Aktuelles

 

                                 

An dieser Stelle werden regelmäßig aktuelle Informationen über unsere Aktionen und Ereignisse in Nepal und Indien veröffentlicht:

 

28.05.2026

Spenden für zwei Kami-Familien in Syabrubesi benötigt

Zu den Spenden, die wir im April nach Briddhim überwiesen hatten, gehörte auch ein Betrag für die beiden Kami-Familien in Syabrubesi, die wir seit Jahren mit Patenschaften und Extraspenden unterstützen. Die beiden alleinerziehenden Mütter Manmaya und Sumita mit ihren Kindern Romi, Jessica, Bibek und Bishal können sich alleine nicht ausreichend versorgen, denn aufgrund ihrer Kaste finden sie nur unregelmäßige Arbeit als Tagelöhner.
Insgesamt konnten wir 1.085 Euro für Miete, Gas, Elektrizität und Lebensmittel, sowie für die Schulbücher der vier Kinder schicken. In Nepal sind die Preise für Gas, Benzin und Lebensmittel in den letzten Monaten aber wieder extrem gestiegen und die Währung hat an Wert verloren, daher benötigen die Familien zusätzliche Patenschaften bzw. mehr Extraspenden.
Die Kinder gehen weiter gerne zur Schule, was nur dank der Unterstützung möglich ist. Den meisten Angehörigen der Kami-Kaste bleibt eine Schulausbildung verwehrt. Damit die beiden Familien weiterhin mit dem Wichtigsten versorgt werden können, benötigen wir monatlich zusätzliche Spenden in Höhe von 150 Euro. Patenschaften sind ab 20 Euro im Monat möglich, doch wir sind auch dankbar für jede Extraspende. 

 

25.05.2026

Spendenübergabe in Briddhim

Mit den Spendenüberweisungen Anfang April hat auch unsere Partner-NGO in Briddhim die nächsten Spenden erhalten. Dies war der erste reguläre Betrag für 2026. Die Übergabe hatte sich leider wieder verzögert, doch bis auf einen Empfänger haben alle nun ihre Spenden erhalten. Insgesamt konnten wir dieses Mal 9.217 Euro für die kommenden sechs Monate schicken. Davon waren gut 850 Euro durch allgemeine Extra-Spenden und unsere Shop-Verkäufe zusammengekommen.

Der Gesamtbetrag geht an 40 Empfänger (= 49 Personen): 
  • 4 Kinder auf anderen Schulen als der Gosainkunda English Boarding School
  • 30 Empfänger / Haushalte mit Patenschaften
  • 6 Empfänger / Haushalte ohne Patenschaften (darunter auch Yutung und ihr Mann Norbu mit 1.920 Euro für die medizinische Behandlung und ihre Grundversorgung)
  • plus 700 Euro für neue Schulbücher für 35 Kinder in der Gosainkunda English Boarding School in Syabrubesi
  • plus 202 Euro für Wifi und Paketzollgebühren für Patenpakete
Aufgrund neuer Regelungen, die mit dem Aufbau der neuen Regierung in Nepal in Kraft getreten sind, dürfen NGOs Spenden in Form von Bargeld nur noch in wenigen, spezifischen Fällen überreichen. Der Großteil muss in Sachspenden erfolgen, was ohnehin viel praktischer und sinnvoller ist.
Daher hat unser Team dieses Mal für die Empfänger für jeweils einen Teil der Spenden Lebensmittel eingekauft und dann alle zu einem zentralen Treffpunkt gerufen um diese dort zu überreichen. Den Rest der Spenden haben die Empfänger dann trotzdem in bar erhalten. Davon können sie selbst kaufen, was z.B. an Kleidung oder für den Haushalt fehlt. Spenden für medizinische Zwecke dürfen weiterhin in bar überreicht werden.
Alle haben sich sehr über diese neue Vorgehensweise gefreut, denn so sparen sie sich die schwierigen Wege zum Einkaufen und müssen die Sachen nur noch ein kurzes Stück bis zu ihrem Zuhause tragen. Im Namen der Empfänger danken wir allen Paten und Unterstützern für die vielen Spenden.
 
 
 

22.05.2026

Update zur kranken Yutung in Kathmandu

Im Rahmen der aktuellen Spendenübergabe in Briddhim, die bald abgeschlossen wird, konnten wir auch an Yutung und ihren Mann Norbu die nächsten Spenden überreichen. Aufgrund Yutungs Erkrankung und der Dialyse, die nur in Kathmandu durchgeführt werden kann, muss das Paar ja seit Anfang des Jahres in der Hauptstadt wohnen. Seit Beginn unserer Hilfsaktion für Yutung, die fast an ihrer Nierenerkrankung verstorben wäre, konnten wir bereits den zweiten Spendenbetrag überweisen, dieses Mal 1.920 Euro. Davon müssen zunächst die in den letzten Monaten hinzugekommenen Rechnungen für Yutungs Behandlungen bezahlt werden. Für knapp 140 Euro hatte unser Team außerdem Lebensmittel für Yutung und Norbu gekauft und der Restbetrag von 860 Euro steht nun für die Behandlungen der kommenden Monate zur Verfügung.

Yutungs Zustand hat sich gebessert, doch es gibt immer wieder Rückfälle und sie benötigt dann Blutinfusionen und zusätzliche Dialysebehandlungen. Glücklicherweise konnte unser Team eine Art Krankenversicherung für Yutung beantragen. Sobald alles bearbeitet und genehmigt ist, würde die Dialyse kostenlos sein, doch vor Juli, August ist nicht damit zu rechnen. Bis dahin würden aber die Spenden ausreichen und wir versuchen nun eine Patenschaft für Yutungs und Norbus Grundversorgung mit Lebensmitteln einzurichten. Es werden 60 Euro monatlich benötigt und wir hoffen, schnell einen oder mehrere Teil-Paten zu finden. Sollte doch weitere Unterstützung für die Behandlung notwendig sein, werden wir dafür weiter Extraspenden sammeln. 

Die beiden haben sich sehr über die Spenden gefreut und sind dankbar für die Unterstützung in dieser schwierigen und belastenden Zeit.

 

15.05.2026

Neue Hilfsaktion für die Nonne Tsewang Yangdol in Dharamsala

Seit drei Jahren unterstützen wir die behinderte, heute 42-jährige Nonne Tsewang Yangdol mit Patenschaften und unterschiedlichen Hilfsaktionen. Sie wurde in der Changtang-Hochebene in Ladakh geboren und ist seit ihrer Kindheit linksseitig gelähmt. Bis 2017 lebte sie im Nonnenkloster Namdroling Nyingmapa in Bylakuppe in Südindien. Danach zog sie nach Mcleod Ganj, Upper Dharamsala. Ani Tsewang Yangdol leidet außerdem unter immer wieder neuen Entzündungen. Ihr Immunsystem arbeitet schlecht. Aufgrund ihrer schlechten Gesundheit kann sie nicht arbeiten und wir unterstützen sie mit Patenschaften für die Miete und eine Grundversorgung.

