Aktuelles

 

                                 

An dieser Stelle werden regelmäßig aktuelle Informationen über unsere Aktionen und Ereignisse in Nepal und Indien veröffentlicht:

19.02.2024

Älteres Paar in Chitwan benötigt dringend Unterstützung 

Unsere Mitarbeiter in Chitwan haben uns über ein weiteres, völlig mittelloses, älteres Paar informiert, das am Rand des Existenzminimums lebt. Thuli Maya ist 65 Jahre alt, ihr Mann Bhim Lal ist 74. Sie haben ihr ganzes Leben im Dorf Aayuralitar in Chitwan verbracht. Zwar haben die beiden fünf erwachsene Kinder, die teils sogar Geld verdienen, doch das Verhältnis zu den Schwiegersöhnen ist besonders schwierig und die jungen Leute sind nicht bereit ihre Schwiegereltern zu unterstützen. Bhim Lal ist aufgrund seines Alters nicht mehr in der Lage als Tagelöhner im Haus- oder Straßenbau zu arbeiten und Thuli Maya leidet unter Bluthochdruck und Diabetes. Mit dem Anbau von Mais und dem Halten von ein paar Ziegen und Hühnern versorgen sie sich selbst, doch das reicht kaum um satt zu werden. Gesundes Gemüse und andere Lebensmittel sowie Medikamente können sie sich überhaupt nicht leisten. Für die beiden suchen wir dringend einen Paten, der sie unterstützt. Insgesamt wären bereits 25 Euro im Monat ausreichend, um die Grundversorgung zu sichern, doch auch eine Teil-Patenschaft ab 10 Euro würde Thuli Maya und Bhim Lal bereits sehr helfen.

 

11.02.2024

Zuwachs im Tibet Tshoesem – Team

Lange Zeit hatten wir nach neuen Mitarbeitern gesucht und endlich ist das geglückt. Ab sofort gibt es eine NEUE im Tibet Tshoesem – Team!
Sie heißt Christine Walch und ist bereits dabei sich einzuarbeiten. Christine wird das Projekt für das Pflegeheim Metta Nepal Elderly Caring Home in Kathmandu übernehmen und spätestens nach der nächsten Spendenübergabe in Kathmandu kommenden April wird sie wohl selbstständig arbeiten können.. Das Team freut sich sehr über die neuen helfenden Hände und wir wünschen Christine viel Freude an dieser sehr erfüllenden Arbeit.
 
 
 

10.02.2024

Tibetisches Neujahr – Losar 2151

Heute beginnt das neue tibetische Jahr, das Holz-Drachen-Jahr 2151. Tibeter auf der ganzen Welt feiern diesen besonderen Tag mit Gebeten, Opfergaben und weiteren religiösen Zeremonien. Es werden spezielle Leckereien gekocht und es gibt Veranstaltungen mit Tanz und Gesang. In den Klöstern werden große Thangkas aufgehängt und in manchen finden die beeindruckenden Cham-Tänze statt. Lo („Jahr“) -sar („neu“) ist ein Fest der Freude und des friedlichen Miteinanders. In Tibet selbst aber sind die Menschen leider in dieser Zeit noch stärkeren Repressionen ausgesetzt. 

Wir wünschen all unseren tibetischen Freunden und all den Tibetern in der Welt schöne und friedliche Feierlichkeiten und ein gesegnetes neues Jahr 2151! Möge es ein Jahr voller Glück und Gesundheit für alle Wesen werden!

 

06.02.2024

Traurige Nachrichten aus Briddhim

Vor Kurzem haben uns traurige Nachrichten aus Briddhim erreicht. Die 76-jährige Yangchen ist am 3. Februar verstorben, gestern wurde ihr Körper eingeäschert. Yangchen war schon lange sehr krank und ihre Kräfte ließen immer mehr nach. Seit acht Jahren war sie völlig blind und in den letzten Jahren auch bettlägerig. Ihr Sohn und die Schwiegertochter hatten sich um sie gekümmert. Wir sind froh, dass Yangchen vier Jahre lang eine Patenschaft hatte und dadurch ihre Versorgung etwas verbessert wurde. Unsere Gedanken und Gebete sind bei Yangchen und ihrer Familie.

