Patenschaften im Metta Nepal Elderly Caring Home

Patenschaften für Menschen im „Metta Nepal Elderly Caring Home“ in Kathmandu:

 

 

In der Einrichtung leben derzeit leben 16 Bewohner. Einige von ihnen sind Tibeter, die als Flüchtlinge nach Nepal gekommen waren, andere stammen aus verschiedenen Himalaya-Regionen. Die meisten sind über 60 Jahre alt und haben meist chronische Erkrankungen. Die englische Bezeichnung Caring Home kommt dem Zweck des Heims am nächsten. Es ist eigentlich Alten-, Pflege- und Heim für betreutes Wohnen in Einem.

Hier werden Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen betreut: mittellose, ältere Menschen, Behinderte, Obdachlose und andere, die an den Rand der Gesellschaft gedrückt wurden. Im Rahmen ihrer Arbeit für Hope & Challenge besuchen Geshe Sonam Wangchen und seine Mitarbeiter immer wieder Bedürftige zuhause und erkennen, dass sie dort alleine nicht mehr zurechtkommen. Oft sehen sie diese auch auf der Straße, in der Nachbarschaft oder werden von deren Angehörigen bzw. Freunden der Organisation, die das wunderbare soziale Engagement von Hope & Challenge kennen, auf sie aufmerksam gemacht.

Weitere Infos zu unserem Hilfsprojekt für das Pflegeheim finden Sie auf der Seite „Hilfsprojekte in Nepal“ https://www.tibet-tshoesem.de/metta-nepal-elderly-caring-home/

 

Um diese Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen und ihnen den Lebensabend ein wenig zu erleichtern, bieten wir Patenschaften für sie an. Die erste Patenschaft für einen Heimbewohner ist Ende September 2021 entstanden.

Benötigtes Budget pro Bewohner/Monat: 25 Euro 

15 Euro werden für die medizinische Versorgung verwendet. Dieser Betrag wird von der Heimleitung verwaltet. Weitere 10 Euro werden für den persönlichen Bedarf der Heimbewohner für zusätzliche Lebensmittel, Kleidung und andere Dinge des täglichen Gebrauchs benötigt und wird ihnen ausgezahlt. 

Es besteht die Möglichkeit sowohl die volle Patenschaft mit einem monatlichen Beitrag von 25 Euro zu übernehmen, wie auch eine Teil-Patenschaft ab 10 Euro. 

Auch Einzelspenden für den Erhalt des Heims und jene Bewohner, die noch keine Patenschaften haben, helfen und können direkt auf das Spendenkonto unseres Vereins getätigt werden und online über unser Spendenprojekt auf Betterplace.org.: http://www.betterplace.org/p99709

Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten oder Fragen haben, senden Sie uns bitte eine Email an: info@tibet-tshoesem.de

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Folgende Heimbewohner benötigen eine Patenschaft:

 

Dolma Tsering

Die 76-jährige Dolma – eigentlich ist sie Nepalesin und hieß früher Maya – stammt aus dem süd-nepalesischen Distrikt Makwanpur. Als Kind einer armen Familie hatte sie nie die Chance auf eine Schule zu gehen. Daher zog sie als Jugendliche nach Kathmandu und arbeitete dort viele Jahre in einer Teppichfabrik. Hier traf sie dann ihren späteren, tibetischen Ehemann. Die beiden bekamen einen Sohn, Mingmar Tsering (seine Daten folgen unten im Anschluss), der jedoch wegen seiner Behinderung enorme Diskriminierung in der Nachbarschaft erleiden musste. Solange Dolmas Mann noch am Leben war, kam die Familie irgendwie zurecht, doch als er vor ca. 10 Jahren starb, hatte Dolma keine Kraft mehr um sich gegen die Anfeindungen und erniedrigende Verhalten in ihrem Umfeld zu wehren. Sie wurde krank und Mingmar musste die Schule verlassen und sich um seine Mutter zu kümmern. Mingmar wurde älter und durchlief viele Höhen und Tiefen. Wegen seiner Behinderung fiel es ihm sehr schwer, seine kranke Mutter gut zu versorgen und schließlich bat einer seiner Freunde um die Aufnahme Dolmas und ihres Sohnes im Heim.

