Immer wieder werden wir von unseren Freunden in Indien und Nepal auf besondere „Problem-Fälle“ aufmerksam gemacht. Oft wenden die Menschen sich auch an unsere Freunde dort, da sie von uns gehört haben und bitten in aller Demut um Hilfe. Wir haben dafür ein offenes Ohr und bemühen uns – ganz im Sinne des Mottos der Tibetan Children Villages „Others Before Self“ – zu helfen, wo Not ist.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen über solche zeitlich begrenzten Sonder-Hilfsaktionen.
Wenn Sie eine unserer Aktionen unterstützen möchten, schreiben Sie uns bitte eine Nachricht an: info@tibet-tshoesem.de oder spenden Sie direkt auf unser Vereinskonto (Daten rechts auf dieser Seite).
Für diese Aktionen haben wir außerdem ein Betterplace-Projekt mit dem Titel „Hilfe für bedürftige Tibeter in Indien und Nepal“ eingerichtet. Dort ist Spenden ganz einfach und sicher online möglich. Der Projekt-Button ist rechts auf dieser Seite oder hier: http://www.betterplace.org/p56977
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Hilfe für die Flutopfer im Rasuwa Distrikt
- Start: 28. August 2026
- Zweck: Versorgung mit Grundnahrungsmitteln, Unterkunft, Medikamenten und Behandlung, Evakuation
Zwei Tage nach der entsetzlichen Flutwelle in Nepal steigen die Zahlen der Toten und Vermissten weiter an und die Situation verschärft sich. Die Situation in Briddhim und den Dörfern in den Bergen oben, wo unsere älteren Paten“kinder“ leben und auch die Familien der Schüler, die in Syabrubesi zur Schule gingen, ist viel schlimmer als zunächst befürchtet.
Syabrubesi war das Zuhause einiger unserer Paten“kinder“ und des Schulleiters unserer Partnerschule. Die Zerstörung dort ist unvorstellbar und wir befürchten, dass auch viele unserer Lieben dort umgekommen sind.
Es sind aber nicht nur die Regionen am Flussufer betroffen, auch in den Bergdörfern spitzt sich die Lage zu.
Die gesamte Region ist von der Außenwelt abgeschnitten. Der einzige Weg, der bisher von Kathmandu nach Briddhim und dort weiter zu den anderen Dörfern führte, ging über Syabrubesi. Dort existiert nichts mehr. Hilfstrupps können nur über die Luft in die Region gelangen. Die Menschen sind also von jeder Art von Versorgung abgeschnitten.
Es ist davon auszugehen, dass die Helikopter der nepalesischen Armee auch diese Dörfer ansteuern und Hilfsgüter abwerfen, doch dies ist nur eine erste Nothilfe. Wir bauen gerade den Kontakt zu einem Kloster in Kathmandu auf, das eine Hilfsaktion starten möchte und plant einen Helikopter zu chartern, um die Menschen aus Briddhim und der Umgebung nach Kathmandu ins Kloster zu bringen um sie dort zu beherbergen bis alles wieder soweit aufgebaut ist, dass sie zurück können. Wir werden prüfen, ob wir da unterstützen können.
Zwar ist noch so vieles unklar, aber dass Hilfe benötigt wird, steht fest. Wir können noch keine Summe nennen, die benötigt wird oder wo genau alles im Einzelnen eingesetzt wird. Das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen.
Aber es steht bereits fest, dass viele Menschen auf lange Zeit überhaupt kein Einkommen mehr haben werden, also wird Geld für das tägliche Leben benötigt. Andere haben keine Unterkunft mehr. Medizinische Versorgung wird nötig sein und vieles mehr, ganz gleich ob sie in den Dörfern bleiben oder für einige Zeit in Kathmandu untergebracht werden. Wir werden mehr Kinder in Boarding Schools unterbringen müssen und voraussichtlich auch im Kinderheim in Kathmandu.

Spenden aktuell (29.08.2026): 1.000 Euro
Update 29.09.2026
Heute gibt es die traurige Gewissheit bezüglich erster Patenkinder, die nicht überlebt haben. Die Namen zu lesen, ihre Gesichter vor uns sehen und zu wissen, sie sind nicht mehr da, zerreißt uns das Herz. Wir haben sieben Namen von Kindern erhalten, die in Syabrubesi zur Schule gingen und zurzeit der Flutwelle mit ihren Eltern am Grenzübergang waren. Auch ein Teil der Eltern steht auf der Opferliste. Die Paten werden in persönlichen Nachrichten informiert.
Heute konnten wir mit Geshe Sonam Wangchen – Leiter von Hope & Challenge und des Kinder- und Pflegeheims in Kathmandu – telefonieren. Ihm war es gestern gelungen mit einem kleinen Team bis nach Trishuli Village zu kommen. Dies liegt von südlich von Dhunche. Von dort aus Richtung Norden sind die Straßen blockiert bzw. von der Flutwelle völlig zerstört. Die Armee kontrolliert die Region und erlaubt keine Aufnahmen. Geshe la musste sie heimlich machen. Wir teilen daher hier nur wenige. Er konnte erste Lebensmittel verteilen. Die Menschen, die überlebt haben, sind in höhere Gebiete geklettert, wo sie bei anderen Bewohnern untergekommen sind, aber es fehlt an Lebensmitteln und Wasser. Geshe la durfte sich auch nicht als NGO ausweisen. Hilfsaktionen von NGOs scheinen im Moment nicht erlaubt, Regierung und Armee untersagen das. Geshe la erklärte er sei aus der Region und wollte nur ein paar Familienangehörigen helfen, was sie zuließen.
Morgen wird Geshe la ins Yellow Gompa in Kathmandu gehen, wo auch Paljor, unser Mitarbeiter aus Briddhim schon ist. Sie werden uns von dort Updates senden. Die meisten Evakuierten, die in Armee-Helikoptern ausgeflogen werden und keine Angehörigen in Kathmandu haben, werden dort untergebracht und auch ärztlich versorgt und wir hoffen, dass vielleicht auch schon die ersten Bewohner Briddhims und der Dörfer der Umgebung dort angekommen sind. Geshe la hat uns gebeten auch ihn / Hope & Challenge mit Spenden zu unterstützen, um weiteren Menschen in der Region zu helfen. In ein paar Tagen wird er wieder in die Flussregion fahren und dann auch Medikamente mitnehmen.
