Patenschaften in Kathmandu und Süd-Nepal

Wie auch in Nordindien, so unterstützen wir auch in Nepal Familien und einzelne Bedürftige – alte Menschen wie auch Kinder -, die ohne Hilfe kaum überleben können. Nepal und insbesondere die Hauptstadt Kathmandu gehören zu jenen Regionen in der Welt, die am stärksten von Armut, Arbeitslosigkeit und auch Korruption betroffen sind. Selbst mit einem Schulabschluss haben die meisten Jugendlichen keine Aussicht Arbeit zu finden, doch ohne Schulausbildung gibt es für die Menschen dort überhaupt keine Möglichkeit dem Armutskreislauf zu entkommen.

Neben der tibetisch geprägten Gemeinde Briddhim im Norden Nepals und der Hauptstadt Kathmandu unterstützen wir auch Menschen in der bitterarmen Region Chitwan im Süden des Landes. Chitwan ist einer der 77 Distrikte in Nepal und liegt in der südwestlichen Ecke der Provinz Bagmati. Heute leben ca. 750.000 Einwohner in Chitwan. Das Verwaltungszentrum ist Bharatpur, die zweitgrößte Stadt Nepals. Hier befinden sich auch nennenswerte Krankenhäuser.

Chitwan liegt im Flussgebiet des Gandaki River in der Terrai Region. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Kleinbauern, die zumeist Reis, Mais, Weizen, Bohnen, Linsen, Senf und anderes Gemüse anbauen. Der Distrikt ist der größte Mais-Produzent Nepals. Außerdem wird viel Geflügel gehalten und die Gegend ist auch wegen der Blumen-, Pilz- und Bienenzucht bekannt. All das macht zunächst den Anschein, dass die Bevölkerung zumindest mit Lebensmitteln gut versorgt sein müsste, doch Chitwan ist eine der ärmsten Regionen des Landes. 

                  

 

Im Dorf Aappani Village der Gemeinde Rapti (ca. 70.000 Einwohner) im Osten Chitwans leben unsere Mitarbeiter Dil Bahadur und Reena Tamang und hier haben wir unser Hilfsprojekt eingerichtet. Die ländliche Region ist geprägt von winzigen Dörfern, die meist nur aus wenigen Niederlassungen bestehen. Die arme Bevölkerung lebt als Tagelöhner und versorgt sich selbst durch ein wenig Viehzucht und den Anbau von Gemüse zum Eigenverbrauch.

Die meisten Erwachsenen sind Analphabeten, die Kinder können heute auf staatlichen Schulen kostenlos lernen, doch in ihrer Qualität sind sie nicht mit den viel besseren privaten Schulen zu vergleichen, deren Schulgebühren für Arme keine Option sind. Viele Familien schicken ihre Kinder nicht einmal auf eine kostenlose Schule, da sie sich Bücher, Schulmaterialien und die Uniformen nicht leisten können, die von den Eltern selbst bezahlt werden müssen. Hier versuchen wir zu unterstützen und den Familien Hilfe zu leisten, in dem wir mit Patenschaften diese zusätzlichen Kosten für einen Schulbesuch der Kinder decken. Ältere Menschen unterstützen wir hauptsächlich bei der Grundversorgung mit Lebensmitteln.

Auch in Kathmandu helfen wir Familien Miete, Schulgebühren für die Kinder und eine Grundversorgung mit Lebensmitteln zu finanzieren. Nach der Corona-Pandemie ist zwar auch in Nepal die Arbeitslosenquote zurückgegangen, beträgt aber noch immer fast 11 %. Selbst für Schulabgänger und Studenten ist es schwer gut bezahlte Arbeit zu finden und viele gehen ins Ausland. Die vielen Analphabeten haben kaum eine Chance mit Hilfsarbeiten, im Tagelohn genug für eine Grundversorgung zu verdienen.

Geshe Sonam Wangchen, der Leiter der nepalesischen NGO Hope & Challenge, die wir seit Jahren mit Patenschaften und Hilfsaktionen unterstützen, macht uns immer wieder auf besonders schwierige Fälle in Kathmandu aufmerksam und so helfen wir auch hier mit Patenschaften.

