Patenschaften in Dharamsala und Nord-Indien

Der monatlich notwendige Betrag zur Unterstützung eines Bedürftigen variiert je nach persönlicher Situation. Im Normalfall können Sie bereits mit 20 Euro im Monat eine Grundversorgung sichern. Insofern nicht anders angegeben, ist dies der Patenschaftsbeitrag.

Derzeit betreuen wir 29 Patenschaften für 20 Bedürftige im Raum Dharamsala, darunter Familien, Kinder, sowie Nonnen und Mönche, die nicht in einem Kloster leben. Die meisten der älteren Menschen konnten nie eine Schule besuchen und haben so keine Chance auf ein Einkommen, mit dem sie sich selbst versorgen könnten. Oftmals können sich die Eltern dann die Schulgebühren für ihre Kinder nicht leisten und nur mit Hilfe von außen wird die Möglichkeit auf eine bessere, selbst-bestimmte Zukunft geschaffen. Somit ist eins unserer Ziele Kindern mittelloser Eltern eine Schulausbildung zu ermöglichen.

Die Ordinierten, die nicht in Klöstern leben, sind meist krank und benötigen permanente medizinische Versorgung. Hinzu kommt, dass sie für Miete und Lebensmittel selbst aufkommen müssen. Auch hierbei helfen wir mit Patenschaften für eine Grundversorgung.

Für die Mönche im Kloster Tse Chokling, das wir mit weiteren Projekten unterstützen, suchen wir ebenfalls nach Paten. 

Fotos und Details finden Sie auf der Seite „Mönche im Kloster Tse Chokling“.

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Für folgende Kinder, Jugendliche, Alleinstehende und Familien im Raum Dharamsala suchen wir derzeit nach Paten:

 

 

Tenzin Choekey

Tenzin Choekey wird im August 2026 19 Jahre alt. Sie ist das jüngste von drei Kindern von Lobsang und Namdol. Das Paar lebt seit 13 Jahren im Kloster Tse Chokling in Dharamsala, das wir mit verschiedenen Hilfsprojekten unterstützen und in dem unser Mitarbeiter Nyima über 20 Jahre als Mönch gelebt hat, bis er zu uns nach Berlin gekommen ist. Auch Lobsang, Choekeys Vater kam als Kind ins Kloster und lebte dort viele Jahre als Mönch bis er seine Robe ablegte und Namdol heiratete. Nyima und Lobsang kennen sich daher viele Jahre und Nyima hat die drei Kinder des Paares aufwachsen gesehen. Die beiden leben noch immer in einer kleinen Hütte unterhalb des Klosters, die ihnen die Klosterleitung zur Verfügung gestellt hatte. Lobsang kocht für die Touristen, die ins Kloster kommen, erhält aber kein Gehalt. Choekeys Mutter Namdol hilft in der Küche mit und spült das Geschirr. Das winzige Einkommen von 20 Euro ist eher ein symbolischer Betrag.

Bis vor Kurzem lebte Tenzin Choekey im TCV Bylakuppe in Südindien, wo sie dieses Frühjahr die 12. Klasse abgeschlossen hat. Wie ihre ältere Schwester möchte auch sie Krankenschwester werden. Choekeys Wunsch ist es anderen Menschen zu helfen, sich in deren schwierigen Lebenssituationen um sie zu kümmern und so auch einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz hat sie viele gute Einrichtungen gefunden, deren Gebühren aber astronomisch hoch sind. Schließlich fand sie die Baddi University of Emerging Sciences and Technology in Baddi, Himach Pradesh, Asiens größtem Pharmazentrum. Aber auch hier sind die Gebühren noch hoch. Der Gesamtbetrag für alle Gebühren, einschließlich eines Betts im Wohnheim auf dem Gelände, ist aber mit ca. 190 Euro im Monat, weit niedriger als an den anderen Colleges. Trotzdem ist das nicht nur für Indien eine enorm hohe Summe und Tenzin Choekeys Eltern haben keine finanziellen Mittel.