Spenden aktuell (30.08.2026): 1.625 Euro
Update 31.08.2026
Die Opferzahlen steigen. Stand heute wurden bisher 900 Tote geborgen. Die meisten von ihnen wurden von der Flutwelle Hunderte Kilometer weit bis in das indische Staatsgebiet mitgerissen. Einige Hundert Menschen konnten gerettet bzw. gefunden werden. 4.000 aber werden noch vermisst. In der Auffangstelle im Yellow Gompa in Kathmandu sind bisher ca. 300 Evakuierte angekommen. Es scheint dort anscheinend noch keine Aufzeichnungen zu geben und so konnten wir unsere drei Patenkinder aus Syabrubesi, die wir dort vermuten, noch nicht finden.
Auch die Opferzahlen unter unseren Unterstützen steigen leider an. Stand heute:
- 9 tote Kinder (die Schul-Patenschaften hatten)
- 9 Erwachsene (größtenteils Eltern dieser Schüler, 2 Angehörige einer Witwe aus Lingling)
- 14 Erwachsene werden vermisst
Mit unseren Projekten im Raum Briddhim hatten wir bis zum Zeitpunkt des Unglücks folgende Menschen mit Patenschaften unterstützt: 40 Menschen in den Bergdörfern, 9 in Syabrubesi, 113 Kinder aus den Bergdörfern, die aber auf die Gosainkunda English Boarding School gingen. Ihre Eltern und Geschwister gehören aber genauso zu unserem Projekt. Hier zur Übersicht eine Karte der Region.

Die Dörfer, deren ärmsten Bewohner wir unterstützen, liegen in der Region zwischen Syabrubesi und Timure am nördlichen Ende (Süd-Nord-Entfernung ca. 10 km – bis zum Grenzübergang nach Tibet weitere 2 km). Östlich des Flusses liegen die tibetischen Dörfer Briddhim, Kangjim, Pelko und Lingling. Westlich des Flusses liegen die Dörfer mit größtenteils nepalesischer Bevölkerung, zu der die meisten Schulkinder gehören, Thuman, Daal, Tarsa und Mentok Gan. Alle befinden sich in größerer Höhe – bis auf das Randgebiet von Lingling – und wurden von der Flutwelle nicht getroffen. Die Kleinstadt Syabrubesi aber lag direkt in einer Flussschleife und erstreckte sich auf beiden Seiten des Ufers. Daher kamen dort so viele Menschen um.
Die kurze Entfernung zur Grenze hinter welcher sich die Flutwelle aufbäumte, erklärt die enorme Wucht, mit der sich die Schlamm- Geröll- und Wassermassen durch diesen nördlichen Teil Rasuwas gewälzt haben.
Zu all unseren Dörfern gibt es noch immer keine Verbindung. Es gibt auch am Tag 5 nach der Katastrophe keinen Strom, da die Kraftwerke an der Grenze stark beschädigt wurden. Auch konnten wir noch immer keine Informationen darüber erhalten, ob die Armee die Dörfer mit Hubschraubern ansteuern und vielleicht doch auch dort Hilfsgüter abwerfen wird. Etwas Hoffnung macht ein Hinweis des deutschen Auswärtigen Amtes mit einem Link zu einer nepalesischen Regierungsseite („Nationales Entscheidungsunterstützungssystem für Fahrzeug- und Transportresilienz“), auf der bereits einige Straßenöffnungen verzeichnet sind und auch an der Straße NH42, der betroffenen Verbindung entlang des Trishuli River nach Norden bis zur tibetischen Grenze soll gemäß dieser Seite schon gearbeitet werden. Die Daten scheinen etwas zu optimistisch, aber es gibt doch ein wenig Hoffnung.
In den letzten Tagen haben wir bereits sehr viele Spenden erhalten und wir sind gerührt von der großen Hilfsbereitschaft, den herzlichen Nachrichten, die wir erhalten und der Anteilnahme.
Spenden aktuell (01.09.2026): 5.630 Euro
Update 01.09.2026
Heute konnte ich eine Weile mit unserem Mitarbeiter Paljor sprechen, der zurzeit einen Freiwilligendienst im Yellow Gompa in Kathmandu leistet, wo etwa 300 evakuierte Menschen aus Rasuwa untergebracht wurden. Sie befinden sich in einer großen Halle, schlafen auf Matten auf dem Boden. Viele von ihnen sind krank, haben Bluthochdruck, Diabetes und lange keine Medikamente mehr erhalten. Viele der Babys und Kleinkinder leiden an Infektionen. Dazu kommt das Trauma der unvorstellbaren Ereignisse.
Gleichzeitig bemüht sich Paljor Informationen aus unseren „Projekt-Dörfern“ zu bekommen und er konnte heute endlich mit seinem Vater in Pelko sprechen. Zwischen den Dörfern Briddhim und Pelko dort oben gibt es einen kleinen „Health Post“, eine Art Krankenstation mit einer Krankenschwester und ein paar Medikamenten für einfache Beschwerden. Den Bewohnern fiel ein, dass die Station einen Generator hat und manche konnten ihre Mobilfunkgeräte aufladen. Allerdings ist das Benzin nun fast aufgebraucht und es gibt noch immer keinen Strom. Er berichtete außerdem, dass alle Bewohner Linglings, dem Dorf, das am tiefsten gelegen ist und das am Rande auch von der hoch aufgestiegenen Sturzwelle getroffen wurde, ins höhere Pelko gekommen sind und dort im kleinen Kloster übernachten. Die einzige Hängebrücke, die von dort über den Fluss auf die westliche Seite hinüber führte, wurde von den Wassermassen mitgerissen. Dies war neben Straßenbrücken am unteren Flussverlauf, die ja auch zerstört sind, die einzige Verbindung zu den Dörfern auf der Westseite.