Viele Jahre musste sie in einem kleinen feuchten und dunklen Zimmer wohnen. Die ständige Feuchtigkeit hat ihre Beschwerden verschlimmert. Vor Kurzem konnte sie endlich eine neue Unterkunft in einem Haus finden, das anders als ihr altes Zimmer Sonnenlicht und einen Blick in die Ferne hat. Die Räume sind trocken und hell, allerdings ist die Miete auch 20 Euro teurer und kostet insgesamt ca. 70 Euro. Für diesen Mehrbetrag von 20 Euro suchen wir einen zusätzlichen Paten. Da Ani Tsewang Yangdol so gut wie keinen Besitz hat, benötigt sie für die neue Unterkunft aber auch einige neue Einrichtungsgegenstände, die auch transportiert werden müssen.

Insgesamt beträgt der Bedarf dafür ca. 400 Euro. Dafür haben wir eine kleine Sonderhilfsaktion eingerichtet. Hier auf unserer Webseite können Sie sich über den Verlauf der Aktion und den immer aktuellen Spendenstand informieren: https://www.tibet-tshoesem.de/sonder-hilfsaktionen-3/  Gespendet werden kann wie immer direkt auf unser Vereinsspendenkonto oder über unser Betterplace-Projekt „others before self“: http://betterplace.org/p56977

  

 

14.05.2026

Spendenübergabe in Chitwan

Im Rahmen der ersten regulären Spendenübergabe 2026 hatten wir Anfang April auch die Spenden nach Chitwan überwiesen. Vor ein paar Tagen konnte unser Team dort die Spenden überreichen. Dieses Mal haben sie die Empfänger zusammengerufen und an einer Art Sammelstelle die Sachspenden überreicht. Danach waren Dil Bahadur und Reena auch noch zu einigen nach Hause gegangen und haben dort ein paar Aufnahmen für uns gemacht.
Insgesamt konnten wir dieses Mal 4.825 Euro nach Chitwan schicken. Zu den Empfängern gehören 10 Familien, 13 weitere Kinder und 6 Paare, von denen eins noch keine Patenschaft hat, für das wir aber Extraspenden senden konnten. Ein kleiner Teilbetrag von 100 Euro aus der Gesamtsumme ist für die Rückzahlung von Zollgebühren eines Patenpakets (20 Euro) und für eine neue, zukünftige Aktion (80 Euro) bestimmt.
Das Team hatte wie immer erste Lebensmittel und für die Kinder auch Schulsachen, Schultaschen und etwas Kleidung gekauft. Die Spendenübergabe ist immer ein besonderes Ereignis und alle sind sehr dankbar für die Unterstützung.
 
 

 

12.05.2026 

Spendenüberweisung an die Gosainkunda English Boarding School

Anfang April hatten wir 26.870 € an die Boarding School in Syabrubesi überweisen. Hiermit konnten die Schulgebühren unserer 100 Schulkinder (davon 96 auf der Boarding und vier auf der Day School) bezahlt, sowie 14 neue Kinder (Foto Mitte) eingeschult werden. Drei von ihnen haben zwar noch keine Patenschaft, wir konnten sie aber mit Extraspenden einschulen. Für das kommende Jahr können wir ihre Schulgebühren bezahlen. Danach aber benötigen die Kinder unbedingt Patenschaften um ihren Schulbesuch abzusichern. Sie alle sind entweder schon älter oder kommen aus prekären familiären Situationen, sodass wir ihre Einschulung nicht länger aufschieben wollten.
Die Schule geht weiterhin nur bis zur 8. Klasse. Daher müssen die Kinder ab der 9. Klasse auf die staatliche Schule nebenan wechseln. Sie leben aber weiterhin in der Gosainkunda Boarding School und bekommen dort auch zusätzlichen Unterricht. 
Die Schulgebühren haben sich zudem etwas erhöht, erfreulicherweise reichen die 60 Euro Patenbeitrag dennoch aus. 
Die Beträge für die Schulbücher für 35 Kinder, deren Eltern das Schulmaterial nicht finanzieren können, sind an unsere Partner-NGO überwiesen worden. Unsere Mitarbeiter kümmern sich auch hier um die Abwicklung.
 

11.05.2026

Spendenübergabe in Kathmandu

Anfang April hatten wir auch den ersten Spendenbetrag für 2026 an Hope & Challenge in Kathmandu überwiesen und in den letzten Tagen konnten auch die letzten Gelder überreicht werden. Es war dieses Mal ein Gesamtbetrag von 11.346 Euro, der sich folgendermaßen aufteilt:
 
Kinderheim: 5.056 Euro (21 Heim-Patenschaften + allgemeine Spenden)
Pflegeheim: 2.900 Euro (5 Patenschaften + allgemeine Spenden)
Empfänger außerhalb der Heime: 3.390 Euro (3 Familien)
 
Für die Kinder im Heim und auch jene, die mit ihren Familien in der Stadt leben, werden mit diesen Spenden neben anderen Dingen auch die Schulgebühren bezahlt. Ohne die Unterstützung hätten sie alle keine Chance auf eine Schulausbildung. Und auch die Unterstützung für die älteren und pflegebedürftigen Bewohner des Pflegeheims bedeuten diese Spenden eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Ein fürsorgliches Zuhause zu haben und mit dem Notwendigsten versorgt zu werden, ist für jeden Menschen wichtig und wir sind dankbar für die vielen Spenden, die das ermöglichen.
 
 
 

09.05.2026

Viele neue Artikel in unserem Webshop

Ab sofort sind wieder viele neue Artikel in unserem Webshop erhältlich, darunter Neues wie Laptop-Taschen und Schultertaschen in tibetischem Stil, Wandbehänge mit tibetischen Mantras, buddhistischen Symbolen und auch Zitaten des Dalai Lama. Außerdem haben wir neue Schlüsselanhänger und auch wieder die beliebten Yakwoll-Decken in frischen Farben, die das ganze Jahr über gekauft werden, denn sie werden gerne auch beim Yoga, an kühlen Sommerabenden oder als Bettüberwurf genutzt. Der Erlöst fließt zu 100 % in unsere Hilfsprojekte und innerhalb Deutschlands ist der Versand kostenlos: https://www.tibet-tshoesem-shop.de/c/schals-tuecher-decken/yakwoll-decken?page=2&sort=position-asc

 

04.05.2026

Neue Patenschaft für den kranken Akshay

Ab sofort hat der kranke Akshay Sharma aus Dharamsala wieder eine Patenschaft. Dank der neuen Unterstützung (40 € monatlich) wird die Hälfte des monatlichen Bedarfs für Miete und Lebensmittel gedeckt. Aufgrund seiner psychischen Erkrankung ist Akshay nicht in der Lage zu arbeiten und seinem Bruder Bhanu, der Akshay zusammen mit unserem Freund und Mitarbeiter Thupten Lama versorgt, fällt es schwer für alle Kosten aufzukommen. Nyima konnte Akshay während der Projektreise letzten Monat mehrmals besuchen und hat wieder gesehen, wie schwierig Akshays Situation und wie wichtig und hilfreich unsere Unterstützung für ihn ist. 