Das Studium von Choekeys älterer Schwester wurde größtenteils von einer anderen deutschen Hilfsorganisation finanziert, die aber heute nicht mehr helfen kann. Choekeys Wunsch ist es aber ihren Schulabschluss für eine sinnvolle Tätigkeit zu nutzen und hat uns daher um Hilfe gebeten. Sie wäre dankbar, wenn wir mit mindestens 100 Euro pro Monat helfen könnten. Den Rest versucht sie von Freunden zu leihen und dann später, wenn sie einmal Geld verdienen wird, zurückzuzahlen.

Choekey konnte sich bereits an der Universität einschreiben und die Aufnahmeprüfung hat sie schon bestanden. Der 4-jährige Studiengang schließt mit dem Bachelor of Science ab und beginnt im kommenden August. Da die Gebühren für das erste Jahr im Voraus bezahlt werden mussten, hat sie sich den Betrag geliehen und wir hoffen schnell mehrere Paten zu finden, die Choekey unterstützen, damit wir bei der nächsten Spendenübergabe im Oktober den notwendigen Betrag schicken können.

Unterstützen Sie Tenzin Choekey mit einer Patenschaft von monatlich 100 Euro oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro für ihr Studium.

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Ani Tsewang Yangdol

Die 42-jährige Tsewang Yangdol ist eine tibetische Nonne und stammt aus der Changtang-Hochebene in Ladakh. Seit ihrer Kindheit ist sie linksseitig teils gelähmt, wahrscheinlich durch Poliomyelitis. Wegen ihrer Behinderung fand Tsewang nie einen Lebenspartner und im Alter von 30 Jahren entschied sie sich Nonne zu werden. Sie ging in das Namdroling Nyingmapa Nunnery in Bylakuppe in Südindien, wo sie bis 2017 lebte.

Danach zog sie nach Mcleod Ganj, Upper Dharamsala. Ani Tsewang Yangdol leidet außerdem unter immer wieder neuen Entzündungen. Ihr Immunsystem arbeitet schlecht. Aufgrund ihrer schlechten Gesundheit kann sie nicht arbeiten und wir unterstützen sie seit Jahren mit Patenschaften für die Miete und eine Grundversorgung, derzeit mit einem Gesamtbetrag von 100 Euro. Nun ist aber ein weiterer Bedarf hinzugekommen.
Viele Jahre musste sie in einem kleinen feuchten und dunklen Zimmer wohnen. Die ständige Feuchtigkeit hat ihre Beschwerden verschlimmert. Im April 2026 konnte sie endlich eine neue Unterkunft in einem Haus finden, das anders als ihr altes Zimmer Sonnenlicht und einen Blick in die Ferne hat.

Die Räume sind trocken und hell, allerdings ist die Miete auch 20 Euro teurer und kostet insgesamt ca. 70 Euro. Wegen gestiegener Lebensmittelpreise wird auch ein höherer Betrag für die Verpflegung benötigt. Da Ani Tsewang Yangdol so gut wie keinen Besitz hat, benötigt sie zusätzliche Hilfe. Für die neue Unterkunft fehlen zudem einige neue Einrichtungsgegenstände, die auch transportiert werden müssen. Insgesamt beträgt der Bedarf dafür ca. 400 Euro. Dafür haben wir eine kleine Sonderhilfsaktion eingerichtet. Für ihre dauerhafte, reguläre Versorgung suchen wir nach zusätzlichen Paten, die Ani la mit einem Betrag ab 10 Euro im Monat unterstützen möchten. Insgesamt werden 40 Euro monatlich benötigt.

Unterstützen Sie Ani Tsewang Yangdol mit einer Patenschaft von monatlich 40 Euro oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro für ihre Miete und eine Grundversorgung.