Wenn Sie einem der Bedürftigen mit einer Patenschaft oder auch Einzel-Spende helfen möchten, senden Sie bitte eine Email an: info@tibet-tshoesem.de

 

Für folgende Bedürftige in Kathmandu und Chitwan suchen wir derzeit nach Paten:

 

 

Sitamaya, Sitaram Tamang, mit Sohn Suresh, Schiegertochter Samjana und Enkel Rinjin Dorje und Palmo

Sitamaya (50) lebt mit ihrem Mann Sitaram (53), ihrem Suresh (29, dessen Frau Samjana (26), sowie den beiden Enkeln Rinjin (5) und Palmo (3) in Aappani Village. Auf den ersten Blick müsste die Familie sich selbst versorgen können, doch ihre Situation ist schwierig. Suresh und seine Frau wurden gehörlos geboren. Sie konnten wie die Eltern nie zur Schule gehen, doch aufgrund ihrer Behinderung haben sie kaum Kontakte, können wenig kommunizieren und Sureshs Eltern haben die Erziehung der Enkel übernommen, da das junge Paar überhaupt nicht weiß, wie es mit den eigenen Kindern umgehen soll. Suresh und Samjana finden keine Arbeit und so müssen Sitamaya und Sitaram sich nicht nur um die Enkel kümmern, sondern auch für die Versorgung der gesamten Familie sorgen, was ihnen immer schwerer fällt.

Die Enkel, Rinjin Dorje und Palmo, sind gesund und gehen auf die kostenlose Shree Rastriya Basic School. Wie all den anderen armen Familien fehlt auch hier das Geld für Schulmaterialien, Essen für die Kinder während der Schulstunden und grundlegendste Dinge des alltäglichen Lebens. Selbst für ausreichend Lebensmittel ist nicht genug Geld da und so würde sich die Familie über Hilfe freuen.

Unterstützen Sie Sitamaya, Sitaram Tamang, Sohn und Schwiegertochter, sowie deren beide Kinder mit einer Patenschaft von 50 Euro oder einer Teil-Patenschaft für ihre Grundversorgung und die Schulausbildung.

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Tikaram und Manu Darai mit Großmutter und drei Kindern

Diese 6-köpfige Familie lebt in Shikharbasti Village, Chitwan. Der 39-jährige Familienvater Tikaram besitzt eine Fahrrad-Riksha, auf welcher er Waren transportiert und so ein wenig Geld verdient. Die winzigen Einnahmen kommen leider sehr unregelmäßig, weshalb die Familie oft Hunger hat. Seine 29-jährige Frau Manu kümmert sich um die Kinder und ihre Mutter, die 76-jährige Shanti. Shanti besitzt keinerlei Dokumente, weder eine Geburtsurkunde, noch ein anderen Ausweis. Daher verfügt sie auch über keine Staatsangehörigkeit und erhält somit keine staatliche Unterstützung, wie manche Arme sie in Nepal beantragen können.

Die beiden älteren Kinder, Iccha (8) und ihre Schwester Dikshya (4) gehen auf die Shree Rastriya Primary School. Ibraan, der Jüngste ist im Januar erst ein Jahr alt geworden und ist zuhause. Um der Familie sowohl bei einer Grundversorgung mit den wichtigsten Lebensmitteln, aber auch bei der Schulausbildung ihrer Kinder zu helfen, suchen wir nach einem oder mehreren Paten.

Unterstützen Sie Tikaram, seine Frau Manu, Großmutter Shanti und die drei Kinder mit einer Patenschaft von 50 Euro oder einer Teil-Patenschaft für ihre Grundversorgung.

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Harimaya, Ramsharan, Sonika und Samir Muktan

Die 39-jährige Harimaya lebt mit ihrem 32-jährigen Mann Ramsharan und den beiden Kindern Sonika (7) und Samir (4) in Bhalpani Village. Harimaya kümmert sich um Samir, den Jüngsten und hütet die Ziegen. Ramsharan arbeitet als Tagelöhner im Haus- und Straßenbau. Da es in der Nähe selten Arbeit gibt, muss er weit fahren und ist selten zuhause. Doch nicht immer findet er Arbeit, dann hat die Familie überhaupt kein Einkommen. Manchmal müssen sie dann eine Ziege verkaufen, die sie eigentlich für die Milch brauchen, aber sonst gäbe es nichts mehr zu essen. Auch so reicht es nur noch selten für mehr als eine einzige Mahlzeit am Tag.