 

05.02.2024 

Einzug weiterer Kinder ins Dickyi Tsering Home in Kathmandu

Vergangenen Monat sind wieder drei neue Mädchen ins Kinderheim eingezogen. Es handelt sich um die 6-Jährige Dhawa Lajum und die 8-Jährige Dhawa Puti, die beide aus der entlegenen Region Dolpo im Nordwesten Nepals stammen und dort keine Chance auf eine gute Schulausbildung hatten. Außerdem konnte die schon 16-jährige Yeshi Dolma, Tochter eines tibetischen Flüchtlings und einer Sherpa, die in einem tibetischen Flüchtlingscamp in Ghunsa-Taplejung, einer sehr hohen Region im äußersten Nordosten Nepals an der Grenze zu Tibet und Sikkim, aufgewachsen ist. Da auch ihre Familie zu arm ist, um die Schulausbildung für ihre Kinder zu finanzieren, hatten die Eltern Yeshi nach Kathmandu geschickt, damit sie dort mit der Arbeit als Hausmädchen Geld verdient um den jüngeren Geschwistern den Schulbesuch zu ermöglichen. Ohne Schulausbildung hätte Yeshi dann wahrscheinlich schon bald geheiratet und hätte nie mehr eine Chance darauf gehabt, aus der Armutsspirale hinauszukommen. Alle drei Mädchen haben nun im Kinderheim ein fürsorgliches Zuhause und es wäre schön, wenn sie auch bald Paten fänden, um ihre Versorgung dort abzusichern.

 

04.02.2024

Neue Patenschaft im Kinderheim in Kathmandu

Der heute 16-jährige Pasang Tamang lebt seit Gründung des Dickyi Tsering Home 2017 in der Einrichtung und nun hat er endlich eine liebe Patin gefunden. Er wurde in der schönen hochgelegenen Region Solukhumbu im Nordosten Nepals an der tibetischen Grenze geboren, wo sich der Mount Everest befindet. Als Pasang erst 6 Monate alt war, starb seine Mutter. Sein alkoholanhängiger Vater, ein einfacher Arbeiter, heiratete wieder, doch seine neue Frau wurde von seiner Familie und der Gesellschaft nie anerkannt. Der Vater und die Stiefmutter waren zu arm, um Pasang zur Schule zu schicken. Im Alter von 4 Jahren konnte er aber dank einer Hilfsorganisation kurze Zeit zur Schule gehen, dann wurde die Unterstützung eingestellt. Daraufhin bemühte sich seine Stiefmutter mit dem Straßenverkauf von Gemüse die Schulgebühren des Jungen zu finanzieren, doch sie hatte einen Unfall, kann seitdem die Hände nicht mehr richtig bewegen und nicht arbeiten. Sie begann zu trinken und fing an in Boudhanath zu betteln. Essen fanden die beiden manchmal in der Suppenküche von Geshe Sonam Wangchen. Eines Tages bat sie ihn Pasang im Heim aufzunehmen, damit er wieder zur Schule gehen kann. Pasang lebt gerne im Heim und ist dankbar seitdem auch zur Schule gehen zu können. Wir freuen uns sehr, dass Pasangs Versorgung im Heim nun durch eine Patenschaft abgesichert ist.

 

02.02.2024

Start einer Hilfsaktion für Nyima Bhuti und Yugyal aus Briddhim

Als eins unserer ersten Hilfsprojekte bei der Vereinsgründung hatten wir 2017 den Wiederaufbau des Wohnhauses von Nyima Bhuti und Yugyal abschließen können. Ihr altes Haus in Briddhim war zwei Jahre zuvor durch das schlimme Erdbeben zerstört worden. Zwar besaß Yugyal auch damals schon ein weiteres Stückchen Land, allerdings in Pelko, das damals noch brach lag und fernab von allem war. Daher entschied sich die Familie das Haus wieder auf dem anderen Grundstück in Briddhim aufzubauen. Vor drei Jahren eröffnete sich der Familie plötzlich eine Gelegenheit das andere Gelände doch zu nutzen, da nämlich die Straße, die seit 2018 von Kathmandu über Syabrubesi bis nach Linling, Pelko und rauf in den Norden geplant war, 2020 fertiggestellt wurde. Nun wurde auch das Gelände, auf dem sich Yugyals Stückchen Land befand, gerodet und die Straße führt heute direkt dort vorbei. Beim Roden fielen viele Steinbrocken ab, die Yugyal kostenlos für den Bau eines neuen kleinen Hauses nutzen konnte und er baute eine kleine Hütte aus Stein, ohne Mörtel, als Unterschlupf und begann auf dem Grundstück Gemüse anzubauen. Eine Kuh und ein paar Hühner sorgen seitdem für Milch und Eier. Mit der Zeit zeigte sich jedoch, dass das Vieh beaufsichtigt werden muss, denn oftmals kommt es in den Dörfern zu Angriffen durch Wildtiere, also verbrachten Yugyal und Nyima Bhuti immer mehr Zeit dort. Sie bauten den Raum als Küche aus, doch die Wände sind nicht verputzt. Es drangen immer wieder Schlangen, Ratten und andere Tiere ein und durch das undichte Dach kamen Kälte und Regen. Schließlich entstand die Idee dieses Haus in Pelko sinnvoller zu nutzen und es besser auszubauen. Über die Details können Sie sich hier auf unserer Webseite informieren: https://www.tibet-tshoesem.de/wiederaufbau-von-wohnhaeusern-in-briddhim/