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Mingmar Tsering

Mingmar Tsering ist der Sohn von Dolma Tsering (Daten oben). Er ist 33 Jahre alt und wurde in der Nähe von Swayambhunath geboren. Sein Vater verdiente ein wenig Geld, in dem für Pujas in Privathäusern durchführte. Da Mingmar mit einer Behinderung geboren wurde, konnte nicht auf eine Schule in der Nähe des Elternhauses gehen, sondern wurde auf die tibetische Sonderschule Ngoenga School in Indien gebracht. Dort lernte er bis zur elften Klasse. Dann verstarb sein Vater und er musste zur Mutter zurückkehren, die krank wurde und Hilfe benötigte. Das Leben wurde noch schwieriger und es gelang ihm nicht mehr, sich selbst und die kranke Mutter gut zu versorgen. Auf Anfrage eines guten Freundes wurden Mingmar Tsering und seine Mutter im Heim aufgenommen, wo sich beide sehr wohlfühlen. Mingmar unterstützt die Mitarbeiter im Heim mit verschiedenen Aufgaben.

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Kimey Rangdol

Kimey kommt aus der hoch gelegenen Region Dolpo im Nordwesten Nepals an der tibetischen Grenze. Er ist 56 Jahre alt und stammt aus einer Ngakpa-Familie. Kimeys Mutter starb bei seiner Geburt und so wuchs er später bei seiner Stiefmutter auf, da auch sein Vater früh verstarb. Aufgrund der extremen Armut musste Kimey schon als Kind schwer arbeiten um sich ernähren zu können. Auch hatte er nie die Möglichkeit an irgendwelche gesellschaftlichen Ereignissen teilzunehmen. So heiratete er auch nie. Seine körperliche Gesundheit ließ mit den Jahren nach, weshalb er nicht mehr genug arbeiten konnte, um sich weiterhin selbst zu versorgen. Ein Verwandter bat daher Kimey im Heim aufzunehmen. Trotz seines harten Lebens ist Kimey ein sehr fröhlicher und auch zuvorkommender Mensch.

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Tashi Bhuti Lama

Tashi Bhuti ist 70 Jahre alt und wurde im Nubri Tal im nördlichen Gorkha-Distrikt als Tochter einer Bauernfamilie geboren. Ihr Vater verstarb noch vor ihrer Geburt und auch ihre Mutter starb kurze Zeit später. Als Waise musste sie auf Feldern der Nachbarn und den Häusern ihrer Verwandten arbeiten. Später lernte sie einen Händler namens Phur Passang kennen und sie heirateten. Sie zogen in die Heimat des Mannes, nach Manang in der Annapurna-Region. Zum ersten Mal erfuhr Tashi Bhuti Liebe und Fürsorge. Das Paar bekam zwei Söhne, die später heirateten.

Mit den Jahren erkrankten Tashi Bhuti und auch ihr Mann immer häufiger und das Paar konnte sich nicht mehr um sich selbst kümmern. Nachdem beide im Heim aufgenommen worden waren, verschlimmerte sich Tashi Bhutis Zustand und sie musste ins Krankenhaus, wo Probleme mit der Gebärmutter, Leber und dem Magen diagnostiziert wurden.

 

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Phur Passang Lama

Der 78-jährige Phur Passang Lama ist der Ehemann von Tashi Bhuti. Er wurde als Sohn einer Händler-Familie in Lamjung geboren. Er konnte in der Schule nur die 1. Klasse besuchen, dananch begann im Betrieb der Familie zu arbeiten. Im Alter von 30 Jahren heirateten er und Tashi Bhuti und 2 Söhne wurden geboren.

