Patenschaften in Kathmandu und Süd-Nepal

In Kathmandu unterstützen wir Familien, die ohne Hilfe nicht überleben können. Nepal und insbesondere die Hauptstadt Kathmandu gehören zu jenen Regionen in der Welt, die am stärksten von Armut, Arbeitslosigkeit und auch Korruption betroffen sind. Selbst mit einem Schulabschluss haben die meisten Jugendlichen keine Aussicht Arbeit zu finden, doch ohne Schulausbildung gibt es für die Menschen dort überhaupt keine Möglichkeit dem Armutskreislauf zu entkommen.

Mit den Patenschaften helfen wir Familien Miete, Schulgebühren für die Kinder und eine Grundversorgung mit Lebensmitteln zu finanzieren. Seit Beginn des Corona-Lockdowns in Nepal sind noch mehr Arme arbeitslos und oft obdachlos geworden. Geshe Sonam Wangchen, der Leiter des Dickyi Tsering Children’s Home, das wir seit Jahren mit Patenschaften und Hilfsaktionen unterstützen, macht uns immer wieder auf besonders schwierige Fälle aufmerksam. 

Für diese Bedürftigen werden dringend Paten benötigt. Voraussichtlich kann die Unterstützung mit Lockerung der Beschränkungen etwas zurückgefahren werden, doch auch in Nepal müssen die nächsten Monate noch zeigen, wie sich die Lage entwickelt.

Wenn Sie einer der Familien mit einer Patenschaft oder auch Einzel-Spende helfen möchten, senden Sie bitte eine Email an: info@tibet-tshoesem.de

     

Für folgende Bedürftige in Kathmandu suchen wir derzeit nach Paten:

 

Khartok und Tochter Kareena

Die 50-jährige Tibeterin Khartok stammt aus Briddhim und lebt seit über 30 Jahren in einem armen Viertel Kathmandus. Sie kann weder lesen noch schreiben und ist seit ihrer Kindheit gehbehindert. Daher kann sie nicht arbeiten und der Ehemann vernachlässigt die Familie und ist selten zuhause. So zieht sie ihre kleine, 10-jährige Tochter Kareena alleine groß. Vor drei Jahren stand die kleine Familie vor der Obdachlosigkeit, denn Khartoks Mann zahlte die Miete nicht mehr und war verschwunden. Nach dreimonatigem Mietrückstand drohte der Vermieter die beiden auf die Straße zu setzen. Dank der ersten Patenschaften konnte die Familie in der winzigen Unterkunft bleiben. Es war allerdings nicht mehr als ein feuchter Unterschlupf, wo Regenwasser durch das löchrige Dach eindrang und mit Hilfe weiterer Unterstützung konnten wir der Familie dann sogar den Umzug in eine neue Wohnung ermöglichen. Auch hier gibt es keinen Wasseranschluss, die Situation ist nicht leicht und die Miete von ca. 96 Euro im Monat kann von der arbeitslosen Khartok nicht aufgebracht werden. Hinzu kommt, dass sie regelmäßig Medikamente gegen Bluthochdruck und Diabetes benötigt und auch Kareena ist wegen der schlechten Lebensbedingungen häufig krank.

Wegen des seit Beginn des Corona-Lockdowns steten Anstiegs der Lebensmittelpreise, können Khartok und Kareena sich trotz der Unterstützung nur noch mit Reis und Linsen ernähren. Für ein Frühstück, Gemüse oder Fleisch, dass der Arzt verordnet hat, um den Blutdruck und Zuckerwerte zu regulieren, reicht das Geld nicht. Mit der letzten Spendenüberweisung im August 2020 konnten wir Extra-Spenden für bessere Lebensmittel schicken.

Khartok und Kareena haben seit Beginn unserer Hilfsprojekte mehrere Patenschaften, die Kareena auch den Schulbesuch ermöglichen. Jedoch wechselt die Unterstützung immer wieder. Erstmals seit September 2020 konnten die Patenschaften den Gesamtbedarf abdecken, doch nun musste wieder eine Teil-Patenschaft von 80 Euro pro Monat leider beendet werden und so benötigt die Familie derzeitig  wieder zusätzliche Unterstützung.

Briefkontakt und Besuche sind möglich. Im Herbst 2019 konnte eine Patin bereits die Familie besuchen und es waren sehr bewegende Stunden. 