Alle bisherigen Arbeiten konnten Nyima Bhuti und Yugyal entweder kostenlos oder mit kleinen Aufwendungen selbst bewerkstelligen. Für die Holzbretter und die Steinwand waren Verwandte aus Timure aufgekommen. Für die Sanierung der Steinwände und des Bodens im Erdgeschoß, sowie beim Einziehen einer stabilen, dichten Decke benötigen sie aber unsere Hilfe. Insgesamt werden für den Ausbau des Hauses ca. 720 Euro benötigt. Da es sich also nicht um einen kompletten Neubau für mehrere Tausend Euro handelt, sind wir optimistisch und hoffen vielleicht schon bis zur nächsten Spendenüberweisung im April den Betrag zusammenzubekommen. Das Spenden ist wie immer direkt auf unser Vereinskonto möglich und auch über unser Betterplace-Projekt für Briddhim http://betterplace.org/p44869  Die Nutzung dieses Hauses ermöglicht den beiden eine bessere Selbstversorgung und weniger auf stete Spenden angewiesen zu sein, was wir gerne unterstützen. 

 

 

31.01.2024

Losar-Vorbereitungen im Kloster Tse Chokling

Am 10. Februar feiern die Tibeter weltweit den Beginn des neuen Jahres 2151. Es ist das Jahr des Drachens und steht im Element Holz. Bereits seit Wochen arbeiten die Mönche an wundervollen Tormas und anderen Butterskulpturen, die mit Blumen und buddhistischen Glückssymbolen verziert sind. Um auch symbolisch das Negative des vergangenen Jahres loszulassen, werden u.a. die Räumlichkeiten besonders umfangreich geputzt, danach wird das Neue, Positive empfangen und neben dem Schmücken der Häuser mit neuen Gebetsflaggen werden zahlreiche Köstlichkeiten vorbereitet, wie die leckeren, gebackenen Khapse.

 

30.01.2024

Neue Patenschaften in Chitwan

Auch bei unserem Patenschafts-Projekt in Chitwan gibt es Zuwachs. Über ein halbes Jahr hatten wir nach einem Paten für den 64-jährigen Santa Bahadur und seine 68-jährige Frau Ful Maya gesucht. Ab sofort werden die beiden von einer lieben Patin unterstützt. Das Paar lebt in Aappani Village in Chitwan, ist völlig mittellos und auch gesundheitlich ziemlich eingeschränkt. Sie sind die Eltern unseres Mitarbeiters Dil Bahadur, dem Leiter der NGO Himalayan Human Service Welfare Society. Die beiden haben neun erwachsene Kinder, von denen aber keins die Eltern unterstützen kann. Ein weiterer Sohn ist bereits verstorben. Er war der Vater des verletzten Rakesh, den wir zusammen mit seiner Familie seit seinem schlimmen Unfall Anfang 2022 unterstützen. Auch Dil Bahadur und seine Frau Reena haben nicht die Mittel, um Santa Bahadur und Ful Maya umfassend zu helfen. Zwar verdienen sie ein wenig, doch das reicht gerade für die Versorgung der eigenen Familie. Ihr Sohn kann nur dank einer Patenschaft auf eine gute Schule gehen. Die Patenschaft sichert Ful Maya und Santa Bahadur nun eine Grundversorgung mit Nahrungsmitteln, mal etwas neuer Kleidung und einfachen Medikamenten im Krankheitsfall.

Und auch Nirmaya Muktan (66) und ihr Mann Singha Bahadur (72), die wir gerade erst in unser Programm aufgenommen hatten, können sich nun über eine Patenschaft freuen. Auch sie leben in Aappani Village und gehören zu den ärmsten Menschen in der Region. Zwar haben sie vier erwachsene Kinder, doch diese können ihre Eltern nicht unterstützen und so muss das Paar trotz des Alters noch immer harte Feldarbeit verrichten, um sich selbst einigermaßen ernähren zu können. Leider haben sie kaum Land zur Verfügung und können nur ein wenig Gemüse für den Eigenverbrauch anbauen. Nirmaya und Singha halten auch ein paar Ziegen und Hühner, die sie verkaufen, wenn sie mal andere Lebensmittel wie Reis, Öl usw. benötigen. Mit dem Sammeln von Holz verdienen sie manchmal noch ein paar Rupees, doch selbst für eine Grundversorgung der beiden reicht es nicht und sie leiden oft Hunger. Ab der nächsten Spendenübergabe werden sie endlich mehr zu essen haben und sich zumindest um ihre Grundversorgung keine Sorgen mehr machen müssen.