Paljors Vater berichtete außerdem, dass heute zum ersten Mal ein kleiner Armee-Helikopter kam. Die Bewohner waren alle zusammen gelaufen um eine einigermaßen ebene Fläche neben der staatlichen Schule zwischen Lingling und Pelko für die Landung freizumachen. Es war ein Ärzte-Team dabei, das ein paar Stunden blieb und Medikamente verabreichte. Leider brachten sie nur 2 Säcke Reis mit. Für die Bevölkerung der Dörfer reicht das nicht länger als zwei Tage und das auch nur weil noch einige Lebensmittel übrig sind.
Die schlechte Nachricht ist, dass Regierung und Armee planen in den nächsten Tagen die Hilfsflüge einzustellen, sodass mit einer weiteren Lieferung wohl nicht zu rechnen ist. Die einzige Option die Menschen der Bergdörfer dann noch zu versorgen, wäre mit Hilfe eines gecharterten Helikopters. Paljor hat bereits Kontakt aufgenommen und prüft weitere Details. Allerdings sind die Kosten sehr hoch. Morgen wird Paljor auch mit Menschen aus Mentok Gan, Tarsa und Thuman sprechen, prüfen ob dort vielleicht andere NGOs helfen und welche Dinge am dringendsten gebraucht werden.
Und es gibt leider auch traurige Nachrichten. Drei weitere Bewohner Linglings sind durch die Flutwelle umgekommen. Eine Großmutter, ein Vater und ein Stiefvater unserer Patenkinder.

Spenden aktuell (01.09.2026): 7.190 Euro
Update 02.09.2026
Heute konnte Paljor mit dem Ortsvorsteher von Briddhim, der ebenfalls in Kathmandu ist, bis nach Trisuli fahren, wo auch Geshe Sonam Wangchen bereits Hilfsgüter verteilt hat. Von dort werden nun Seitenwege angelegt, die durch gebirgiges Terrain führen. Die sonst ca. 45 km weite Strecke bis zur Bezirkshauptstadt Dhunche verlängert sich dadurch enorm und es ist mit mindestens 6 bis 7 Stunden Fahrtzeit zu rechnen. Für größere Jeeps ist der Weg jedoch zu schmal und gefährlich. In kleineren Fahrzeugen aber wäre zu wenig Platz für viele Hilfsgüter. Zudem dauert der Monsun noch an. Auch heute hat es stark geregnet. Dieser Weg ist nur bei trockenem Wetter mit Allrad zu befahren und die Mietkosten für solche Fahrzeuge sind enorm gestiegen. Hinzu kommt, dass der weitere Weg dann von Dhunche nordwärts nach Briddhim noch verschlossen ist. Es gibt also noch immer kein Durchkommen.
Die Option einen Helikopter ab Kathmandu zu chartern hat sich zerschlagen. Die Armee untersagt private Flüge von dort. Es könnte aber sein, dass ab Dhunche private Helikopterflüge (Kosten: ca. 1.100 €) erlaubt sind. Es ist schwierig verlässliche Informationen zu erhalten und wir müssen weiter abwarten, wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickelt und wo Wege geöffnet werden.
Unser Team bereitet sich aber darauf vor hoffentlich bald erste Hilfsgüter in unsere Dörfer zu bringen. Hauptsächlich werden Grundnahrungsmittel und Batterien benötigt. Dafür haben wir heute den ersten Betrag von 2.000 Euro an unsere NGO überwiesen und auch an Hope & Challenge haben wir den gleichen Betrag auf den Weg geschickt. Damit werden Geshe Sonam Wangchen und sein Team helfen die Überlebenden in Kathmandu zu versorgen.
Spenden aktuell (02.09.2026): 7.325 Euro
Update 03.09.2026
Heute konnte unser Team vor Ort bestätigen, dass die einzige Hilfe, die für die kommende Zeit möglich ist, mit einem privat gecharterten Helikopter Hilfsgüter in die Bergdörfer zu bringen. Anscheinend konnte gestern eine Gruppe von Evakuierten aus Khangjim Unterstützung von Familienangehörigen im Ausland erhalten und hat eine erste Hilfsladung mit Lebensmittel und Generatoren in ihr Dorf geschickt. Wir warten auf genauere Details, auch zu den Preisen und Konditionen und bereiten uns darauf vor, einen Helikopter zu chartern.
Spenden aktuell (03.09.2026): 8.565 Euro
Update 04.09.2026
Gestern konnten zum ersten Mal endlich einige Bewohner unserer Dörfer auf der westlichen Seite des Trishuli telefonisch erreicht werden. Von ca. 500 Menschen, die in der kleinen Region lebten, werden 140 vermisst und sind wahrscheinlich umgekommen. Die Verzweiflung ist groß. Viele der Bewohner arbeiteten an der tibetischen Grenze und bei Timure im Straßenbau, als Lastenträger oder haben Lastwagen umgeladen.
Gleichzeitig gab es aber auch gute Neuigkeiten. Das Benchen Monastery in Kathmandu, in dem auch einige Mönche aus Briddhim leben, konnte gestern mit vielen Spenden zwei Helikopter chartern, die ein paar Lebensmittel nach Briddhim und auch nach Thuman auf der anderen Seite gebracht haben. Dieser persönliche, wenn auch kurze Kontakt zur Außenwelt und die Hilfsgüter, machen den Menschen Hoffnung. In Kürze möchte das Kloster auch Solarlampen in die Region bringen. All das hilft auch uns, so können wir uns auf andere Hilfsgüter konzentrieren.
Unser Team hat einen Helikopter gebucht – in der Zwischenzeit gibt es lange Wartelisten – und wenn alles klappt, wird der Flug morgen um 9 Uhr Richtung Briddhim starten. Genaue Details können wir morgen mitteilen. Um nicht darauf warten zu müssen, bis unsere Übeweisung in Nepal ankommt, hat Paljor sich bemüht das Geld für die Hilfsmittel und den Flug zu leihen. Wir überweisen nun einen ersten Betrag von 3.000 Euro.
