Patenschaften in Dharamsala und Nord-Indien

Der monatlich notwendige Betrag zur Unterstützung eines Bedürftigen variiert je nach persönlicher Situation. Im Normalfall können Sie bereits mit 20 Euro im Monat eine Grundversorgung sichern. Insofern nicht anders angegeben, ist dies der Patenschaftsbeitrag.

Derzeit betreuen wir 31 Patenschaften für 23 Bedürftige im Raum Dharamsala, darunter Familien, Kinder, sowie Nonnen und Mönche, die nicht in einem Kloster leben. Die meisten der älteren Menschen konnten nie eine Schule besuchen und haben so keine Chance auf ein Einkommen, mit dem sie sich selbst versorgen können. Oftmals können sich die Eltern dann die Schulgebühren für ihre Kinder nicht leisten und nur durch Hilfe von außen wird die Möglichkeit auf eine bessere, selbstbestimmte Zukunft geschaffen. Somit ist eins unserer Ziele Kindern mittelloser Eltern eine Schulausbildung zu ermöglichen.

Die Ordinierten, die nicht in Klöstern leben, sind meist krank und benötigen permanente medizinische Versorgung. Hinzu kommt, dass sie für Miete und Lebensmittel selbst aufkommen müssen. Auch hierbei helfen mir mit Patenschaften für eine Grundversorgung.

Für die Mönche im Kloster Tse Chok Ling, das wir mit zahlreichen Projekten unterstützen, suchen wir ebenfalls nach Paten. Fotos und Details finden Sie auf der Seite „Mönche im Kloster Tse Chok Ling“.

 

Für diese Tibeter in Dharamsala suchen wir derzeit nach Paten:

 

    Pempa und Tsewang

Pempa und seine Frau Tsewang sind die Eltern der allein-erziehenden Näherin Minghmar Lhamo, die wir seit langem unterstützen. Vor knapp einem Jahr konnte sie ihre Eltern von Briddhim nach Dharamsala holen. Ihr Vater ist blind und die Eltern sind völlig mittellos. Alle drei Generationen leben nun zusammen unter einem Dach, doch Minghmar Lhamo ist die einzige Erwerbstätige und es fällt ihr sehr schwer die Eltern und ihre Tochter ausreichend zu ernähren. Ihr Verkaufsstand in der Temple Road läuft nicht gut. Meist verdient sie nicht mehr als 3 Euro am Tag, manchmal überhaupt nichts.

Minghmar und ihre 4-jährige Tochter haben Patenschaften, doch eine ging letztes Jahr bereits verloren. Die Eltern benötigen dringend eine Patenschaft, damit sie ausreichend versorgt werden können.

Wir kennen Minghmar Lhamo persönlich. Sie spricht etwas Englisch. Über sie ist der Kontakt auch zu den Eltern per Brief oder Facebook möglich.

Unterstützen Sie Pempa und Tsewang mit einer Patenschaft in Höhe von 30 Euro im Monat!

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  Jangchub Dolma

Die 52-jährige Tibeterin Jangchub Dolma stammt aus dem kleinen tibetischen Dorf Briddhim in Nord-Nepal. 2014 war sie nach Dharamsala gekommen und lebte seitdem in der Nähe des Norbulingka Institutes, wo sie sich um die Wohnung des Vermieters kümmerte, der im Ausland war. Dafür konnte sie mietfrei wohnen. Im September war der Vermieter zurück gekommen und teilte Jangchub Dolma mit, dass sie ausziehen muss. In Mcleod Ganj hat sie ein neues Zimmer gefunden, das sie derzeit herrichtet.
Jangchub Dolma hat selbst kein Einkommen, mit dem Verkauf von selbst-gefertigten Taschen verdient sie nur wenig. Ihr geschiedener Mann arbeitet in einem Nonnenkloster und unterstützt sie ein wenig, doch sie benötigt dringend Hilfe, um die Miete finanzieren zu können. Wir möchten ihr helfen zumindest die Hälfte der Mietkosten – insgesamt 4.000 Rupees, ca. 50 Euro – aufzubringen.
 
Bitte unterstützen Sie Jangchub Dolma mit einer Patenschaft von 25 Euro im Monat.
 
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Für diese Tibeter in Nord-Indien suchen wir derzeit nach Paten:                                                                                                                                                                                                                               

   Tenzin Jamyang

Der 14-jährige Tenzin Jamyang und seine 13-jährige Schwester Tenzin Yangzom (siehe unten) sind Cousin und Cousine den beiden Schwestern Tsering Choenzom und Tenzin Kunsel, deren Patenschaften wir seit langem betreuen. Der Onkel hat uns nun um Hilfe für Tenzin Jamyang gebeten, denn im Dezember soll der Junge nochmals operiert werden. Vor zwei Jahren wurde er von einem Motorrad angefahren und hätte den Unfall fast nicht überlebt. Die schlimmsten Fotos möchten wir hier nicht zeigen. Ein Kloster in Bir hat damals die hohen Krankenhaus- und OP-Kosten übernommen, denn die Kinder sind völlig mittellos. Sie haben keine Eltern mehr.

Die Behandlungen nach dem Unfall waren recht erfolgreich und Tenzin Jamyang kann auch wieder zur Schule gehen. Zusammen mit seiner Schwester lebt er im TCV Lower Chauntra bei Bir, wo er in die 7. Klasse geht.