 

29.01.2024

Neue Schul-Patenschaft in Briddhim

Der 10-jährige Ajay lebt bisher noch mit seinem Bruder Bejay (8) und den Eltern Mingmar Dolma und Kacha Tamang (beide 39) in Gompa Ganj. Auch diese Familie ist sehr arm und kommt nur über Feldarbeit auf dem Land anderer Leute zu etwas Einkommen. Zudem kann die Mutter der Jungen nicht schwer arbeiten, da sie unter Asthma leidet, was die Möglichkeiten weiter einschränkt. So reicht das unregelmäßige Einkommen kaum für den nötigen Grundbedarf dieser vierköpfigen Familie. Von seinem Cousin Mingyur, (Vater von Tempa Samden und Dawa Yamu, die beide Schul-Patenschaften bei uns haben) erfuhr der Vater Kacha von unserem Schulpatenschafts-Projekt. Dessen Familie ist sehr froh, dass ihre Kinder bereits seit dem Sommer auf die Boarding School gehen können. Ajay hat gerade eine Patin gefunden und kann in ein paar Monaten, zu Beginn des neuen Schuljahrs, eingeschult werden. Die Eltern der Kinder würden sich sehr freuen, wenn auch Bejay einen Paten fände, der ihm die essenzielle Schulbildung ermöglicht. Für die Geschwister wäre es auch besonders schön und hilfreich, wenn sie gemeinsam zur Schule gehen, lernen und dort aufwachsen könnten.

 

26.01.2024

Sonderhilfsaktion für Nima Singi aus Lingling

Der 37-jährige Nima Singi lebt mit seiner Frau in Lingling, Briddhim. Er arbeitet als Tagelöhner im Straßenbau. Das Paar hat einen Sohn, der seit sieben Jahren als Mönch in einem Kloster Dzongkar Choede in Mysore Indien lebt, denn die Eltern konnten ihn nicht mehr ernähren. Der Junge hatte lange Zeit auch eine Patenschaft bei uns. Schon seit einiger Zeit klagte Nima über Abgeschlagenheit und Bauchschmerzen, dann wurde seine Haut immer gelber. Anfang Januar stellte er sich im Krankenhaus in Dhunche vor, wo massiv erhöhte Leberwerte gemessen wurden. Daraufhin wurde er von seiner Frau in das Kathmandu Medical College, ein Privatkrankenhaus in Kathmandu, gebracht. 
Dort bestätigte sich die Hepatitis B – Infektion. Zum Glück besteht aber noch keine schwerwiegende Leberschädigung. Zur Behandlung erhielt Nima ein Virostatikum und muss demnächst zur Kontrolle nochmals ins Krankenhaus. 
Die aktuellen Kosten für Behandlung, Transport und Unterkunft (das Paar hat leider keine Verwandten in Kathmandu) belaufen sich 130 Euro. Hiervon konnte Nima einen Teil selbst bezahlen, den weiteren Teil hat er sich geliehen und muss ihn zurückzahlen, was ihm nicht möglich ist. Für die Kontrolle sind wieder ca. 130 Euro notwendig. Dafür haben Nima und seine Frau keine finanziellen Mittel. Diese erneute Wiedervorstellung ist jedoch sehr wichtig, um zu sehen, ob die Medikation überhaupt hilft. 
Wir möchten die Familie mit 260 Euro unterstützen, um die medizinischen und weiteren Auslagen zu decken.

 

