Sonder-Hilfsaktionen

Immer wieder werden wir von unseren Freunden in Indien und Nepal auf besondere „Problem-Fälle“ aufmerksam gemacht. Oft wenden die Menschen sich auch an unsere Freunde dort, da sie von uns gehört haben und bitten in aller Demut um Hilfe. Wir haben dafür ein offenes Ohr und bemühen uns – ganz im Sinne des Mottos der Tibetan Children Villages „Others Before Self“ – zu helfen, wo Not ist.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über solche zeitlich begrenzten Sonder-Hilfsaktionen.

Wenn Sie eine unserer Aktionen unterstützen möchten, schreiben Sie uns bitte eine Nachricht an: info@tibet-tshoesem.de oder spenden Sie direkt auf unser Vereinskonto (Daten rechts auf dieser Seite).

Für diese Aktionen haben wir außerdem ein Betterplace-Projekt mit dem Titel „Hilfe für bedürftige Menschen in Indien und Nepal“ eingerichtet. Dort ist Spenden ganz einfach und sicher online möglich. Der Projekt-Button ist rechts auf dieser Seite oder hier: http://www.betterplace.org/p56977

 

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Not-Versorgung während des Corona-Lockdowns in Indien

Seit Beginn des Lockdowns in Indien ist es auch für viele Tibeter im Land kaum noch möglich ein Einkommen zu finden. Diejenigen ohne Schulausbildung, die mit einfachen Hilfsarbeiten, als Tagelöhner oder mit dem Verkauf von Waren am Straßenrand früher einen kleinen Verdienst hatten, sind nun völlig mittellos. Einige von ihnen haben uns um Hilfe für Lebensmittel und Miete gebeten.

  1. Tsering Yangkyi und ihre Familie in Kangra

Tsering Yangkyi (32 Jahre) kümmert sich alleine um ihre Tochter Tenzin Choeten (7 Jahre) und ihre 50-jährige Mutter. Wegen mentaler Probleme kann Tsering nicht arbeiten. Bei ihnen lebt auch Tserings Bruder, der wegen seiner Alkoholabhängigkeit keine Arbeit finden kann. Die 4-köpfige Familie lebt in Kangra. Die Tochter geht eigentlich in die Schule des TCV Upper Dharamsala, doch seit dem Lockdown ist sie zuhause, da die Schulen geschlossen sind.

Da die Familie sehr arm ist, haben wir vor 2 Jahren für die kleine Tochter eine Patenschaft eingerichtet, um sie mit etwas Geld für Kleidung, Schuhe, Essen, Schulausflüge, einen Besuch bei der Mutter oder andere Dinge des täglichen Lebens zu unterstützen. 

Tsering Yangkyi verdiente früher ein wenig Geld mit dem Straßenverkauf von Schuhen, was jedoch kaum für eine gute Versorgung gereicht hat. Doch seit dem Lockdown im Frühjahr hat die Familie überhaupt kein Geld mehr und muss sich von Freunden sogar Geld für die Miete und Lebensmittel leihen.

Die 4-köpfige Familie benötigt dringend Unterstützung für Lebensmittel (ca. 50 Euro im Monat), sowie auch für die monatliche Miete (ca. 30 Euro).

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Karchung und Phu Tsering in Kangra – erfüllt

Das tibetische Ehepaar stammt aus Nepal und lebt seit 30 Jahren in Kangra. Die beiden haben zwei Töchter. Die 13-jährige Tsering Choenzom lernt im TCV Upper Dharamsala, die 19-jährige Tenzin Kunsel im TCV Bylakuppe in Süd-Indien, wo sie auf die Abschlussprüfungen ihres letzten Schuljahres wartet. Wegen des Lockdowns ist nun leider alles aufgeschoben.

Karchung und ihr Mann konnten nie zur Schule gehen und verdienen daher ihren Lebensunterhalt mit einfachen Arbeiten, wie dem Verkauf von Schuhen. Dafür gehen sie regelmäßig von Dorf zu Dorf, doch seit Beginn des Lockdowns, haben auch sie kein Einkommen mehr. Die Miete ihrer sehr einfachen Wohnung in Kangra kostet ca. 30 Euro. Selbst die können sie nicht mehr bezahlen und müssen sich ständig von Freunden Geld leihen.

Tsering Choenzom hat eine Patenschaft von 20 Euro im Monat, Tenzin Kunsel hat ihre im Juni verloren. Die 4-köpfige Familie benötigt dringend Unterstützung für Lebensmittel (ca. 60 Euro im Monat), sowie auch für die monatliche Miete (ca. 30 Euro).