Wie bei allen Bedürftigen, die noch keine oder keine ausreichenden Patenschaften haben, sammeln wir auch für Akshay weiterhin Extra-Spenden. Die Miete für Akshays Zimmer beträgt etwa 30 Euro im Monat, für Lebensmittel werden ca. 45 Euro benötigt. Die Medikamente, Check-ups und alles weitere kann Bhanu bezahlen, doch für Miete und Lebensmittel suchen wir noch einen weiteren Paten.

 

01.05.2026

Vom Dalai Lama gesegnete Malas im Webshop

Endlich können wir wieder von Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama gesegnete Malas in unserem Webshop anbieten. Auch während der kürzlich beendeten Projektreise nach Dharamsala konnte Nyima im Rahmen der Audienz bei Seiner Heiligkeit neben ein paar persönlichen Gegenständen auch wieder Prayer Flags und Malas von ihm segnen lassen. Diese sind nun in unserem Webshop eingestellt. Anders als Statuen und Abbilder Buddhas und anderer Gottheiten, die von Lamas oder Mönchen gesegnet wurden, dürfen wir diese Malas und Gebetsflaggen für einen guten Zweck verkaufen. Wir freuen uns daher diese wieder anbieten zu können. Es gibt allerdings nur eine begrenzte Anzahl. Möge ihre Segenskraft dem Käufer und den bedürftigen Menschen, die wir mit dem Verkauf unterstützen, viel Glück und Heilsames bringen: https://www.tibet-tshoesem-shop.de/c/vom-dalai-lama-gesegnete-malas

 

25.04.2026

Spendenübergabe in Dharamsala

Vor 10 Tagen konnten wir die ersten Spenden für 2026 in Dharamsala überreichen. Für 14 Empfänger / Haushalte waren dieses Mal 6.740 Euro zusammengekommen, welche die Grundversorgung bei unterschiedlichen Bedarfen (Miete, Lebensmittel, Schulgebühren, Medikamente und Behandlungen) während der nächsten sechs Monate decken. Zu den Empfängern gehören 5 Ordinierte (2 Mönche, 3 Nonnen), 4 Familien, 3 Alleinstehende und 3 Schüler / Studenten. Penpa Dolma, unsere Mitarbeiterin vor Ort, und Nyima hatten alle Empfänger in ein kleines Restaurant eingeladen und ihnen die Spenden überreicht. Ein Student, der aus Dehradun nicht anreisen konnte, erhält seine Spenden noch und von den Familien konnte auch meist nur ein Elternteil zu dem Treffen kommen.

Auch das Kloster Tse Chokling in Dharamsala hat den ersten Spendenbetrag für 2026 erhalten. Hier lag der Gesamtbetrag bei 5.458 Euro. Davon waren 1.800 Euro im Rahmen von 14 Patenschaften gespendet worden. 3.658 Euro waren allgemeine Spenden. Alle Empfänger, im Dorf und im Kloster, haben sich sehr über die Spenden gefreut und sind dankbar für die Unterstützung.

 

18.04.2026

Abschluss der Projektreise nach Indien

Am 30. März war Nyima zur Projektreise nach Dharamsala aufgebrochen und sollte eigentlich heute wieder zurück sein. Wegen des Lufthansa-Streiks und danach ausgebuchten Flügen hing er eine Weile in Dharamsala fest, doch nun sitzt er seit ein paar Stunden im Nachtbus nach Delhi und wird hoffentlich ohne weitere Verzögerungen am Dienstagmorgen zuhause in Berlin ankommen. Leider sind so extreme zusätzliche Kosten angefallen und Arbeits- / Urlaubsausfall entstanden, doch der Aufenthalt in Dharamsala selbst war zwar auch anstrengend aber segensreich verlaufen. Seine privaten Pläne wie eine kurze Pilgerreise nach Revalsa und einen besonderen, heiligen Ort im Gebirge nahe Manali konnte Nyima leider nicht umsetzen, denn dafür war am Ende doch keine Zeit mehr, doch die glücklichen Gesichter der Spendenempfänger, die Treffen mit seinen Freunden, den Mönchen in Tse Chokling, seinem „zweiten Zuhause“ und die Audienz bei Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama haben ihn dafür mehr als entschädigt. Details und Fotos der Spendenübergabe in Dharamsala werden wir in Kürze veröffentlichen. Die hunderten von Fotos und Videos sind noch nicht alle bearbeitet. Erste Reiseeindrücke, auch Videos sind aber schon auf unserer Facebook-Seite zu sehen.

 

 

06.04.2026

Spendenüberweisungen nach Indien und Nepal

Nach den Überweisungen von dringenden Spenden für zwei Hilfsaktionen in Nepal im Januar, sind in den letzten Tagen die ersten regulären Spendenbeträge für 2026 sowohl nach Indien wie auch nach Nepal auf den Weg gegangen. Diese Gelder werden die Empfänger während der kommenden sechs Monate versorgen. Folgendermaßen setzt sich der Gesamtbetrag von 64.457 Euro zusammen:

Indien: 12.198 €

  • Kloster Tse Chokling – 5.458 €
  • Dharamsala – 6.740 € 

Nepal: 52.259 €

  • Kathmandu – 11.346 €
  • Briddhim – 9.218 €
  • Gosainkunda English Boarding School – 26.870 €
  • Chitwan – 4.825 €

Sobald die Spenden überreicht sind, werden wir hier mit weiteren Details darüber informieren.

 

04.04.2026

Neue Paten für Bedürftige Chitwan in Nepals Süden benötigt

Nach fast zwei Jahren der Unterstützung musste heute eine Patin ihre Unterstützung für einen kleinen Jungen und ein älteres Paar im bitterarmen Chitwan leider beenden. Der heute 7-jährige Nema Dorjee geht auf eine staatliche Schule, die zwar keine Schulgebühren erhebt, doch auch für die grundlegendsten Schulsachen, die Uniform und etwas Extra-Essen in den Pausen haben seine armen Eltern kein Geld. Der Vater arbeitet als Tagelöhner, Nemas Mutter kümmert sich um seine jüngere Schwester. Für Nema Dorje werden nur 10 Euro monatlich benötigt.

Bei dem älteren Paar handelt sich um Tara Maya (65) und ihren Mann Tapas Bahadur (84), die zusammen 20 Euro monatlich benötigen. Mit über 80 Jahren erhält Tapas Bahadur ein wenig Sozialhilfe vom Staat, doch da er regelmäßig Medikamente nehmen muss, bleibt nicht genug zum Leben übrig. Die beiden sind zu alt um Arbeit zu finden und benötigen unsere Hilfe für Grundnahrungsmittel. Wir würden uns sehr freuen, wenn Nema Dorje und das Paar schnell neue Paten finden könnten.