Nachdem der Vater der Kinder gestorben war, hatte die Mutter sie zu Pflegeeltern gegeben, wo sie jedoch sehr schlecht behandelt wurden und so holte ihre Großmutter Tseten Lhamo die Kinder zu sich. Sie ist schon alt und versucht mit dem Straßenverkauf von Schuhen ein wenig Geld zu verdienen, doch sie ist zu arm und es bleibt nichts übrig, womit sie ihre Enkel unterstützen könnte. Daher leben sie im TCV.

Hinzu kommt, dass nun Tenzin Jamyangs nächste OP ansteht. Die Ärzte hatten ihm bereits nach den ersten Eingriffen erklärt, dass eine weitere OP notwendig sein wird, denn die Nase des Jungen ist noch immer schwer geschädigt und er kann nicht gut atmen. Die OP soll am 23. Dezember im PGI Hospital in Chandigarh durchgeführt werden und die Kosten belaufen sich auf 80.000 INR, ca. 1.000 Euro.

Zum einen benötigt Tenzin Jamyang eine Patenschaft für eine kleine zusätzliche, tägliche Versorgung. Außerdem aber werden dringend Spenden für seine kommende Operation benötigt. 

Bitte unterstützen Sie Tenzin Jamyang mit einer Patenschaft von 20 Euro im Monat oder mit einer Einzelspende. Gerne können Sie hierfür unser Betterplace-Projekt „others before self“ nutzen und ganz einfach online spenden: http://www.betterplace.org/p56977

 

    Tenzin Yangzom

Tenzin Yangzom ist Tenzin Jamyangs Schwester. Sie ist 13 Jahre alt und geht in die 6. Klasse der Schule im TCV Lower Chauntra. Auch sie benötigt eine Patenschaft, denn die Großmutter ist zu arm, um ihre Enkel irgendwie unterstützen zu können. Für Extra-Essen zwischen den Heim-Mahlzeiten, private Kleidung, Schulausflüge und vieles mehr, ist kein Geld da.

Besuche und Briefkontakt sind möglich. Beide Kinder lernen Englisch und würden sich über den Kontakt zu einem Paten sehr freuen.

Bitte unterstützen Sie Tenzin Yangzom mit einer Patenschaft von 20 Euro im Monat für eine tägliche Grundversorgung.

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   Kyipa

Die 51-jährige Tibeterin Kyipa stammt aus Lubra im nord-nepalesischen Bundesstaat Mustang an der Grenze zu Tibet. Sie lebt seit langer Zeit im Kangra Valley unweit von Dharamsala in Nord-Indien. Am 22. Juni 2018 verstarb ihr Mann bei einem schrecklichen Zug-Unfall.

Kyipa blieb mit ihren 3 Kindern alleine zurück. Eins der Kinder arbeitet in McLeod Ganj, ein anderes geht auf die Schule des Upper TCV und das jüngste Kind ist bei ihr zuhause und verrichtet Hilfsarbeiten um ein wenig Geld für sich und die völlig mittellose Mutter zu verdienen. Kyipa litt lange Zeit unter einer Lungen-Tuberkulose, die sie überstanden hat, doch sie ist noch immer nicht gesund und hat keine Arbeit. Sie lebt in einem winzigen Zimmer mit Kochnische, ohne Bad oder fließendes Wasser. Derzeit helfen ihr die Nachbarn, bezahlen die Zimmermiete und die Lebensmittel, doch Kyipa benötigt dringend Unterstützung um überleben zu können. Ab Oktober wird sie durch eine Teil-Patenschaft unterstützt, wofür sie sehr dankbar ist. Für den Restbetrag suchen wir noch einen zweiten Teil-Paten.

Über unser Betterplace-Projekt für Sonder-Hilfsaktionen können Sie für Kyipa spenden: http://www.betterplace.org/p56977

Bitte unterstützen Sie Kyipa mit einer Teil-Patenschaft von 25 Euro im Monat für Miete, Lebensmittel und eine medizinische Grundversorgung.

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   Tsetan Tashi, Ehefrau Choeten und Mutter Lhakpa 

Diese 3-köpfige Familie, der gehbehinderte Tsetan Tashi (56) , seine Frau Choeten (46) und seine Mutter Lhakpa (85), lebt in Shimla, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh, ca. 240 km süd-östlich von Dharamsala. Die beiden Kinder, Kunsang Yelphel (19) und Yangchen Dolma (16) gehen auf tibetishe Schulen in Süd-Indien und können die Eltern und Großmutter noch nicht unterstützen.

Tsetan und seine Familie unterhalten einen kleinen Verkaufsstand für Haushaltswaren, doch das winzige Einkommen reicht nicht aus um die Familie ausreichend zu versorgen. Die Großmutter kann beim Verkauf nicht helfen, denn sie ist blind und benötigt ständige Betreuung. Die Familie ist sehr arm und benötigt Unterstützung für eine medizinische Grundversorgung und Lebensmittel. 

Aufgrund des höheren Bedarfs für eine ganze Familie wird eine Patenschaft in Höhe von monatlich 70 Euro benötigt. Es sind Teil-Patenschaften möglich.

Unterstützen Sie diese Familie mit einer Patenschaft in Höhe von 70 Euro, einer Teil-Patenschaft von 35  Euro oder einem anderen Teil-Betrag, um ihre tägliche Versorgung zu sichern.

Mit unserem Betterplace-Projekt unter dem Motto „others before self“ sammeln wir Einzel-Spenden für besonders Bedürftige. Über den „Bedarf“ für Tsetan Tashi können Sie dort ganz einfach online spendenhttp://www.betterplace.org/p56977

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Bitte senden Sie uns eine E-Mail wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten an: info@tibet-tshoesem.de