Um auch dieser Familie durch diese schwierige Zeit des Lockdowns zu helfen, möchten wir Spenden für eine Grundversorgung sammeln. Benötigt werden monatlich ca. 60 Euro für Lebensmittel plus 30 Euro pro Monat für die Miete. 

 

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Minghmar Lhamo in Mcleod Ganj – erfüllt

Die junge Tibeterin Minghmar Lhamo in Upper Dharamsala (McLeod Ganj) und ihre 5-jährige Tochter Nyidon, die wir seit Jahren mit Patenschaften unterstützen, sind ebenfalls in eine sehr schwierige Notsituation geraten.

Minghmar stammt aus dem kleinen tibetischen Dorf Briddhim in Nepal. Sie hatte nie die Chance auf eine Schulausbildung und so konnte sie auch nie eine Beschäftigung finden, mit der sie sich und ihr Kind gut versorgen konnte. Zudem ist sie allein-erziehend und auf Arbeit angewiesen. Mit einem einem kleinen Verkaufsstand in der Temple Road versucht sie mit dem Verkauf von Schals und Schmuck etwas Geld zu verdienen, doch dieser ist seit Beginn des Corona-Lockdowns Anfang März geschlossen. Seit Monaten hat sie kein Einkommen mehr.

Bis Mitte Mai 2020 hatte die Familie 3 Teil-Patenschaften für insgesamt 60 Euro, die ausreichten, um einen Teil der Miete abzudecken, doch für den Rest (10 Euro) und die Schulgebühren ihrer Tochter (15 Euro) suchten wir seit langem nach einem zusätzlichen Paten. Diesen Betrag, wie auch die Lebensmittel für die kleine Familie, versuchte Minghmar bisher mit ihren Verkäufen abzudecken, was seit nun schon seit 3 Monaten nicht mehr möglich ist. Die tibetische Exil-Regierung hat mitgeteilt, dass die Verkäufe noch Monate lang wohl untersagt bleiben und die beiden essen jetzt schon nur noch einmal am Tag.

Nach unserem aktuellen Aufruf konnten wir eine vierte Teil-Patenschaft einrichten, wodurch Miete und Schulgebühren gedeckt sind.

Um Minghmar und ihrer Tochter durch diese schwierige Zeit zu helfen, möchten wir Spenden für eine Grundversorgung sammeln. Benötigt werden monatlich ca. 60 Euro für Lebensmittel. Helfen können Sie mit einer Spende direkt auf unser Vereinskonto oder über unser Betterplace-Projekt http://www.betterplace.org/p56977

Update Juni 2020:

Nach unserem Aufruf konnten wir insgesamt 450 Euro Spenden für Mingmar und ihre Tochter sammeln. Am 16. Juni konnte unser Mitarbeiter in Bir 360 Euro vorlegen und diese vorab schon mal an Mingmar überweisen. Dieser Betrag reicht für Lebensmittel während der nächsten 6 Monate. Am 21. Juni ist dann unsere Spendenüberweisung bei Choesang eingegangen. Es waren weitere 90 Euro hinzugekommen, die er sofort an Mingmar überwiesen hat. Diese kann sie ebenfalls für Lebensmittel oder einen Teil der Miete nutzen. Die Familie kann sich nun versorgen und ist sehr dankbar für die Hilfe.

 

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Medizinische Behandlung für die an Knochen-Tuberkulose erkrankte Yutung aus Briddhim

Die 40-jährige Tibeterin Yutung Tamang aus Briddhim leidet an einer schweren Knochen-Tuberkulose. Anfang 2018 waren erste Beschwerden aufgetreten, die sich rasend verschlimmert haben. Seit ca. November 2018 konnte Yutung nicht mehr richtig laufen und befand sich seitdem in einem Krankenhaus in Kathmandu. Besonders sind ihre Beine betroffen, außerdem befürchteten die Ärzte, dass ihre Blase entfernt werden muss, denn aufgrund einer schweren Fehlfunktion, wurden bereits die Nieren geschädigt und sie verlor sehr viel Blut. Ein Geschwür, das sich auf ihrer Zunge gebildet hatte, wurde bereits entfernt.

Da das Krankenhaus die tägliche Pflege (Essen reichen, Bett säubern, Windeln wechseln usw.) nicht übernahm, musste Yutungs Mann Norbu dafür sorgen. Seit über einem Jahr muss er sich rund um die Uhr um seine Frau kümmern und kann daher nicht mehr arbeiten gehen. In Briddhim gibt es ohnehin so gut wie keine Arbeit und die Familie hatte sich mit wechselnden Hilfsarbeiten, teils in Tibet, über Wasser gehalten.