Spenden aktuell (04.09.2026): 10.111 Euro
Update 07.09.2026
Heute gibt es endlich Neuigkeiten. Die Möglichkeit einen Helikopter zu mieten und erste Hilfsgüter nach Briddhim und die Dörfer der Umgebung zu bringen, hat sich wohl endgültig zerschlagen. Paljor geht täglich in das Regierungsbüro, dass die Flüge genehmigen muss und stellt immer wieder neue Anträge. Zuvor muss auch das Nepal Disaster Management seine Zustimmung geben und leider werden Flüge von NGOs und Privatpersonen zum Transport von Hilfsgütern nicht mehr genehmigt. Wir dürften nur einen Helikopter chartern um ohne alles in die Dörfer zu gelangen und mit den Menschen zu sprechen. Das wäre auch schon sehr wichtig, doch der Preis von 1.100 Euro pro Charter ist einfach zu hoch, wenn wir nicht auch Sachen bringen können, die dringend benötigt werden. Das Geld benötigen wir für weitaus wichtigere Dinge. Trotzdem würden wir uns diese Option sehr wünschen. Es wäre so wichtig, dass wir persönlich zu den Menschen gelangen, Informationen zu ihrer aktuellen Situation erhalten, ihnen Mut zusprechen und sie über unsere Hilfsaktion aufklären, dass sie sich keine Sorgen machen brauchen. Weder wir hier in Deutschland noch unser Team in Kathmandu kann mit irgendjemandem dort sprechen. Es sind noch immer keine Telefonate möglich. Wenn wir eine Sonderspende für diesen Bedarf erhielten, würden wir den Helikopter chartern.
Paljor hat aber in der Zwischenzeit einen guten Kontakt zu den Mönchen des Benchen Monastery aufgebaut. Sie planen in den nächsten Tagen einen Jeep zu mieten und nochmals zu versuchen nach Briddhim zu kommen und von dort dann auch in die anderen Dörfer. Für die gut 100 km von Kathmandu bis Dhunche, für die man früher mit dem Pkw nur 3 Stunden brauchte – und für die vor ein paar Tagen, als es noch niemand versuchte hatte, ca. 7 Stunden geschätzt wurden -, müssen jetzt 2 Tage eingerechnet werden. Denn hinter Trisuli wird die neue provisorische Straße gefährlich. Von Dhunche geht es dann noch ein Stück rein in die Berge bis Barku und von dort muss dann gelaufen werden. Der Fußmarsch bis nach Briddhim würde weitere 2 Tage dauern. Kein ganz ungefährlicher Plan, denn es regnet weiter und an vielen Stellen gibt es immer wieder Erdrutsche.
Tatsächlich hatte sich aber eine Gruppe aus Briddhim vor ein paar Tagen zu Fuß auf den Weg gemacht und ist heute in Kathmandu angekommen. Sie wollen ein paar Hilfsgüter kaufen und wieder zurück ins Dorf. Paljor dachte schon daran sich ihnen anzuschließen, doch dann müsste er den gefährlichen, mehrtägigen Fußmarsch zurück durch das Gebirge alleine machen, was zu riskant wäre.
Eventuell wird sich Paljor daher den Mönchen anschließen und wenn sie in Dhunche sind, würden sie dort nochmals versuchen von dort vielleicht doch einen Helikopter zu chartern.
Eine richtig gute Neuigkeit gibt es aber doch. Der Dorfvorsteher aus Briddhim, mit dem Paljor am 2. September bis nach Trisuli gefahren war, ist in Briddhim angekommen. Er konnte Reis, Öl und ein paar andere Lebensmittel mitbringen und hat auf Aufnahmen gemacht, auf die wir warten. Und auch die Regierung hat nochmals einen Armee-Hubschrauber nach Briddhim geschickt und 54 Säcke Reis geliefert. Das beruhigt uns etwas. Wir hoffen bald selbst wieder Kontakt zu unseren Lieben in den Dörfern zu haben.
Spenden aktuell (07.09.2026): 10.161 Euro
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Blinddarm-OP für den 15-jährigen Prashant, Sybrubesi
- Start: 20. August 2026
- Zweck: Finanzierung der Behandlungs- und Transportkosten
- Bedarf: 280 Euro
Der junge Prashant und sein jüngerer Bruder Nishan können dank Patenschaften bereits seit einigen Jahren auf die Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi gehen. Der Vater der Jungen und das jüngste Kind der Familie leben in Daal im Raum Briddhim. Die Mutter der Kinder (hier noch auf einem älteren Foto zu sehen), ist im Frühjahr 2026 plötzlich verstorben. Die Familie gehört zu den ärmsten in der Region.
Am 13. Juli bekam Prashant plötzlich mitten im Unterricht starke Bauchschmerzen. Raju Lama, der Schulleiter, rief sofort einen Krankenwagen und Prashant wurde ins Krankenhaus der Bezirkshauptstadt Dhunche gebracht. Dort wurde ihm in einer Not-OP der Blinddarm entfernt. Alle waren froh, dass Raju so schnell reagiert hat. Er legte den Betrag für die OP und den Krankenwagen vor, den unsere Mitarbeiter ihm dann zurück zahlten. Prashants Vater konnte informiert werden und kam zu Fuß vom Dorf in den Bergen nach Syabrubesi gelaufen. Dies ist ein mehrstündiger Fußmarsch. Derzeit befindet sich Prashant noch immer bei seinem Vater zuhause, da er sich nur langsam erholt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 280 Euro. Diesen Betrag müssen wir unseren Mitarbeitern noch zurückzahlen und sammeln mit dieser Aktion Spenden dafür.

Spenden aktuell (04.09.2026): 0 Euro
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Wasserfilter-Anlage für die Shree National Secondary School in Aappani Village, Chitwan
- Start: 31. Juli 2026
- Zweck: Wasserfilter-Anlage für Schüler und Lehrer der Schule
- Bedarf: 600 Euro
Seit einigen Jahren unterstützen wir im bitterarmen südnepalesischen Chitwan auch Kinder ärmster Familien mit Schulsachen für ihren Schulalltag. Einige der Patenkinder gehen auf die Shree National Secondary School in Aappani Village. Bis kürzlich hieß die Schule „Shree Rastriya Basic School„, da sie nur bis zur 8. Klasse führte. Dieses Jahr erhielt die staatliche Schule die Genehmigung Schüler bis zur 10. Klasse zu unterrichten und hat daher den Namen angepasst. In der Schule lernen derzeit 200 Kinder, die von 12 Lehrern unterrichtet werden.
