Patenschaften in Dharamsala und Nord-Indien

Der monatlich notwendige Betrag zur Unterstützung eines Bedürftigen variiert je nach persönlicher Situation. Im Normalfall können Sie bereits mit 20 Euro im Monat eine Grundversorgung sichern. Insofern nicht anders angegeben, ist dies der Patenschaftsbeitrag.

Derzeit betreuen wir 29 Patenschaften für 20 Bedürftige im Raum Dharamsala, darunter Familien, Kinder, sowie Nonnen und Mönche, die nicht in einem Kloster leben. Die meisten der älteren Menschen konnten nie eine Schule besuchen und haben so keine Chance auf ein Einkommen, mit dem sie sich selbst versorgen könnten. Oftmals können sich die Eltern dann die Schulgebühren für ihre Kinder nicht leisten und nur mit Hilfe von außen wird die Möglichkeit auf eine bessere, selbst-bestimmte Zukunft geschaffen. Somit ist eins unserer Ziele Kindern mittelloser Eltern eine Schulausbildung zu ermöglichen.

Die Ordinierten, die nicht in Klöstern leben, sind meist krank und benötigen permanente medizinische Versorgung. Hinzu kommt, dass sie für Miete und Lebensmittel selbst aufkommen müssen. Auch hierbei helfen wir mit Patenschaften für eine Grundversorgung.

Für die Mönche im Kloster Tse Chokling, das wir mit weiteren Projekten unterstützen, suchen wir ebenfalls nach Paten. 

Fotos und Details finden Sie auf der Seite „Mönche im Kloster Tse Chokling“.

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Für folgende Kinder, Jugendliche, Alleinstehende und Familien im Raum Dharamsala suchen wir derzeit nach Paten:

 

 

Ani Tsewang Yangdol

Die 42-jährige Tsewang Yangdol ist eine tibetische Nonne und stammt aus der Changtang-Hochebene in Ladakh. Seit ihrer Kindheit ist sie linksseitig teils gelähmt, wahrscheinlich durch Poliomyelitis. Wegen ihrer Behinderung fand Tsewang nie einen Lebenspartner und im Alter von 30 Jahren entschied sie sich Nonne zu werden. Sie ging in das Namdroling Nyingmapa Nunnery in Bylakuppe in Südindien, wo sie bis 2017 lebte.

Danach zog sie nach Mcleod Ganj, Upper Dharamsala. Ani Tsewang Yangdol leidet außerdem unter immer wieder neuen Entzündungen. Ihr Immunsystem arbeitet schlecht. Aufgrund ihrer schlechten Gesundheit kann sie nicht arbeiten und wir unterstützen sie seit Jahren mit Patenschaften für die Miete und eine Grundversorgung, derzeit mit einem Gesamtbetrag von 100 Euro. Nun ist aber ein weiterer Bedarf hinzugekommen.
Viele Jahre musste sie in einem kleinen feuchten und dunklen Zimmer wohnen. Die ständige Feuchtigkeit hat ihre Beschwerden verschlimmert. Im April 2026 konnte sie endlich eine neue Unterkunft in einem Haus finden, das anders als ihr altes Zimmer Sonnenlicht und einen Blick in die Ferne hat.

Die Räume sind trocken und hell, allerdings ist die Miete auch 20 Euro teurer und kostet insgesamt ca. 70 Euro. Wegen gestiegener Lebensmittelpreise wird auch ein höherer Betrag für die Verpflegung benötigt. Da Ani Tsewang Yangdol so gut wie keinen Besitz hat, benötigt sie zusätzliche Hilfe. Für die neue Unterkunft fehlen zudem einige neue Einrichtungsgegenstände, die auch transportiert werden müssen. Insgesamt beträgt der Bedarf dafür ca. 400 Euro. Dafür haben wir eine kleine Sonderhilfsaktion eingerichtet. Für ihre dauerhafte, reguläre Versorgung suchen wir nach zusätzlichen Paten, die Ani la mit einem Betrag ab 10 Euro im Monat unterstützen möchten. Insgesamt werden 40 Euro monatlich benötigt.

Unterstützen Sie Ani Tsewang Yangdol mit einer Patenschaft von monatlich 40 Euro oder einer Teil-Patenschaft ab 10 Euro für ihre Miete und eine Grundversorgung.

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Wenn Sie mit einer Patenschaft helfen möchten, senden Sie uns bitte eine Email an: info@tibet-tshoesem.de

Verein Tibet Tshoesem e.V.