Mit den Jahren erkrankten Phur Passang und auch seine Frau immer häufiger und das Paar konnte sich nicht mehr um sich selbst kümmern. Phur Passang leidet besonders unter hohem Blutdruck. Seit einiger Zeit leben die beiden im Heim, wo sie sich sehr wohlfühlen.

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Lobsang Phuntsok 

Lobsang Phuntsok wurde in Garze (Tibet, Region Kham) geboren. Er ist 84 Jahre alt und lebt seit 2 Jahren im Heim. Noch vor der Flucht des Dalai Lama nach Indien im Jahr 1959 wurde Lobsang Mönch. Als Seine Heiligkeit Tibet verließ, flüchtete auch Lobsang nach Indien, wo er sich allerdings entschied nach all den Gräueltaten, die Mönche und Nonnen in Tibet erleiden mussten, nicht mehr in einem Kloster zu leben und so ging er zur indischen Armee. Dort diente er etwa ein Jahr lang. Er heiratete nie und wollte eigentlich immer nach Tibet zurückkehren, doch die Grenze blieb für ihn geschlossen. 

Lobsang Phuntsok blieb daher in Nepal und traf dann Mingmar, eine allein-erziehende Mutter von zwei Söhnen. Die beiden verliebten sich und zogen zusammen nach Boudha. Drei Jahre lang lebten sie alle als Familie zusammen. doch dann wurden die beiden Söhne drogenabhängig. Sie konnten aber in einem Rehabilitationszentrum eine Entziehungskur machen und befinden sich auf dem Weg der Besserung. Lobsang selbst hat keine Kinder oder anderen Verwandten mehr und so baten die Stiefsöhne um die Aufnahme Lobsangs im Heim.

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Chiri

Der 65-jährige Chiri gehört der tibetischen Ethnie der Sherpa an und wurde im Distrikt Solukhumbu geboren. Da er gehörlos auf die Welt kam, konnte er nie zur Schule gehen und seine Eltern brachten ihm kaum Zuneigung entgegen. Seit ganzes Leben war seit seiner Kindheit von Diskriminierung und Misshandlungen bestimmt. Da Chiri keine andere Tätigkeit finden konnte, musste er die harte Arbeit eines Lastenträgers ausüben und um ein wenig physische wie auch seelische Erholung zu finden, begann er Alkohol zu trinken. Trotz der vielen harten Herausforderungen war Chiri zufrieden mit seinem Leben, doch als er älter wurde, verschlechterte sich sein Gesundheitszustand immer mehr. Er wurde zu schwach zum Arbeiten und zog daher nach Kathmandu zu einem Verwandten, der in einem kleinen gemieteten Zimmer lebte. Der Verwandte machte sich große Sorgen um Chiri und wandte sich an Geshe Sonam Wangchem. Nun genießt Chiri die Gesellschaft der anderen Heimbewohner und hat ein warmes Zuhause gefunden.

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Tenzin Dolkar

Die Nonne Tenzin Dolkar wurde als Tochter einer Bauernfamilie in Tibet geboren. Sie ist 80 Jahre alt und lebt seit 8 Monaten im Altenheim. Da all ihre Geschwister und anderen Verwandten in Tibet leben, hat sie den Kontakt zu ihnen verloren.  Als Seine Heiligkeit der Dalai Lama nach Indien floh, verließ auch sie ihre Heimat. Sie war glücklich  darüber ihm folgen und in Nepal in Freiheit leben zu können. In den ersten Jahren lebte sie in einer tibetischen Flüchtlingssiedlung in der Nähe von Swayambhunath. Dann erkrankte sie und besonders ihr psychischer Zustand verschlimmerte sich. Wohl unbewusst lief sie umher und rief immer wieder laut “long live His Holiness the Dalai Lama“, sowie andere Dinge, die sich auf Tibet bezogen. Später verlor sie ihr Augenlicht. Geshe Sonam Wangchen und sein Team, die in dem Areal um Swayambhunath Obdachlose versorgten, sahen Ani Tenzin Dolkar dort, doch auch ihre Nachbarn machten sich Sorgen um sie und baten um ihre Aufnahme im Heim. Dort kümmere sich das Team rührend um sie und brachte Tenzin Dolkar auch zu verschiedenen Augenspezialisten. Heute kann sie wieder sehen. Wegen des Diabetes muss sie täglich Medikamente nehmen. 