23.01.2024

Pate für eine völlig mittellose Familie in Chitwan gesucht

Heute haben wir die Daten einer 4-köpfigen Familie aus Barintar Village, Chitwan, erhalten. Sie gehört zu den Ärmsten in der Region. Sun Maya ist 44 Jahre alt und Witwe. Sie zieht ihre drei Kinder alleine groß, denn ihr Mann ist bereits vor fünf Jahren bei einem Arbeitsunfall umgekommen. Seitdem muss die Mutter ihre Kinder alleine versorgen, was sie nicht mehr schafft. Sie schickt ihre drei Söhne (11, 12 und 15 Jahre alt) auf eine – kostenlose, staatliche – Schule, denn obwohl der Bedarf durchaus besteht, sollen sie nicht arbeiten gehen, sondern mal eine Schulausbildung erhalten. Doch die Kinder wachsen, brauchen mehr Lebensmittel und so fällt es Sun Maya immer schwerer alle satt zu kriegen. Sie hält ein paar Kühe und Hühner und baut auch ein wenig Gemüse zur Selbstversorgung an, doch es reicht nicht mehr um die ganze Familie gut zu versorgen. Für zusätzliche Schulsachen, die auch bei einem Schulbesuch an staatlichen Schulen von den Familien selbst finanziert werden müssen, wie Bücher, Kopien, Stifte, Schultaschen und Uniformen, ist überhaupt kein Geld mehr da. Für die Grundversorgung benötigt die Familie 50 Euro im Monat, wobei die Versorgung mit den notwendigen Schulutensilien mit inbegriffen ist. Die Familie verfügt auch kaum über eine Raumausstattung. Es gibt keine Betten, Nachbarn bringen manchmal gebrauchte Kleidung vorbei. Ob die Familie auch hierbei Hilfe wünscht, prüfen wir gerade. Teil-Patenschaften sind natürlich auch möglich, jeder Euro hilft.

Weitere Informationen zu den Bedürftigen in Chitwan finden Sie hier auf unserer Webseite: https://www.tibet-tshoesem.de/patenschaften-in-kathmandu/

 

21.01.2024

Pempa Dolkars Zustand bessert sich weiter, doch es werden mehr Spenden benötigt

In den letzten zehn Tagen ist die Infektion an Pempas Sprunggelenk deutlich zurückgegangen, dennoch sind auf beiden Seiten offene Wunden, welche nun nach und nach mittels Hauttransplantaten vom anderen Bein gedeckt werden sollen. 
Da die Wunden aber ziemlich groß sind, ist dies nicht so einfach. Zudem hatte sich auch am Rücken ein zweiter Entzündungsherd gebildet und da Pempa durch die vielen Operationen sehr viel Blut verloren hatte, musste sie auch Bluttransfusionen erhalten. Insgesamt geht es ihr aber immer besser. Die Ärzte rechnen damit, dass Pempa noch weitere 2 – 4 Wochen im Krankenhaus bleiben muss und dass auch weitere Operationen notwendig sein werden.

Aktuell belaufen sich die Krankenhauskosten doch schon auf 7.000 Euro. Damit die Familie endlich die ersten Rechnungen begleichen kann, haben wir vor ein paar Tagen den Betrag von 3.135 Euro an die NGO unserer Mitarbeiter in Briddhim überwiesen. Letztendlich werden die Kosten weiter steigen und könnten am Ende sogar mehr als 10.000 Euro insgesamt betragen.

Zwar ist die Freude, dass ihre Tochter überlebt hat, bei der Familie groß, doch machen sie sich nun Sorgen die Kosten nicht decken zu können. Wir haben daher den Gesamtbetrag, mit dem wir die Familie unterstützen möchten, auf 5.000 Euro angehoben (Spendenstand aktuell: 3.325 Euro). Eine größere Summe werden wir nicht zusammenbekommen, da wir ja weitere Menschen mit Sonderaktionen für medizinische Bedarfe unterstützen, doch wir würden uns freuen, wenn wir die restlichen gut 1.600 Euro auch noch sammeln könnten.

 

16.01.2024

Spendenübergabe in Kathmandu abgeschlossen

Zwar hatten wir die Spenden des dritten und letzten Jahresdrittels 2023 für Bedürftige in Kathmandu bereits am 7. Dezember nach Nepal überwiesen – diese gehen immer an die NGO Hope & Challenge unter der Leitung von Geshe Sonam Wangchen -, doch leider hat es wieder einige Zeit gedauert, bis die Übergabe starten konnte und gestern war auch erst die Übergabe an den letzten Empfänger möglich.
Dieses Mal konnten wir insgesamt 8.045 Euro schicken. Neben 4.620 Euro für das Kinderheim und 1.080 Euro für das Pflegeheim, waren 2.355 Euro für weitere Bedürftige in Kathmandu zusammengekommen. Diese waren für drei Familien, eine junge gehbehinderte Frau, sowie eine Nonne und deren kranken Bruder gespendet worden. Alle Empfänger haben sich wieder sehr über die Spenden gefreut, die ihren Alltag sehr erleichtern.
Hiermit ist die Spendenübergabe für das Jahr 2023 sowohl in Indien wie in Nepal abgeschlossen und wir stecken bereits mitten in den Hilfsaktionen des neuen Jahres. Der Gesamtbetrag der Spenden, die wir im Laufe des letzten Jahres nach Indien und Nepal überweisen konnten, beläuft sich auf 139.725 Euro. Für diese große Unterstützung sind wir von Herzen dankbar!
 