 

02.04.2026

Neue Schul-Patenschaften in Briddhim

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres in Nepal sind neue Schul-Patenschaften für zwei Kinder ärmster Familien in Briddhim zustande gekommen. Der 15-jährige Santos Ghale, der schon 2019 eingeschult werden konnte, hatte gerade seine Patenschaft verloren und erhält nun aber wieder Unterstützung durch eine neue Patenschaft, so dass sein Schulbesuch abgesichert ist. Der 6-jährige Santosh Tamang, für dessen ältere Schwester Jyoti wir schon vor einiger Zeit Patenschaften vermitteln konnten und die auf ihre Einschulung diesen Monat wartet, hat auch einen Paten, dank dessen er zusammen mit seiner Schwester zur Schule gehen und in der Boarding School in Syabrubesi aufwachsen kann. Die Anzahl der Neu-Einschulungen dieses Jahr steigt somit auf 14 und wir freuen uns sehr, dass immer mehr Kindern eine Schulausbildung ermöglicht wird, die ohne die Patenschaften niemals zur Schule gehen könnten.

 

31.03.2026

Start unserer diesjährigen Projektreise nach Dharamsala

Am gestrigen frühen Morgen hat sich unser Mitarbeiter Nyima auf den Weg nach Indien gemacht. Von Berlin ging es über Frankfurt und Delhi nach Dharamsala (Galgal Airport). Heute Vormittag ist er gut in Mcleod Ganj angekommen. Der Rückflug ist für den 18. April gebucht.

Nyima wird unter anderem zusammen mit Penpa Dolma, unserer Mitarbeiterin vor Ort, die ersten Spenden für 2026 überreichen, aktuelle Informationen zu den Paten“kindern“ in der Region zusammentragen und mit allen viel Zeit verbringen. Außerdem wird er neue Spendenartikel für unseren Webshop einkaufen und natürlich einige Zeit im Kloster Tse Chokling verbringen, unserem zweiten Projektort in Dharamsala. Auch über den weiteren Verlauf der Reise werden wir hier auf der Webseite informieren.

 

25.03.2026

Upate zu Yutungs Situation 

Endlich wurde eine neue Klinik gefunden, in der Yutung hoffentlich regelmäßig ihre Dialyse bekommen kann. Mit etwas Glück könnte Yutung im National Kidney Center, das Behandlungen günstiger anbietet, die Dialyse nach den ersten 10 Behandlungen vielleicht sogar kostenfrei oder zumindest ermäßigt erhalten. Unsere Mitarbeiter konnten ein offizielles Schreiben des Bürgermeisters von Briddhim erhalten, in dem er die Klinik auf die schwierige Situation der mittellosen Familie hinweist, die völlig von Spenden abhängig ist und in dem er um Ermäßigung bzw. Erlass der Behandlungskosten gebeten hat. Die Klinik prüft diese Möglichkeit und wir hoffen, dass der Antrag erfolgreich sein wird.

Vor der ersten Dialyse in der Klinik vorgestern mussten wieder neue Tests durchgeführt werden und zusammen mit der ersten Behandlung wurden 240 Euro fällig. Unsere Mitarbeiter hatten noch einen Restbetrag übrig. Ab der zweiten Dialyse kostet diese hier nur noch 21 Euro, doch die Klinik liegt weiter entfernt und aufgrund des Iran-Krieges sind die Spritpreise in Nepal ziemlich angestiegen. Die Taxifahrten sind daher teurer. Zudem benötigt Yutung regelmäßig Medikamente und wir möchten auch mit ein paar Spenden für Lebensmittel helfen. Der neue Bedarf von 1.846 Euro für das kommende halbe Jahr setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Dialyse + Taxi: 1.290 Euro
  • einmalig 176 Euro
  • Lebensmittel: 180 Euro
  • Medikamente: 200 Euro

Wir möchten 1.900 Euro an Yutung und Norbu senden. Gut 700 Euro fehlen uns dafür noch. Die nächsten Spenden gehen Anfang April auf den Weg. Um Yutungs medizinische Versorgung abzusichern, bieten wir nun auch die Möglichkeit einer Patenschaft an, die auf einen kürzeren Zeitraum beschränkt werden könnt, falls die Klinik den Antrag akzeptiert.

 

23.03.2026

Neue Mitarbeiterin im Team

Lange hatten wir nach neuen Mitarbeitern gesucht, denn mit der wachsenden Anzahl der Anfragen von Hilfesuchenden und der zu betreuenden Patenschaften, hat unser Arbeitsumfang in den letzten Jahren zugenommen. Ab sofort besteht unser aktives Team aus sechs ehrenamtlichen Mitarbeitern. Odette Ferchland, die sich im vergangenen Herbst einen großen Traum erfüllt hatte und durch Tibet gereist war, hatte sich zunächst entschlossen eine Kloster-Patenschaft in Dharamsala zu übernehmen und um noch intensiver helfen zu können, hat sie sich zur Mitarbeit bei Tibet Tshoesem entschieden. Ab der kommenden Spendenübergabe im April wird Odette das Kinderheim-Projekt in Kathmandu betreuen. Wir freuen uns sehr über den „Zuwachs“ und wünschen Odette viel Erfolg und Freude an der Aufgabe.

 

18.03.2026

Newsletter „Frühjahr 2026“

Heute ist unser aktueller Newsletter erschienen, den Sie hier einsehen können: Newsletter Frühjahr 2026

Viel Freude beim Lesen!

 

16.03.2026

Neue Schul-Patenschaften in Briddhim

Die Geschwister Subash (8) und Sohana (5) leben mit ihrem Vater Dawa und dessen Eltern zusammen in dem kleinen Dorf Tarsa bei Briddhim. Die Mutter der Kinder war vor längerer Zeit zur Arbeit ins Ausland gegangen um eigentlich um damit die Schulgebühren für Subash und Sohana bezahlen zu können. Nach einigen Monaten brach sie aber den Kontakt zur Familie ab. Später kam sie ins Dorf zurückgekehrt ist, fand einen neuen Partner und kümmert sich nicht mehr um ihre Familie. Dawa fällt es sehr schwer die Kinder alleine zu versorgen. Er selbst konnte bis zur 5. Klasse eine Schule besuchen, hat jedoch keinen Abschluss und nur unregelmäßige Verdienstmöglichkeiten, was es ihm sehr schwer macht die 5-köpfige Familie zu ernähren. Es reicht gerade für eine minimale Grundversorgung. Für Schulgebühren, Bücher oder Uniformen bleibt nichts übrig, doch all diese Dinge sind essenziell für den Schulbesuch in dieser Region. Dawa wünscht sich für seine Kinder eine gute Schulbildung und rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahrs kommenden Monat hat sich nun eine Unterstützerin gefunden, die mit ihren Patenschaften die Gebühren der Geschwister finanzieren wird.

 

15.03.2026

Sanierung des Tempelkomplexes von Tse Chokling

Vor einiger Zeit schon hatte uns die Klosterleitung darüber informiert, dass man angefangen hat einen Teil des Tempeldachs und der darunter liegenden Räume zu sanieren. Nun haben wir ausreichende Details erhalten und können die längst geplante Aktion starten, um das Kloster bei der Finanzierung zu unterstützen.