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Sonam Tenpa

Der 84-jährige Sonam Tenpa wurde in der ost-tibetischen Region Kham geboren und wuchs nach seiner Flucht in der bekannten tibetischen Flüchtlingssiedlung Tserok in Mustang auf. Bis er seine Frau Sangmo traf, lebte er als Mönch. Sangmo hatte zu der Zeit bereits eine Tochter von ihrem ersten Mann, der jedoch sehr jung verstarb. Sonam behandelte Sangmos Tochter als seine eigene und unterstützte die kleine Familie mit ganzem Herzen. Die Tochter heiratete später und brachte zwei Töchter zur Welt.

Mit den Jahren verschlechterte sich Sonams und Sangmos Gesundheitszustand und vor einigen Jahren erblindeten beide. Der Tochter fiel es sehr schwer ihre Eltern gut zu versorgen. Daher bat der Verantwortliche der Flüchtlingssiedlung darum, das Paar im Heim aufzunehmen. Sonam ist sehr schwach, seit Juli ist er bettlägerig.

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Sangmo Shungkyang (Rithar)

Die 80-jährige Sangmo ist Sonam Tenpas Frau. Auch sie wurde in Tibet geboren und kam im Alter von 18 Jahren nach Tibet. Zunächst arbeitete sie als Hausmädchen und verrichtete auch Feldarbeit. Dann heiratete sie und bekam eine Tochter. Nach deren Geburt verstarb ihr Mann und als allein-erziehende Mutter hatte sie ein schweres Leben. Als Sangmo ihren zweiten Mann Sonam Tenpa traf, der sie und ihre Tochter in allem unterstützte, verbesserte sich ihre Lebenssituation sehr. Vor drei Jahre erblindete Sangmo und auch die finanzielle Situation des Paares verschlechterte sich. Wegen ihres hohen Alters und Leberproblemen rieten ihr die Ärzte von einer Augen-OP ab. Sie nimmt ayurvedische Medikamente. Zusammen mit ihrem Mann konnte sie dann ins Metta Nepal Elderly Caring Home einziehen, wo sie nun gut versorgt werden.

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Jangchuk Gelek

Jangchuk Gelek ist 84 Jahre alt. Er wuchs in Garze (tibetische Region Kham) auf und lebte als Mönch. Nach der Flucht des Dalai Lama nach Indien floh auch Jangchuk Gelek aus Tibet, entschied sich aber das Mönchsleben aufzugeben und ging zu einer tibetischen Einheit der indischen Armee, wo er 16 Jahre diente. Dann verließ er die Armee und ging nach Nepal, um sich um seine ältere, kranke Schwester Jampa Choezom zu kümmern, die als Nonne im Ka-Nying Shedrub Ling (White Gompa) in Jorpati (Nähe Boudhanath) lebte. All seine Ersparnisse gab er für die Behandlung seiner Schwester aus und bis ihrem Tode blieb er an ihrer Seite. Das Kloster stellte beiden ein Zimmer zur Verfügung und als die Mittel ausgingen unterstützte Geshe Sonam Wangchen die beiden bei der täglichen Versorgung und den notwendigen Medikamenten.