 

15.01.2024

Sonderhilfsaktion für die 50-jährige Rabhi aus Pelko

Seit vielen Jahren leidet Rabhi unter ihren schlechten Zähnen, doch sie kam damit zurecht. Anfang Dezember 2023 konnte sie sich von einem Arzt eines medical camp – ein Ärzte-Team aus Dhunche, das manchmal durch die Dörfer fährt und kleine ambulante Behandlungen, aber hauptsächlich Untersuchungen vornimmt – untersuchen lassen. In der Zwischenzeit hatte sie starke Zahnschmerzen und ein Zahn wurde gezogen, doch ein paar Tage später wurden die Schmerzen immer schlimmer, ihr Kiefer war geschwollen und sie fuhr nach Dhunche in eine Klinik, wo man sagte ihr, dass sie eine Entzündung hat und eine Wurzelbehandlung notwendig ist, diese aber nur in Kathmandu möglich sei. 

Rabhi – sie ist die Großmutter Asmetas, die seit Jahren eine Patenschaft bei uns hat – musste sich Geld leihen und wurde von ihrer Tochter nach Kathmandu in die Kalyan Dental Clinic in Swayambhunath gebracht. Dort nahm man sofort die Wurzelbehandlung vor und erklärte ihr, dass sie eigentlich dringend auch das gesamte Gebiss behandeln lassen müsse. Es wurden Abdrücke genommen und vier weitere Zähne gezogen. Acht alte Zähne können erhalten bleiben, doch es sollen zwei Brücken eingesetzt werden, sowohl im Ober- wie im Unterkiefer mit insgesamt 15 neuen Zähnen. Aufgrund des großen Umfangs der Behandlung wird dies die teuerste Zahnbehandlung, die wir bisher finanziert haben (5 insgesamt). Eine Anzahlung von ca. 360 Euro war bei Behandlungsbeginn bereits fällig. Diesen Betrag konnte sich Rabhi bei unseren Mitarbeitern leihen, doch der Gesamtbetrag wurde vom Arzt mit 125.000 NPR angegeben, etwa 900 Euro. Da Rabhi mittellos ist – bisher konnten wir auch leider noch keinen Paten für sie finden-, versuchen wir ihr mit einer Spendenaktion zu helfen.

Nach dem tibetischen Neujahr im Februar muss Rabhi wieder nach Kathmandu in die Klinik, wo dann die neuen Zähne eingesetzt werden. Wir sind uns dessen bewusst, dass es schwierig sein wird im Laufe der Hilfsaktion für die 10-jährige Pempa, für die wir bereits fast 3.100 Euro erhalten haben, nochmals einen größeren Spendenbetrag zusammen zu bekommen, doch sind medizinische Notfälle ja nicht planbar und wir hoffen trotz allem auf Hilfsbereitschaft. Wirklich jeder Euro hilft!

  

 

14.01.2024

Neue Bedürftige im Patenschafts-Programm Chitwan, Süd-Nepal

Nirmaya (66) und ihr Mann Singha Bahadur (72) leben in Aappani Village, Chitwan, und gehören zu den ärmsten Menschen in der Region. Zwar haben sie vier erwachsene Kinder, doch diese können ihre Eltern nicht unterstützen und so muss das Paar trotz des Alters noch immer harte Feldarbeit verrichten, um sich selbst einigermaßen ernähren zu können. Leider haben sie kaum Land zur Verfügung und können nur ein wenig Gemüse für den Eigenverbrauch anbauen. Nirmaya und Singha halten auch ein paar Ziegen und Hühner, die sie verkaufen, wenn sie mal andere Lebensmittel wie Reis, Öl usw. benötigen. Mit dem Sammeln von Holz verdienen sie manchmal noch ein paar Rupees, doch selbst für eine Grundversorgung der beiden reicht es nicht und sie leiden oft Hunger. Wie für die anderen Familien in Chitwan suchen wir auch für Nirmaya und Singha einen Paten, der sie mit 25 Euro im Monat oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro unterstützt.

 

12.01.2024

Neue Schul-Patenschaften in Briddhim

Vor kurzem hatte die 10-jährige Sharmila aus Mentok Gan eine Patin gefunden, dank deren Unterstützung sie im April in der Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi eingeschult werden kann. Nun hat auch ihre 7-jährige Schwester Mentok Maya eine liebe Patin gefunden und so können beide Schwestern bald zusammen in die Boarding School ziehen, dort zusammen lernen und aufwachsen.