Zum Tempelbereich im Zentrum des Klostergeländes gehören ein paar kleine, schmale Räume, die in einer U-Form an den eigentlichen Tempel angrenzen. In der Mitte befindet sich der Eingang, rechts davon zunächst ein überdachter Gang zum Sitzen, links der kleine Raum, in dem die Butterlampen hergestellt werden und jeweils dahinter dann weitere kleine Arbeitsräume.
Über diesem Gebäudeteil wurde nun das Dach saniert. Es war zuvor ein Flachdach, das immer undichter wurde. Zudem hatte sich das Regenwasser darauf gesammelt und die Schäden, die im Innern an den Decken und Wänden entstanden waren, mussten ebenfalls behoben werden.
Nach der Reparatur und Trockenlegung wurde ein Blechdach in einem Winkel angebracht, damit das Regenwasser ablaufen kann. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 5.000 Euro und wir möchten versuchen zumindest die Hälfte des Betrags mit Spenden zu decken, um das Kloster etwas zu entlasten. Weitere Informationen und den aktuellen Spendenstand gibt es hier auf unserer Webseite: https://www.tibet-tshoesem.de/unterstuetzung-fuer-das-kloster-tse-chokling/

 

12.03.2026

Mehr Spenden für die kranke Yutung benötigt

Gestern Abend erhielt Yutung ihre erste Dialyse in einer neuen Klinik. Zuvor gab es noch einige Aufregung, denn als Norbu und Yutung ins Manmohan Memorial Hospital kamen, wo die Behandlung geplant und schon zugesagt worden war, erklärte man ihnen plötzlich, dass doch kein Platz frei sei. Die Familie suchte den ganzen Tag nach einer anderen Klinik und konnte schließlich im Silverline Hospital einen Platz bekommen. Dort musste dann wieder ein neuer Bluttest durchgeführt werden, der weitere 62 Euro gekostet hat und es ist ein größeres Problem aufgetreten. Eine Dialyse-Behandlung kostet hier 38 Euro, also 8 Euro als in der letzten Klinik. Dadurch erhöht sich der Bedarf pro Monat um 64 Euro und für das erste halbe Jahr benötigen wir 384 Euro mehr als zunächst berechnet. 1.000 Euro Spenden haben wir bis heute erhalten, weitere 1.064 Euro fehlen noch und wir hoffen, dass vielleicht auch ein paar Patenschaften für Yutung entstehen, um ihre lebensnotwendige Behandlung abzusichern.

 

09.03.2026

Update zur nierenkranken Yutung – dringend Spenden und Patenschaften benötigt

Nach einem Monat haben wir endlich Updates zum Zustand der nierenkranken Yutung aus Briddhim erhalten. Bis gestern befand sie sich zur Behandlung im Krankenhaus und wurde nun entlassen. Einerseits geht es ihr viel besser. Sie kann sich ein wenig bewegen und langsam aufstehen, ist in der Lage zu essen und sogar eine Toilette zu benutzen. Andererseits aber spitzt sich ihre Situation nun dramatisch zu, denn jetzt liegt Yutungs medizinische Versorgung allein in der Verantwortung der Familie, die völlig mittellos ist. Die Ärzte haben Yutung erklärt, dass sie nun weiterhin zweimal pro Woche eine Dialyse benötigt, die aber nicht in der bisherigen Klinik durchgeführt werden kann. In den letzten Wochen hatte die Familie verzweifelt versucht eine andere Klinik zu finden und endlich gibt es eine Option. Ab dem 11. März kann Yutung im Manmohan Memorial Hospital mit der Dialyse beginnen. Allerdings ist die Behandlung extrem teuer und ihr Mann Norbu teilte unseren Mitarbeitern mit, dass er ohne weitere Unterstützung von Tibet Tshoesem Yutung zurück ins Dorf bringen muss, um sie dort sterben zu lassen. Die Spenden, die wir Anfang Februar für Yutung überwiesen hatten, sind so gut wie aufgebraucht und ohne die Dialyse kann Yutung nicht überleben.

Unsere Mitarbeiter bemühen sich um finanzielle Unterstützung durch die dörfliche Gemeinde und versuchen auch mit der neuen Klinik eine Ermäßigung der Kosten für die Dialyse-Sitzungen auszuhandeln. Der reguläre Preis pro Dialyse beträgt ca. 30 Euro, was zunächst nicht viel erscheint, doch Yutung benötigt zwei Behandlungen in der Woche, wodurch pro Monat 240 Euro aufzubringen sind. Hinzu kommen Kosten für die Taxifahrten zur Klinik, denn Yutung kann nicht laufen. Diese betragen pro Monat ca. 40 Euro.

Wir benötigen also 280 Euro im Monat. Um Yutungs Behandlung abzusichern möchten wir versuchen mehrere Paten für sie zu finden. Wir haben einige Paten“kinder“ in unseren Projekten, die monatlich 100 Euro und auch weit mehr erhalten. Zusätzlich sammeln wir Extra-Spenden und hoffen bis zur nächsten Spendenübergabe im April wenigstens den Betrag für die ersten sechs Monate (1.680 Euro) zusammen zu bekommen. 485 Euro haben wir bereits. Wenn wir Yutungs Behandlung für das kommende halbe Jahr sicher stellen könnten, hätte die Familie eine kleine Atempause und könnte die Möglichkeit zu prüfen, ob jemand einen Kredit erhalten kann und wir hätten Zeit um Paten zu finden. 

 

05.03.2026

Neue Schul-Patenschaft für ein Kind in Briddhim gesucht

Die heute 12-jährige Sohani konnte vor zwei Jahren dank zweier Patenschaften in der Gosainkunda English Boarding School eingeschult werden. Ihre Eltern leben in Nyshing, einem kleinen Dorf bei Mentok Gan im Raum Briddhim. Sie gehören zu den ärmsten Menschen in der Region und sind zudem beide behindert. Die Mutter ist halb blind, der Vater ist gehbehindert und kann kaum laufen. Mit ein wenig Feldarbeit können sie sich gerade mal selbst versorgen, doch eine Schulausbildung können sie nicht finanzieren.

Sohani ist sehr dankbar für die Unterstützung und lebt gerne in der Boarding School. Erst mit 10 Jahren eine richtige Schulausbildung zu beginnen war nicht leicht für sie, doch Sohani weiß ihre Chance zu schätzen und ist glücklich auf eine gute Schule gehen zu können. Leider hat sie gerade eine ihrer Teil-Patenschaften in Höhe von 40 Euro verloren. Die monatlichen Schulgebühren betragen 60 Euro und wir hoffen, dass Sohani schnell neue Unterstützung findet, damit ihre Schulausbildung wieder gesichert ist.