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Akshay Sharma

Der 44-jährige kranke Akshay Sharma stammt aus dem nord-indischen Shimla und lebt seit einigen Jahren in Dharamsala. Sein jüngerer Bruder Bhanu (schwarzes T-Shirt) arbeitet im Restaurant unseres Freundes Thupten Pema Lama (Foto 1 – ehemaliger Mönch bzw. Direktor des Klosters Tse Chokling). Thupten hatte uns auf Akshay aufmerksam gemacht und um Hilfe gebeten. Zusammen mit Bhanu betreut er Akshay, motiviert ihn seine Unterkunft sauber zu halten, selbst zu kochen und seine Medikamente regelmäßig zu nehmen.

Die beiden Brüder stammen aus einer sehr armen indischen Familie. Ihr Vater ist bereits vor 20 Jahren verstorben, die Mutter verstarb Anfang 2020. Bhanu und Akshay konnten beide bis zur 12. Klasse zur Schule gehen, obwohl die Ausbildung keine gute war. Während Bhanu sich seitdem mit wechselnden Jobs durchschlagen kann, fand Akshay nur wenige Jahre lang unregelmäßige Arbeit in einer Solarkollektor-Firma und begann schon früh Alkohol und Drogen zu konsumieren. Heute ist er davon frei, doch der Konsum hat schwere Schäden hinterlassen und seit vielen Jahren leidet er unter einer schweren psychischen Störung und muss Medikamente nehmen. Er hat schwere Depressionen und führt häufig Selbstgespräche. Einmal im Monat muss Akshay zum Check-up ins Tandar Hospital in Kangra. Die behandelnden Ärzte probieren immer wieder andere Medikamente aus, doch Akshays Zustand bessert sich nicht. Die meiste Zeit ist er alleine zuhause. Er hat so gut wie keine Kontakte.

Weder Akshay noch Bhanu haben eine eigene Familie und so kümmert sich Bhanu um seinen älteren Bruder. Er selbst schläft in Thuptens Restaurant, für ein eigenes Zimmer reicht das Gehalt nicht, denn damit versorgt er seinen Bruder, was ihm sehr schwer fällt. Es reicht vorne und hinten nicht. 

Da sich die sehr einfache Unterkunft Akshays in miserablem Zustand befand und der Vermieter nicht bereit war für Reparaturen, hatten wir 2025 eine kleine Hilfsaktion gestartet und Spenden für die Renovierung gesammelt. Die Wände wurden gestrichen, ein PVC-Bodenbelag verlegt, an der Außentoilette wurde ein kleines Waschbecken angebracht. Nun gibt es auch einen Kühlschrank, Kochutensilien, Tisch und Stühle, neue Bettwäsche und sogar einen Fernseher. Mit weiteren praktischen Dingen ist endlich ein wohnlicher Bereich entstanden, in dem sich Akshay wohlfühlen kann.

Wie bei allen Bedürftigen, die noch keine oder keine ausreichenden Patenschaften haben, sammeln wir auch für Akshay weiterhin Extra-Spenden. Bis Anfang 2026 hatte Akshay ein halbes Jahr lang eine erste Teil-Patenschaft von 15 Euro, die aber leider beendet werden musste. Ab Mai 2026 besteht eine Patenschaft für 40 Euro monatlich, wodurch zum Glück die Hälfte des Bedarfs gedeckt ist. Die Miete für Akshays Zimmer beträgt etwa 30 Euro im Monat, für Lebensmittel werden ca. 45 Euro benötigt. Die Medikamente, Check-ups und alles weitere kann Bhanu bezahlen, doch für Miete und Lebensmittel suchen wir noch einen weiteren Paten.

Unterstützen Sie Akshay Sharma mit einer Patenschaft von monatlich 30 Euro oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro für Miete und Essen.

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Wenn Sie mit einer Patenschaft helfen möchten, senden Sie uns bitte eine Email an: info@tibet-tshoesem.de

Verein Tibet Tshoesem e.V.