Auch die 9-jährige Pramila aus Daal können wir dank zweier Teil-Patenschaften im Frühjahr einschulen lassen. Es wäre schön, wenn auch ihre Schwester Sarmila (7 Jahre – im schwarzen Pullover) bis dahin eine Patenschaft fände, damit auch diese beiden Schwestern gemeinsam in der Schule lernen und leben könnten. Wie alle armen Familien sind auch Pramilas und Sarmilas Eltern nicht in der Lage Schulgebühren zu bezahlen. Die Mutter Nima (41) und der Vater Tashi (42) hatten selbst nie die Chance auf eine Schulbildung. Belastend kommt eine Behinderung der Mutter hinzu, die Nima seit einem Sturz in ihrer letzten Schwangerschaft zu schaffen macht und ihr das Laufen stark einschränkt. Sie kann nicht arbeiten, zumal sie das inzwischen geborene Baby betreut. Beide Familien sind sehr dankbar für die bisher entstandenen Patenschaften.

   

 

11.01.2024

Gute Nachrichten von Pempa Dolkar

Pempas Zustand bessert sich weiter und sie konnte inzwischen extubiert werden und atmet wieder selbständig. Sie ist wach und ihr Kreislauf ist stabil. Sie wurde nochmals operiert und die Wunde am Fuß sieht deutlich besser aus, der Bruch konnte geschient werden.
Sie liegt bereits auf der Normalstation und nächste Woche ist eine weitere Operation geplant, bei der die offene Wunde am Fuß mittels Haut aus dem Oberschenkel gedeckt werden soll.
Im Anschluss wird Pempa wahrscheinlich noch zwei weitere Wochen zur Stabilisierung im Krankenhaus bleiben müssen.
Bisher belaufen sich die Kosten bereits auf 4.300 Euro. Derzeit werden die Gesamtkosten für den Krankenhausaufenthalt, die OPs und weitere Untersuchungen auf ca. 8 Lakh (5.800 Euro) geschätzt. Es könnten auch 10 Lakh (7.200 Euro) werden. Die Familie konnte durch Leihen und Verkauf von teurem Familienschmuck 2.500 Euro bisher aufbringen, sodass wir den Betrag auf unserer Seite nun auf zunächst 3.500 Euro angepasst haben. Sollten die weiteren 1.200 Euro auch noch nötig werden, sammeln wir weiter. 
Bisher haben wir innerhalb weniger Tage bereits 2.890 Euro Spenden erhalten, wofür wir uns auch im Namen der Familie von Herzen bedanken!
 

  

 

08.01.2024

Spendenübergabe III/2023 in Briddhim fast abgeschlossen

Der Spendenbetrag des letzten Jahresdrittels 2023 für Bedürftige in Briddhim sind nun fast vollständig überreicht. Am 3. Dezember hatten wir die Spenden nach Nepal überwiesen und zunächst hatten Lhamo und Paljor wieder erst die Schulgebühren in Syabrubesi bezahlt. Für 99 Schüler in der Gosainkunda English Boarding School konnten wir insgesamt 20.946 Euro schicken.
Weitere 8.192 Euro waren für die Unterstützung von fünf Schülern in anderen Schulen, sowie zahlreiche Familien und ältere Menschen in Briddhim, einschließlich Sonderhilfsaktionen (Zahnbehandlung Palmo aus Surka 450 Euro / Hausbau Dawa Chokpa 765 Euro) zusammengekommen.  Mittlerweile betreuen wir in Briddhim 144 Menschen mit 152 Patenschaften. Es ist unser größtes Patenschafts-Projekt.
Alle Empfänger haben sich wieder sehr über die Spenden gefreut, die ihren Alltag erleichtern und ihnen auch in schwierigen Situationen helfen, die sie ohne Unterstützung nicht meistern könnten. Hier nur eine Auswahl der Aufnahmen der Spendenübergaben.
 
 
 
 

06.01.2024

Start einer Sonderhilfsaktion für die 10-jährige Pempa Dolkar aus Thuman / Briddhim

Die kleine Pempa Dolkar aus Thuman besucht seit 2021 dank einer Patenschaft die Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi.
Vergangene Woche hat sie sich schwer verletzt, als sie nachts in die Toilette – eine nepalesische Toilette mit Loch im Boden – gestürzt ist. Leider hat sie niemandem Bescheid gegeben und erst als der Schulleiter zufällig sah, dass sie nicht gut laufen kann, kam heraus, dass ein Bein am Sprunggelenk gebrochen war und es eine offene Wunde gab.
Raju Lama kontaktierte sofort die Eltern des Kindes und riet ihnen ihre Tochter umgehend ins Krankenhaus zu bringen. Da ein Arztbesuch aber für die arme Familie eigentlich nicht möglich ist, hatten sie Pempa Dolkar einfach nach Hause gebracht und versucht die Infektion selbst zu behandeln.