Das Paar hat zwei Söhne, einer lebt in einem Kloster in Süd-Indien, der andere ist in Briddhim und versucht den Eltern mit dem geringen Verdienst durch Hilfsarbeiten so gut es geht zu helfen. Doch die Familie ist sehr arm und nach dem langem Krankenhausaufenthalt ist kein Geld mehr da.

Die Behandlung im Krankenhaus – Medikamente, Injektionen, Bett und Verpflegung – kostete pro Monat ca. 230 Euro. Dies ist eine enorme Summe in Nepal und die Familie ist dringend auf unsere Hilfe angewiesen.

Bitte unterstützen Sie Yutung mit einer Spende für ihre Tuberkulose-Behandlung und die Blasen-OP. Für einfaches online-Spenden haben wir in unserem „Briddhim-Betterplace-Projekt“ Bedarfe für Yutung eingestellt: http://www.betterplace.org/p44869

       

   

Update 29.01.2019: Innerhalb weniger Tage konnten wir zahlreiche Spenden sammeln und die ersten 310 Euro bereits an Yutung überreichen. Am 30.01. muss sie das Krankenhaus verlassen und in der Nähe unterkommen, da sie täglich für die Injektionen zu den behandelnden Arzt aufsuchen muss. Das Geschwür auf der Zunge wurde entfernt. Da die Blasen-OP zu kompliziert ist, muss diese in Indien durchgeführt werden, doch die Familie hat derzeit nicht die Mittel dafür.

 

Update 20.02.2019: Seit Anfang Februar befinden sich Yutung und ihr Mann in einem angemieteten Zimmer in Kathmandu. Täglich kommt eine Krankenschwester vorbei, die Yutung die lebensnotwendigen Injektionen verabreicht. Ca. einmal pro Woche muss sie zum Check-up ins Krankenhaus. Die Ärzte haben ihr diese Behandlung mit täglichen Injektionen für 6 Monate verordnet. Während dieser Zeit wird sie von ihrem Mann versorgt. Die beiden sind dringend auf weitere Spenden angewiesen. Die Unterkunft kostet ca. 80 Euro pro Monat, die medizinische Behandlung kostet 120 Euro pro Monat.

Wenn die Behandlung gut anspricht, braucht Yutungs Blase wohl doch nicht entfernt zu werden und sie könnte nach Briddhim zurückkehren und dort mindestens ein Jahr lange weitere Medikamente nehmen.

      

Update 19.03.2019: Vor ein paar Tagen ist Yutung mit ihrem Mann Norbu nach Briddhim zurückgekehrt. Ihr Zustand hat sich stark verschlechtert, sie kann nicht mehr essen, ist sehr schwach und hat Schmerzen. Es sieht nicht gut aus. Die Dorfbewohner in Briddhim haben eine Puja für Yutung gemacht und hoffen, dass die Gebete ihr helfen. Wir befürchten, dass sich Yutungs Zustand weiter verschlechtern wird.

 

Update 31.03.2019: Yutung hat sich tatsächlich etwas erholt und konnte mit ihrem Mann wieder die anstrengende Fahrt nach Kathmandu auf sich nehmen. Dort wird ihre medizinische Behandlung nun fortgesetzt.

Update 20.04.2019: Während der nächsten Behandlung in Kathmandu wurde der Verband von Yutungs entzündetem Fuß entfernt. Ihr allgemeiner Gesundheitszustand wechselt. In einer Sonder-Überweisung konnten wir ihr weitere Spenden für die Behandlung schicken.

 

     

 

Update August 2019: Nach einer monatelangen Behandlung hat sich Yutungs Zustand sehr gebessert. Sie ist weiter auf Medikamente angewiesen, doch kann sie sich mit einer Gehhilfe sogar schon wieder fortbewegen.  Die künstlichen Harnleiterschienen müssen alle paar Monate ausgetauscht werden. Um ihr die wichtige medizinische Versorgung zu ermöglichen, suchen wir nach einem Paten für Yutung, der sie mit einem monatlichen Betrag von 30 Euro unterstützt.