 

28.02.2026

Neue Bewohner im Metta Nepal Elderly Caring Home

Anfang des Jahres sind wieder vier neue Bewohner ins Pflegeheim in Kathmandu eingezogen. Sie sind zwischen 60 und 79 Jahre alt und wie die anderen Heimbewohner konnten sie sich alleine nicht mehr versorgen. Alle kommen aus armen Familien und haben schon jetzt ein hartes Leben hinter sich. Insgesamt leben nun 44 Bewohner im Metta Nepal Elderly Caring Home und sie alle müssen versorgt werden. Neben Lebensmitteln und manchmal etwas neuer Kleidung, werden auch Hygieneartikel und  Medikamente benötigt. 
Bei der Finanzierung all dieser Dinge und der Absicherung der Grundversorgung der Bewohner helfen Patenschaften, die schon ab 10 Euro im Monat möglich sind. Wir hoffen, dass auch die neuen Bewohner bald liebe Paten finden werden, die sie mit einer Patenschaft unterstützen.

 

19.02.2026

Pate für den kranken Akshay in Dharamsala gesucht
 
Der 44-jährige kranke Akshay Sharma stammt aus dem nord-indischen Shimla und lebt seit einigen Jahren in Dharamsala. Sein jüngerer Bruder Bhanu arbeitet im Restaurant unseres Freundes Thupten Pema Lama (Foto unten – ehemaliger Mönch bzw. Direktor des Klosters Tse Chokling). Thupten la hatte uns vor Jahren auf Akshay aufmerksam gemacht und um Hilfe gebeten. Zusammen mit Bhanu betreut er Akshay, denn er ist chronisch krank. Die beiden Brüder stammen aus einer sehr armen indischen Familie. Ihre Eltern sind längst verstorben, eigene Familien haben die beiden nicht.
Leider begann Akshay schon früh Alkohol und Drogen zu konsumieren. Heute ist er davon frei, doch der Konsum hat schwere Schäden hinterlassen und seit vielen Jahren leidet er unter einer schweren psychischen Störung und muss Medikamente nehmen. Er hat schwere Depressionen und führt häufig Selbstgespräche. Oft ist die mentale Belastung so schlimm, dass er Angst vor anderen Menschen bekommt und sich bedroht fühlt, was es ihm bisher unmöglich gemacht, einen Job zu finden.
Bhanu kümmert sich um seinen älteren Bruder. Er selbst schläft in Thuptens Restaurant, für ein eigenes Zimmer reicht das Gehalt nicht, denn damit versorgt er seinen Bruder, was ihm sehr schwer fällt. Es reicht vorne und hinten nicht.
Bis Anfang 2026 hatte Akshay ein halbes Jahr lang eine erste Teil-Patenschaft von 15 Euro, die aber leider beendet werden musste. Die Miete für Akshays Zimmer beträgt etwa 30 Euro im Monat, für Lebensmittel werden ca. 45 Euro benötigt. Die Medikamente, Check-ups und alles weitere kann Bhanu bezahlen, doch bei der Miete und den Lebensmitteln möchten wir helfen. Es werden 70 Euro im Monat benötigt. Es sind aber auch schon Teil-Patenschaften ab 10 Euro möglich. 
 
 

18.02.2026

Losar – Tibetisches Neujahr

Heute beginnt das neue tibetische Jahr, das Feuer-Pferd-Jahr 2153. Tibeter auf der ganzen Welt feiern diesen besonderen Tag mit Gebeten, Opfergaben und weiteren religiösen Zeremonien. Es werden spezielle Leckereien gekocht und es gibt Veranstaltungen mit Tanz und Gesang. In den Klöstern werden große Thangkas aufgehängt und in manchen finden die beeindruckenden Cham-Tänze statt. Lo („Jahr“) -sar („neu“) ist ein Fest der Freude und des friedlichen Miteinanders. In Tibet selbst aber sind die Menschen leider in dieser Zeit noch stärkeren Repressionen ausgesetzt. 

Wir wünschen all unseren tibetischen Freunden und all den Tibetern in der Welt schöne und friedliche Feierlichkeiten und ein gesegnetes neues Jahr 2153! Möge es viel Glück und Segen für alle Wesen bringen!

 

11.02.2026

Übergabe der Sachspenden in Chitwan

Anfang Januar hatten wir eine Aktion für besonders bedürftige Menschen in Chitwan gestartet und dank der großen Spendenbereitschaft konnten wir unserer Partner-NGO vor Ort den gesamten, notwendigen Betrag von 1.430 Euro schicken. Davon wurden 1.230 Euro für die Ausstattung der einfachen Hütten mit Betten, Matratzen, Decken und Bezügen, sowie Bodenbelag gespendet. Weitere 200 Euro konnten wir für den verletzten Hun Bahadur und seine Frau Kanchi Maya nutzen, für neue Töpfe, Kochutensilien und die Check-ups im Krankenhaus. Zusätzlich hatten wir 75 Euro für die Grundversorgung des Paares erhalten. Die beiden haben noch immer keine Patenschaft und wir freuen uns sehr, dass für alle ausreichend Spenden zusammen gekommen sind.
 
Vor ein paar Tagen hat sich unser Team auf den Weg gemacht um alles einzukaufen, auszuliefern und beim Einrichten zu helfen. Die Empfänger haben sich alle riesig gefreut. Es gab große Augen und glückliche Gesichter und alle sind von Herzen dankbar für die Sachspenden, die ihnen das harte Leben etwas erleichtern.
 

 

08.02.2026

Neuigkeiten zur schwer kranken Yutung Tamang

Nachdem für Yutung weder ein Spenderorgan, noch ein Krankenhaus gefunden werden konnte, das Kapazitäten für eine Hämodialyse hat, entschieden die Ärzte vor ein paar Tagen Yutung auf eine Bauchfelldialyse vorzubereiten, die vom Patienten selbstständig zuhause durchgeführt wird. Heute gab es aber leider schlechte Nachrichten. Yutungs Ärzte teilten mit, dass eine Bauchfelldialyse aufgrund ihrer Herzprobleme, einer Entzündung in Blase und Gebärmutter doch nicht in Frage kommt. Die Dialyse wird daher weiterhin mit Hilfe der Blutzufuhr über den Arm durchgeführt. Dies soll während der nächsten 17 Tage fortgeführt werden. Unsere Mitarbeiter suchen daher nun nochmals nach einer anderen Klinik, wo eine reguläre Hämodialyse danach dann möglich wäre.

Der erste Spendenbetrag ist bereist angekommen und wir sind froh, dass wir solch einen hohen Betrag schicken konnten, denn die Hälfte war vor ein paar Tagen schon aufgebraucht. Zu der Dialyse kommen Kosten für Medikamente gegen Bluthochdruck, Diabetes und für die Schilddrüse. Yutung benötigt weitere Unterstützung, wobei wir den notwendigen Betrag immer wieder anpassen werden, doch zunächst möchten wir zusätzliche 600 Euro sammeln. Erste neue Spenden gibt es bereits.