Sonika geht ab diesem Monat in die 3. Klasse der Shree Rastriya Basic School. Samir müsste in einem Jahr eingeschult werden. Die Schule ist zwar kostenlos, doch wie alle armen Familien in der Region, haben auch diese Eltern kein Geld für die grundlegendsten Schulmaterialien, die die Familien selbst kaufen müssen. Wir möchten sowohl helfen Sonika mit allem Wichtigen für ihre Schulalltag zu versorgen, als auch den Eltern und dem Kleinsten bei der Grundversorgung mit Lebensmitteln.

Unterstützen Sie Harimaya, Ramsharan und ihre beiden Kinder mit einer Patenschaft von 40 Euro oder einer Teil-Patenschaft für ihre Grundversorgung und die Schulausbildung von Sonika und Samir.

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  Ratnamaya Moktan + ihre 4 Kinder Kabir, Karishma, Kareena und Kabin

Diese 4-köpfige Familie lebt in Thakaltar Village. Der Vater der Kinder hat die Familie vor zwei Jahren verlassen und seitdem kann Ratnamaya, die Mutter sich selbst und ihre Kinder Kabir (13), Karishma (10), Kareena (8) und Kabin (6) kaum noch ernähren. Ratnamaya selbst konnte nie zur Schule gehen. Sie verrichtet als Tagelöhnerin Knochenarbeit im Straßen- und Häuserbau, doch sie hat kein regelmäßiges Einkommen. Zwar erhebt die staatliche Schule Shree Thakaltar Secondary School, auf die die Geschwister gehen, keine Schulgebühren, doch auch um für die Schulsachen aufzukommen – Kopien, Schreibmaterialien, Uniformen usw. – hat Ratnamaya kaum Geld. Gerade die älteren Kinder Kabir und Karishma benötigen immer mehr Schulmaterialien (Geodreieck, Zirkel usw.), die ihre Mutter nicht finanzieren kann. Selbst ein paar Rupees, mit denen die Kinder ein paar Snacks für die Stunden in der Schule kaufen könnten, kann Ratnamaya nicht mehr aufbringen. Die Kinder benötigen dringend Unterstützung.

Unterstützen Sie die vier Kinder Kabir, Karishma, Kareena und Kabin mit einer Patenschaft von 50 Euro oder einer Teil-Patenschaft für ihre Grundversorgung.

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Kamala und Rup Bahadur Thing, ihre Kinder Pramila und Saya, sowie Neffen Yukesh und Yulove

Das junge Paar Kamala (34) und Rup Bahadur Thing (30) lebt mit vier Kindern in Thakaltar Village. Die beiden Mädchen, Pramila (8) und Saya (2), sind ihre eigenen Kinder. Die beiden Jungen, Yukesh (12) und Yulove (8), sind die Kinder eines Bruders von Rup Bahadur. Vor vier Jahren verließ zuerst der Vater der Jungen die Familie, dann ging auch die Mutter weg und so blieben sie bei Onkel und Tante.

Die Familie hat ein Stück Land, auf dem sie Gemüse zum Eigenverbrauch anbauen und ein paar Ziegen und Hühnern können sie auch ein wenig verdienen. Außerdem arbeitet Rup Bahadur als Tagelöhner im Hausbau. Doch auch mit diesem Einkommen reichen die Lebensmittel nur für ein knappes halbes Jahr. Bis auf die kleine Saya gehen alle anderen Kinder auf die staatliche Shree Thakaltar Secondary School, die zwar kostenlos ist, doch sie benötigen ja auch Schulmaterialien, Uniformen, Schultaschen und etwas zu Essen für die Stunden in der Schule. Dafür ist kein Geld da. Wir möchten der Familie helfen ihre Kinder mit dem Notwendigsten an Schulsachen und auch Essen zu versorgen.

Unterstützen Sie die vier Kinder Pramila, Saya, Yukesh und Yulove mit einer Patenschaft von 50 Euro oder einer Teil-Patenschaft für ihre Grundversorgung.

