Sonder-Hilfsaktionen

Immer wieder werden wir von unseren Freunden in Indien und Nepal auf besondere „Problem-Fälle“ aufmerksam gemacht. Oft wenden die Menschen sich auch an unsere Freunde dort, da sie von uns gehört haben und bitten in aller Demut um Hilfe. Wir haben dafür ein offenes Ohr und bemühen uns – ganz im Sinne des Mottos der Tibetan Children Villages „Others Before Self“ – zu helfen, wo Not ist.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über solche zeitlich begrenzten Sonder-Hilfsaktionen.

Wenn Sie eine unserer Aktionen unterstützen möchten, schreiben Sie uns bitte eine Nachricht an: info@tibet-tshoesem.de oder spenden Sie direkt auf unser Vereinskonto (Daten rechts auf dieser Seite).

Für diese Aktionen haben wir außerdem ein Betterplace-Projekt mit dem Titel „Hilfe für bedürftige Tibeter in Indien und Nepal“ eingerichtet. Dort ist Spenden ganz einfach und sicher online möglich. Der Projekt-Button ist rechts auf dieser Seite oder hier: http://www.betterplace.org/p56977

 

Medizinische Versorgung für 2 ältere Tibeter in Briddhim, Nord-Nepal
 
Das Ehepaar Dhondup Tamang (65 Jahre) und Lhakpa Yangchen (66 Jahre) lebt seit der Kindheit in dem kleinen tibetischen Dorf Briddhim in Nord-Nepal. Beide konnten nie eine Schule besuchen und gehören zu den ärmsten Menschen im Dorf. Seit vielen Jahren leiden beide darunter, dass sie keine Zähne mehr haben. Eine gute Ernährung ist so überhaupt nicht möglich. Mit Spenden möchten wir ihre medizinischen Behandlungen finanzieren, denn sie sind völlig mittellos.
 
  
 
Im März 2018 konnten wir 200 Euro für eine Zahnprothese für Lhakpa Yangchen, sowie 220 Euro für einen großen medizinischen Check-up und Medikamente für Dhondup Tamang überweisen.
 
  
 
 
Für die zweite Zahnprothese – für Dhondup Tamang – werden noch ca. 120 Euro benötigt.

 

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Medizinische Versorgung für Nonne Tenzin Dolma
Die 45-jährige Nonne Tenzin Dolma wurde in Tibet geboren und lebt seit 1996 in McLeod Ganj. Sie ist schwer krank, hat Leber- und Lungen-Probleme. Sie benötigt dringend eine Behandlung und Medikamente, die sich nicht leisten kann. Für 1 Jahr werden 300 Euro benötigt. Im Dezember 2017 konnten wir 300 Euro für das erste Jahr überreichen.
Da sie aufgrund ihrer Krankheit ihre Aufgaben im Nonnenkloster nicht mehr verüben konnte, verließ Tenzin Dolma das Kloster vor 2 Jahren und da sie sich alleine nicht versorgen kann, hat sich eine gute Freundin – sie war Nonne im gleichen Kloster – entschlossen sie zu begleiten. Die beiden leben seitdem in einem kleinen Zimmer oberhalb von Mcleod Ganj, für das sie ca. 40 Euro Miete zahlen. Eine jüngere Schwester Tenzin Dolmas schickt ihr aus Tibet manchmal etwas Geld, denn die beiden Nonnen haben kein Einkommen.
Daher suchen wir für Tenzin Dolma einen Paten, der sie mit einer monatlichen Summe unterstützt.
 

  

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Unterstützung für die allein-erziehende Mutter Minghmar Lhamo und ihre Eltern
 

Die junge Tibeterin Minghmar Lhamo ist eine allein-erziehende Mutter. Sie stammt aus dem kleinen tibetischen Dorf Briddhim in Nepal und lebt mit ihrer kleinen, fast 3–jährigen Tochter in Mcleod Ganj, Upper Dharamsala. Ihre Eltern Pempa und Tsewang möchten dieses Jahr zu ihr ziehen, denn ihr Vater ist blind und sie brauchen die Hilfe ihrer Tochter, doch sie kann sich selbst ja kaum ernähren. 

                                                 
Minghmar Lhamo und ihre Tochter Nyidon      Die Eltern von Minghmar Lhamo in ihrer Hütte in Briddhim
 

Minghmar Lhamo und ihre Tochter haben seit einem Jahr Patenschaften, wodurch der Großteil der Miete und der Bedarf für das tägliche Leben gedeckt sind. Im letzten Jahr hatten ihr die Paten als „Hilfe zur Selbsthilfe“ eine Nähmaschine geschenkt, mit der sie schöne Stücke – hauptsächlich Gardinen, auch die schönen traditionell-tibetischen – näht. So kann sie auch von zuhause arbeiten und seit Anfang des Jahres verkauft sie diese und auch andere Waren an einem Stand in der Temple Road. Doch im Winter sind fast keine Touristen dort und sie hat kein Einkommen. Um bessere Waren zu kaufen, fehlt das Geld.

Wir möchten Minghmar Lhamo bei der Familienzusammenführung und dem Aufbau eines besseren Einkommens unterstützen, damit sie bald auf eigenen Füßen stehen kann. Ihr Plan ist es, außer den genähten Stücken und Kleidung auch Schmuck zu verkaufen, mit dem sie das ganze Jahr über einen guten Verdienst erzielen könnte. Mit dem Gewinn könnte sie ihre Familie gut ernähren und sie möchte dem Vater auch eine Augen-OP finanzieren. Leider sind die Banken nicht bereit, ihr einen Kredit zu gewähren, um den Geschäftsplan umzusetzen.

Da das ältere Paar nicht alleine reisen kann, muss Minghmar Lhamo nach Nepal reisen und ihre Eltern aus Briddhim abholen. Für die Busfahrt von Dharamsala über Delhi und Kathmandu nach Briddhim, sowie die Rückreise, einschließlich einem Flug von Kathmandu nach Delhi – die Busfahrt wäre für die Eltern zu anstrengend – werden für die 4-köpfige Familie 600 Euro benötigt.

Für den Aufbau des Verkaufsstandes – Einkauf von Silberschmuck, Fahrt nach Delhi zu den Händlern – werden 1.000 Euro benötigt.

 Minhgmar Lhamo an ihrem Verkaufsstand in Temple Road

 Beispielfoto eines Schmuck-Verkaufsstandes