Patenschaften in Dharamsala und Nord-Indien

Der monatlich notwendige Betrag zur Unterstützung eines Bedürftigen variiert je nach persönlicher Situation. Im Normalfall können Sie bereits mit 20 Euro im Monat eine Grundversorgung sichern. Insofern nicht anders angegeben, ist dies der Patenschaftsbeitrag.

Derzeit betreuen wir 24 Patenschaften für 20 Bedürftige im Raum Dharamsala, darunter Familien, Kinder, sowie Nonnen und Mönche, die nicht in einem Kloster leben. Die meisten der älteren Menschen konnten nie eine Schule besuchen und haben so keine Chance auf ein Einkommen, mit dem sie sich selbst versorgen können. Oftmals können sich die Eltern dann die Schulgebühren für ihre Kinder nicht leisten und nur durch Hilfe von außen wird die Möglichkeit auf eine bessere, selbst-bestimmte Zukunft geschaffen. Somit ist eins unserer Ziele Kindern mittelloser Eltern eine Schulausbildung zu ermöglichen.

Die Ordinierten, die nicht in Klöstern leben, sind meist krank und benötigen permanente medizinische Versorgung. Hinzu kommt, dass sie für Miete und Lebensmittel selbst aufkommen müssen. Auch hierbei helfen mir mit Patenschaften für eine Grundversorgung.

Für die Mönche im Kloster Tse Chok Ling, das wir mit zahlreichen Projekten unterstützen, suchen wir ebenfalls nach Paten. 

Fotos und Details finden Sie auf der Seite „Mönche im Kloster Tse Chok Ling“.

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Für folgende Kinder, Jugendliche, Alleinstehende und Familien im Raum Dharamsala suchen wir derzeit nach Paten:

 

Dolma Lhamo

Die 70-jährige Exil-Tibeterin Dolma Lhamo lebt seit 2004 in Mcleod Ganj (Upper Dharamsala). Damals war sie mit ihrem Mann zu einer Pilgerreise in Nepal und Indien aufgebrochen. Nach einigen Monaten hatten die beiden entschieden in Indien zu bleiben und fanden zunächst Unterstützung in einer Flüchtlingsunterkunft in Dharamsala. Dolmas Mann fand Arbeit als Näher und sie selbst arbeitete als Hausmädchen. Später betrieben die beiden eine kleine Garküche, doch dann hatte Dolmas Mann vor fünf Jahren einen schweren Unfall. Ein Auto hatte ihn angefahren und nach langen Monaten, in denen er bettlägerig war, verstarb er. Dann kam die Covid-Pandemie und es gab für Dolma kein Einkommen mehr. Ein Lama in Dharamsala half ihr mit Spenden und konnte dann eine Patenschaft für die Miete (50 Euro im Monat) einrichten.

Dolma leidet seit einiger Zeit unter Rheuma in den Beinen und ist nun zu alt zum arbeiten. Sie macht sich Sorgen, dass sie bald nicht mehr für ihre Lebensmittel aufkommen kann. Bisher hatte sie sich hier und da etwas leihen können. Nyima hatte auch Dolma im Dezember besucht und steht in direktem Kontakt mit ihr. 

Unterstützen Sie Dolma Lhamo mit einer Patenschaft von monatlich 40 Euro oder einer Teil-Patenschaft für ihre Verpflegung mit Lebensmittel.

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Ani Lobsang Palmo

Lobsang Palmo ist eine tibetische Nonne und 60 Jahre alt. Sie wurde in der entlegenen nordindischen Himalaya-Region Zanskhar in Ladakh geboren. 30 Jahre lang hat sie in einem Nonnenkloster gelebt bis sie vor sieben Jahren nach Dharamsala kam. Hier lebt sie in einer sehr einfachen Unterkunft. Die Miete für das feuchte, zugige Zimmer, bezahlt eine Bekannte, denn Ani la ist völlig mittellos. Die Wände sind schlecht verputzt, Lücken zwischen Wänden und Decke sind mit einer Plastikplane ausgestopft. Wegen der Kälte und Feuchtigkeit leidet Ani Lobsang Palmo unter Rheuma und muss Medikamente (Kosten ca. 10 Euro im Monat) nehmen.

Um Ani las Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten sicherzustellen, benötigt sie unsere Unterstützung.

Unterstützen Sie Lobsang Palmo mit einer Patenschaft von monatlich 50 Euro oder einer Teil-Patenschaft für ihre Miete und Lebensmittel.

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Ani Tsewang Yangdol

Die 38-jährige Tsewang Yangdol ist eine tibetische Nonne und stammt aus der Changtang-Hochebene in Ladakh. Seit ihrer Kindheit ist sie linksseitig teils gelähmt, wahrscheinlich durch Poliomyelitis. Wegen ihrer Behinderung fand Tsewang nie einen Lebenspartner und im Alter von 30 Jahren entschied sie sich Nonne zu werden. Sie ging in das Namdroling Nyingmapa Nunnery in Bylakuppe in Südindien, wo sie bis 2017 lebte. Ihr Ordinationsname lautet Pema Yangchen.