Dil Bahadur, unser Mitarbeiter in Chitwan, war früher selbst Lehrer an der Schule und hat noch immer gute Kontakte zur Schulleitung. Diese bat uns nun um Hilfe. Aufgrund der Lage der Schule an einem Bach, wird das Trinkwasser für die Schüler und Lehrer diesem Bach entnommen und bisher ungefiltert getrunken. Besonders die Kinder erkranken häufig, da das Wasser viele Sedimente enthält und so wurden wir gebeten bei der Finanzierung einer Filteranlage zu unterstützen.
Es werden zwei Wassertanks (1.000 l und 2.000 l) benötigt, Wasserrohre und -Hähne, sowie die Filter. Inklusive der Anlieferung und Installation werden die Kosten auf 600 Euro geschätzt.

Spenden aktuell (16.08.2026): 290 Euro von 600 Euro
Update 20.08.2026
Aufgrund der Dringlichkeit hatte sich unsere Partner-NGO in Chitwan den notwendigen Betrag geliehen und gestern konnte die Installation der Filteranlage bereits abgeschlossen werden. Die Arbeiten hatten vier Tage gedauert, etwas länger als geplant, da die alten Wasserhähne hinüber waren und so auch ein neues Wasserbecken mit Hähnen eingerichtet werden musste. Daher haben sich die Kosten auch um 80 Euro auf insgesamt 680 Euro erhöht.
Die Schulleitung hatte zusammen mit den Schülern ein kleines Programm zusammengestellt um unseren Mitarbeitern für die Aktion zu danken. Sowohl die Lehrer, Schüler und auch die Eltern der Kinder sind sehr dankbar für die Anlage und dass es nun endlich sauberes Trinkwasser gibt.
Da noch 390 Euro für die Deckung der Kosten fehlen, führen wir die Sammelaktion weiter und hoffen bis zur nächsten Spendenübergabe im Oktober den Betrag zusammen zu bekommen.




Spenden aktuell (02.09.2026): 405 Euro von 680 Euro
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Sanierung am Wohnhaus gegen Schlangen für unsere Mitarbeiterin Penpa Dolma in Dharamsala
- Start: 5. Juli 2026
- Zweck: Rodung und Sanierung gegen Schlangen
- Bedarf: 550 Euro
Seit viereinhalb Jahren ist die 60-jährige Tibeterin Penpa Dolma Teil unseres Teams und betreut unsere Hilfsprogramme im Raum Dharamsala. 36 Jahre lang hatte sie als Vorschul-Lehrerin im TCV Upper Dharamsala gearbeitet. Nach einer OP musste sie vor ein paar Jahren in Frührente gehen. Die kleine Pension von 75 Euro reicht zum Leben nicht aus. Allein die Miete für Penpas kleine Wohnung auf dem Gelände des TCVs, wo pensionierte Lehrkräfte leben können, kostet schon fast 50 Euro und so ist für Sonderausgaben kein Geld da.
Da hinter dem Gebäude, in dem sich Penpas Erdgeschoss-Wohnung befindet, ein wild bewachsener Bereich anschließt, kommen immer wieder wilde Tiere bis an ihre Wohnung und besonders die Schlangen machen ihr Angst. Es gibt dort auch giftige Schlangen und Copras und um Penpas kleine Terrase hinter dem Haus gab es Löcher, durch die die Schlangen oft ins Haus gelangt sind. Das Gestrüpp hinter dem Haus bot den Tieren guten Unterschlupf und sie waren nicht zu sehen, bis sie schließlich in der Wohnung auftauchten.
Vor Beginn des Monsuns dieses Jahr hat Penpa den Bereich endlich roden lassen, die Löcher an den Wänden wurden verschlossen und auf dem ebenen Bodenbelag halten sich nun auch die freundlichen Hunde auf, die auf dem TCV-Gelände leben und schrecken so zusätzlich die Schlangen ab. Penpa hatte sich das Geld für die Arbeiten geliehen und uns um Hilfe gebeten. Insgesamt waren für das Material und die Bezahlung der Arbeiter ca. 550 Euro angefallen. Im Juni waren die Arbeiten bereits abgeschlossen. Da Penpa über keine finanziellen Mittel verfügt, möchten wir ihr helfen, den geliehenen Betrag zurückzuzahlen.

Spenden aktuell (16.08.2026): 180 Euro von 550 Euro
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Medizinische Nothilfe für Yutung Tamang aus Briddhim
- Start: 27. Januar 2026
- Zweck: Finanzierung der Behandlung und Krankenhauskosten
- Bedarf: 1.300 Euro – Anpassung auf 1.900 Euro ab 24.03.
- neuer Bedarf ab Juni: 720 Euro pro halbes Jahr
Heute haben wir einen neuen Hilferuf aus Briddhim erhalten. Die 47-jährige Yutung aus Briddhim musste vor ein paar Tagen in ein Krankenhaus in Kathmandu eingeliefert werden. Ihre Familie hatte sie zunächst in Krankenhaus im näher gelegenen Dhunche gebracht, doch dort konnte man ihr helfen und überwies sie sofort. Yutungs Mann ist ein Bruder von Phur Pasang, der letztes Jahr einen Schlaganfall erlitt und für den wir gerade eine Hilfsaktion beenden konnten. Die Familie ist völlig mittellos und verzweifelt, denn Yutung geht es sehr schlecht.
2018 bereits wurde bei Yutung eine schwere Knochen-Tuberkulose diagnostiziert. Ihre Nieren wurden schwer geschädigt, sie verlor viel Blut und zunächst wurde befürchtet, dass ihre Blase entfernt werden müsste. Die Behandlung dauerte viele Monate. Immer wieder kam es zu Verschlechterung von Yutungs Zustand, doch ab dem Sommer 2019 ging es ihr besser, sie konnte zurück ins Dorf. Damals war sie nur in der Lage mit eine Gehhilfe zu laufen, doch ihr Zustand war stabil. Vor einigen Monaten hat sich Yutungs Zustand aber wieder erheblich verschlimmert. Sie hatte extreme Schmerzen, Unterbauch und Beine sind enorm geschwollen. Die Ärzte stellten fest, dass eine Niere überhaupt nicht mehr funktionierte und entfernten sie sofort. Auch die zweite Niere und die Blase sind stark geschädigt. Yutung benötigt Bluttransfusionen und eine Dialyse, doch auch damit sind ihre Überlebenschance sehr gering.