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    Rasmita, Sonam Singh und Aakash Tamang

Diese nepalesische Familie lebt in Bhalpani Village, nahe Aappani in Chitwan. Zur Familie gehören eigentlich zwei Kinder, doch der älteste Sohn Jeevan lebt bereits seit Jahren in einem Kloster. Rasmita (32) und ihr Mann Sonam Singh sind Analphabeten und arm. Da sie nur ein kleines Stückchen Land besitzen, können sie nur ein wenig Gemüse zum Eigenverbrauch anbauen. Dank ein paar Ziegen, die sie halten, haben sie auch Milch. Doch die Familie hat kein richtiges Einkommen. Sonam kann zwar manchmal Arbeit als Tagelöhner in Kathmandu finden, doch auch damit gelingt es denn Eltern nicht sich und ihren 6-jährigen Sohn Aakash ausreichend zu ernähren. Hinzu kommt, dass für eine Schuluniform und andere wichtige Schulsachen, wie Bücher, Kopien usw. kein Geld da ist. Aakash geht in die 2. Klasse der Shree Rastriya Basic School in Aappani, die kostenlos ist, doch damit er wirklich gut lernen kann, braucht die Familie Unterstützung. Wir möchten Aakash und seinen Eltern helfen, damit sie sich besser ernähren können und Aakash sich mit gefülltem Magen und allem was er für seinen Schulalltag braucht, auf das Lernen und Kindsein konzentrieren kann.

Unterstützen Sie Rasmita, Sonam Singh und ihren Sohn mit einer Patenschaft von 30 Euro oder einer Teil-Patenschaft für ihre Grundversorgung.

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      Sun Maya Chepang und Söhne Rajkumar, Lal Kumar und Milan

Diese 4-köpfige Familie lebt in Barintar Village, nahe Aappani, in Chitwan. Sun Maya ist 44 Jahre alt und Witwe. Sie zieht ihre drei Kinder alleine groß, denn ihr Mann ist bereits vor fünf Jahren bei einem Unfall umgekommen. Als Tagelöhner verdiente er ein wenig Geld mit dem Sammeln von Gras für Ziegen. Eines Tages ist er dabei von einem Berghang abgestürzt und an den Folgen der Verletzungen gestorben. Sehr viele Menschen in der armen Region erleiden schlimme Verletzungen bei diesen harten Arbeiten und nicht selten überleben sie diese nicht.

Sun Maya muss seitdem ihre Kinder alleine versorgen, was sie nicht mehr schafft. Sie schickt ihre drei Söhne (Milan – 11, Lal Kumar – 12, Rajkumar – 15) auf eine – kostenlose, staatliche – Schule, denn obwohl der Bedarf durchaus besteht, sollen sie nicht arbeiten gehen, sondern mal eine Schulausbildung erhalten. Doch die Kinder wachsen, brauchen mehr Lebensmittel und so fällt es der Mutter immer schwerer alle satt zu kriegen. Sie hält ein paar Kühe und Hühner und baut auch ein wenig Gemüse zur Selbstversorgung an, doch es reicht nicht mehr um die ganze Familie gut zu versorgen. Für zusätzliche Schulsachen, die auch bei einem Schulbesuch an staatlichen Schulen von den Familien selbst finanziert werden müssen, wie Bücher, Kopien, Stifte, Schultaschen und Uniformen, ist überhaupt kein Geld mehr da. Ab April 2024 hat die Familie zwei Teil-Patenschaften von insgesamt 30 Euro. Für eine vollständige Grundversorgung werden weitere 20 Euro im Monat benötigt, wobei die Versorgung mit den notwendigen Schulutensilien mit inbegriffen ist. Die Familie verfügt auch kaum über eine Raumausstattung. Es gibt keine Betten, Nachbarn bringen manchmal gebrauchte Kleidung vorbei. Ob die Familie auch hierbei Hilfe wünscht, prüfen wir gerade.

Unterstützen Sie Sun Maya und ihre Söhne mit einer Teil-Patenschaft von 20 Euro für ihre Grundversorgung.

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  Phool Maya, Rakesh und Birbahadur

Diese kleine nepalesische Familie lebt in Aappani, einem winzigen Dorf im Inneren Terrai nahe der indischen Grenze. Die Mutter (48 Jahre) musste ihre Söhne größtenteils alleine großziehen, da ihr Mann vor 17 Jahren bereits verstorben war. Phool Maya selbst wurde auch in Aappani geboren und hat ihr Heimatdorf noch nie verlassen. Die Familie ist so arm, dass sie sich nicht einmal Fahrten im Bus leisten konnte und so hat Phool Maya noch nie in ihrem Leben in einem Fahrzeug gesessen. 