Da sie das feucht-heiße Klima im Süden nicht vertrug, krank wurde und so auch nicht mehr ihren Aufgaben im Kloster nachkommen konnte, entschied Tsewang wieder zu ihrer Familie nach Ladakh zurückzukehren. Seit ca. zwei Jahren aber lebt sie wieder in Mcleod Ganj, wo sie sich wohler fühlt. Die Kälte in Ladakh führte immer mehr zu Schmerzen in ihren Beinen. Seit ein paar Jahren leidet Tsewang außerdem unter einer chronischen Gastritis, für die sie immer wieder nach Delhi zur Behandlung fahren muss. 

Da ihre Familie sie finanziell nicht unterstützen kann, hatte uns Ani la um Hilfe gebeten. Das kleine Zimmer ohne Wasseranschluss in Mcleod Ganj kostet ca. 60 Euro im Monat, für Lebensmittel benötigt sie ca. 40 Euro. Völlig mittellos kann Tsewang alleine nicht überleben. Gerne würde sie Englisch und Chinesisch lernen um dann in den kalten Wintermonaten wie viele andere Nonnen und Mönche vielleicht nach Bodhgaya zu gehen. Dort möchte sie dann chinesische und andere buddhistische Pilger unterrichten. So könnte sie später ihren Lebensunterhalt verdienen und wäre nicht mehr von Spenden abhängig. Bis dahin möchten wir Ani la mit einer Patenschaft unterstützen.

Seit August 2022 hat Ani la eine Teil-Patenschaft von 10 Euro monatlich und wir hoffen für sie bald noch weitere Paten finden zu können.

Unterstützen Sie Tsewang Yangdol mit einer Patenschaft von monatlich 90 Euro oder einer Teil-Patenschaft für ihre Miete und Lebensmittel.

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Akshay Sharma

Der 40-jährige Akshay Sharma stammt aus dem nord-indischen Shimla und lebt seit einigen Jahren in Dharamsala. Sein jüngerer Bruder Bhanu (Foto 5, mit Maske) arbeitet im Restaurant unseres Freundes Thupten Lama (ehemaliger Mönch und Direktor des Klosters Tse Chokling). Thupten hat uns auf Akshay aufmerksam gemacht und um Hilfe gebeten.

Die beiden Brüder stammen aus einer sehr armen indischen Familie. Ihr Vater ist bereits vor 20 Jahren verstorben, die Mutter verstarb Anfang 2020. Bhanu und Akshay konnten beide bis zur 12. Klasse zur Schule gehen, obwohl die Ausbildung keine gute war. Während Bhanu sich seitdem mit wechselnden Jobs durchschlagen kann, fand Akshay nur wenige Jahre lang unregelmäßige Arbeit in einer Solarkollektor-Firma und begann schon früh Alkohol und Drogen zu konsumieren. Seit sechs Jahren leidet er aufgrund dessen unter einer schweren psychischen Störung und muss Medikamente nehmen. Er hat schwere Depressionen und führt häufig Selbstgespräche. Einmal im Monat muss Akshay zum Checkp-up ins Tandar Hospital in Kangra. Die behandelnden Ärzte probieren immer wieder andere Medikamente aus und sagen, dass es sich Akshays Zustand bessern wird, doch es kann lange Zeit dauern. Die meiste Zeit ist Akshay alleine zuhause, wobei die Umgebung leider nicht sehr einladend ist. Er hat so gut wie keine Kontakte.

Weder Akshay noch Bhanu haben eine eigene Familie und so kümmert sich Bhanu um seinen älteren Bruder. Er selbst schläft in Thuptens Restaurant und finanziert mit seinem Gehalt die Miete des einfachen Zimmers des Bruders, Lebensmittel und Medikamente, was ihm immer schwerer fällt. Es reicht vorne und hinten nicht. Dreimal am Tag bringt er Akshay Essen und geht mit ihm manchmal spazieren. Thupten und seine Frau Dolkar helfen immer wieder mal mit Lebensmittel aus, was ihnen jedoch auch nicht leicht fällt. Die Brüder brauchen daher dringend Hilfe.

Die Miete kostet ca. 33 Euro, für Lebensmittel werden mindestens 50 Euro im Monat benötigt, die Medikamente kosten etwa 25 Euro. Wir möchten versuchen wenigstens mit 60 Euro im Monat zu helfen um die Miete und die Medikamente zu decken.

Unterstützen Sie Akshay Sharma mit einer Patenschaft von monatlich 60 Euro oder einer Teil-Patenschaft für Miete und Medikamente.

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Wenn Sie mit einer Patenschaft helfen möchten, senden Sie uns bitte eine Email an: info@tibet-tshoesem.de