Da die Familie sehr arm ist, entschied sie bereits Yutung zurück ins Dorf zu bringen, denn sie können die hohen Behandlungskosten nicht bezahlen. Zwar sind diese in dem staatlichen Krankenhaus viel geringer, als in anderen privaten Kliniken, doch auch diese Summen sind für die Familie nicht zu finanzieren. Die Ärzte allerdings forderten Yutungs Mann auf, das Geld irgendwo zu leihen und verweigerten Yutungs Entlassung, da sie sonst innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen sterben werde.
Unsere Mitarbeiter liehen der Familie einen ersten Betrag von 300 Euro und wir haben heute mitgeteilt, dass sie weitere 600 Euro zur Verfügung stellen sollen, um die ersten Kosten zu übernehmen. Der notwendige Gesamtbetrag beläuft sich derzeit auf ca. 1.300 Euro und wir möchten der mittellosen Familie dabei helfen. Auch wenn Yutung trotz der Behandlung vielleicht nur noch einige Monate leben kann, möchten wir ihr helfen eine gute Behandlung und Versorgung zu bekommen und der Familie zumindest die Last der Sorgen um die Bezahlung nehmen.

Spenden aktuell (29.01.2026): 1.445 Euro von 1.300 Euro – Bedarf vorerst erfüllt + Überschuss 145 Euro
Update 29.01.2026
Die Ärzte baten die Familie in der Zwischenzeit selbst nach einem Spender zu suchen, der bereit ist Yutung eine Niere zu spenden. Tatsächlich hat die Familie einige Freunde und Angehörige angesprochen, doch die meisten kommen aufgrund von Krankheiten nicht in Frage und andere fürchten sich vor dem Eingriff. Derzeit ist noch nicht klar, was genau das Nierenversagen bewirkt hat und inwieweit die Dialyse helfen wird. Selbst wenn Yutung mit regelmäßiger Dialyse weiterleben könnte, wären die Kosten enorm hoch. Da bereits jetzt mit einer höheren Summe zu rechnen ist, werden wir zumindest zusätzliche 500 Euro sammeln, um diesen Betrag dann in Kürze nach Nepal zu überweisen. Die Spendenbereitschaft ist sehr hoch und wir haben schon heute 1.445 Euro erhalten, also 145 Euro als zu Beginn der Aktion geplant und so fehlen nur noch 355 Euro bis zur Überweisung.
Spenden aktuell (30.01.2026): 2.800 Euro von 1.800 Euro – Bedarf erfüllt
Update 01.02.2026
Es sind nochmals viele weitere Spenden hinzu gekommen und heute konnten wir 2.800 Euro an unsere Partner-NGO in Briddhim überweisen. Sobald die Spenden ankommen, werden Lhamo und Paljor sich um die Zahlung der Rechnungen kümmern und das geliehene Geld zurückzahlen. Gestern waren sie bei Yutung im Krankenhaus. Ihr Zustand scheint sich ein wenig zu stabilisieren, aber sie hat starke Schmerzen und kann schlecht atmen. Ab heute wird sie nicht mehr künstlich ernährt, Norbu wurde gebeten ihr leichte Mahlzeiten zu kaufen. Er selbst ist rund um die Uhr bei Yutung und schläft auf dem Boden unter ihrem Bett. In Nepal müssen sich die Angehörigen um vieles, wie das Füttern, Windelnwechseln und Dinge wie das Besorgen von Medikamenten, Blutkonserven usw. kümmern. Lhamo wird in den nächsten Tagen auch frische Kleidung für Yutung kaufen gehen, denn sie konnte seit ihrer Einlieferung noch nichts wechseln. Unsere Mitarbeiter prüfen derzeit die weiteren Kosten für die wöchentliche Dialyse und die neuen Untersuchungen. Ein Termin für die nächste dringende Ultrauntersuchung ist leider erst in einer Woche frei. Wir hoffen, dass die Behandlung aber schnell anschlägt und es Yutung bald besser gehen wird.

Update 05.02.2026
Nachdem unsere Mitarbeiter zahlreiche Krankenhäuser in Kathmandu kontaktiert haben, hat sich leider herausgestellt, dass zurzeit nirgendwo Kapazitäten für eine reguläre Hämodialyse vorhanden sind. In den meisten Fällen fehlen Blutkonserven. Daher bereiten Yutungs Ärzte sie nun für eine kontinuierliche, ambulante Bauchfelldialyse vor, bei der das Blut über das körpereigene Bauchfell gereinigt wird. Dazu wird ein Katheter operativ in der Bauchdecke eingesetzt. Damit könnte Yutung nach Briddhim zurückkehren.
Sie müsste dann mehrmals täglich den Beutel selbstständig wechseln, was perfekte hygienische Bedingungen voraussetzt um Entzündungen zu verhindern. In Yutungs und Norbus Zuhause im Dorf ist das allerdings schwer umzusetzen. Die Ärzte rieten ein separates fensterloses Zimmer einzurichten und auch Yutungs Ernährung müsste vollständig umgestellt werden. Das alles stellt das Paar vor große Herausforderungen, doch die ganze Familie hofft, dass Yutung so überleben kann. In den nächsten zwei Wochen werden Yutung und Norbu angelernt, damit sie alleine alles handhaben können. Außerdem wird Yutung Schilddrüsen-Medikamente, sowie weitere gegen Bluthochdruck und Diabetes nehmen müssen. Aufgrund ihrer Armut besteht eventuell die Möglichkeit, dass man den beiden die Kosten für die Bauchfelldialyse erlässt. Das prüfen unsere Mitarbeiter gerade.