  

 

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Medizinische Behandlung für Khartok in Kathmandu
 
Unser Sorgenkind Khartok leidet immer wieder unter neuen Erkrankungen. Mitte August 2018 war eigentlich ihre Augen-OP geplant, doch beim Check-up wurden nun sehr hoher Blutdruck und Diabetes festgestellt. Beides muss dringend behandelt werden und erst wenn die Werte besser sind, kann die Augen-OP durchgeführt werden.
Ihr Arzt erklärte Khartok, dass ihr Schlaganfall und Blindheit drohen, wenn die Krankheiten nicht in Kürze behandelt werden. So viele Menschen in Nepal leiden unter diesen Erkrankungen und versterben früh, da sie sich eine Behandlung nicht leisten können. Wir möchten Khartok helfen, wieder gesund zu werden.
Für Untersuchungen und Medikamente werden Spenden benötigt. Dafür haben wir in unserem Betterplace-Projekt einen neuen Bedarf eingestellt: http://www.betterplace.org/p47192
 
Bitte unterstützen Sie Khartok mit einer kleinen Spende, damit sie Medikamente gegen Bluthochdruck und Diabetes erhalten und bald auch die Augen-OP durchgeführt werden kann.
 
  
 
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Medizinische Versorgung für 2 ältere Tibeter in Briddhim, Nord-Nepal
Das Ehepaar Dhondup Tamang (65 Jahre) und Lhakpa Yangchen (66 Jahre) lebt seit der Kindheit in dem kleinen tibetischen Dorf Briddhim in Nord-Nepal. Beide konnten nie eine Schule besuchen und gehören zu den ärmsten Menschen im Dorf. Seit vielen Jahren leiden beide darunter, dass sie keine Zähne mehr haben. Eine gute Ernährung ist so überhaupt nicht möglich. Mit Spenden möchten wir ihre medizinischen Behandlungen finanzieren, denn sie sind völlig mittellos.
 
   
 
Im März 2018 konnten wir 200 Euro für eine Zahnprothese für Lhakpa Yangchen, sowie 220 Euro für einen großen medizinischen Check-up und Medikamente für Dhondup Tamang überweisen.
 
  
  
 
Für die zweite Zahnprothese – für Dhondup Tamang – werden noch ca. 120 Euro benötigt.

 

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Medizinische Versorgung für Nonne Tenzin Dolma
 
Die 48-jährige Nonne Tenzin Dolma wurde in Tibet geboren und lebt seit 1996 in McLeod Ganj. Vor einigen Jahren wurde sie schwer krank und hatte eine Lungen-Tuberkulose. Die Medikamente schädigten dann ihre Leber und führten zu einer Leberzirrhose. Außerdem leidet sie an Hepatitis B, was zusätzlich ihre Leber schädigt. Diese Erkrankungen treten bei der armen Bevölkerung in Indien sehr häufig auf und Tenzin Dolma wird ihr Leben lang mit dieser Erkrankung leben müssen. Dazu gehört, dass sie regelmäßig nach Chandigarh ins Krankenhaus zu einem Check-up, Labor- und Ultraschalluntersuchungen (zur Vorsorge von Leberkrebs) fährt und sich weitere Medikamente verschreiben lässt. 
 
Aufgrund ihrer Krankheit war sie nicht mehr in der Lage ihre obligatorischen Tätigkeiten im Kloster auszuüben und entschloss sich vor 3 Jahren das Kloster zu verlassen. Eine gute Freundin, ebenfalls Nonne, verließ mit ihr das Kloster um sich um sie zu kümmern. 
Die beiden Nonnen leben seitdem in einem kleinen Zimmer oberhalb von Mcleod Ganj, für das sie ca. 40 Euro Miete zahlen. Eine jüngere Schwester Tenzin Dolmas schickt ihr aus Tibet manchmal etwas Geld, denn die beiden Nonnen haben kein Einkommen.
 
Tenzin Dolma benötigt Medikamente und Untersuchungen, die sie sich nicht leisten kann. Für 1 Jahr werden ca. 300 Euro benötigt. Im Dezember 2017 konnten wir 300 Euro für das erste Jahr überreichen und mit Hilfe von Einzel-Spenden bemühen wir uns auch bei weiterer medizinischer Versorgung zu helfen. Seit 2018 hat Tenzin Dolma zwei Teil-Patenschaften, die die Miete und sogar einen kleinen Teil der Grundversorgung – Lebensmittel, Kleidung und Medikamente – deckt, doch sie benötigt weitere Unterstützung. Im November 2018 haben wir die Nonne wieder besuchen können. Ihr Gesundheitszustand schwankt und sie wird dauerhaft auf eine gute medizinische Versorgung angewiesen sein.
 

     

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