 

30.01.2026

Update zur Hilfsaktion für die kranke Yutung
 
Ihr Zustand ist weiter kritisch. Die Ärzte baten die Familie in der Zwischenzeit selbst nach einem Nierenspender zu suchen, doch ein Spenderorgan zu finden ist aussichtslos.
Derzeit ist noch immer unklar, was genau das Nierenversagen bewirkt hat und inwieweit die Dialyse helfen wird. Selbst wenn Yutung mit regelmäßiger Dialyse weiterleben könnte, wären die Kosten enorm hoch. Zudem könnte sie nicht im Dorf leben, sondern müsste in Kathmandu bleiben. Heute hat Yutungs Mann erfahren, dass die Ursache für den geschwollenen Unterbauch ebenfalls noch nicht gefunden ist. Dafür ist ein Ultraschall notwendig, doch in dem staatlichen Krankenhaus, das nicht so gut wie private ausgestattet ist, muss lange auf solche Termine gewartet werden und erst in einer Woche ist ein Termin frei. Selbst lebensbedrohliche Situationen scheinen da keinen Unterschied zu machen. Für Norbu ist die Situation ebenfalls sehr belastend. Man schickt ihn mehrmals am Tag im Krankenhaus hin und her um Medikamente, Blutkonserven und anderes zu bringen. Er kann nicht lesen, ist besorgt und völlig überfordert mit der Situation.
 
Wir machen uns ebenfalls Sorgen, sind jedoch sehr dankbar für die große Spendenbereitschaft!
Immer wieder kommen neue Spenden rein und im Moment haben wir schon 2.800 Euro erhalten, also weit mehr als geplant. Sobald wir ein Update aus Kathmandu erhalten, werden wir die Spenden überweisen.
 

27.01.2026

Notfall-Hilfsaktion für die todkranke Yutung aus Briddhim

Heute haben wir einen neuen Hilferuf aus Briddhim erhalten. Die 47-jährige Yutung musste vor ein paar Tagen in ein Krankenhaus in Kathmandu eingeliefert werden. Yutungs Mann Norbu ist ein Bruder von Phur Pasang, für den wir gerade eine Hilfsaktion beenden konnten. Die Familie ist völlig mittellos und verzweifelt, denn Yutung geht es sehr schlecht und ihr Zustand ist kritisch.

2018 bereits wurde bei Yutung eine schwere Knochen-Tuberkulose diagnostiziert. Auch damals hatten wir mit einer Hilfsaktion Spenden gesammelt. Ihre Nieren wurden schwer geschädigt, sie verlor viel Blut und zunächst wurde befürchtet, dass ihre Blase entfernt werden müsste. Die Behandlung dauerte viele Monate. Immer wieder kam es zu Verschlechterungen von Yutungs Zustand, doch ab dem Sommer 2019 ging es ihr besser, sie konnte zurück ins Dorf. Vor einigen Monaten hat sich Yutungs Zustand aber wieder erheblich verschlimmert. Sie hat extreme Schmerzen, Unterbauch und Beine sind enorm geschwollen. Eine Niere musste sofort entfernt werden und auch die zweite Niere und die Blase sind stark geschädigt. Yutung benötigt Bluttransfusionen und eine Dialyse, doch auch damit sind ihre Überlebenschancen sehr gering. Ohne die Behandlung würde Yutung sterben und eigentlich benötigt sie eine neue Niere, doch das ist aussichtslos.

Unsere Mitarbeiter haben der Familie einen ersten Betrag von 300 Euro geliehen und wir haben sie gebeten weitere 600 Euro zur Verfügung zu stellen, um die ersten Kosten zu übernehmen. Der notwendige Gesamtbetrag beläuft sich derzeit auf ca. 1.300 Euro und wir möchten der mittellosen Familie dabei helfen. Auch wenn Yutung trotz der Behandlung vielleicht nur noch einige Monate leben kann, möchten wir ihr helfen eine gute Behandlung und Versorgung zu bekommen und der Familie zumindest die Last der Sorgen um die Bezahlung nehmen. Informationen über den Verlauf und den aktuellen Spendenstand finden Sie hier auf unserer Webseite: https://www.tibet-tshoesem.de/sonder-hilfsaktionen-3/

  

 

26.01.2026

Sonderüberweisung nach Chitwan

Vor zwei Wochen hatten wir eine Hilfsaktion für neun besonders arme Haushalte in Chitwan gestartet. Der gesamte notwendige Betrag von 1.230 Euro für Betten, Matratzen, Decken, Bezüge und Bodenbelag wurde gespendet, dazu weitere 200 Euro für den zusätzlichen Bedarf des verletzten Hun Bahadur und seiner Frau. Es gibt sogar weitere Spenden für die monatliche Grundversorgung des Paares, die wir dann mit der nächsten regulären Spendenüberweisung im April mitschicken werden. Heute konnten wir diesen ersten Spendenbetrag nach Chitwan überweisen und unsere Mitarbeiter bereiten schon alles für die Übergabe vor. Sobald die Sachspenden überreicht sind, werden hier darüber informieren. Wir danken allen Unterstützern von Herzen für die große Hilfe!

 

25.01.2026

Patenschaft und Extra-Spenden für den kranken Phur Pasang

Nach unserem gestrigen Aufruf und der Bitte um Unterstützung für den kranken Phur Pasang in Briddhim, ist umgehend eine Patenschaft für ihn entstanden. Zudem haben wir 95 Euro an Extra-Spenden erhalten, womit wir Phur Pasang und seiner Familie auch bei der Finanzierung der höheren medizinischen Kosten der letzten Monate helfen können. Dank der Patenschaft ist von nun an seine Versorgung mit den wichtigen Medikamenten abgesichert und wir sind sehr dankbar für diese wichtige Hilfe. 

 

24.01.2026

Pate für Phur Pasang nach seinem Schlaganfall gesucht

Im Juni 2025 erlitt der 40-jährige Phur Pasang einen Schlaganfall. Er lebt mit seiner Frau Sonam und deren Mutter Rabhi in Pelko bei Briddhim. Nach einer Behandlung im Krankenhaus in Kathmandu und einer ersten Physiotherapie, kehrte er einen Monat später zurück nach Hause ins Dorf. Um der Familie bei der Finanzierung der hohen Kosten für Therapie und Medikamente zu helfen, hatten wir damals eine Hilfsaktion gestartet. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 560 Euro, ein Betrag, den die seitdem mittellose Familie nicht aufbringen konnte.

In seiner Jugend lebte Phur Pasang als Mönch im Kloster Dzongkar Choede in Süd-Indien, wo sein Bruder Thokme noch immer lebt. Die Geschwister sind Neffen unseres Mitarbeiters Nyima und viele der Familienangehörigen waren bzw. sind in unserem Patenschafts-Programm. Phur Pasangs Mutter ist Lhakpa Yangchen. Sie hat seit vielen Jahren eine Patenschaft. Für Lhakpa und ihren verstorbenen Mann hatten wir zudem das während des Erdbebens 2015 zerstörte Wohnhaus wieder aufgebaut. Zwei von Phur Pasangs Geschwister hatten wir ebenfalls mit Patenschaften unterstützt. Die 50-jährige Rabhi, die wir seit Jahren mit Extraspenden und vor Kurzem mit einer Aktion für neue Zähne unterstützt hatten, ist Sonams Mutter.