Update 08.02.2026
Leider gibt es schlechte Nachrichten. Heute haben Yutungs Ärzte mitgeteilt, dass eine Bauchfelldialyse aufgrund ihrer Herzprobleme, einer Entzündung in Blase und Gebärmutter doch nicht möglich ist. Die Dialyse wird daher weiterhin mit Hilfe der Blutzufuhr über den Arm durchgeführt. Dies soll während der nächsten 17 Tage fortgeführt werden. Unsere Mitarbeiter suchen daher nun nochmals nach einer anderen Klinik, wo eine reguläre Hämodialyse danach dann möglich wäre. In der Zwischenzeit sind unsere Spenden angekommen und der Betrag reicht hoffentlich um die Behandlung in den nächsten drei Wochen zu finanzieren, denn die Hälfte der Spenden war vor ein paar Tagen schon aufgebraucht.
Es werden weitere Spenden für Yutung benötigt, wobei wir den notwendigen Betrag immer wieder anpassen müssen, doch zunächst möchten wir zusätzliche 600 Euro sammeln.

Neuer Bedarf – Spenden aktuell (15.02.2026): 365 Euro von 600 Euro
Update 08.03.2026
Heute wurde Yutung aus dem Krankenhaus entlassen. Einerseits geht es ihr viel besser. Sie kann sich ein wenig bewegen und langsam aufstehen, ist in der Lage zu essen und sogar eine Toilette zu benutzen. Andererseits aber spitzt sich ihre Situation nun dramatisch zu, denn seit der Entlassung aus dem Krankenhaus, liegt ihre medizinische Versorgung allein in der Verantwortung der Familie, die völlig mittellos ist. Die Ärzte haben Yutung erklärt, dass sie nun weiterhin zweimal pro Woche eine Dialyse benötigt, die aber nicht in der bisherigen Klinik durchgeführt werden kann. In den letzten Wochen hatte die Familie verzweifelt versucht eine andere Klinik zu finden und endlich gibt es eine Option. Ab dem 11. März kann Yutung im Manmohan Memorial Hospital mit der Dialyse beginnen. Allerdings ist die Behandlung extrem teuer und ihr Mann Norbu teilte unseren Mitarbeitern mit, dass er ohne weitere Unterstützung von Tibet Tshoesem Yutung zurück ins Dorf bringen muss, um sie dort sterben zu lassen. Ohne die Dialyse kann Yutung nicht überleben.
Unsere Mitarbeiter bemühen sich um finanzielle Unterstützung durch die dörfliche Gemeinde und versuchen auch mit der neuen Klinik eine Ermäßigung der Kosten für die Dialyse-Sitzungen auszuhandeln. Der reguläre Preis pro Dialyse beträgt ca. 30 Euro, was zunächst nicht viel erscheint, doch Yutung benötigt zwei Behandlungen in der Woche, wodurch pro Monat 240 Euro aufzubringen sind. Hinzu kommen Kosten für die Taxifahrten zur Klinik, denn Yutung kann nicht laufen. Diese betragen pro Monat ca. 38 Euro.
Sollte keine Ermäßigung genehmigt werden, benötigen wir 280 Euro im Monat. Um Yutungs Behandlung abzusichern möchten wir versuchen mehrere Paten für sie zu finden. Zusätzlich sammeln wir Extra-Spenden und hoffen bis zur nächsten Spendenübergabe im April wenigstens den Betrag für die ersten sechs Monate (1.680 Euro) zusammen zu bekommen. 365 Euro haben wir bereits in den letzten Monaten gesammelt. Vom letzten, großen Betrag, den wir im Februar überwiesen hatten, sind noch 120 Euro übrig. Es fehlen also im Moment noch 1.195 Euro. Wenn wir Yutungs Behandlung für das kommende halbe Jahr sicher stellen könnten, hätte die Familie eine kleine Atempause und könnte die Möglichkeit zu prüfen, ob jemand einen Kredit erhalten kann und wir hätten Zeit um Paten zu finden.
Neuer Bedarf – Spenden aktuell (12.03.2026): 1.000 Euro von 1.680 Euro
Update 12.03.2026
Gestern Abend erhielt Yutung ihre erste Dialyse in einer neuen Klinik. Zuvor gab es noch einige Aufregung, denn als Norbu und Yutung ins Manmohan Memorial Hospital kamen, wo die Behandlung geplant und schon zugesagt worden war, erklärte man ihnen plötzlich, dass doch kein Platz frei war. Die Familie suchte den ganzen Tag nach einer anderen Klinik und konnte schließlich im Silverline Hospital einen Platz bekommen. Dort musste dann wieder ein neuer Bluttest durchgeführt werden, der weitere 62 Euro gekostet hat und es ist ein größeres Problem aufgetreten. Eine Dialyse-Behandlung kostet hier 38 Euro, also 8 Euro als in der letzten Klinik. Dadurch erhöht sich der Bedarf pro Monat um 64 Euro und für das erste halbe Jahr benötigen wir 384 Euro mehr als zunächst berechnet.

Neuer Bedarf – Spenden aktuell (23.03.2026): 1.370 Euro von 2.064 Euro
Update 24.03.2026
Endlich wurde eine neue Klinik gefunden, in der Yutung hoffentlich regelmäßig ihre Dialyse bekommen kann. Das National Kidney Center ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die Behandlungen günstiger anbietet und eventuell wird Yutung die Dialyse nach den ersten 10 Behandlungen sogar kostenfrei erhalten. Unsere Mitarbeiter konnten ein offizielles Schreiben des Bürgermeisters von Briddhim erhalten, in dem er die Klinik auf die schwierige Situation der mittellosen Familie hinweist, die völlig von Spenden abhängig ist und in dem er um Ermäßigung bzw. Erlass der Behandlungskosten gebeten hat. Die Klinik prüft diese Möglichkeit und wir hoffen, dass der Antrag erfolgreich sein wird.