Leider hat sich die Wunde dann weiter infiziert und es ist zu einer schweren Infektion der Knochen, Knochenhaut und der umliegenden Weichteile gekommen (nekrotisierende Fasziitis). Als sich der Zustand des Mädchens dramatisch verschlechterte, haben die Eltern sie dann doch schnell nach Kathmandu in eine Privatklinik gebracht, wo sie notfallmäßig operiert wurde. Man hat das massiv geschwollene Bein an mehreren Stellen geöffnet und gespült, damit die Wundflüssigkeit und der Eiter abfließen können, sowie den Bruch geschient.
Da die Behandlung jedoch zu spät begonnen wurde, befindet sich Pempa Dolkar nun leider in schlechtem und kritischem Zustand.
Sie hat eine Blutvergiftung und liegt beatmet und sediert auf der Intensivstation, erhält Antibiotika und kreislaufstabilisierende Medikamente/Infusionen. Die Befunde sehen nicht gut aus.

Auch für deutsche Verhältnisse ist dies ein sehr schweres Krankheitsbild mit einem meist wochen- bis monatelangem Krankenhausaufenthalt.
Nach nur wenigen Tagen belaufen sich die Krankheitskosten aufgrund der Operation und der aufwendigen intensivmedizinischen Behandlung schon auf mehrere tausend Euro. Die Eltern sind völlig mittellos, haben jedoch Angehörige, die im Ausland arbeiten.
Sie alle versuchen nun verschiedene Privatkredite zu bekommen, doch es wird schwer werden die zu erwartende große Summe aufzubringen.
Wir möchten die Eltern in dieser schweren Stunde unterstützen und ihnen wenigstens die finanziellen Sorgen ein wenig nehmen. Vorerst möchten wir daher versuchen 3.000 Euro zusammen zu bekommen. Hier auf unserer Webseite können Sie die Hilfsaktion, den Spendenstand und den aktuellen Zustand Pempa Dolkars informieren: https://www.tibet-tshoesem.de/sonder-hilfsaktionen-3/

  

                                                                                 

03.01.2024

Noch eine Patenschaft für ein Kind in Chitwan

Vor einigen Monaten hatten wir von dem 10-jährigen Pujan gehört und ihn in sofort in unser Patenschafts-Programm aufgenommen. In seinem jungen Leben hat er schon so viel durchmachen müssen. Pujan hat keine Geschwister und als er erst vier Jahre alt war, ist seine Mutter an Leukämie gestorben. Vor zwei Jahren hat er dann auch noch seinen Vater durch einen Busunfall verloren. Seitdem lebt Pujan bei Onkel und Tante, sowie deren Sohn Nichal in Bhandara Shikarbasti. Das Paar ist sehr arm, denn sie sind Analphabeten, konnten nie zur Schule gehen und wie der Großteil der armen Bevölkerung in der Region versorgen sie sich selbst mit ein wenig Landwirtschaft. Hin und wieder kann der Onkel Arbeit als Tagelöhner im Hausbau finden und die Tante hat einen kleinen Kiosk, doch das winzige Einkommen reicht nur um die vierköpfige Familie gerade so zu ernähren.

Pujan geht auf eine staatliche Schule, die keine Schulgebühren erhebt, doch um für ihren Neffen Extras zu finanzieren, wie eine jährlich neue Schuluniform und auch Schulmaterialien, reicht das Geld nicht. Ab sofort wird Pujan mit einer monatlichen Patenschaft von 20 Euro unterstützt, womit seine Familie ihm über das Jahr hinweg die notwendigen Uniformen, eine Schultasche, Kleidung, Schulmaterial und etwas zusätzliches zu Essen kaufen kann.

 

02.01.2024

Neue Patenschaft in Chitwan

Vor zwei Monaten konnten wir für die 7-jährige Archana, die mit ihrem 2-jährigen Bruder Athit und den Eltern in Aappani Village in Chitwan lebt, eine erste Teil-Patenschaft vermitteln. Archana geht in die zweite Klasse der Shree Rastriya Basic School in Aappani und mit dem Patenschaftsbeitrag können die armen Eltern nun  Schulbücher, Fotokopien, zusätzliches Essen und ab und zu mal eine neue Uniform bzw. eine Schultasche bezahlen, was zuvor nicht möglich war.

Ab sofort hat die Familie eine zusätzliche Patenschaft, wodurch auch die Eltern und der kleine Athit besser versorgt sein werden, denn als Analphabeten und Tagelöhner können die Eltern die Familie kaum ernähren. Dank des Gesamtbetrags von 30 Euro, die die Paten gemeinsam zur Verfügung stellen, ist die Grundversorgung der ganzen Familie nun gesichert und wir freuen uns, dass das Jahr so schön, mit einer neuen Patenschaft begonnen hat.

 

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