Sonder-Hilfsaktionen

Immer wieder werden wir von unseren Freunden in Indien und Nepal auf besondere „Problem-Fälle“ aufmerksam gemacht. Oft wenden die Menschen sich auch an unsere Freunde dort, da sie von uns gehört haben und bitten in aller Demut um Hilfe. Wir haben dafür ein offenes Ohr und bemühen uns – ganz im Sinne des Mottos der Tibetan Children Villages „Others Before Self“ – zu helfen, wo Not ist.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über solche zeitlich begrenzten Sonder-Hilfsaktionen.

Wenn Sie eine unserer Aktionen unterstützen möchten, schreiben Sie uns bitte eine Nachricht an: info@tibet-tshoesem.de oder spenden Sie direkt auf unser Vereinskonto (Daten rechts auf dieser Seite).

Für diese Aktionen haben wir außerdem ein Betterplace-Projekt mit dem Titel „Hilfe für bedürftige Tibeter in Indien und Nepal“ eingerichtet. Dort ist Spenden ganz einfach und sicher online möglich. Der Projekt-Button ist rechts auf dieser Seite oder hier: http://www.betterplace.org/p56977

 

Medizinische Behandlung für Khartok in Kathmandu
 
Unser Sorgenkind Khartok leidet immer wieder unter neuen Erkrankungen. Mitte August war eigentlich ihre Augen-OP geplant, doch beim Check-up wurden nun sehr hoher Blutdruck und Diabetes festgestellt. Beides muss dringend behandelt werden und erst wenn die Werte besser sind, kann die Augen-OP durchgeführt werden.
Ihr Arzt erklärte Khartok, dass ihr Schlaganfall und Blindheit drohen, wenn die Krankheiten nicht in Kürze behandelt werden. So viele Menschen in Nepal leiden unter diesen Erkrankungen und versterben früh, da sie sich eine Behandlung nicht leisten können. Wir möchten Khartok helfen, wieder gesund zu werden.
Für Untersuchungen und Medikamente werden Spenden benötigt. Dafür haben wir in unserem Betterplace-Projekt einen neuen Bedarf eingestellt: http://www.betterplace.org/p47192
 
Bitte unterstützen Sie Khartok mit einer kleinen Spende, damit sie Medikamente gegen Bluthochdruck und Diabetes erhalten und bald auch die Augen-OP durchgeführt werden kann.
 
  
 
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Medizinische Versorgung für 2 ältere Tibeter in Briddhim, Nord-Nepal
Das Ehepaar Dhondup Tamang (65 Jahre) und Lhakpa Yangchen (66 Jahre) lebt seit der Kindheit in dem kleinen tibetischen Dorf Briddhim in Nord-Nepal. Beide konnten nie eine Schule besuchen und gehören zu den ärmsten Menschen im Dorf. Seit vielen Jahren leiden beide darunter, dass sie keine Zähne mehr haben. Eine gute Ernährung ist so überhaupt nicht möglich. Mit Spenden möchten wir ihre medizinischen Behandlungen finanzieren, denn sie sind völlig mittellos.
 
   
 
Im März 2018 konnten wir 200 Euro für eine Zahnprothese für Lhakpa Yangchen, sowie 220 Euro für einen großen medizinischen Check-up und Medikamente für Dhondup Tamang überweisen.
 
  
  
 
Für die zweite Zahnprothese – für Dhondup Tamang – werden noch ca. 120 Euro benötigt.

 

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Medizinische Versorgung für Nonne Tenzin Dolma
 
Die 46-jährige Nonne Tenzin Dolma wurde in Tibet geboren und lebt seit 1996 in McLeod Ganj. Vor einigen Jahren wurde sie schwer krank und hatte eine Lungen-Tuberkulose. Die Medikamente schädigten dann ihre Leber und führten zu einer Leberzirrhose. Außerdem leidet sie an Hepatitis B, was zusätzlich ihre Leber schädigt. Diese Erkrankungen treten bei der armen Bevölkerung in Indien sehr häufig auf und Tenzin Dolma wird ihr Leben lang mit dieser Erkrankung leben müssen. Dazu gehört, dass sie regelmäßig nach Chandigarh ins Krankenhaus zu einem Check-up, Labor- und Ultraschalluntersuchungen (zur Vorsorge von Leberkrebs) fährt und sich weitere Medikamente verschreiben lässt. In diesen Tagen ist sie gerade wieder im Krankenhaus.
 