Unterstützen Sie Khartok und ihre Tochter Kareena mit einer Patenschaft von 80 Euro oder einer Teil-Patenschaft für Miete, Lebensmittel und Schulgebühren.

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Phurbu Dolma

Die 26-jährige Phurbu Dolma stammt aus der abgeschiedenen Bergregion Dolpo im Nordwesten Nepals. Schon ihre Kindheit war hart, denn die Eltern ließen sie als Kind zurück und schickten sie Nachbarn nach Indien, wo sie als Jugendliche begann als Hausmädchen zu arbeiten. Nach sechs Jahren kam sie Nepal zurück und verdiente ein wenig Geld mit dem Verkauf von chinesischem Essen.

Phurbu Dolma lebt alleine und ist vor einiger Zeit schwer erkrankt. Sie hat Probleme mit der Schilddrüse, leidet ständig unter Kopf- und Halsschmerzen, körperlicher Schwäche und mentalen Schwierigkeiten. Die Ärzte bestätigten der jungen Frau, dass ihre Schilddrüse nicht korrekt arbeitet, die Hämoglobin-Werte zu niedrig sind und sie auch an einer Depression leidet.

Geshe Sonam Wangchen betreut Phurbu Dolma und konnte ihr mit einem ersten Betrag für Medikamente, Miete und ein paar Lebensmittel helfen. Für eine sichere Versorgung bis Phurbu besser geht und sie wieder arbeiten kann, benötigt sie dringend die Unterstützung durch eine Patenschaft. 

Unterstützen Sie Phurbo Dolma mit einer Patenschaft von 60 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft für die Miete und Lebensmittel.

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Tenzin Choeden

Die 50-jährige Tibeterin Tenzin Choedon hat lange Zeit als Nonne in einem Kloster des Gelug-Ordens in Solukhumbu gelebt. Vor fünf Jahren kam sie wegen ihres schlechten Gesundheitszustands nach Kathmandu.

Zunächst zog sie in ein Kloster im Bezirk Tusal, doch als das Klostergelände verkauft wurde, musste sie sich eine Unterkunft suchen. Das Zimmer kostet 4.500 NPR (ca. 35 Euro). Bisher konnte Tenzin Choeden etwas Geld verdienen, indem sie von Haus zu Haus ging und religiöse Dienste wie Gebete usw. anbot. Aufgrund des Lockdowns ist sie nicht mehr in der Lage ihre Miete zu zahlen oder sich überhaupt noch mit Lebensmitteln zu versorgen. Sie ist völlig mittellos und benötigt dringend Unterstützung.

Unterstützen Sie Tenzin Choeden mit einer Patenschaft von 60 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft für die Miete und Lebensmittel.

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Nonne Lobsang Palzom und Tenzin Kunkyab

Die 32-jährige Nonne Lobsang Palzom stammt aus der Himalaya-Region Tsum Valley. Schon als Kind kam sie als Nonne ins Kopan Monastery in Kathmandu. Ihre alten Eltern verrichten noch immer harte Feldarbeit. Ihr jüngerer Bruder Tenzin Kunkyab ist 25 Jahre alt. Vor Jahren kam in Kontakt mit Drogenabhängigen und begann selbst Drogen zu nehmen. Da Lobsang Palzom die einzige Familienangehörige ist, die in seiner Nähe lebt, musste sie die Verantwortung für ihn übernehmen und versuchte ihr Bestes um ihm eine Rehabilitation zu ermöglichen. 3 Jahre lang versucht Tenzin Kunkyab von den Drogen wegzukommen. Zweieinhalb Jahre verbrachte im Rehabilitations-Programm von Geshe Sonam Wangchen und wurde dann als „clean“ entlassen.

Einige Monate später schien er jedoch wieder rückfällig zu werden und es zeigten sich auch mentale Probleme. Er kam wieder in ein Entziehungs-Programm. Sein Gesundheits- und Geisteszustand sind schlecht und seine Schwester muss für die Kosten von Behandlungen und Medikamenten aufkommen, wodurch sie sich nicht wirklich ihren buddhistischen Studien widmen kann.

Unterstützen Sie Lobsang Palzom und ihren Bruder Tenzin Kunkyab mit einer Patenschaft von 40 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft für die medizinische Behandlung.

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