Mönche im Kloster Tse Chok Ling

Für diese Mönche im Kloster Tse Chok Ling in Dharamsala, das wir mit zahlreichen Projekten unterstützen(Infos zum Kloster finden Sie auf der Seite „Hilfsprojekte“) , suchen wir nach Paten:

 

Die Mönche verfügen über keinerlei Krankenversicherung oder Altersversorgung. Das Kloster kommt für das Wichtigste auf, doch für das Studium, in Notsituationen, Krankheitsfällen, notwendigen Familienbesuchen (Todesfall z.B.) usw. sind die Mönche auf sich selbst gestellt. Hierfür brauchen sie unsere Unterstützung.

Eine Patenschaft für einen Mönch bedeutet jedoch nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern vielmehr ein „füreinander-da-sein“, sich um das Wohl des anderen zu kümmern… die Mönche sind unglaublich dankbar für diese Hilfe und den Austausch und sie schenken uns so viel Liebe und Mitgefühl.

Der monatliche Patenschaftsbetrag ist wichtig, aber nur der finanzielle Teil. Nicht weniger bedeutend ist, was diese Unterstützung bewirkt und das kommt dann im Austausch mit den Mönchen zum Vorschein… Briefkontakt, sowie meist auch ein unkomplizierter Austausch per Email oder Facebook sind möglich.

Unter den Fotos der Mönche, finden Sie den Beitrag einer Patin. Sie erzählt von ihren Erfahrungen mit ihren Patenschaften für Mönche und dem herzlichen Austausch, der das Leben beider – von Mönch und Pate – so sehr bereichert und verdeutlicht, dass eine Patenschaft auch sehr viel Freude machen kann. 

 

  Tenzin Delek

17 Jahre alt, aus Manali, seit 2012 im Kloster

 

 

   Tenzin Jigme

15 Jahre alt, aus Sikkim, seit 2017 im Kloster

 

 

   Tenzin Dakpa

16 Jahre, aus Sikkim, seit 2014 im Kloster

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Die 9 folgenden jungen Mönche leben erst seit kurzem im Kloster. Sie sind im Februar 2018 aus dem kleinen nord-indischen Bundesstaat Sikkim gekommen, der im Himayala zwischen Nepal, Tibet und Bhutan eingebettet liegt:

 

 Tenzin Dadak

15 Jahre alt – ist 6 Jahre lang zur Schule gegangen und spricht Englisch und Nepali.

 

  Tenzin Sangpo

14 Jahre alt – ist 6 Jahre lang zur Schule gegangen und spricht Englisch und Nepali.

 

 Tenzin Sheydul

Ist 6 Jahre lang zur Schule gegangen und spricht Englisch und Nepali.

 

 Tenzin Ngawang

10 Jahre alt

 

 Tenzin Choedhen

13 Jahre alt

 

 Tenzin Delek

13 Jahre alt – ist 6 Jahre lang zur Schule gegangen und spricht Englisch und Nepali.

 

 Tenzin Chokzin

9 Jahre alt – er konnte nur den Kindergarten, aber keine Schule besuchen.

 

 Tenzin Yougyal

13 Jahre alt – ist 3 Jahre lang zur Schule gegangen und spricht Englisch und Nepali.

 

 Tenzin Norgyal

14 Jahre alt – ist 5 Jahre lang zur Schule gegangen und spricht Englisch und Nepali.

 

Wenn Sie einen Mönch mit Ihrer Patenschaft und einem monatlichen Betrag von 20 Euro unterstützen möchten, senden Sie uns bitte eine Email an: info@tibet-tshoesem.de

 

Bericht unserer Mitarbeiterin Martina Kürten und Patin:

„Patenkind ‚Mönch‘, ein merkwürdiger Gedanke. Was schreiben, wenn überhaupt…Ist ja ein Erwachsener noch dazu ein ordinierter Mensch. 
Unnötige Gedanken bevor ich Mönch Lobsang willkommen heiße. Er hat solche Bedenken nicht. Schnell ist das Eis gebrochen nach seinem ersten Brief und bereits kurze Zeit später sind wir „adoptiert“ von ihm, einem Mönch etwas über 30 Jahre alt (genaues Alter unbekannt). Wie selbstverständlich teilt er mir mit, dass wir seine zweite Familie seien. Er habe keine Familie in Indien, lebt von Kindheit an im Exil, ist glücklich über unsere Fürsorge und Unterstützung. Auf kreative Weise bringt er seine Dankbarkeit und Freude zum Ausdruck. Schon 5 Jahre lang. 
So falle ich aus allen Wolken als der Postbote mir einen Maxibrief aus Indien in die Hand drückt. Gefälschte Adidas T-Shirts, kreativ bedruckt mit buddhistischen Weisheiten. Tibetische Textnachrichten, in denen er buddhistische Texte vorliest, eine Fülle von Fotos seiner selbst , Herz-erwärmende Nachrichten. 
Lobsang, ein so herzlicher Mönch, der soviel gibt und so bereichert. 
Erst kürzlich entschied ich mich für eine weitere Mönch- Patenschaft hier bei Tibet Tshoesem. 
Dorjee, 41 Jahre alt, seit ca. 36 Jahren in Indien. So bauen wir zunächst eine Brücke aus Fotos zwischen Dharamsala und Wuppertal. Fotos begeistern immer – auch mich. 
Aus der Brücke wird eine herzliche Verbindung, Freude und sogar entdeckte Gemeinsamkeit. 
Und letztendlich sind es ja auch Kinder ..Buddhas Kinder, bereichernd, herzlich, voller Güte, Wärme und Humor.“