Patenschaften in Dharamsala und Nord-Indien

Der monatlich notwendige Betrag zur Unterstützung eines Bedürftigen variiert je nach persönlicher Situation. Im Normalfall können Sie bereits mit 20 Euro im Monat eine Grundversorgung sichern. Insofern nicht anders angegeben, ist dies der Patenschaftsbeitrag.

Derzeit betreuen wir 33 Patenschaften für 23 Bedürftige im Raum Dharamsala, darunter Familien, Kinder, sowie Nonnen und Mönche, die nicht in einem Kloster leben. Die meisten der älteren Menschen konnten nie eine Schule besuchen und haben so keine Chance auf ein Einkommen, mit dem sie sich selbst versorgen können. Oftmals können sich die Eltern dann die Schulgebühren für ihre Kinder nicht leisten und nur durch Hilfe von außen wird die Möglichkeit auf eine bessere, selbstbestimmte Zukunft geschaffen. Somit ist eins unserer Ziele Kindern mittelloser Eltern eine Schulausbildung zu ermöglichen.

Die Ordinierten, die nicht in Klöstern leben, sind meist krank und benötigen permanente medizinische Versorgung. Hinzu kommt, dass sie für Miete und Lebensmittel selbst aufkommen müssen. Auch hierbei helfen mir mit Patenschaften für eine Grundversorgung.

Für die Mönche im Kloster Tse Chok Ling, das wir mit zahlreichen Projekten unterstützen, suchen wir ebenfalls nach Paten. Fotos und Details finden Sie auf der Seite „Mönche im Kloster Tse Chok Ling“.

  

Für folgende Bedürftige in Nord-Indien suchen wir derzeit nach Paten: 

 

Tsering Yangkyi

Die 32-jährige Tibeterin Tsering Yangkyi ist geschieden und lebt mit ihrer Tochter Tenzin Choeten (7 Jahre) und ihrer 50-jährigen Mutter in Kangra. Ihre Großeltern waren in den 60er Jahren von Tibet nach Indien geflohen. Sie selbst konnte nur 5 Jahre zur Schule gehen und nie einen Beruf erlernen. Bei ihnen lebt auch Tserings Bruder, der wegen seiner Alkoholabhängigkeit keine Arbeit finden kann. Die Tochter geht eigentlich in die Schule des TCV Upper Dharamsala, doch seit dem Lockdown ist sie zuhause, da die Schulen geschlossen sind.

Die Familie ist sehr arm, da Tsering Yangkyi aufgrund mentaler Probleme keine Arbeit finden kann. Früher verdiente Tsering Yangkyi ein wenig Geld mit dem Straßenverkauf von Schuhen, was jedoch kaum für eine gute Versorgung gereicht hat. Daher haben wir vor 2 Jahren für die kleine Tochter eine Patenschaft eingerichtet, um sie mit etwas Geld für Kleidung, Schuhe, Essen, Schulausflüge, einen Besuch bei der Mutter oder andere Dinge des täglichen Lebens zu unterstützen. 

Seit dem Lockdown im Frühjahr hat die Familie überhaupt kein Geld mehr und musste sich von Freunden sogar Geld für die Miete und Lebensmittel leihen. Im Rahmen der zweiten Spendenübergabe in Dharamsala für das Jahr 2020 konnten wir der Familie neben den Patenschaftsspenden 344 Euro für Miete und Lebensmittel überreichen, was für ca. 4 Monate reicht. 

Im kommenden Frühjahr aber benötigt die 4-köpfige Familie dringend weitere Unterstützung für Lebensmittel (ca. 50 Euro im Monat), sowie auch für die monatliche Miete (ca. 15 Euro).

Unterstützen Sie Tsering Yangkyi mit einer Patenschaft für 65 Euro im Monat oder mit einer Teil-Patenschaft.

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