-köpfige Familie dringend weitere Unterstützung für Lebensmittel (ca. 50 Euro im Monat), sowie auch für die monatliche Miete (ca. 15 Euro).

Unterstützen Sie Tsering Yangkyi mit einer Patenschaft für 65 Euro im Monat oder mit einer Teil-Patenschaft.

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