Aufgrund ihrer Krankheit war sie nicht mehr in der Lage ihre obligatorischen Tätigkeiten im Kloster auszuüben und entschloss sich vor 2 Jahren das Kloster zu verlassen. Eine gute Freundin, ebenfalls Nonne, verließ mit ihr das Kloster um sich um sie zu kümmern. 
Die beiden Nonnen leben seitdem in einem kleinen Zimmer oberhalb von Mcleod Ganj, für das sie ca. 40 Euro Miete zahlen. Eine jüngere Schwester Tenzin Dolmas schickt ihr aus Tibet manchmal etwas Geld, denn die beiden Nonnen haben kein Einkommen.
 
Tenzin Dolma benötigt Medikamente und Untersuchungen, die sie sich nicht leisten kann. Für 1 Jahr werden ca. 300 Euro benötigt. Im Dezember 2017 konnten wir 300 Euro für das erste Jahr überreichen und mit Hilfe von Einzel-Spenden bemühen wir uns auch bei weiterer medizinischer Versorgung zu helfen. Seit Kurzem hat Tenzin Dolma zwei Teil-Patenschaften, die die Miete und sogar einen kleinen Teil der Grundversorgung – Lebensmittel, Kleidung und Medikamente – deckt, doch sie benötigt weitere Unterstützung.
 

     

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Unterstützung für die allein-erziehende Mutter Minghmar Lhamo und ihre Eltern
 

Die junge Tibeterin Minghmar Lhamo ist eine allein-erziehende Mutter. Sie stammt aus dem kleinen tibetischen Dorf Briddhim in Nepal und lebt mit ihrer kleinen, fast 3–jährigen Tochter in Mcleod Ganj, Upper Dharamsala. Ihre Eltern Pempa und Tsewang haben im Mai 2018 Briddhim verlassen und sind zu ihrer Tochter gezogen. Nun kann sie sich besonders um den blinden Vater kümmern.

                                                 
Minghmar Lhamo und ihre Tochter Nyidon          Die Eltern Pempa und Tsewang 
 

Minghmar Lhamo und ihre Tochter haben seit einem Jahr Patenschaften, wodurch der Großteil der Miete und der Bedarf für das tägliche Leben gedeckt sind. Im letzten Jahr hatten ihr die Paten als „Hilfe zur Selbsthilfe“ eine Nähmaschine geschenkt, mit der sie schöne Stücke – hauptsächlich Gardinen, auch die schönen traditionell-tibetischen – näht. So kann sie auch von zuhause arbeiten und seit Anfang des Jahres verkauft sie diese und auch andere Waren an einem Stand in der Temple Road. Doch im Winter sind fast keine Touristen dort und sie hat kein Einkommen. Um bessere Waren zu kaufen, fehlt das Geld.

Um Minghmar Lhamo beim Aufbau eines besseren Einkommens zu unterstützen, damit sie bald auf eigenen Füßen stehen kann, haben wir ein Hilfsprojekt eingerichtet. Leider waren die Banken in Indien nicht bereit, ihr einen Kredit zu gewähren, um den Geschäftsplan umzusetzen und so helfen wir von hier aus. Nachdem wir dafür im Juli erste Spenden überreichen konnten, hat sie vor Kurzem in Delhi Schmuck eingekauft, mit dem sie das ganze Jahr über einen guten Verdienst erzielen kann. Mit dem Gewinn könnte sie ihre Familie gut ernähren. 

Für den Aufbau des Verkaufsstandes werden noch ca. 1.350 Euro benötigt.

  

 Minhgmar Lhamos Verkaufsstand in der Temple Road in McLeod Ganj