Rakesh (26) und sein jüngerer Bruder Birbahadur (19) konnten nie zur Schule gehen, doch sie versuchen so gut es geht die Familie zu ernähren. Birbahadur ist buddhistischer Mönch der Kagyü-Linie und verdient mit Gebeten und Zeremonien in Privathaushalten nur wenig Geld. Rakesh arbeitete früher als Lastenträger und sammelte Holz, eine harte und oft gefährliche Arbeit, mit der er ebenfalls kaum etwas verdienen konnte. Doch vor über einem Jahr hatte sich die schwere Situation der Familie noch verschlimmert.

Im April 2022 hatte Rakesh einen schlimmen Unfall als er im Wald Holz sammelte. Der Ast, auf dem er saß, war abgebrochen und Rakesh war aus großer Höhe abgestürzt auf harten Boden. Er wurde lebensgefährlich verletzt und beide Oberschenkel waren gebrochen. Die Muskeln und Gewebe des rechten Oberschenkels wurden fast völlig zerfetzt.
Zwei Operationen im College of Medical Sciences – Super Specialty Hospital – in Bharatpur waren gut verlaufen und die Ärzte konnten Rakeshs Leben retten. Rakesh Onkel Dil Bahadur – heute unser Mitarbeiter – hatte sofort begonnen im Dorf Geld zu sammeln, denn die Familie konnte sich keine medizinische Versorgung und erst recht keine derartige Behandlung leisten. Manche Menschen konnten selbst nur 50 Cent oder 1 Euro geben, doch es kamen auch größere Beträge zusammen und so konnten die ersten 400 Euro bezahlt werden. Ein weiterer großer Betrag konnte geliehen werden, aber auch das deckte nur einen kleinen Teil der Unkosten und so wollte das Krankenhaus Rakesh bereits nach der ersten Not-OP wieder nach Hause schicken.

Als wir von der schlimmen Situation der Familie erfuhren, haben wir eine Hilfsaktion gestartet (Infos dazu hier auf unserer Seite: https://www.tibet-tshoesem.de/sonder-hilfsaktionen-3/ ) und konnten insgesamt 3.480 Euro Spenden sammeln. Zusammen mit den Spenden, die vor Ort zusammen gekommen sind, konnten so alle Rechnungen (5.000 Euro) bezahlt werden und der Betrag reichte noch bis ca. Ende letzten Jahres um Rakesh und seine Familie mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Seit Anfang 2023 benötigt die Familie jedoch neue Unterstützung und wir sammeln seitdem weiter Extra-Spenden.

Rakesh geht es besser, am verletzten Oberschenkel wurden ihm kleine Gewebestückchen eingesetzt, die das Muskel- und Gewebewachstum anregen. Das ist ein sehr langer Prozess und bis zum Oktober 2023  musste Rakesh regelmäßig ins Krankenhaus zum Checkup. Seit November braucht er keine Medikamente mehr zu nehmen und kann sich langsam wieder ohne Gehhilfe bewegen, auch wenn etwas unbeholfen. Der monatliche Bedarf der Familie hat sich daher reduziert, doch da Rakesh noch nicht arbeiten kann, möchten wir der Familie weiterhin helfen.

Unterstützen Sie Phool Maya, Birbahadur und Rakesh mit einer Patenschaft von 30 Euro, einer Teil-Patenschaft für ihren Lebensunterhalt oder einer Einzelspende für Rakeshs Behandlung.

