Mönche im Kloster Tse Chok Ling

Für die Mönche im Kloster Tse Chok Ling in Dharamsala, das wir mit unterschiedlichen Projekten unterstützen (Infos zum Kloster finden Sie auf der Seite „Hilfsprojekte“), suchen wir Kloster-Paten:

   

Die Mönche verfügen über keinerlei Krankenversicherung oder Altersversorgung. Das Kloster kommt für das Wichtigste auf, doch für das Studium, in Notsituationen, Krankheitsfällen, notwendigen Familienbesuchen (Todesfall z.B.) usw. sind die Mönche auf sich selbst gestellt. Hierfür brauchen sie unsere Unterstützung.

Eine Patenschaft für einen Mönch bedeutet jedoch nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern vielmehr ein „füreinander-da-sein“, sich um das Wohl des anderen zu kümmern. Die Mönche sind sehr dankbar für diese Hilfe und sie schenken uns so viel Liebe und Mitgefühl. Für viele Paten sind die Gebete der Mönche besonders wertvoll.

Das Kloster Tse Chokling steht Besuchern offen, es hat sogar Gästeräume und man erhält Einblick in das Leben der Mönche. Besucher können an den Gebeten und Pujas im Tempel teilnehmen. Ein unkomplizierter Austausch mit den Mönchen ist ebenfalls per Briefpost möglich. Zur Zeit betreuen wir Patenschaften für 13 Mönche im Kloster.

 

Insgesamt leben zurzeit 26 Mönche im Kloster (16 Senior monks und 10 junge Novizen). Außerdem leben auf dem Gelände auch 3 Köche, 1 Housekeeper und 1 Verwaltungsmitarbeiter. Weitere 8 Mönche befinden sich zum Studium in den Klöstern Drepung und Sera im Süden Indiens.

Da es auch in Indien wegen des Ausbruchs von Covid-19 im März zu einem Lockdown kam, hat das Kloster auf noch nicht absehbare Zeit keine Einnahmen mehr, denn die Regierung hat Besucher im Kloster untersagt. Die Gästezimmer stehen leer. Mit einer Sonder-Hilfsaktion sammeln wir daher Einzelspenden um die Mönche mit Lebensmitteln und anderen alltäglichen Gütern zu versorgen. Wenn Sie helfen möchten, können Sie gerne direkt auf unser Vereinskonto spenden oder unser Betterplace-Projekt: http://www.betterplace.org/p35950

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Folgende Senior Monks leben bereits seit vielen Jahren in Tse Chokling. Für sie suchen wir noch Paten.

 

Lobsang Tenzin

Lobsang Tenzin ist 53 Jahre alt. Er wurde in Phenpo, Tibet, geboren und lebt seit 1998 im Kloster. Lobsang Tenzin hält sich immer nur zeitweise in Tse Chokling auf, denn er ist der persönliche Betreuer von Geshe Thupten Palsang, dem Abt des Klosters.

 

Tenzin Rapten

Der 46-jährige Tenzin Rapten wurde im süd-indischen Mundgod geboren und kam im Alter von 16 Jahren ins Kloster. Er spricht Englisch.

 

Tenzin Dhargye

Tenzin Dhargye wurde in Pandoh (Himachal Pradesh) geboren. Er ist 49 Jahre alt und kam bereits im Alter von 7 Jahren ins Kloster. Er spricht gutes Englisch, doch das Schreiben fällt ihm etwas schwer. Tenzin Dhargye arbeitet im Klosterbüro wenn der Direktor Sonam Nyandak im Retreat oder verreist ist.

 

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Die beiden folgenden jungen Mönche leben seit Februar 2018 im Kloster. Sie stammen aus dem kleinen nord-indischen Bundesstaat Sikkim, der im Himalaya zwischen Nepal, Tibet und Bhutan eingebettet liegt:

 

 

 Tenzin Choedhen

14 Jahre alt

 

 Tenzin Yougyal

14 Jahre alt – ist 3 Jahre lang zur Schule gegangen und spricht Englisch und Nepali.

 

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Im März 2019 haben sich weitere Mönche der Gemeinschaft in Tse Chokling angeschlossen:

 

 Tenzin Kalden

12 Jahre, aus Kokhlabasti, Sikkim

 

 

 Tenzin Tselek

11 Jahre, aus Kokhlabasti, Sikkim

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Wenn Sie einen Mönch mit Ihrer Patenschaft und einem monatlichen Betrag von 20 Euro unterstützen möchten, senden Sie uns bitte eine Email an: info@tibet-tshoesem.de

 

Bericht unserer Mitarbeiterin Martina Kürten und Patin:

„Patenkind ‚Mönch‘, ein merkwürdiger Gedanke. Was schreiben, wenn überhaupt…Ist ja ein Erwachsener noch dazu ein ordinierter Mensch. 
Unnötige Gedanken bevor ich Mönch Lobsang willkommen heiße. Er hat solche Bedenken nicht. Schnell ist das Eis gebrochen nach seinem ersten Brief und bereits kurze Zeit später sind wir „adoptiert“ von ihm, einem Mönch etwas über 30 Jahre alt (genaues Alter unbekannt). Wie selbstverständlich teilt er mir mit, dass wir seine zweite Familie seien. Er habe keine Familie in Indien, lebt von Kindheit an im Exil, ist glücklich über unsere Fürsorge und Unterstützung. Auf kreative Weise bringt er seine Dankbarkeit und Freude zum Ausdruck. Schon 5 Jahre lang. 
So falle ich aus allen Wolken als der Postbote mir einen Maxibrief aus Indien in die Hand drückt. Gefälschte Adidas T-Shirts, kreativ bedruckt mit buddhistischen Weisheiten. Tibetische Textnachrichten, in denen er buddhistische Texte vorliest, eine Fülle von Fotos seiner selbst , Herz-erwärmende Nachrichten. 
Lobsang, ein so herzlicher Mönch, der soviel gibt und so bereichert. 
Erst kürzlich entschied ich mich für eine weitere Mönch- Patenschaft hier bei Tibet Tshoesem. 
Dorjee, 41 Jahre alt, seit ca. 36 Jahren in Indien. So bauen wir zunächst eine Brücke aus Fotos zwischen Dharamsala und Wuppertal. Fotos begeistern immer – auch mich. 
Aus der Brücke wird eine herzliche Verbindung, Freude und sogar entdeckte Gemeinsamkeit. 
Und letztendlich sind es ja auch Kinder ..Buddhas Kinder, bereichernd, herzlich, voller Güte, Wärme und Humor.“