Vor der ersten Dialyse in der Klinik gestern mussten wieder neue Tests durchgeführt werden und zusammen mit der ersten Behandlung wurden 240 Euro fällig. Unsere Mitarbeiter hatten noch einen Restbetrag übrig. Ab der zweiten Dialyse kostet diese hier nur noch 21 Euro, doch die Klinik liegt weiter entfernt und aufgrund des Iran-Krieges sind die Spritpreise in Nepal ziemlich angestiegen. Die Taxifahrten sind daher teurer. Zudem benötigt Yutung regelmäßig Medikamente und wir möchten auch mit ein paar Spenden für Lebensmittel helfen, denn in Kathmandu sind die Lebenshaltungskosten viel höher als im Dorf und die beiden haben kein Einkommen. Der neue Bedarf von 1.846 Euro für das kommende halbe Jahr setzt sich folgendermaßen zusammen:
- Dialyse + Taxi: 1.290 Euro
- einmalig 176 Euro
- Lebensmittel: 180 Euro
- Medikamente: 200 Euro
Der heute hier genannte Betrag der bisher erhalten Spenden ist ein neuer, da ein Teil des Gesamtbetrags ja bereits in Kathmandu war und nun aufgebraucht ist. Der aktuelle Betrag bezieht sich auf die neuen Spenden, die uns hier nun zur Verfügung stehen. Wir möchten 1.900 Euro an Yutung und Norbu senden. Die nächsten Spenden gehen Anfang April auf den Weg.

Neuer Bedarf – Spenden aktuell (24.03.2026): 1.165 Euro von 1.900 Euro
Update 26.03.2026
Eine liebe, sehr großzügige Unterstützerin hat den noch fehlenden Betrag von 700 Euro gespendet. Die nächste notwendige Spendensumme ist also vorhanden und dafür sind wir sehr dankbar.
Um Yutungs Versorgung mit der lebensnotwendigen Dialyse abzusichern, bieten wir ab sofort auch die Möglichkeit einer Patenschaft an. Zurzeit sind Yutung und Norbu zwar versorgt, doch da wir wie in vielen anderen Fällen, z.B. Schul-Patenschaften, auch für Yutung die Spenden im voraus sammeln müssen und bei der zweiten Spendenüberweisung für 2026 im Oktober der Betrag für die dann kommenden 6 Monate benötigt wird, müsste die Patenschaft schon im April starten. Bis Ende April müsste das National Kidney Center mitteilen, ob eine günstigere Behandlung möglich ist. Danach wissen wir, ob der notwendige Bedarf reduziert werden kann. Somit würden wir eine Patenschaft erst nach einem weiteren Update einrichten.
Stand heute werden für Dialyse und Fahrten zur Klinik monatlich 215 Euro benötigt. Sollte die Klinik den Antrag genehmigen und die Kosten für die Behandlung reduzieren, möchten wir Yutung und Norbu trotzdem mit einer Patenschaft für ihre Grundversorgung (Lebensmittel und Medikamente) unterstützen. Dieser Betrag würde voraussichtlich bei ca. 60 Euro liegen: https://www.tibet-tshoesem.de/patenschaften-in-kathmandu/
Spenden aktuell (26.03.2026): 1.865 Euro von 1.900 Euro
Update 21.05.2026
Anfang April hatten wir die nächsten Spenden an unsere Partner-NGO überwiesen. Leider hingen die Gelder wieder recht lange fest, doch vor 2 Tagen konnte unser Team endlich die Spenden an Yutung und Norbu überreichen. Wir hatten 1.920 Euro geschickt, wovon in den letzten Monaten hinzugekommene Rechnungen für Yutungs Behandlungen bezahlt werden mussten. Für knapp 140 Euro hatten Lhamo und Paljor außerdem Lebensmittel für Yutung und Norbu gekauft und der Restbetrag von 860 Euro steht nun für die Behandlungen der kommenden Monate zur Verfügung.
Yutungs Zustand hat sich gebessert, doch es gibt immer wieder Rückfälle und sie benötigt dann Blutinfusionen und zusätzliche Dialysebehandlungen. Glücklicherweise konnte unser Team eine Art Krankenversicherung für Yutung einrichten. Sobald alles bearbeitet und genehmigt ist, würde die Dialyse kostenlos sein, doch vor Juli, August ist nicht damit zu rechnen. Bis dahin würden aber die Spenden ausreichen und wir versuchen nun eine Patenschaft für Yutungs und Norbus Grundversorgung mit Lebensmitteln einzurichten. Sollte doch weitere Unterstützung für die Behandlung notwendig sein, werden wir dafür weiter Extraspenden sammeln.
Die beiden haben sich sehr über die Spenden gefreut und sind dankbar für die Unterstützung in dieser schwierigen und belastenden Zeit.

Update 12.06.2026
Bisher ist noch offen, ob Yutung die Dialyse kostenfrei erhalten kann, doch in der Zwischenzeit sind neue Kosten entstanden. Ab Juli müssen Yutung und Norbu für das Zimmer, in dem sie wohnen Miete zahlen. Die Verwandte, auf deren Namen der Mietvertrag läuft und die nun im Ausland lebt, hatte bis Juni die Miete voraus bezahlt. Nun kommt zu den monatlichen Ausgaben auch noch die Miete hinzu. Wir haben bei Hope & Challenge, unserer Partner-NGO in Kathmandu, nachgefragt, ob das Paar im Pflegeheim aufgenommen werden könnte, doch leider ist zurzeit kein Platz frei. Eventuell ergibt sich diese Möglichkeit in der Zukunft. Andererseits hat ein Sohn der Familie mitgeteilt, dass er nun Arbeit an der tibetischen Grenze gefunden hat und die Kosten für Yutungs Medikamente übernehmen kann. Insgesamt liegt der monatliche Bedarf der beiden nun bei 120 Euro (für Miete, Lebensmittel und die Fahrten zur Behandlung), ohne die Kosten für die Dialyse. Wir alle hoffen, dass diese wirklich demnächst kostenlos sein wird. Wir sammeln vorerst Spenden für den Betrag eines halben Jahres, den wir im Oktober überweisen möchten.
Spenden aktuell (23.06.2026): 750 Euro von 720 Euro – Bedarf erfüllt
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Informationen über bereits abgeschlossene Hilfs-Aktionen finden Sie auf der Folgeseite: https://www.tibet-tshoesem.de/abgeschlossene-sonder-hilfsaktionen/