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Khartok und Kareena

Die 54-jährige Tibeterin Khartok stammt aus Briddhim und lebt seit über 30 Jahren in einem armen Viertel Kathmandus. Sie ist die Schwesters unseres Mitarbeiters Nyima. Khartok kann weder lesen noch schreiben und ist seit ihrer Kindheit gehbehindert. Daher kann sie nicht arbeiten und der Ehemann vernachlässigt die Familie und ist selten zuhause. So zieht sie ihre heute 12-jährige Tochter Kareena alleine groß. Vor einigen Jahren stand die kleine Familie vor der Obdachlosigkeit, denn Khartoks Mann zahlte die Miete nicht mehr und war verschwunden. Nach dreimonatigem Mietrückstand drohte der Vermieter die beiden auf die Straße zu setzen. Dank der ersten Patenschaften konnte die Familie in der winzigen Unterkunft bleiben. Es war allerdings nicht mehr als ein feuchter Unterschlupf, wo Regenwasser durch das löchrige Dach eindrang und mit Hilfe weiterer Unterstützung konnten wir der Familie dann sogar den Umzug in eine neue Wohnung ermöglichen und im Sommer 2021 sind sie wegen Mieterhöhung nochmals umgezogen. Auch hier gibt es keinen Wasseranschluss wie überall in den Räumen der armen Bevölkerung, doch auch die Miete von ca. 90 Euro im Monat kann von der arbeitslosen Khartok nicht aufgebracht werden. 

Die seit Beginn des Corona-Lockdowns stetig ansteigenden Lebensmittelpreise stellen die Familie immer wieder vor neue Hürden. Hinzu kommt, dass Khartok regelmäßig Medikamente gegen Bluthochdruck und Diabetes benötigt.  Khartok und Kareena haben seit Beginn unserer Hilfsprojekte mehrere Patenschaften, die Kareena auch den Besuch auf der Lumbini Academy Secondary School ermöglichen. Nachdem der letzte Direktor der Schule jedoch an Corona verstorben war, hat sich das Niveau der Schule extrem verschlechtert, doch für eine bessere Schule reicht das Geld nicht. Die monatlichen Gebühren betragen sogar hier schon ca. 35 Euro. Kareena ist eine  sehr gute Schülerin und ist die große Hoffnung ihrer Mutter.

Um die Gesamtkosten zu decken benötigt die Familie eine zusätzliche Patenschaft von 70 Euro pro Monat. Briefkontakt und Besuche sind möglich. 

Unterstützen Sie Khartok und Kareena mit einer Patenschaft von 70 Euro oder einer Teil-Patenschaft für Miete und Lebensmittel.

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Nonne Lobsang Palzom und Tenzin Kunkyab

Die 34-jährige Nonne Lobsang Palzom stammt aus der Himalaya-Region Tsum Valley. Schon als Kind kam sie als Nonne ins Kopan Monastery in Kathmandu. Ihre alten Eltern verrichten noch immer harte Feldarbeit. Ihr jüngerer Bruder Tenzin Kunkyab ist 27 Jahre alt. Vor Jahren kam er in Kontakt mit Drogenabhängigen und begann selbst Drogen zu nehmen. Da Lobsang Palzom die einzige Familienangehörige ist, die in seiner Nähe lebt, musste sie die Verantwortung für ihn übernehmen. Sie verließ daher ihr Kloster und versuchte ihr Bestes um ihrem Bruder eine Rehabilitation zu ermöglichen. 3 Jahre lang versucht Tenzin Kunkyab von den Drogen wegzukommen. Zweieinhalb Jahre verbrachte im Rehabilitations-Programm von Geshe Sonam Wangchen und wurde dann als „clean“ entlassen.

Einige Monate später schien er jedoch wieder rückfällig zu werden und kam wieder in ein Entziehungs-Programm. Durch die Sucht ist er psychisch schwer erkrankt. Tenzin Kunkyabs Gesundheits- und Geisteszustand ist schlecht und seine Schwester muss für die Kosten von Behandlungen und Medikamenten aufkommen, wodurch sie sich nicht wirklich ihren buddhistischen Studien widmen kann. Vor Kurzem hat sich Tenzin Kunkyabs Zustand so sehr verschlimmert, dass er in eine psychiatrische Suchtklinik eingewiesen werden musste. Mit der Herstellung von Butterlampen verdient Ani Lobsang Palzom nun zwar genug, um für ihre Miete und Lebensmittel aufzukommen, doch sie benötigt unsere Hilfe für die hohen Kosten der Klinik, die monatlich ca. 75 Euro betragen und die sie alleine tragen muss. Seit August 2022 haben die Geschwister eine erste Teil-Patenschaft von 10 Euro. Sie benötigen aber dringend zusätzliche Hilfe

Unterstützen Sie Lobsang Palzom und ihren Bruder Tenzin Kunkyab mit einer Patenschaft von 65 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft für die medizinische Behandlung.

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