Jangchuk Gelek und seine Schwester, sowie andere Senioren aus der Himalaya-Region, die sich in der Nähe aufhielten und unter physischen Einschränkungen, Abhängigkeiten und psychischen Problemen litten, brachten Geshe Sonam Wangchen zu dem Entschluss, das Heim zu gründen. Die beiden Geschwister waren die ersten Bewohner, die am 6. Juli 2019 ins Metta Nepal Elderly Caring Home einzogen. Jampa Choezom verstarb im Dezember 2019.

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Sangpo Tashi

Der 83-jährige Sangpo wurde als Kind einer Nomadenfamilie in Kham, Tibet, geboren. Er verließ seine Heimat und floh nach Nepal als er schon fast 60 Jahre alt war. Dort ließ er sich in einer Tibetischen Siedlung in Jorpati nieder und heiratete Ang Phurba. Das Paar bekam eine Tochter und drei Söhne. Weil sie finanziell nicht zurecht kamen, schickt die Familie die beiden älteren Söhne in ein Kloster, die beiden jüngeren Kinder konnten auf eine Schule der tibetischen Gemeinde gehen. Später heirateten alle vier Kinder und gründeten ihre eigenen Familien.

Sangpos Frau war diejenige, die mit ihrem Einkommen die gesamte Familie versorgte, doch 2009 erkrankte sie schwer und wurde halbseitig gelähmt. Zurzeit lebt sie bei ihrer Tochter und der älteste Sohn hat die Versorgung seiner Eltern übernommen. Doch mit seinem kleinen Gehalt fällt es ihm schwer mehrere Haushalte zu ausreichend zu versorgen. Daher bat er Geshe Sonam Wangchen seinen geliebten Vater im Heim aufzunehmen, worüber Sangpo sich sehr freute. Er lebt seit März 2020 im Heim.

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Ngawang Mangthoe

Ngawang Mangthoe ist 64 Jahre alt. Er stammt aus er einer Nomadenfamilie und wurde in Dhingri, Tibet, geboren. Ngwang konnte nie zur Schule gehen und wurde Bauer. Im Alter von 25 Jahren heiratete er. Die beiden haben drei erwachsene Kinder. Seine Frau Dickyi arbeitet noch immer in einer Baunwoll-Fabrik. Aufgrund seiner Alkoholabhängigkeit wurde er vergesslich, entwickelte aggressives Verhalten und andere physische Probleme kamen hinzu. Als er in der Gesellschaft nicht mehr zurecht kam, bat seine Familie darum, Ngawang im Heim aufzunehmen. Er hat den Entzug geschafft, Ngawang trinkt nicht mehr und tut sein Bestes, sich in die Gruppe der Senioren im Heim einzugliedern. Ngawang benötigt Diabetes- und Blutdruck senkende Medikamente.

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  Sonam Choephel 

Sonam Choephel ist 62 Jahre alt, war nie verheiratet und hat keine Kinder. Sonam wurde im nord-indischen Dehradun geboren. Er konnte auf eine TCV-Schule gehen und an der Central University of Tibetan Study in Varanasi seinen Bachelor-Abschuss machen. Seine Eltern verstarben als Sonam noch jung war und nachdem er sein Studium abgeschlossen hatte, ging Sonam nach Nepal um dort in abgelegenen Regionen wie Manang, Mustang und auch in Klöstern in Pokhara tibetische und buddhistische Teachings abzuhalten. 

Sein Leben lang konzentrierte Sonam sich darauf der Gesellschaft und anderen zu dienen, so dass er nie ans Heiraten und das Gründen einer Familie dachte. Seine Geschwister leben im indischen Assam. Vor einigen Jahren erlitt er eine Lähmung in den Beinen. Heute kann er sich nur mit einer Gehhilfe fortbewegen, da seine Beine sehr schwach sind. Lange Zeit litt er auch unter hohem Blutdruck. Das Kloster, in dem er zuletzt unterrichtet hatte, kümmerte sich einige Jahre lang um Sonam und ermöglichte ihm auch Behandlungen. Seit fünf Monaten lebt Sonam nun im Metta Nepal Elderly Caring Home.

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