Phur Pasang und seine Frau kamen früher ganz gut zurecht, denn sie vermieten ein paar Gästezimmer und Phur Pasang leitete früher immer wieder mal Trecking-Touren und auch mit dem Abhalten von Pujas konnte er etwas Geld verdienen. Seit seiner Erkrankung hat sich die Situation aber verändert. Für die Grundversorgung kann die Familie selbst aufkommen, denn die Tochter Dolkar konnte letzten Dezember auch endlich in der Gosainkunda English Boarding School eingeschult werden. Es sind also nur noch die Erwachsenen zu versorgen. Für Phur Pasangs Medikamente aber bleibt nichts übrig. Vergangenen Winter konnten diese zum Glück auf ein Minimum reduziert werden, doch auch die 12 Euro im Monat für jene, die Phur Pasang noch nehmen muss, benötigt die Familie Hilfe. Daher suchen wir einen Paten, der Phur Pasang mit 12 Euro im Monat, ca. 40 Cent am Tag unterstützt.

 

 

18.01.2026

Dringend Pate für einen älteres Paar in Chitwan gesucht

Vor ein paar Tagen hat Dil Bahadur, unser Mitarbeiter in Chitwan, zufällig den 63-jährigen Hun Bahadur und seine 61-jährige Frau Kanchi Maya unterwegs getroffen, als sie vom Krankenhaus kamen und auf dem Weg nach Hause waren. Kanchi Maya weinte und Dil Bahadur erkundigte sich nach der Situation.

Die beiden gehören zu den ärmsten Menschen in der Region, doch bisher kamen sie einigermaßen zurecht. Hun Bahadur fand als Tagelöhner immer wieder Arbeit im Hausbau und konnte damit in manchen Monaten zwischen 50 und 60 Euro verdienen. Mit dem unregelmäßigen Verdienst konnte sich das Paar gerade so ernähren. Doch vor einem Monat ist Hun Bahadur beim Holzsammeln von einem Baum gestürzt und hat sich am rechten Knöchel das Bein gebrochen. Nachbarn brachten ihn ins Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen werden sollte, doch das Paar hatte kein Geld dafür und ist nach einer minimalen Behandlung nach Hause zurückgekehrt. Die Wunde hat sich dann entzündet und nach einer weiteren Untersuchung baten die Ärzte Hun Bahadur ca. alle zwei Wochen zum Check-up und Säubern ins Krankenhaus zu kommen. Er muss täglich Medikamente gegen die Entzündung und die Schmerzen nehmen. Aufstehen oder laufen kann er nicht, da auch sein Rücken in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wenn Hun Bahadur zum Arzt muss, müssen ein paar starke Männer aus der Nachbarschaft ihn bis zur Straße tragen.

Die Situation des Paares ist sehr schwierig, da die Versorgung von Hun Bahadurs Arbeit abhing. Nun haben sie kein Einkommen mehr und in der Hütte der beiden gibt es ohnehin kaum die grundlegendsten Dinge. Es fehlt an Kochutensilien, Matratzen und Decken. Wir möchten für Hun Bahadur und Kanchi Maya eine Patenschaft von 25 Euro im Monat für ihre Grundversorgung einrichten. Außerdem haben wir das Paar in unsere aktuelle Hilfsaktion aufgenommen, mit der wir Spenden für Haushaltsgegenstände (Betten, Matratzen, Decken, Bodenbelag) sammeln. Dafür werden einmalig 100 Euro benötigt, weitere 50 Euro für ein paar Kochutensilien (Töpfe und Teller), sowie nochmal 150 Euro für Hun Bahadurs Check-ups im Krankenhaus. Den Betrag werden wir zusammen mit den Spenden für die „Haushalts-Aktion“ in Kürze nach Nepal überweisen. Wir würden uns sehr über Unterstützung freuen.

 

08.01.2026

Paten für ältere Menschen und Kranke in Briddhim gesucht

Zum Ende des letzten Jahres sind einige Patenschaften für Bedürftige in Briddhim ausgelaufen. Sie benötigen aber weiterhin unsere Unterstützung. Andere haben Teil-Patenschaften, die jedoch nicht den gesamten Bedarf decken. Folgende Bedürftige sind betroffen: Witwe Palmo (55 J.), Hepatitis B – Kranker Nima Singi (38 J.), Choka + Norbu (63 und 58 J.), Rabhi + Dawa (61 und 72 J.), Phurbu + Ngawang (beide 72 J.), Witwe Nare (55 J.) und Witwe Mingyalmu (62 J.)
Manche dieser Menschen erhalten zwar eine kleine staatliche Zuwendung von 14 – 18 Euro im Monat, doch das reicht nicht einmal für genügend Lebensmittel. Für Medikamente aufzukommen ist ihnen überhaupt nicht möglich.

Einige von ihnen benötigen einen zusätzlichen Betrag von nur 15 Euro monatlich, andere 20, die Paare teils 30 Euro. Patenschaften sind bereits in allen Fällen ab 10 Euro möglich. Auch über Einzelspenden freuen wir uns, denn jeder Betrag hilft und wir hoffen für die nächste Spendenüberweisung im April ausreichend Spenden  – oder Patenschaften – zusammen zu bekommen, um sie alle mit dem Nötigsten versorgen zu können.

 

03.01.2026

Neue Hilfsaktion für arme Familien in Chitwan

Unser Team in Chitwan hat uns gebeten bei der Ausstattung von 8 Haushalten, in denen insgesamt 29 Personen leben, behilflich zu sein. Es sind 6 Familien und 2 Paare. Die meisten Hütten verfügen derzeit über keinerlei Betten, die Menschen schlafen auf einfachen Matten auf dem Boden. Die Betten derjenigen, die welche besitzen, sind vom Regen, der während der Monsun-Monate in die Hütten eindringt, morsch und oft von Mäusen und anderen Kleintieren zerfressen. Zusätzlich bringt der Winter dieses Jahr starke Kälte mit sich. Bei für Chitwan ziemlich kalten 12 Grad, ist der Aufenthalt in den Hütten, die innen die gleiche Temperatur wie draußen haben, da ja alles offen ist, sehr unangenehm. Wir möchten diese schwierige Situation der ersten 8 Familien verbessern und hoffen den nötigen Betrag schon in Kürze überweisen zu können.

Der Bedarf der unterschiedlich großen Familien variiert zwischen 46 und max. 335 Euro. Insgesamt werden für alle 8 Haushalte 1.130 Euro benötigt. Das Spenden ist wie immer über unser Betterplace-Projekt http://betterplace.org/p124230 möglich oder auf unser Vereinsspendenkonto (Daten rechts in der Info-Spalte). Über den Verlauf der Aktion und den aktuellen Spendenstand informieren wir regelmäßig hier auf unserer Webseite: https://www.tibet-tshoesem.de/sonder-hilfsaktionen-3/

 

 

Verein Tibet Tshoesem e.V.