Patenschaften in Kathmandu und Süd-Nepal

In Kathmandu unterstützen wir Familien, die ohne Hilfe nicht überleben können. Nepal und insbesondere die Hauptstadt Kathmandu gehören zu jenen Regionen in der Welt, die am stärksten von Armut, Arbeitslosigkeit und auch Korruption betroffen sind. Selbst mit einem Schulabschluss haben die meisten Jugendlichen keine Aussicht Arbeit zu finden, doch ohne Schulausbildung gibt es für die Menschen dort überhaupt keine Möglichkeit dem Armutskreislauf zu entkommen.

Mit den Patenschaften helfen wir Familien Miete, Schulgebühren für die Kinder und eine Grundversorgung mit Lebensmitteln zu finanzieren. Seit Beginn des Corona-Lockdowns in Nepal sind noch mehr Arme arbeitslos und oft obdachlos geworden. Geshe Sonam Wangchen, der Leiter des Dickyi Tsering Children’s Home, das wir seit Jahren mit Patenschaften und Hilfsaktionen unterstützen, macht uns immer wieder auf besonders schwierige Fälle aufmerksam. 

Für diese Bedürftigen werden dringend Paten benötigt. Voraussichtlich kann die Unterstützung mit Lockerung der Beschränkungen etwas zurückgefahren werden, doch auch in Nepal müssen die nächsten Monate noch zeigen, wie sich die Lage entwickelt.

Wenn Sie einer der Familien mit einer Patenschaft oder auch Einzel-Spende helfen möchten, senden Sie bitte eine Email an: info@tibet-tshoesem.de

     

Für folgende Bedürftige in Kathmandu suchen wir derzeit nach Paten:

 

Phurbu Dolma

Die 26-jährige Phurbu Dolma stammt aus der abgeschiedenen Bergregion Dolpo im Nordwesten Nepals. Schon ihre Kindheit war hart, denn die Eltern ließen sie als Kind zurück und schickten sie Nachbarn nach Indien, wo sie als Jugendliche begann als Hausmädchen zu arbeiten. Nach sechs Jahren kam sie Nepal zurück und verdiente ein wenig Geld mit dem Verkauf von chinesischem Essen.

Phurbu Dolma lebt alleine und ist vor einiger Zeit schwer erkrankt. Sie hat Probleme mit der Schilddrüse, leidet ständig unter Kopf- und Halsschmerzen, körperlicher Schwäche und mentalen Schwierigkeiten. Die Ärzte bestätigten der jungen Frau, dass ihre Schilddrüse nicht korrekt arbeitet, die Hämoglobin-Werte zu niedrig sind und sie auch an einer Depression leidet.

Geshe Sonam Wangchen betreut Phurbu Dolma und konnte ihr mit einem ersten Betrag für Medikamente, Miete und ein paar Lebensmittel helfen. Für eine sichere Versorgung bis Phurbu besser geht und sie wieder arbeiten kann, benötigt sie dringend die Unterstützung durch eine Patenschaft. 

Unterstützen Sie Phurbo Dolma mit einer Patenschaft von 60 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft für die Miete und Lebensmittel.

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Tenzin Choeden

Die 50-jährige Tibeterin Tenzin Choedon hat lange Zeit als Nonne in einem Kloster des Gelug-Ordens in Solukhumbu gelebt. Vor fünf Jahren kam sie wegen ihres schlechten Gesundheitszustands nach Kathmandu.

Zunächst zog sie in ein Kloster im Bezirk Tusal, doch als das Klostergelände verkauft wurde, musste sie sich eine Unterkunft suchen. Das Zimmer kostet 4.500 NPR (ca. 35 Euro). Bisher konnte Tenzin Choeden etwas Geld verdienen, indem sie von Haus zu Haus ging und religiöse Dienste wie Gebete usw. anbot. Aufgrund des Lockdowns ist sie nicht mehr in der Lage ihre Miete zu zahlen oder sich überhaupt noch mit Lebensmitteln zu versorgen. Sie ist völlig mittellos und benötigt dringend Unterstützung.

Unterstützen Sie Tenzin Choeden mit einer Patenschaft von 60 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft für die Miete und Lebensmittel.

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Nonne Lobsang Palzom und Tenzin Kunkyab

Die 32-jährige Nonne Lobsang Palzom stammt aus der Himalaya-Region Tsum Valley. Schon als Kind kam sie als Nonne ins Kopan Monastery in Kathmandu. Ihre alten Eltern verrichten noch immer harte Feldarbeit. Ihr jüngerer Bruder Tenzin Kunkyab ist 25 Jahre alt. Vor Jahren kam in Kontakt mit Drogenabhängigen und begann selbst Drogen zu nehmen. Da Lobsang Palzom die einzige Familienangehörige ist, die in seiner Nähe lebt, musste sie die Verantwortung für ihn übernehmen und versuchte ihr Bestes um ihm eine Rehabilitation zu ermöglichen. 3 Jahre lang versucht Tenzin Kunkyab von den Drogen wegzukommen. Zweieinhalb Jahre verbrachte im Rehabilitations-Programm von Geshe Sonam Wangchen und wurde dann als „clean“ entlassen.

Einige Monate später schien er jedoch wieder rückfällig zu werden und es zeigten sich auch mentale Probleme. Er kam wieder in ein Entziehungs-Programm. Sein Gesundheits- und Geisteszustand sind schlecht und seine Schwester muss für die Kosten von Behandlungen und Medikamenten aufkommen, wodurch sie sich nicht wirklich ihren buddhistischen Studien widmen kann.

Unterstützen Sie Lobsang Palzom und ihren Bruder Tenzin Kunkyab mit einer Patenschaft von 40 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft für die medizinische Behandlung.

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Für folgende Bedürftige im Süden Nepals suchen wir derzeit nach Paten:   

 

Rujal

Der 7-jährige Rujal ist der Sohn von Reena (26) und Dil Bahadur Tamang (37). Sie leben in Chitwan, einem süd-nepalesischen Distrikt an der Grenze zu Indien. Rujal ist zudem der Enkel von Khartok in Kathmandu. 

Rujal ist in der 2. Klasse der Shangrila English Boarding School, einer sehr guten Privatschule. Er ist allerdings bereits seit 3 Jahren in der Schule, da er dort auch die Vorschule besucht hat. 

Rujals Vater hat verschiedene Jobs, u.a. arbeitet er als Farmer und Sozialarbeiter. Die Mutter konnte dank Spenden einen kleinen Laden aufbauen. Die Familie ist trotz der Berufe sehr arm, denn Chitwan ist eine Region, die vom Klimawandel sehr gebeutelt ist. Die Eltern möchten Rujal ein besseres Leben ermöglichen. Er ist sehr fleißig und ernst. Für die Schule ist eine Schulgebühr von 35 Euro/Monat notwendig.  

Rujal hatte bis vor kurzem 2 Teil-Patenschaften, doch eine wurde Ende Juni 2020 beendet. Eine seiner Patinnen konnte die Familie 2018 besuchen und es besteht seitdem ein reger Kontakt. Da Mutter Reena fließend Englisch spricht, ist ein direkter Kontakt via Facebook möglich.

Unterstützen Sie Rujal mit einer Patenschaft von 15 Euro im Monat.  

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